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Mindmap

Übergang in nachfolgende KITA

Melanie Schranner PPH Deutsch

Inhalt der Mindmap

Übergang in nachfolgende KITA

  1. Für das Kind

    • auf individueller Ebene
      • Status- und Kompetenzunterschiede
        • akzeptieren lernen - die "Großen" der Kinderkrippengruppe sind die "Kleinen" in der Kindergartengruppe
      • Weiterentwicklung zum Kindergartenkind
        • Bereits erworbene Kompetenzen dafür nutzen
      • ambivalente Gefühle bewältigen können
        • nicht nur Stolz und Vorfreude treten auf, sondern auch Gefühle des Abschieds und des Verlustes
    • auf interaktionaler Ebene
      • Krippe verlassen Beziehung dort verändern bzw. beenden
        • d. h. Verluste verarbeiten
      • Aufbau neuer Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen
        • bereits erworbene soziale Kompetenzen dafür in zumeist größeren und komplexeren Zusammenhängen nutzen
    • auf kontextueller Ebene
      • Anforderungen und Beziehungsstrukturen der neuen Lebensumwelt
        • zunächst unklar erscheinend. neuen Tagesrhythmus klären und bewältigen
      • sich auf neue Bildungsangebote einstellen
  2. Für die Eltern

    • auf kontextueller Ebene
      • Unterschiede Krippe vs. Kiga
        • sich damit auseinander setzen z. B. Gruppengröße, Geräuschpegel, Hygienevorschriften, Mobilität, andere Sprache, auch "schlimme" Wörter
    • auf interaktionaler Ebene
      • auf neue Fachkräfte einstellen
        • Vertrauen aufbauen
      • in Beziehung zum Kind Vertrauen in seine Kompetenzen und Selbstständigkeit deutlich werden lassen
      • in Gruppe der KIGA-Eltern integrieren
        • mit möglichen Vorurteilen gegen eine außerfamiliäre Betreuung von Kindern unter drei Jahren umgehen
    • auf individueller Ebene
      • Abschiedsreaktionen bewältigen
        • die sich aus den besonders intensiv gepflegten Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften, Eltern und Kindern ergeben
      • weniger individuelles kind- und familienzentriertes Eingewöhnungsverfahren
        • Akzeptieren, dass seitens des Kindergartens wahrscheinlich  vergleichsweise weniger nah und langsames Verfahren praktiziert wird
      • Übergang als Herausforderung
        • pädagogisch nutzbaren Diskontinuität
      • Identitätswandel
        • vom Selbst als Eltern eines Krippenkindes zum Selbstbild als Eltern eines Kindergartenkindes
  3. Für die ErzieherInnen

    • abgebende Einrichtung
      • über Angebote Krippe / Kiga austauschen
      • Informationen über Konzeption weitergeben
      • Eltern bei Wahl behilflich sein
      • Abschiednehmen der Kinder feierlich begehen
        • Kinder auf die neue Einrichtung vorbereiten
    • aufnehmende Einrichtung
      • Bereitschaft sich auf neue Kinder einzustellen
        • auf deren individuelle Fähigkeiten, Fertigkeiten und Charaktere einzugehen
      • Familien Probebesuche anbieten
      • Kinder bei Trennung von Eltern unterstützen
        • dabei behilflich sein, sich in neue Umgebung einzugewöhnen
      • Eltern über Einrichtung und Eingewöhnungsverlauf informieren
      • Eltern beim Aufbau von Eltern-Netzwerken unterstützen
      • Unterschiede zwischen Krippen- und Familienkindern
        • und deren Eltern wahrnehmen und entsprechend darauf eingehen

Informationen

Beschreibung
Ziele erfolgreicher Übergangsbewältigung in die nachfolgende Tageseinrichtung.
Erstellt von
Melanie Schranner
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