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Karteikarten

VL 13: Kultivierung

Sven Christian Medienwirkungs- und nutzungsforschung 2. Semester Deutsch 21 Karten

VL 13: Kultivierung

Karten in diesem Stapel (21)

  1. 1KultivierungstheseWelchen Einfluss haben wir darauf, wie wir die Welt sehen und interpretieren?
    Gesellschaftliche Wirkung
    langfristige Wirkung
  2. 2Homogenisierungseffekte des Fernsehens1. Leute, die sehr viel Fernsehen werden homogenisiert in ihrer Wahrnehmung der Inhalte
    2. Vorstellung der Realität durch Wahrnehmung und Darstellung der Medieninhalte geprägt
  3. 3Homogenisierungseffekte graphischHomogenisierungseffekte graphisch
  4. 4PrimärerfahrungenErfahrungen, die direkt durch Kontakt mit der eigentlichen Realität entstehen
  5. 5Electronic storytellerFernsehen als zentrale sekundäre Sozialisationsinstanz
    - erzählt Geschichten über die Welt
    -weitgehend kostenlos
    - allgegenwärtig verfügbar
    - keine speziellen Nutzungskompetenzen
    - "Augenzeugencharakter"
    - Gleichförmigkeit der Botschaft
  6. 6Annahmelangfristiger, nicht unmittelbar spürbarer Einfluss des Fernsehens auf grundsätzliche Weltbilder
  7. 7Message System AnalysisEmpirische Methode (Inhaltsanalyse)
    Wie wird Realität in den Medieninhalten dargestellt?
    Verzerrung zwischen medialen und realen Daten
    Bsp. Heavy User mehr Angst vor Verbrechen als light user
  8. 83 SubprozesseKultivierung 1. Ordnung
    Kultivierung 2. Ordnung
    Kultivierung 3. Ordnung
  9. 9Kultivierung 1. OrdnungEinschätzen von Ereignishäufigkeiten oder Verteilungen soziodemographischer Merkmale in der Gesellschaft
    Bsp. Was glauben Sie, wie viele Personen ermordet werden in der Schweiz?
  10. 10Kultivierung 2. OrdnungHerausbilden von Einstellungen, Bewertungen, Vorstellungen
    Bsp. Wie ist ihre Einstellung gegenüber Kriminalität?
  11. 11Kultivierung 3. OrdnungVeränderung von Verhalten
    Bsp. Wie stark achten Sie auf Sicherheitsmaßnahmen, wenn Sie nachts durch die Straße laufen?
  12. 12KultivierungsanalyseUnterschied zwischen Heavy Usern und Light Usern
    (Menschen, die viel und Menschen, die wenig Medieninhalte rezipieren)
  13. 13"Mean World Syndrom"TV-Vielseher haben..
    ...mehr Angst vor Verbrechen...
    ...den Grundgedanken in einer gefährlicheren Welt zu leben...
    ...weniger Vertrauen zu ihren Mitmenschen...
    ...als Wenigseher
  14. 14RealitätseinschätzungDie der Wenigseher kommt der tatsächlichen sozialen Realität näher
  15. 15Zentrale Kritikpunkte der TheseKausalität
    Fehlender Bezug zu Drittvariablen
    Uniform Message? (Ausdifferenzierung der Genres; ist das Frauenbild noch gleich etc.)
  16. 16KausalitätsproblemWie rum ist es?
    Haben Vielseher mehr Angst vor Verbrechen, weil sie häufiger fernsehen und dort mehr Gewalt sehen?
    Oder
    Tendieren Leute, die mehr Angst vor Verbrechen haben häufiger im Haus zu bleiben und mehr fernsehen zu schauen?
  17. 17DrittvaribalenMainstreaming
  18. 18ResonanzVerstärkung des Effekts, wenn die Medienbotschaften auf Resonanz in der sozialen Gruppe fallen
    (Wenn grundlegende Zustimmung schon davor vorhanden war)
  19. 19RezipientenmerkmaleÄhnlichkeit zwischen Rezipient und Protagonist
    Persönlichkeitsmerkmale
    Themeninvolvement
  20. 20RezeptionsmerkmaleAktive vs. passive Mediennutzung
    Wahrgenommener Realitätsgrad
    Transportation
  21. 21BotschaftsmerkmaleGlaubwürdigkeit der Quelle
    Glaubwürdigkeit des Angebots

Informationen

Beschreibung
2. Semester Medienwirkungs- und nutzungsforschung Karteikarten am VL 13: Kultivierung, erstellt von Sven Christian am 08/06/2016.
Erstellt von
Sven Christian
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