GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Karteikarten

Ernährungspsychologie

Isabelle Krestel Ernährungswissenschaften Deutsch 63 Karten

Karten in diesem Stapel (63)

  1. 11. Welche Präferenzen und Aversionen gegenüber Lebensmitteln erscheinen angeboren? Welche Belege gibt es dafür?Bereits vor der Geburt schmeckt und riecht das Kind im Mutterleib. Es trinkt regelmäßig Fruchtwasser mit Süßstoffen. Hohe Beliebtheit von süßem als genetisch bedingt ist nicht definitiv entschieden aber wahrscheinlich.
    Ablehnung gegenüber Bitterem, Toleranz gegen bitter steigt mit dem Alter
    Süßer Geschmack als schnelle Energiequelle bei LM während Bittergeschmack mit riskanten Nahrungsmitteln verbunden ist.
  2. 22. Warum entsteht beim Essen wohlschmeckender Lebensmittel ein Wohlgefühl und wie entsteht diese Lustempfindung beim Verzehr?Wohlgefühl ist Belohnung der Natur für evolutionär nützliches Verhalten = Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung von Leben. Durch Nahrungsmittel Zunahme bleibt ein Organismus am Leben daher wird dieser “glücklich” bekommt ein Wohlgefühl beim Essen, ähnlich Sex. Für alle Genüsse, Lustempfindungen sind im Hirn endogene Opioide, Neurotransmitter,.. verantwortlich
  3. 33. Diskutieren Sie die drei zentralen Fragestellungen der Ernährungspsychologie. Warum beginnen wir zu essen/trinken? Warum hören wir auf zu essen/trinken? Warum essen wir ausgerechnet das, was wir essen/trinken?fd
  4. 44. Welche Funktionen der Lebensmittel können bei der Auswahl unserer Lebensmittel eine Rolle spielen?Materielle Funktionen:
    Nährwert, Genusswert, Gesundheitswert, Zukunftsfähigkeit
    Immaterielle Funktionen:
    Nutzwert, Kommunikationswert, Unterhaltungswert, Dienstleistungswert
  5. 55. Welche Behandlungsmaßnahmen und therapeutische Möglichkeiten werden gegen Anorexia nervosa ergriffen?Normalisierung des Essverhaltens, Verbesserung des Körperbildes, Selbstwertgefühls und Verhältnis zu Eltern, Einzelgespräche, Gruppentherapien, Körpertherapie, Tanztherapie, Entspannungsverfahren
  6. 66. Was versteht man unter gezügeltem Essverhalten (restrained eating) und zu welchen ernährungsbedingten Problemen kann es führen?Andauernde willentliche Einschränkung der Nahrungsaufnahme entgegen physiologischer Hunger und psycho logischer Appetenz Signale mit dem Ziel der Gewichtsabnahme bzw. Konstanz.
    Zusammenbrechen des Kontrollsystems bei Stress, Alkohol, unvorhergesehenen Ereignissen, Zyklischer Wechsel von Kontrolle und Phasen zügellosen Essens, Gefahr von Übergewicht, Adipositas, Essstörungen
  7. 77. Beschreiben Sie die wesentlichen diagnostischen Kriterien der Anorexia nervosa.Krankhafte Furch vor Gewichtszunahme, Extrem gezügeltes Essverhalten, Erbrechen, Abführmittel, Ruhelosigkeit, Bewegungsdrang, Auszehrung
  8. 88. Zu welchem relativen Ausmaß tragen die Makronährstoffe Fette, Kohlenhydrate und Proteine zur Sättigung bei?Ab 400kcal sättigende Wirkung bei Proteinen am größten dann Kohlenhydrate dann Fett, 800 Fettkalorien haben Sättigungseffekt wie 400 Kohlenhydratkalorien.
  9. 99. Beschreiben Sie die Psychologie der Verzehrsweise von Lebensmitteln nach Karmasin? Welche Positionen nehmen die Personen gegenüber sich selbst und anderen ein?Lutscher und Beißer
    Lutscher: cremige, weiche, feuchte LM; Position: Baby, Kleinkind, Nahrung ist Liebe, Trost, überwiegend Frauen
    Beißer: feste, harte LM die man mit Energie brechen muss; Position: Erwachsener, kräftig, aktiv, männlich
  10. 1010. Welche Rolle spielt die sensorische Wahrnehmung bei der Lebensmittelauswahl?Entstehung von Präferenzen, Aversionen, Adaptation
    Wahrnehmung des Reifestatus, Geschmack, Aroma, Garzustand, Verderb zustand
    Erwecken Emotionen, Erinnerungen
  11. 11Beschreiben Sie die wesentlichen diagnostischen Kriterien und die Gesundheitsprobleme von Adipositas?Körpergewicht und Größe, Folgeerkrankung, Lipidstatus, Blutglukose, Harnsäure, Cortisol
    Stoffwechselstörungen, Herzkrankheit, Diabetes, Hypertonie (Bluthochdruck),
    Hypercholesterinämie, Rückenschmerzen
  12. 1212. Beschreiben Sie die erfolgversprechendste Adipositas-Therapie.Langfristig: Kombinationstherapie aus Diät, Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie
    Keine zu hohen Ziele, kleine Gewichtsabnahme als Erfolg, Gewichtsstabilisierung, Verbesserung des Selbstwertgefühls, Flexible Kontrolle des Verzehrs, Kalorienkontrolle nicht zweckmäßig sondern Kontrolle des Fettverzehrs und Kein Alkohol.
  13. 1313. Beschreiben Sie die Wirkungsweise von Serotonin bei der Steuerung menschlichen Essverhaltens.Hemmt Hunger auf Kohlenhydrate und Fett ? Appetithemmend, Durch Nahrungsmittelaufnahme wird Serotoninproduktion angeregt, Löst gute Laune aus, bei niedrigem Spiegel schlechte Laune bis zu Depressionen, Aufnahme von Kohlenhydraten (Schokolade) kann Stimmung regeln, Aufbau bei Bulimie trotz Erbrechen
  14. 1412. Beschreiben Sie die erfolgversprechendste Adipositas-Therapie.Langfristig: Kombinationstherapie aus Diät, Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie
    Keine zu hohen Ziele, kleine Gewichtsabnahme als Erfolg, Gewichtsstabilisierung, Verbesserung des Selbstwertgefühls, Flexible Kontrolle des Verzehrs, Kalorienkontrolle nicht zweckmäßig sondern Kontrolle des Fettverzehrs und Kein Alkohol.
  15. 1512. Beschreiben Sie die erfolgversprechendste Adipositas-Therapie.Langfristig: Kombinationstherapie aus Diät, Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie
    Keine zu hohen Ziele, kleine Gewichtsabnahme als Erfolg, Gewichtsstabilisierung, Verbesserung des Selbstwertgefühls, Flexible Kontrolle des Verzehrs, Kalorienkontrolle nicht zweckmäßig sondern Kontrolle des Fettverzehrs und Kein Alkohol.
  16. 1613. Beschreiben Sie die Wirkungsweise von Serotonin bei der Steuerung menschlichen Essverhaltens.Hemmt Hunger auf Kohlenhydrate und Fett ? Appetithemmend, Durch Nahrungsmittelaufnahme wird Serotoninproduktion angeregt, Löst gute Laune aus, bei niedrigem Spiegel schlechte Laune bis zu Depressionen, Aufnahme von Kohlenhydraten (Schokolade) kann Stimmung regeln, Aufbau bei Bulimie trotz Erbrechen
  17. 1714. Was versteht man unter dem Mere Exposure Effect und welchen Beitrag leistet er zur Ausbildung eines individuellen Lebensmittel- und Aversionsmusters?Neophobie: Angst vor neuem auch Lebensmittel? Wir essen nicht was uns schmeckt sondern es schmeckt uns was wir essen, Beurteilung von LM wird besser umso öfters sie gesehen und gekostet werden, Geschmackspräferenz nur wenn tatsächlich gekostet, Durch essen eines LM wird die Präferenz langfristig erhöht kurzfristig jedoch verringert.
    Eltern: Ähnliche LM Präferenz bei Müttern und Kindern, Ähnliche Ablehnung und Präferenz von bestimmten LM wie Äpfel
    Einfluss der Außenwelt ? Ernährungsrealität, Stillung eines Primärbedürfnisses ? Steuerung von Hunger und Sättigung durch Nahrungsmittelaufnahme
    Einfluss von Inneren Signalen (biologisch Reguliert), äußere Signale (kulturell – familiär verhalten) und Rationale Einstellung (kognitive Steuerung)
    Verknüpfen sensorische Eindrücke mit emotionalem Gehirn
  18. 1815. Beschreiben Sie die wesentlichen diagnostischen Kriterien der Bulimia nervosa.Regelmäßige Essanfälle (verzehr von größeren Mengen LM als andere Leute in der Selben zeit <2h)
    Regelmäßiges unangemessenes Kompensationsverhalten wie Erbrechen, Abführmittel, Fasten, exzessiver Sport
    Bewertung der eigenen Person durch Figur und Gewicht beeinflusst
    Essanfälle und Kompensationsverhalten mehrere male pro Woche
  19. 1916. Welche Regulationsmechanismen steuern die Nahrungsaufnahme? Beschreiben Sie kurz die Sättigungskaskade nach Blundell.Glukose, Insulin, Lipostatische Theorie: Regulation über frei zirkulierende FS
    Während des Essens: Nachlass der lustvollen sinnlichen Wirkung ? Sättigung, ende Sensorische Wahrnehmung
    Nach dem Essen:
    Erwartung des Sattmachenden Effekts, Ende Kognitive Wahrnehmung
    Postingestional: Effekte der Nahrungsaufnahme wie Magendehnung, Hormonausschüttung und Vollgefühl
    Postresoptiv: Physiologische Effekte durch aufgenommene Nährstoffe
  20. 2017. Was versteht man unter der Binge Eating Disorder und zu welchen ernährungsbedingten Problemen kann sie führen?Anfallsartige Essanfälle ähnlich Bulimie aber ohne Kompensationsverhalten (Brechen, Abführmittel, exzessiver Sport), Auslöser ist Langeweile, Trauer, Einsamkeit, Ärger oder Depression, Häufiger bei Adipösen
    Stoffwechselstörungen, Herzkrankheit, Diabetes, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypercholesterinämie, Rückenschmerzen, Übergewicht
  21. 2118. Welche postresorptiven Prozesse tragen zur Steuerung der Nahrungsaufnahme bei?Stoffwechselbedingte Sattheit durch Wirkung aufgenommener Nährstoffe und Metaboliten
    Glucostatische-, Lipostatiscche-, Aminostatische-, Glykogenostatsche Hypothese
  22. 2219. Welche Mechanismen führen zum Phänomen der wahrnehmungsspezifischen Sättigung (sensory specific satiety)?Nach Essen von LM einer bestimmten sensorischen Qualität setzt Sattheit ein, bei LM mit anderer sensorischer Qualität wird weiter gegessen, Mehr gängige Menüs ? Abwechslung, Optische Opulenz,…
  23. 2320. Wie wird die Wasseraufnahme physiologisch geregelt? Wo entsteht die Empfindung Durst?Wasser kann von flüssigen und festen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Ebenso Oxidationswasser das bei Verdauung von Makronährstoffen entsteht
    Angiotensin führt zu Trinken, Bei Wasserentzug: Steigerung von Na+ im Blut, werden registriert von Zellen in der Niere, daraufhin wird Renin abgesondert was mit Blut zu Angiotensin wird
    Verursacht na-Resorption in die Niere und verstärkt Wasserrückresorption
  24. 2421. In welchen Lebensphasen ist man sensibel für Änderungen im Ernährungsverhalten?Pränatal, Perinatal, Frühe Kindheit, Späte Adoleszenz, Geburt, Pensionierung, Schicksalsschläge, Krankheit, Todesfälle, Trauma
  25. 2522. Beschreiben Sie kurz den Begriff „Geschmack“ bei Pierre Bourdieu.Konsumverhalten ? Wahl zwischen Möglichkeiten, Indikator für Klassenzugehörigkeit
    Über Geschmack kann man nicht streiten ? Gegenteil ist wahr, Unterschiede deutlich machen
    2 Formen des Kapitals, ökonomisch, kulturelles Kapital als Waffe im Wettstreit der Klassen
    Geschmack der Arbeiter Notwendigkeit ? kostensparend Wiederherstellung der Arbeitskraft
    Geschmack der Mittel und Oberklasse Luxusgeschmack
    Form vs. Substanz = Qualität vs. Quantität
  26. 2623. Diskutieren Sie Feuerbachs Diktum „Man ist, was man isst“.Der Mensch isst Produkte der vergänglichen Welt und ist daher vergänglich und sterblich
    Die Götter essen unsterbliche Speisen und sind daher unsterblich Wie die Speise so das Wesen, wie das Wesen so die Speise. Essen gemäß Individualität, Natur, seinem Alter, Geschlecht, Stand und Beruf
  27. 2724. Welche Ansätze zur Erklärung von Esstabus werden diskutiert? Erläutern Sie vier Ansätze anhand des Schweinefleischtabus.Religiöse Bedeutung Unreine Schweine – Heilige Kühe
    Historische, Rationale, Funktionale, Strukturale, Kommunikationstheorie
    Historisch:
    Schweinefleisch von Armen gegessen, wurde Nahrungsmittel von Randgruppen ? Tabu im Judentum und Islam
    Rational:
    Suche nach materiellen Ursachen von Esstabus und LM Vorschriften, Schwein ernährt siech von Gleichen Nahrungsmitteln wie der Mensch, Schwein liefert nur Fleisch kein Arbeitstier, Zu hohe Kosten für die Aufzucht
    Funktional:
    Gesellschaftliche Situation zur Entstehung des Tabus, Bedrohung der jüdischen Ordnung durch Ägypter die Schweinefleisch aßen, Stabilisierung der politischen Ordnung
    Strukturalistische:
    Heilig und rein, Trennung von Reinem und Unreinem, Drei Tiergruppen, Landtier Wiederkäuer ? Schwein kein Wiederkäuer daher unrein
    Kommunikationstheoretisch:
    Raubtiere sind häufig tabu, Schwein ist Allesfresser
  28. 2825. Was versteht man unter klassischer und operanter Konditionierung und welche Lernprozesse sind davon im Ernährungsbereich betroffen?Klassisch:
    Einsatz von Werbung, Verhaltenstherapie gegen Adipositas Reizentkopplungen oder Reizkontrolle (Kino=Popcorn)
    Operante Konditionierung:
    Was folgt auf bestimmtes Verhalten, Essen als bedeutsamste positive Verstärker für Trost, Beruhigung oder Belohnung, Ersetzen von Essen als Verstärker durch andere Mittel gegen Adipositas (Urlaub, Sauna,…)
  29. 2926. Was versteht am unter Geschmacksaversionslernen?Konditionierung, Ratten erhalten Zuckerwasser und mit LiCl gespritzt ? Vermeidung von Zuckerwasser da Übelkeit
    Durch negative Assoziierung eines Erlebnisses mit einem LM wird Abneigung dagegen entwickelt
    Geschmacksaversion gegen Nahrungsmittel durch Krankheit, Lebensmittelvergiftung, höhere Wahrscheinlichkeit das dieses LM nicht mehr verzehrt wird vor allem bei erst versuchen
  30. 3027. Wie beeinflussen Erwartungen unser sensorisches Erleben? Was sind typische Erwartungsauslöser bei Lebensmitteln? Wodurch können Diskrepanzen zwischen Erwartung und Erlebnis entstehen?Top-down Einfluss von Erwartung/Meinung auf einkommenden sensorischen Reiz, Einfluss der Marke kann sensorische Wahrnehmung stark verändern und sogar völlig überstimmen, bei überraschenden Reizen stärkere Dopamin-Reaktion ? Belohnungserwartung und Euphorie
    Erwartung als Voraussicht oder vor-gefühl, steht in Wechselwirkung zur Wahrnehmung und Erinnerung
    Aussehen, Geruch und Geräusche als Erwartungsauslöser
    Wenn ein praller roter Apfel zu sehen ist, geht man davon aus das er gut schmeckt. Wenn dieser die Erwartungen jedoch nicht Erfüllt oder Übertrifft kommt es zu unterschieden zwischen Erwartung und Erlebnis
  31. 3128. Was sind Qualitätsindikatoren und Qualitätsmerkmale bei Lebensmitteln?Knackigkeit: großer Turgor –vor kurzem geerntet
    Knusprigkeit: harte Zellwände –vor kurzem gebacken, getrocknet
    Klopfen auf Gemüse, Obst, um Reifezustand zu beurteilen
    Enge Verknüpfung zu oral-texturaler Beurteilung
    Einschenkgeräusch als Indikator für Viskosität der Flüssigkeit
  32. 3229. Wie können Gerüche als Erwartungsauslöser fungieren?Gerüche als Geschmacksqualität ? Vanille, süß, sauer, bitter, Erdbeere
    Assoziierung wird erlernt, Geruch kann Geschmack intensivieren, Verknüpfung Geruch mit Emotionen
    Verbindung von Geruch und Geschmack: Süßer Geruch süßer Geschmack
  33. 3330. Welche Effekte können verbale Informationen auf hedonischeBewertungen von Lebensmitteln haben?
    Wirkung auf Akzeptanz für LM, Information nüchtern oder emotional geladen ? Label
    Wenn Information geladen kommt kann von Abneigung oder Vorzug für ein LM eintreten? Voreingenommenheit Bewertungen von Lebensmitteln haben?
    Wirkung auf Akzeptanz für LM, Information nüchtern oder emotional geladen ? Label
    Wenn Information geladen kommt kann von Abneigung oder Vorzug für ein LM eintreten? Voreingenommenheit Alarmsignal gegen Auflösung, Sekrete, Innereien, Schleim, Schwarzes bzw. dunkelfarbiges
  34. 3431. Beschreiben Sie die psychohedonischen Funktionen der GrundgeschmacksartenSüß Geschmack wird mit Kaloriengehalt verbunden, süß-optimum höher in Kindheit und spätem Alter
    Salziges ist physiologisch notwendig, Genetische, Soziale und Umweltfaktoren
  35. 3532. Wodurch entsteht das prämenstruale Schokolade Craving?Prämenstruales Syndrom eines abfallendem Serotonin Spiegels und Endorphinen ? schlechte Laune
    Präferenz für kalorienreiche und kohlenhydrathaltige LM, 20 bis 30% erhöhte Kalorienzufuhr
    Aufnahme von Schokolade (Kohlenhydratreich) hebt den Serotoninspiegel ? bessere Laune
  36. 3633. Welche Hormone und Botenstoffe spielen eine Rolle in der Steuerung von Hunger und Sattheit?Appetitauslöser: Katecholamine (Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin), Neuropeptid Y, Endorphine, Cortisol, Galanin
    Appetithemmend: Corticotropin-Releasing-Hormon CRH, Adrenocorticotropine Hoormon ACTH, Glukagon-artiges Peptid-1 GLP-1, Cholecystokinin, Serotonin
  37. 3734. Woraus ergibt sich der Energiebedarf eines Menschen?Abhängig von Geschlecht, Alter, Aktivität, Gewicht, körperliche und Geistige Aktivität, Verstoffwechselungsenergie, Leistungsumsatz, Krankheit, Verfassung
  38. 3835. Worin besteht die Set-Point Theorie in der Ernährungspsychologie?Woher kommt starke Stabilität der Körpermasse?
    50kcal täglich zu viel müsste Gewichtszunahme von 2,5kg pro Jahr herbeiführen
    Gewicht wird nicht direkt reguliert sondern Energiezufuhr und Energieverbrauch ? dadurch die Fettmasse als Energie-speicher
    Genetisch determinierte Fettmenge, suche nach Setpoint für das individuelle Körpergewicht
  39. 3936. Wie tragen die Makronährstoffe zum Sättigungsgefühl bei?Ab 400kcal sättigende Wirkung bei Proteinen am größten dann Kohlenhydrate dann Fett, 800 Fettkalorien haben Sättigungseffekt wie 400 Kohlenhydratkalorien.
  40. 4037. Wie verändern sich die Adipozyten über den Lebensverlauf hin und wie lassen sie sich durch Diäten verändern?Adipozyten als Körpergewichtsregulator
    Bei hyperkalorischer Ernährung zuerst Vergrößerung der Fettzellen dann Vermehrung, bei normal Ernährung Vergrößerung reversibel, nach langfristiger Reduktion des Körperfetts bzw. operativen Verfahren auch Anzahl der Fettzellen reduziert.
  41. 4138. Wie erfolgt die Regulation der Wasseraufnahme auf physiologischer Ebene?Wasser kann von flüssigen und festen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Ebenso Oxidationswasser das bei Verdauung von Makronährstoffen entsteht
    Angiotensin führt zu Trinken, Bei Wasserentzug: Steigerung von Na+ im Blut, werden registriert von Zellen in der Niere, daraufhin wird Renin abgesondert was mit Blut zu Angiotensin wird
    Verursacht na-Resorption in die Niere und verstärkt Wasserrückresorption
  42. 4239. Was versteht man unter visuellem Flavour?Verknüpfung der Farbe mit anderen Sensorischen Eigenschaften: Erdbeere grün ? unreif
    Farben werden mit den Eigenschaften aromatisch, bitter, erfrischend, salzig, sauber, sauer, süß, verdorben in Verbindung gebracht
  43. 4340. Was versteht man unter dem Mere Exposure Effect und welchen Beitrag leistet er zur Ausbildung eines individuellen Lebensmittelpräferenz- und -Aversionsmusters?Neophobie: Angst vor neuem auch Lebensmittel? Wir essen nicht was uns schmeckt sondern es schmeckt uns was wir essen, Beurteilung von LM wird besser umso öfters sie gesehen und gekostet werden, Geschmackspräferenz nur wenn tatsächlich gekostet, Durch essen eines LM wird die Präferenz langfristig erhöht kurzfristig jedoch verringert.
    Eltern: Ähnliche LM Präferenz bei Müttern und Kindern, Ähnliche Ablehnung und Präferenz von bestimmten LM wie Äpfel
    Einfluss der Außenwelt ? Ernährungsrealität, Stillung eines Primärbedürfnisses ? Steuerung von Hunger und Sättigung durch Nahrungsmittelaufnahme
    Einfluss von Inneren Signalen (biologisch Reguliert), äußere Signale (kulturell – familiär verhalten) und Rationale Einstellung (kognitive Steuerung)
    Verknüpfen sensorische Eindrücke mit emotionalem Gehirn
  44. 4441. Wie erkennt man Alkoholismus und welche alkoholbedingten Folgeschäden gibt es?Anhaltender Alkoholkonsum trotz wissen der Folgen, starker Wunsch/Zwang Alkohol zu konsumieren, verminderte Kontrollfähigkeit, Entzugserscheinungen, Toleranzveränderung, Persönlichkeitsveränderung, Vernachlässigung von Vergnügen und Interessen zugunsten des Alkoholkonsums
    Psychotische Störung: Halluzination bzw. Wahnvorstellungen nach dem Alkoholkonsum.
    Amnestisches Syndrom: Störung von Kurz und Langzeitgedächnis
  45. 4542. Was versteht man unter dem Liking by Tasting Effekt?Neophobie: Angst vor neuem auch Lebensmittel? Wir essen nicht was uns schmeckt sondern es schmeckt uns was wir essen, Präferenz von LM wird höher umso öfters sie gesehen und gekostet werden, Geschmackspräferenz nur wenn tatsächlich gekostet, Durch essen eines LM wird die Präferenz langfristig erhöht kurzfristig jedoch verringert.
    Eltern: Ähnliche LM Präferenz bei Müttern und Kindern, Ähnliche Ablehnung und Präferenz von bestimmten LM wie Äpfel
  46. 4643. Welche Faktoren beeinflussen den Erwerb eines individuellen Präferenzen-Aversionsenmusters?Eltern: Ähnliche LM Präferenz bei Müttern und Kindern, Ähnliche Ablehnung und Präferenz von bestimmten LM wie Äpfel, Imitationsverhalten von Neugeborenen, Angenehmer Kontext führt zu Präferenz des LM
    Einfluss der Außenwelt ? Ernährungsrealität, Stillung eines Primärbedürfnisses ? Steuerung von Hunger und Sättigung durch Nahrungsmittelaufnahme
    Einfluss von Inneren Signalen (biologisch Reguliert), äußere Signale (kulturell – familiär verhalten) und Rationale Einstellung (kognitive Steuerung)
    Verknüpfen sensorische Eindrücke mit emotionalem Gehirn
  47. 4744. Welche sensorischen Präferenzen erscheinen angeboren?Bereits vor der Geburt schmeckt und riecht das Kind im Mutterleib. Es trinkt regelmäßig Fruchtwasser mit Süßstoffen. Hohe Beliebtheit von süßem als genetisch bedingt ist nicht definitiv entschieden aber wahrscheinlich.
    Ablehnung gegenüber Bitterem, Toleranz gegen bitter steigt mit dem Alter
    Süßer Geschmack als schnelle Energiequelle bei LM während Bittergeschmack mit riskanten Nahrungsmitteln verbunden ist.
  48. 4845. Wie beeinflussen Erwartungen und Meinungen sensorische Wahrnehmungen?Top-down Einfluss von Erwartung/Meinung auf einkommenden sensorischen Reiz, Einfluss der Marke kann sensorische Wahrnehmung stark verändern und sogar völlig überstimmen, bei überraschenden Reizen stärkere Dopamin-Reaktion ? Belohnungserwartung und Euphorie
    Erwartung als Voraussicht oder vor-gefühl, steht in Wechselwirkung zur Wahrnehmung und Erinnerung
  49. 4946. Was versteht man unter der psychohedonischen Funktion eines Reizes?Großer Unterschied der Individuellen Präferenzstruktur
    Genetische, Soziale und Umweltfaktoren
    Präferenz für hohe süß-Konzentration bei Familien mit Alkoholismus
    Dual affektive archicture, unangenehm vs. Angenehm, integriert eine eindimensionale subjektive Empfindung
  50. 5047. Was sind mögliche Ursachen des Frustessens?Männer: Gefühl der Verwöhnung bzw. umsorge ? Pizza, Suppe, Pasta
    Frauen verbinde warme Speisen mit Arbeit ? Müheloses Essen von Eis, Keksen, Schokolade
    Niedergeschlagenheit, Langeweile, Einsamkeit, Trauer aber auch gönnen etwas gute nach Erfolg oder zum Feiern/als Belohnung
    Emotionale Assoziation: positive Erlebnisse, Tradition, Erinnerungen und Gefühle, Erfolg
    Persönliche Identifikation: Bezug zwischen Lebensmittel und Persönlichkeit
  51. 5148. Beschreiben Sie das Konzept des vergessenen Essens nach Brian Wansink und J. Painter – visuelle Aspekte der MengensteuerungChicken Wings versuch von Brian Wansink: zur Freien Entnahme
    Gruppe A: Knochen entfernt, MW=7 CW
    Gruppe B: Knochen am Tisch gelassen, MW=5 CW
    Wenn man sieht wie viel man schon gegessen hat (hier Knochen) ist man eher davon abgeneigt nochmal zuzugreifen.
    Pralinen-Versuch von J. Painter
    1.Versuch
    Gruppe A: Durchsichtige Pralinen-Schachtel
    Gruppe B: Weiße undurchsichtige Schachtel auf Schreibtisch
    ? A 71% häufiger zugegriffen als B
    2.Versuch
    Gruppe A: durchsichtige Pralinenschachtel auf Schreibtisch
    Gruppe B: in linker oberer Schublade
    Gruppe C: in Regal 2m entfernt
    ? A: 9 Pralinen
    ? B: 6 Pralinen
    ? C: 4 Pralinen
    Je anstrengender es ist ans Essen zu kommen desto weniger essen wir.
  52. 5249. Wie nehmen wir Wasser auf und warum müssen wir das tun?Wasser kann von flüssigen und festen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Ebenso Oxidationswasser das bei Verdauung von Makronährstoffen entsteht
    Angiotensin führt zu Trinken, Bei Wasserentzug: Steigerung von Na+ im Blut, werden registriert von Zellen in der Niere, daraufhin wird Renin abgesondert was mit Blut zu Angiotensin wird
    Verursacht na-Resorption in die Niere und verstärkt Wasserrückresorption
    Wasser ist die Wichtigste Substanz für die Funktionalität des Körpers. Wichtig für Funktionalität biologischer Moleküle (Protein-faltung, Membranen, Zellinnenmilieu, osmotischer Druck,…). Es werden Täglich 1-2L Wasser über Urin, Fäkalien, Haut und die Lunge Abgegeben. Daher ist es wichtig das diese verlorene Wassermenge wieder aufgenommen wird.
  53. 5350. Wie kann die Sichtbarkeit von Produkten im Supermarkt verbessert werden und warum ist das wichtig für einen Verkaufserfolg?Durch große Einheit folgt große Verzehrsmenge welche wiederum die Norm bestimmt, Visuelle Heterogenität bringt größere Verzehrsmenge (M&M: 10 Farben 99 Stück, bei 7 Farben 56 Stück)
    Einsatz von Eye tracking Methoden, Werbung, Marketing, Auf welcher Höhe sich der Artikel befindet ? Arm höhe am besten gefolgt von Augenhöhe
    Verpackung spielt ebenfalls eine Wichtige Rolle (Farbe, Form, Kontrast, Haptik, Berührungsgefühl,…), Quantität im Regal
  54. 5451. Durch welche Gestaltungselemente wird versucht, auf das Kaufverhalten von Kunden im Supermarkt Einfluss zu nehmen?Architektur, Gestaltung der Zufahrt, Größe Einkaufswagen, Laufrichtung im Supermarkt, Geschwindigkeitsreduktion beim Kaufen ? Kontrolle Gehgeschwindigkeit, Frequente LM weiter hinten sodass man an allem vorbei gehen muss und weiteren Verführungen ausgesetzt wird, Einsatz von Musik, Änderung der Produktanordnung sodass man danach suchen muss ? Längere Verweilzeit, Bonuspunkte/Rabatte,
  55. 5552. Welche Ambiente-Faktoren beeinflussen das Verhalten und Erleben von Gästen im Restaurant?Akustische ? Musik erzeugt Atmosphäre und hat Einfluss auf Ess-/Trink Geschwindigkeit und Menge, Musikalische Präferenz von Zielgruppen, Geschwindigkeit der Musik und Lautstärke hat Einfluss, bei Klassischer Musik folgen die Größten Ausgaben, Identifizierung einer Speise durch Musik ? Erkennbare Herkunft beeinflusst Auswahl von Gerichten und Weine, Trinklieder in einer Bar führt zu längerer Verweildauer und Ausgaben
    Weiters hat Präsentation von Produkten, Tischanordnung, Buffetgestaltung, Design des Restaurants, Visuelle Aspekte, Gerüche Einfluss auf das Verhalten und Erleben von Gästen
  56. 5653. Beschreiben Sie den Effekt von unterschiedlich ausführlichen Bezeichnungen auf das Verhalten und Erleben von Gästen im Restaurant.Einfache Beschreibung vs. Fantasievoll-ausführliche Beschreibung einer Speise hat Einfluss auf das Erlebnis ? Ausführliche Beschreibung schneidet in Versuchen besser ab als einfache Beschreibung
    Geografische, Nostalgische und Sinnliche Bezeichnungen haben Einfluss auf Gäste, Es soll Emotionen erwecken bzw. man soll sich mit dem Gericht Identifizieren
  57. 5754. Wie beeinflusst die Personenanzahl bei Tisch das Verhalten von Gästen im Restaurant?Je größer die Gruppe desto Länger bleibt man bei tisch ? größerer Konsum, man wird überredet noch einen Nachtisch oder einen Kaffee zu bestellen bzw. noch ein Glas Wein oder ein Bier, positive Korrelation zwischen Gruppengröße und aufgenommene Energiemenge
  58. 5855. Wie beeinflusst das akustische Ambiente im Restaurant das Verhalten von Gästen?Akustische ? Musik erzeugt Atmosphäre und hat Einfluss auf Ess-/Trink Geschwindigkeit und Menge, Musikalische Präferenz von Zielgruppen, Geschwindigkeit der Musik und Lautstärke hat Einfluss, bei Klassischer Musik folgen die Größten Ausgaben, Identifizierung einer Speise durch Musik ? Erkennbare Herkunft beeinflusst Auswahl von Gerichten und Weine, Trinklieder in einer Bar führt zu längerer Verweildauer und Ausgaben
  59. 5956. Wie beeinflusst das Aussehen der Tischpartner und des Service-Personals das Essverhalten in der Gastronomie?Attraktiver Mann lässt die Frau leichter „gesunde“ Gerichte bestellen, eine Attraktive Frau lässt den Mann teure, genussreiche Speisen und Getränke bestellen hat aber keinen Einfluss auf Gesund oder Ungesund
    Männer wollen schöne und Gesunde Frauen ? zeigt wirtschaftlicher Erfolg
    Frauen wollen sozial und wirtschaftlich erfolgreiche Männer ? zeigen Schönheit und Gesundheit
    Übergewichtige Bedienung: keine größere Aufmerksamkeit für ungesunde Gerichte
    Ungesunde Bedienung: größere Aufmerksamkeit für ungesunde Gerichte
  60. 6057. Was versteht man unter Orthorexia nervosa und worin besteht ihre Problematik?Krankhafte Beschäftigung mit gesunder Ernährung, denken an gesundes Essen dominiert Alltag, soll Schutz vor Krankheiten versprechen (ideologisch und Philosophisch), Narzisstisches Bedürfnis nach Kontrolle, Schwarz-weiß Kategorisierung von LM, Sündhaftigkeit bestimmter LM
    Gesundheit wichtiger als Essvergnügen, Bestimmte Genüsse werden nicht mehr gegessen da ungesund, Anzahl verzehrter LM sinkt, Gesellschaftliche Isolation, Speisepläne für nächsten Tage
  61. 6158. Was ist das Pica-Syndrom?Qualitative Essstörung
    Gegessen wird ungewöhnliches, ungenießbare, widerliche Dinge wie: Erde, Lehm, steine, Gras, Haare, Papier, Kreide, Seife, Kot,…..
    Auch spitze und scharfkantige Gegenstände, Gefahr vor Darmverschlüssen, Vergiftung, Parasiten
    Bei Kleinkindern, Schwangeren, Stillenden, Geistig Behinderte, Dementen, Autisten, Verwahrlosten
    Essverhalten nicht Teil einer kulturellen Praxis, evtl. durch extremer Mangel von Mikronährstoffen
  62. 6259. Welche Belege gibt es für genetische Komponenten der Adipositas-Entstehung?Genetische Störung wie Prader Willi Syndrom, Zwillingsstudie von Bouchard mit 12 erbidenten Zwillingen, Extrem unterschiedliche Zunahme jedoch nach nur 100 Tagen
    Stunkard 1986: 540 dänische Adoptivkinder haben Signifikanten Zusammenhang zwischen BMI der erwachsenen Kinder und den biologischen Eltern, nicht jedoch zu den Adoptiveltern.
    Stunkard 1990: Eineiige und zweieiige Zwillinge sind zusammen und getrennt aufgewachsen ? hohe Übereinstimmung im BMI zw. Zwillingen unabhängig ob getrennt oder zusammen aufgewachsen.
  63. 63—

Informationen

Beschreibung
Repitatioriumsfragen
Erstellt von
Isabelle Krestel
Aufrufe
9
Bewertung

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck