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Mindmap

Der Landesstreik

Nina Lehmann Geschichte Berufsmaturität Deutsch

Inhalt der Mindmap

Der Landesstreik

  1. politische Entwicklung in der Schweiz bis 1919

    • Liberale
      • freie Entfaltung des Individuums ― schwache Staatsgewalt
      • Volksrechte: Wahl der Legislative
      • „Zentrumsgruppe“ in den Räten (Wirtschaftsführer)
      • 1894 -> freisinnig-demokratische Partei der Schweiz (heutige FDP)
    • Katholisch-Konservative
      • Geschlagene im Sonderbundskrieg " Opposition.
      • Selbständigkeit der Kantone
      • gegen Verstärkung der bundesstaatlichen Gewalt
      • für bäuerliche Tradition <-> gegen wirtsch. Fortschritt
      • für katholische Glaubensgewissheit <-> gegen liberales Prinzip der Freiheit
      • keine Mehrheit in der Schweiz, aber in den ehemaligen Sonderbundskantonen
      • Seit 1912 -> Schweizerische Konservative Volkspartei (heutige CVP)
    • Sozialdemokraten
      • Sozialismus = Weg zur Lösung der Probleme der Arbeiter.
      • Arbeitervereine -> berufsbezogene Gewerkschaften
      • 1888: Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (heutige SP, entstanden aus den Arbeitervereinen).
      • Entstehung durch die Folgen der Industrialisierung (Soziale Frage)
    • Parteiverhältnis
      • Konservative <-> Freisinnige
      • Freisinnige + Katholisch-Konservativen = Bürgertum
      • Bürgertum <-> Arbeiterschaft (Sozialdemokratie)
  2. Wichtigste Forderungen des OAK

    • Sofortige Neuwahl des Nationalrates auf der Grundlage des Proporzes
    • Aktives und passives Frauenwahlrecht
    • Einführung der 48—Stunden-Woche
    • Sicherung der Lebensmittelversorgung im Einvernehmen mit den landwirtsch. Produzenten
    • AHV
    • Staatsmonopole für Import und Export
    • Tilgung aller Staatsschulden durch die Besitzenden
  3. Die Arbeiterschaft während des Ersten Weltkrieges

    • Der erste Weltkrieg stellt die Schweiz vor grosse wirtschaftliche Probleme.
      • Export-Lieferungen in die Schweiz wurden einer strikten Kontrolle unterzogen
        • Einfuhren wurden dadurch knapp und teuer
          • Zu Kriegswirtschaftlichen Massnahmen, wie Preiskontrolle oder einem Rationierungssystem, kam es in der Schweiz nicht
            • So konnte die Teuerung ungehemmt auf die Konsumenten fiel (=Reallohnverlust für Arbeiter 1914-1920 ca. 30%)
    • Schweiz nach dem Kriegseintritt von Italien (1915) völlig vom Krieg umschlossen
    • Soldaten erhielten keine Verdienstausfallsentschädigung und der Sold reichte gerade für die eigenen persönlichen Ausgaben während des Dienstes
    • Prekäre Situation führte 1916 zu gewaltsamen Demonstrationen
      • Demonstranten wurden von der Polizei niedergeschlagen
    • Sommer 1918: 700'000 Personen die Nothilfe beanspruchten (mehr als ein sechstel der Gesamtbevölkerung)
      • Der Bundesrat gab keine Unterstützung & auch keine Miteinbeziehung in kriegswirtschaftlichen Entscheidungen
        • Folge: ab 1917 griff die Arbeiterorganisation zum politischem Druckmittel der Arbeitsniederlegung
          • 1918: Zur Koordination der Massnahmen der Sozialdemokratischen Partei & der Gewerkschaften gründete R. Grimm das "Oltener Aktionskomitee" (OAK)

Informationen

Beschreibung
Berufsmaturität Geschichte Mindmap am Der Landesstreik, erstellt von Nina Lehmann am 11/01/2016.
Erstellt von
Nina Lehmann
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