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Karteikarten

Diagnostik V - Overclaiming im Bewerbungskontext

Johanna Brinkmann Psychologie Master Deutsch 11 Karten

Karten in diesem Stapel (11)

  1. 1In einer Studie zu Einfluss von Warnung und Bewerbungskontext bei Overclaiming wurden folgende Außenkriterien erhoben: - Wortschatz - Narzissmus - Risikoneigung - Eysenck-Lügenskala - kristalline Intelligenz - Selbst-/Fremdtäuschung Für welche Items sind Korrelationen mit OCT bias oder accuracy zu erwarten?OCT accuracy mit Leistungsmaßen:
    - Wortschatz - kristalline Intelligenz -
    OCT bias mit Persönlichkeitsmaßen:
    - Selbst-/Fremdtäuschung - Narzissmus - Risikoneigung - Eysenck-Lügenskala -
  2. 2Was waren jetzt wieder Diskrepanzmaße? Welche Zusammenhänge wurden in der Studie zu Warnung und Bewerbungskontext ermittelt?Vergleich von Selbsteinschätzung und unabhängigem Außenkriterium; berechnet als Residuen einer Regression der Selbsteinschätzung auf das gemessene Außenkriterium (Prädiktor)
    Hier: Wortschatz -> Selbsteinsch. Int. (+Prozentrang)
    kristalline Int.-> Selbsteinsch. Bildung
  3. 3Welche Effekte konnten für die Zusammenhänge zwischen Warnung bzw. Kontext und OCT bias bzw. accuracy gefunden werden? Gab es Interaktionen?OCT accuracy stieg bei Warnung
    Kontext hatte keinen Einfluss auf ihn.
    OCT bias sank bei Warnung
    Bewerbungskontext verstärkte OCT bias
    keine Interaktionseffekte
  4. 4Gab es in der Studie zu Warnung und Bewerbungskontext Zusammehänge zwischen OCT bias / accuracy und Leistungsmaßen / Persönlichkeitsmaßen / Selbsteinschätzungen / Diskrepanzmaßen?BEIDE OCT Indizes korrelieren mit Leistungsmaßen (auch OCT bias)
    BEIDE korrelierten NICHT mit Persönlichkeitsmaßen
    Erwartungskonforme (v.a. OCT bias) Korrelation mit Selbsteinschätzungen / Diskrepanzmaßen
  5. 5Welches Ziel verfolgten Bing et al. 2011 bei ihrer Studie durch Hinzufügen eines Supressors?Eine Verbesserung der Validität von Antworten im Bewerbungskontext (Verbesserung der Prädiktion durch herausrechnen von absichtlichem Täuschen)
  6. 6Welche Kritik brachte die Studie von Bing et al. 2011 auf den Plan?- Skalen zur sozialen Erwünschtheit messen bisher nur grundlegende Persönlichkeitsvariablen und nicht Täuschungsverhalten
    - das "Manchmal lüge ich, wenn ich muss" BIDR Item (was misst das?)
    - Redundanz bei Korrelationen mit Big 5
  7. 7Was wird in der Studie von Bing et al. als objektives Maß für absichtliche Täuschung herangezogen?Das Overclaiming bei fiktiven Items.
  8. 8Welchen Vorteil hat eine Overclaimingskala gegenüber einer Fremdtäuschungsskala (z.B. IM des BIDR)?Sie beinhaltet neben Selbsttäuschung und dem gesuchten "absichtlichen Täuschen" keinen Anteil wahre Merkmalsausprägung.
  9. 9Welche Between-Subjects-Manipulation des Kontexts wurde bei Bing et al. 2011 statt einer "fake good"-Instruktion angewendet? Warum?Ehrliche Antwort vs. Bewerbungssituation
    Realitätsnähe
  10. 10Welche Skalenwerte waren in der Bewerbungsbedingung höher als in der Ehrlichkeitsbedingung? Wann konnte ein Suppressionseffekt festgestellt werden?Leistungsstreben, Overclaiming, Selbsttäuschung, Fremdtäuschung
    Nur für Overclaiming (nicht für Selbst-/Fremdtäuschungsskalen) und - zu erwarten - nur für die Bewerbungsbedingung.
  11. 11Ist die Verwendung von Overclaimingmaßen ein gutes Mittel zur Verbesserung von von Antwortverzerrungen?Ja, Verzerrungen von Persönlichkeitsscores können verringert und Leistungsmaße anschließend durch selbige besser vorhergesagt werden.

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Karten zu Overclaiming im Bewerbungskontext
Erstellt von
Johanna Brinkmann
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