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Karteikarten

FOST 4 - Inferenzstatistik 2 und qualitative Methoden

Kathy H FOST Deutsch 129 Karten

FOST 4 - Inferenzstatistik 2 und qualitative Methoden

Karten in diesem Stapel (129)

  1. 1Regressionskoeffizienten b= Regressionsgewichte
    = wie groß ist der relative Einfluss eines Prädiktor bei der Vorhersage der abhängigen Variable
    (der Einfluss der anderen Prädiktoren wurde bereinigt)
  2. 2Beta Gewicht βstandardisierter Regressionskoeffzient
  3. 3Aufklären von Variablen in der multiplen Regression= Summe von Variablen wollen konkreten Wert einer Person vorhersagen
    X = genaue Ausprägung der Variablen
    Aufklären von Variablen in der multiplen Regression
  4. 4multiple Regression= schätzt den Wert einer Person mithilfe der Ausprägungen mehrere Prädiktorvariablen auf einer Kriteriumsvariable
  5. 5Güte der Vorhersage bei multipler Regression= wie gut ist das gesamte Modell für die Vorhersage des Kriteriums geeignet
    - Standardschätzfehler
    - multiplen Determinationskoeffizient R²
  6. 6multiplen Determinationskoeffizient R²gibt den Anteil der Varianz des Kriteriums an, der durch alle Prädiktoren gemeinsam erklärt wird
    max. Wert = 1
    multiplen Determinationskoeffizient R²
  7. 7Standardschätzfehler bei der multiplen Regressionwie stark weichen die vorhergesagten Werte vom tatsächlichen Wert des Kriteriums abStandardschätzfehler bei der multiplen Regression
  8. 8Prüfung des einzelnen Regressionsgewicht auf Signifikanzt-Wert mit n -2 Freiheitsgraden auf Signifikanz prüfenPrüfung des einzelnen Regressionsgewicht auf Signifikanz
  9. 9Signifikanztests bei multipler Regressionwird meist drauf verzichtet, da R² gute Info darstellt
    Signifikanztest für das komplette Modell: F-Test
  10. 10t-Test= prüft, ob sich Mittelwerte signifikant unterscheiden
    - Prinzip aller Signifikanztests: systematische Varianz (Mittelwertsunterschied) geteilt durch Fehlervarianz (SD)
  11. 11t-Test bei zwei unabhängigen Stichproben= prüft die Signifikanz eines Unterschiedes
    - Mittelwertsunterschied der Stichprobe wird verglichen mit Mittelwertsunterschied von H0
    t-Test bei zwei unabhängigen Stichproben
  12. 12kritischer t-Wert bei unabhängigen Stichprobenergibt sich aus der t-Verteilung eines bestimmten Signifikanzniveau (5 oder 1 Prozent)
    - wird mit empirischen t-Wert verglichen (empirischer Wert muss extremer/absolut größer sein, um signifikant zu sein --> Effekt kann verallgemeinert werden)
  13. 13Freiheitsgrade bei unabhängigen StichprobenFreiheitsgrade bei unabhängigen Stichproben
  14. 14Berechnung des t-Werts bei abhängigen MessungenBerechnung des t-Werts bei abhängigen Messungen
  15. 15t-Test bei einer Stichprobe / Einstichprobenfall= Mittelwert einer Gruppe wird gegen zweite theoretische Gruppe verglichent-Test bei einer Stichprobe / Einstichprobenfall
  16. 16Effektgrößen bei unabhängigen Stichproben- Abstandsmaß d
    - Abstandsmaß g
    - Korrelation r
    - Korrelationskoeffizienten
  17. 17Abstandsmaße beim t-Test (unabhängige Stichprobe)Abstandsmaße beim t-Test (unabhängige Stichprobe)
  18. 18Korrelation bei t-Tests (unabhängige Stichprobe)ist identisch mit KorrelationskoeffizientenKorrelation bei t-Tests (unabhängige Stichprobe)
  19. 19Effektgrößen bei abhängigen Stichproben- Abstandsmaße d und g
    identisch bei Einstichprobenfall
    Effektgrößen bei abhängigen Stichproben
  20. 20Voraussetzungen beim t-Test- AV ist intervallskaliert
    - Normalverteilung
    - ca. gleich große Varianzen
    - bei unabhängigen Stichproben: Personen beeinflussen sich nicht systematisch gegenseitig
  21. 21Varianzanalyse (ANOVA)= Verfahren zum Vergleich von Varianzen
    = Sonderform der multiplen Regression
    = Vergleich mehrer Mittelwerte möglich
    - UV darf nominalskaliert sein
  22. 22einfaktorielle ANOVA= nur eine unabhängige Variable (Faktor) wird untersucht
    = einfachster Fall
  23. 23relevante Varianzen bei der einfaktoriellen ANOVA- Gesamtvarianz
    - erklärte Varianz
    - nicht erklärte Varianz
  24. 24Gesamtvarianz bei einfaktorieller ANOVA= Varianz der AV
    = Summe auf erklärte und nicht erklärte Varianz
  25. 25erklärte Varianz= Varianz zwischen den Gruppen / Between Varianz / systematische Varianz
    - mehrere Mittelwertsdifferenzen (Varianz der Mittelwerte), da zwischen jeder Gruppe die Differenz berechnet wird
  26. 26unerklärte Varianz= unsystematische Varianz / Varianz innerhalb der Gruppe / Within Varianz / Fehlervarianz
    - Menschen unterscheiden sich und liefern entsprechend unterschiedliche Werte
    - stellt Fehler dar, der die Aussagekraft unserer Mittelwerte einschränkt
  27. 27Maß der Streuung bei der Varianzanalyse= Quadratsummen (QS) - sind noch nicht an der Stichprobengröße relativiert
  28. 28Berechnung der Gesamtvarianz bei einfaktorieller ANOVA=X ist der gemeinsame Mittelwert aller DatenBerechnung der Gesamtvarianz bei einfaktorieller ANOVA
  29. 29Berechnung der systematischen Varianz (einfaktorielle ANOVA)= Streuung der Stichprobe
    - Streuung sollte möglichst groß sein, da wir ja wollen, dass sich unsere Mittelwerte unterscheiden
    Berechnung der systematischen Varianz (einfaktorielle ANOVA)
  30. 30Fehlervarianz bei einfaktoriellen ANOVAMittelwert der jeweiligen Gruppe wird verwendet, da wir wissen wollen wie stark die Werte innerhalb der Gruppe variierenFehlervarianz bei einfaktoriellen ANOVA
  31. 31Freiheitsgrade bei einfaktorieller ANOVAk = Anzahl von Gruppen
    N = Gesamtstichprobe
    Freiheitsgrade bei einfaktorieller ANOVA
  32. 32F-Test und t-Testbei zwei Gruppen kommen sie zum gleichen Ergebnis (F = t²)
    - F kann nicht negativ sein --> kann Richtung des Unterschieds nicht definieren
    - bei mehr als 2 Gruppen kann nicht mehrmals ein t-Test durchgeführt werden, denn dadurch verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit des Alpha-Fehlers
  33. 33Einzelvergleiche (Post-hoc-Tests)= Prüfen der einzelnen Mittelwerts-unterschiede auf Signifikanz im Nachhinein
    - funktionieren wie t-Tests, allerdings wird Kumulation der Alpha-Fehler berücksichtigt (Alpha-Korrektur)
    - so viele Einzelvergleiche wie mögliche Vergleiche
  34. 34Ablauf der mehrfaktoriellen VarianzanalyseF-Wert Berechnen (für jede UV, dabei wird die jeweilige andere UV außer acht gelassen)
  35. 35Haupteffekt= Effekt der UV
    = haben die einzelnen UV einen signifikanten Effekt auf die AV
    - pro UV gibt es einen Haupteffekt
  36. 36Interaktion= erkennbar ob eine gegenseitige Beeinflussung der beiden UV's vorliegt
    = bedingter Mittelwertsunterschied
    - nicht durch die Wirkung einzelner Haupteffekte erklärbar sondern durch deren Kombination
    - nicht parallele Linien im Diagramm weisen darauf hin
  37. 37Berechnung der InteraktionVarianz AxB = Gesamtvarianz minus alle bekannten VarianzenBerechnung der Interaktion
  38. 38Varianzanalyse mit Messwiederholungen= Abhängige MessungenVarianzanalyse mit Messwiederholungen
  39. 39Freiheitsgrade bei abhängigen Messungen (F-Verteilung)Freiheitsgrade bei abhängigen Messungen (F-Verteilung)
  40. 40Mixed Models= mehrfaktorielle Varianzanalysen, bei denen abhängige und unabhängige Messungen gemischt sind
  41. 41Effektgrößen bei der Varianzanalyse= Eta-Quadrat
    = wie groß ist der Anteil der UV-aufgeklärten Varianz an der Gesamtvarianz
  42. 42Eta-Quadrat bei einfaktorieller ANOVAEta-Quadrat bei einfaktorieller ANOVA
  43. 43Eta-Quadrat für alle Arten von Effekte- für F-Werte von Haupteffekte, Interaktionen oder MesswiederholungenEta-Quadrat für alle Arten von Effekte
  44. 44partielles Eta-Quadrat ῃ²= bezieht sich nur auf einen Part bei der mehrfaktoriellen Varianzanalyse
  45. 45Interpretation von Eta-Quadrat ῃ²Interpretation von Eta-Quadrat ῃ²
  46. 46Voraussetzung für Varianzanalyse- AV muss intervallskaliert
    - Normalverteilung
    - Varianz aller Messwerte in allen Gruppen gleich groß
  47. 47F-Test als Signifikanztest bei Regressionsrechnung= kann das Ergebnis der Regressions-rechnung auf Population übertragen werden
    - signifikantes Ergebnis = >0
    F-Test als Signifikanztest bei Regressionsrechnung
  48. 48erklärte Varianz zur Berechnung des F-Wertes bei der Regressionsrechnungerklärte Varianz zur Berechnung des F-Wertes bei der Regressionsrechnung
  49. 49Fehlervarianz zur Berechnung des F-Wertes bei der RegressionsrechnungFehlervarianz zur Berechnung des F-Wertes bei der Regressionsrechnung
  50. 50Alternative zur Berechnung des F-Wertes bei RegressionsrechnungAlternative zur Berechnung des F-Wertes bei Regressionsrechnung
  51. 51Kolmogorov-Smirnov-Test= Test zur Prüfung, ob eine Normalverteilung vorliegt
    - sollte nicht signifikantes Ergebnis liefern, da sich die Verteilung nicht signifikant von einer Normalverteilung unterscheidet
  52. 52Parametrische Testverfahren= setzen Normalverteilung von Populationsparameter voraus
    - daraus resultieren Berechnungen zum Mittelwert, Mittelwertsunterschied, F-Wert, t-Wert...
  53. 53Nonparametrische / verteilungsfreihe Verfahren= machen keine Annahme über die Verteilung
    - bei nominal- oder ordinalskalierten Daten & nicht normalverteilten Daten
  54. 54Vor- und Nachteile von nonparametrische Verfahren+ Verteilungsfreiheit
    + Untersuchung sehr kleiner Stichproben
    + alle Fragestellungen können untersucht werden
    - Signifikanz ist schwerer festzustellen
  55. 55Nonparametrische Testverfahren bei Ordinalskalen- Durchführung für Zusammenhangs- und Unterschiedsfragestellungen (haben parametrische Entsprechung)
    - Messwerte werden als Ränge behandelt
  56. 56Übersicht parametrische und nonparametrischer Verfahren bei OrdinalskalenÜbersicht parametrische und nonparametrischer Verfahren bei Ordinalskalen
  57. 57Test für Unterschiede bei zwei unabhängigen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)- U-Test nach Mann und Whitney
    Maß = zentrale Tendenz = Median
  58. 58U-Test nach Mann und Whitney (nonparametrisches Verfahren)Erstellung einer gruppenunabhängigen Rangreihenfolge --> Erstellung der Rangsumme (T) je Gruppe --> Erstellung des durchschnittliches Ranges (T/n) (=deskriptives Ergebnis)
    U = Berechnung der Signifikanz des Unterschieds
    U-Test nach Mann und Whitney (nonparametrisches Verfahren)
  59. 59empirischer Wert des U-Tests (nonparametrisches Verfahren)= kleinere Wert der beiden Gruppen
    --> muss gleich oder kleiner sein als der kritische Wert (aus Tabelle) um Signifikant zu sein
  60. 60U-Test bei großen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)U-Test bei großen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)
  61. 61Tests für Unterschiede bei mehr als wie unabhängigen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)Vorgehen identisch wie bei 2 Stichproben --> Test ist H-Test nach Kruskal und Wallis
    - bei großen Stichproben besteht eine Chi-Quadrat-Verteilung
  62. 62Tests für Unterschiede bei zwei abhängigen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)= Wilcoxon-Test / Vorzeichenrangtest
    - Differenz zwischen Messung1 und Messung2 --> Rangreihenfolge nach steigender Differenz festlegen (Vorzeichenunabhängig, aber Kennzeichnung des Vorzeichen notwendig) --> Addition der jeweiligen Werte zu T+ und T-
  63. 63Interpretation des Wilcoxon-Testskleinere Wert von T+ und T- wird für Signifikanzprüfung verwendet --> kleiner/gleich als kritischer T-Wert laut Tabelle
  64. 64Tests für Unterschiede bei mehr als zwei abhängigen Stichproben (nonparametrisches Verfahren)= Friedman-Test bzw. Rangvarianzanalyse
    Ablauf: Messwertdifferenzen werden nach Rang sortiert und Rangsummen verglichen
    - Prüfgröße: Chi-Quadrat
  65. 65Tests für Zusammenhänge (nonparametrisches Verfahren)= Rangkorrelation --> korreliert die Ränge der jeweiligen Rohwerte
    Bedingung: monotone Variablen
  66. 66Ablauf der Rangkorrelation (nonparametrisches Verfahren)- Messwerte in Rangreihenfolge darstellen - Messwerte beider Variablen einzeln in Rangreihenfolge bringen! --> korreliert werden die Rangreihen beider Messgruppen
  67. 67Möglichkeiten der Berechnung der Rangkorrelation (nonparametrisches Verfahren)- Spearman's Rho (p)
    - Kendalls Tau (τ)
  68. 68Anwendung von Spearman's Rho (p)- intervallskalierten Daten, aber verletzte Voraussetzungen
    - Anwendung als wären Abstände zwischen Ränge gleich groß --> Voraussetzung: intervallskalierte Daten
    - Signifikanzprüfung mittels t-Test
    - Größenordnung wird nicht beachtet
  69. 69Berechnung von Spearman's Rho (p)d(i) = RZ(xi) - RZ (yi)
    RZ= Rangzahl
    Berechnung von Spearman's Rho (p)
  70. 70Kendalls Tau (τ)setzt keine gleichen Rangintervalle voraus
    - Werte zwischen -1 und 1
    - Signifikanzprüfung mittels z-Test
  71. 71Effektgrößen bei Ordinaldaten- sind nicht bestimmbar
    - Unterschiedsfragestellungen: auf Signifikanztest berufen
    - Zusammenhangsfragestellungen: Rangkorrelation, Interpretation wie Pearson-Korrelation - aber i.d.R. kleinere Werte
  72. 72Anpassungstest (nominalskalierte Variable)= Chi-Quadrat-Test (X²-Test)
    - prüft ob empirische Häufigkeitsverteilung mit theoretisch zu erwartenden Häufigkeitsverteilung übereinstimmt
  73. 73Berechnung des Anpassungstestsf(b) = beobachteten Häufigkeiten
    f(e) = erwarteten Häufigkeiten
    wird für jede beobachtbare Häufigkeit berechnet und dann alle entsprechend addiert
    Berechnung des Anpassungstests
  74. 74Interpretation des Anpassungstests (nominalskalierte Variable)erwartete Häufigkeit = Nullhypothese
    empirischer X²-Wert muss extremer als kritischer X²-Wert zu sein um signifikant zu sein
    df = k - 1
  75. 75Goodness-of-fit-TestAnpassungstest zur Prüfung der Verteilung, vor allem bei komplexen Testverfahren
    - prüft ob zwei Verteilungen deckungsgleich sind
  76. 76Unabhängigkeitstest bei zwei nominalskalierten Variablen= prüft ob die Ausprägung einer Variable unabhängig von der Ausprägung einer anderen Variable ist
    = X²-Test = k*l-X²
  77. 77Kreuztabelle / Kontingenztabellebilden verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der Ausprägungen der nominalskalierten
    Variablen ab
    k*l = Menge der Kombinationsmöglichkeiten
  78. 78Berechnung von X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable)Formel für beide Variablen (deswegen zwei Summenzeichen)Berechnung von X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable)
  79. 79Freiheitsgrade bei X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable)df = (k-1)(l-1)
  80. 80Interpretation von X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable)Test ist signifikant, wenn Häufigkeitsverteilung der einen Variable nicht unabhängig der anderen Variable ist
  81. 81Bestimmung der Häufigkeit, wenn keine Gleichverteilung vorliegt (X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable))Z = Zeilensumme in Kreuztabelle
    S = Spaltensummen in Kreuztabelle
    Bestimmung der Häufigkeit, wenn keine Gleichverteilung vorliegt (X² Unabhängigkeitstest (nominalskalierte Variable))
  82. 82Unabhängigkeitstests bei Messwiederholungen (=Mc-Nemar-X²-Test)X² = (b-c)²) / (b+c)
    --> signifikantes Ergebnis = Verhältnis ist deutlich anders
    Unabhängigkeitstests bei Messwiederholungen (=Mc-Nemar-X²-Test)
  83. 83Effektgröße bei Nominaldaten= Omega für alle X²-TestEffektgröße bei Nominaldaten
  84. 84Teststärke (Power)= Wahrscheinlichkeit, mit der ein vorhandener Effekt mithilfe eines Testverfahrens identifiziert werden kann
    = Fläche der Alternativhypothese abzüglich Beta-Fehler --> Power = 1 - β
  85. 85Abhängigkeit der Teststärke- Alpha-Fehler
    - Stichprobengröße
    - Populationseffekt
  86. 86Festlegung der Teststärke vor der Studie--> resultiert erforderliche Stichprobengröße in Abhängigkeit von Populationseffekt und Alpha
    Teststärke >0,6 bzw. 60 %
  87. 87Bestimmung der Teststärke nach einer Studiewenn kein Effekt gefunden wurde, hilft die Teststärke um herauszufinden wie wahrscheinlich es war, überhaupt einen Effekt zu finden der tatsächlich vorhanden ist
  88. 88Kontranstanalyse= hypothetisches Musters der Mittelwertsunterschiede von Gruppen (z.B. linear, u-förmig...) wird vor der Untersuchung festgelegt
  89. 89Kontrastgewichte / Lambdagewichte λ= Größe bei der Kontrastanalyse
    - Muster wird vor der Untersuchung festgelegt
    - Prüfung nach der Erhebung, ob eine Übereinstimmung vorhanden ist bzw. wie groß die Abweichung ist
  90. 90Vorgehen bei der KontrastanalyseHypothese definieren
    - Hypothese mit Kontrastgewichte ausdrücken, Relation ist entscheidend --> Summe muss 0 sein
    - Datenerhebung
    - Zuweisung & Überprüfung der Kovaration vom Lambda zum Mittelwert
    - Übereinstimmung = signifikantes Ergebnis
  91. 91Mögliche Darstellung von Kontrasten und KontrastgewichteMögliche Darstellung von Kontrasten und Kontrastgewichte
  92. 92Kontrastanalyse bei unabhängigen Stichproben- Varianz durch Kontrast ist max, wenn beide Muster identisch sindKontrastanalyse bei unabhängigen Stichproben
  93. 93F-Wert und Freiheitsgrade bei Kontrastanalyse bei unabhängigen Stichproben- F-Wert wird ebenso interpretiert wie herkömmlicher F-Wert
    - kann mittels der F-Tabelle auf Signifikanz geprüft werden
    - Freiheitsgrade = 1 (da nur ein Kontrast getestet wird)
  94. 94Vorteile der Kontrastanalyse- größere Teststärke (weil Muster von Mittelwertsunterschieden geprüft werden)
    - bei Zutreffen der Hypothese liefert Kontrastanalyse größeren F-Wert als Varianzanalyse --> Hypothesen müssen präzise formuliert werden
    - sehr gut interpretierbare Effektgrößen
  95. 95Effektgröße bei Kontrastanalyse für unabhängige Stichproben= Korrelation r (effect size)
    - Interpretation wie Pearson-Korrelation
    - F (ANOVA) = normale F-Wert Berechnung
    Effektgröße bei Kontrastanalyse für unabhängige Stichproben
  96. 96einfachere Rechnung von r (effect size)- jeder Person das entsprechende Lambdagewicht zuordnen
    - Lambdagewicht mit Rohdaten korrelieren
  97. 97Kontrastanalyse für abhängige Stichproben- Muster für Varianz der Werte der einzelnen Personen über Messzeitpunkte
    - Vorgehen identisch mit unabhängige Prüfung, bis:
    Prüfen ob entsprechender Verlauf von Lambda bei jeder Person vorliegt --> liegt im Durchschnitt aller Personen der Trend vor
  98. 98L-Wert= sagt aus, ob das gemessene Muster mit dem unterstellten Muster (Kontrast) bei jeder Person übereinstimmt
    - L-Wert ist groß, wenn Übereinstimmung vorhanden
    - wird für jede Person berechnet
  99. 99L-Wert auf Signifikanz prüfen- Unterscheidet sich der durchschnittliche L-Wert signifikant von 0 --> Prüfung durch t-TestL-Wert auf Signifikanz prüfen
  100. 100Effektgröße bei der Kontrastanalyse für abhängige StichprobenHedge berechnet ob der Durchschnitt der L-Werte sich von 0 unterscheidetEffektgröße bei der Kontrastanalyse für abhängige Stichproben
  101. 101Berechnung bei der Metaanalyse (Unterschiedsfragestellung)- Unterschiedliche Werte der Studien auf eine gemeinsame Effektgröße bringenBerechnung bei der Metaanalyse (Unterschiedsfragestellung)
  102. 102vertrauenserhöhende Dinge bei der Metaanalyse- sehr viele Studien sind in die Analyse miteingeflossen
    - die einzelnen Studien hatten große Stichproben
    - Streuung der einzelnen Stichproben ist klein
  103. 103Arten von multivariaten Verfahren- Faktorenanalyse
    - Clusteranalyse
    - Multivariate Varianzanalyse
    - Multidimensionale Skalierung
    - Conjoint-Analyse
    - Strukturgleichungsmodelle
  104. 104Faktorenanalyse- Reduktion vieler AV auf Faktoren und Komponenten durch Korrelation
    - diese stehen stellvertretend für alle Variablen
    - es gibt keine UV
    - Ablauf: hohe Korrelation zwischen Variablen --> Variablen werden durch Faktor ersetzt (beschreibt alle eingeflossenen Variablen)
  105. 105Clusteranalyse= Reduktion von Fällen (Objekten, Personen durch Zusammenfassung in Gruppen
    - innerhalb einer Gruppe möglichst ähnlich, zwischen den Gruppen möglichst unähnlich
    - keine UV
  106. 106Multivariate Varianzanalyse (MANOVA)= prüft den Effekt einer oder mehrer UV auf mehr als eine AV
    - Ablauf: Overall-Analyse --> keine Signifikanz = keine weiteren Berechnungen
    --> Signifikanz = mehrere normale ANOVA für jede AV
  107. 107Multidimensionale Skalierung (MDS)= Ähnlichkeitsbeurteilung, von Personen für Objekte --> Ableitung: Anzahl und Art der Bewertngsdimensionen
    - Auffinden der relevanten AV
    Ablauf: Anzahl der Dimensionen festlegen (2-3) --> wo liegen Objekte in den Dimensionen --> Dimensionen interpretieren
  108. 108Conjoint-Analyse / Verbundanalyse= prüft den relativen Einfluss eines Merkmals / Merkmalsausprägung zur Bewertung von Objekten durch eine Person
    - meist durch Präferenzanalyse
  109. 109Strukturgleichungsmodelle= Kombination aus Faktorenanalyse und Regressionsanalysen
    - bilden komplexe Zusammenhänge zwischen (meist latenten) Variablen
    - dienen der Überprüfung sozialwissenschaftlicher Modelle & Theorien
  110. 110quantitative / konventionelle MethodenPhänomene des Erleben und Verhalten in Zahlen ausgedrückt
  111. 111PositivismusPhänomene des Erlebens und Verhaltens, die wir beobachten und erforschen
  112. 112Qualitative MethodenPhänomene des Erleben und Verhalten qualitativ bewerten
    - Datengrundlage: Text, analysiert nach übergeordneten Bedeutungen und Sinnstrukturen
    - keine Zahlen, Skalen und Kennwerte
  113. 113qualitative Forschungsprozess- mit oder ohne gezielter Fragestellung ;
    bei gezielter Fragestellung:
    - Daten sammeln (meist Texte, Bilder)
    - nach jeweiligen qualitativen Methode auswerten
    - Daten verwenden oder ggf. erneute Datensammlung
  114. 114explorativer Charakter eines Forschungsprozessneues inhaltliches Gebiet wird erforscht
  115. 115Besonderheit des qualitativen Forschungsprozess- der Mensch übernimmt die Auswertung
    --> aber: Subjektivität?!
  116. 116Entkräftigung der Subjektivität bei qualitativer Forschung- läuft nicht beliebig ab, sondern auch nach bestimmten Regeln und mit mehreren Personen (--> stärt Objektivität)
    - auch quantitative Forschung ist nicht frei von Subjektivität
  117. 117Anwendungsfelder der qualitativen Forschung- immer Abhängig von der Fragestellung
    - als Ergänzung / Bereichung der quantitativen Methoden bei bestimmten Fragestellungen
  118. 118Methoden der qualitativen Forschung- qualitative Inhaltsanalyse
    - Grounded Theory
    - Diskursanalyse
  119. 119Qualitative Inhaltsanalyse- folg am ehesten dem herkömmlichen Forschungsprozess; gut kombinierbar mit quantitativen Methoden
    - relativ konkrete Fragestellung
    - Datenmaterial: Alle Formen von Texte
    - Ziel: zusammenfassende Beschreibung des Textmaterials & Auffinden von Strukturen aus dem Text
  120. 120Prozess der qualitativen Inhaltsanalyse- Erstellen der Texte
    - Zusammenfassen in Kurztext
    - Erstellen von Kategorien, die für die Fragestellung relevant sind (--> theoriegeleitete Inhaltsanalyse)
  121. 121Anwendung von qualitativer Inhaltsanalyse- bei subjektivem Erleben
    - Sinnzusammenhänge
    - Eindrücke
    - Meinungen
    welche nicht quantitativ erfasst werden können
  122. 122Grounded Theory- strukturierte & differenzierter qualitativer Ansatz
    - keine Fragestellung gegeben --> neue Theorien / Hypothesen finden
    - Datengrundlage: Alle Formen von Texte
    - alles wird immer protokolliert, um nachvollziehen zu können, warum der Forscher diese Schlüsse gezogen hat
  123. 123Codieren bei der Grounded Theory- zeilenweises Codieren (--> größtmögliche Objektivität)
    - fokussiertes Codieren (kleine Bedeutungseinheiten aus dem zeilenweisen Codieren werden zu Kategorien zusammengefasst)
  124. 124theoretical sampling (Grounded Theory)- wenn nach allen analysierten ITW noch Infos fehlen / Unklarheiten bestehen --> weitere ITW werden geführt mit Personen bei denen man glaubt, dass diese die Antworten liefern könnten.
    - wird so lange gemacht, bis alle offenen Punkte beseitigt wurden
  125. 125Anwendung der Grounded Theory- Sachverhalte des subjektiven Erlebens, welche neu erforscht werden
  126. 126Diskursanalyse- Analyse des Konstruktivismus
    - Datenmaterial: alle Arten von aufgezeichneter Sprache
    - Ziel: Beantwortung bestimmter Fragestellungen (praktisches Problem oder theoretische Frage)
  127. 127Prozess der Diskursanalyse- Text lesen --> Codierung auf Relevanz für Ausgangsfrage --> Zentrale Aussagen suchen (auch zwischen den Zeilen lesen, z.B. Grammatik, Metapher...)
    Ziel: Auffinden übergeordneter Muster oder Vorstellungen, die in der Denkweise des Verfasser verankert sind
  128. 128Vor- und Nachteile der qualitativen Methoden+ größere Flexibilität --> unvoreingenommen für Thema & keine Themen übersehen möchte
    + einbeziehen des Kontext & zusätzlicher Infos
    - ungenau und objektiv nicht mehr nachvollziehbarer Umgang mit Daten, Einfluss der Subjektivität zu hoch
  129. 129Schwierigkeiten der qualitativen Forschung- kaum konkrete Handlungsanweisungen
    - sehr großer Aufwand für ein / mehrere Forscher
    --> Kombination aus qualitativer und quantitativer Forschung

Informationen

Beschreibung
FOST (FOST 1 -4) Karteikarten am FOST 4 - Inferenzstatistik 2 und qualitative Methoden , erstellt von Kathy H am 13/08/2016.
Erstellt von
Kathy H
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