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Notizen

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Carla95 Geschichte Abitur Deutsch 1 Seite

Inhalt der Notizen (1)

Seite 1

Die Trennung von weltlicher und geistlicher Gewalt

Das priesterkönigliche Selbstverständnis des Monarchen

Schon früher enge Verflechtung von Staat und Kirche

Pakt von Query 754: Bündnis zwischen Papst/König: Königssalbung (gottgewollte Würde des Königs bestätigt durch Papst/Kirche)

Seitdem: Salbung als Legitimation königlicher Herrschaft in Europa

--> Durch Weihe und Salbung: königliche Herrschaft erhält sakralen Charakter

Sakralisierung des Königtums unterstrichen durch Verbindung des Königtums mit dem Kaisertum

--> Mit Kaiserwürde = religiöse Verpflichtung, Kirche zu beschützen und Christentum auszubreiten

Ottonisch-salische Zeit

Sakralisierung des Königtums bereits zur Zeit Karl des Großen, Intensivierung während Zeit der Ottonen und Salier

Prinzip der Eigenkirche blieb bestehen

-->Kirche gehörte nicht kirchlicher Organisation sondern Grunderren auf dessen Boden sie stand

Somit war König Herr über alle Kirchen auf Reichsboden

Abgrenzung der Reichskirchen (besitz des königs) von denen auf Land von Grundherren

--> Ottonisch-salisches Reichskirchensystem : Enge Verzahnung von Staat und Kirche

Investiturstreits

Religionspolitische Auseinandersetzungen im 11. und 12. Jhd vorallem

--> Trennung von geistlicher und weltloicher Gewalt

Beschleunigt durch Investiturstreit 1075-1122

Veränderung des Verhältnis von Staat/Kirche + Herrscherverständnis : ENTZAUBERUNG

Gründe

- König übernahm Investitur von Bischöfen

- KRITIK DURCH KLOSTER CLUNY: Unterwerfung der Kirche unter Laiengewalt

- waren auch gegen sakralen Charakter des Königs und Verkauf von geistlichen Ämtern (Simonie), wollten wieder Zönibat

Anlass

Einsetzung des Mailänder Erzbischofs durch König Heinrich 4.

Papst Gregor war dagegen, Heinrich beharrte auf Investiturrecht

Gregor verlangte kanonische Wahl, also Wahl durch Vertreter der Kirche

Heinrich weigert sich, --> Kirchenbann (Exkommunikation des Königs)

Fürsten im Reich stellen Ultimatum: Heinrich muss sich in 1 Jahr vom Bann lösen, sonst neuer König

--> Bußgang nach Canossa 1077--> Aufhebung des Bannes

Ergebnis und Folgen

Wormser Konkordat 1122: Begriffliche Trennung in Spiritualien und Temporalien

König wies nurnoch Temporalien ein

Kanonische Wahl durchgesetzt

König musste Wahl des Bischofs jedoch zustimmen

Investiturstreit veränderte Verhältnis von Staat und Kirche enorm:

- Unterscheidung in geistliche + weltliche Macht und keine Verschränkung

- Würde des sakralen Königtums verändert

- Notwendigkeit des Königtums musste neu begründet werden (da durch Gott gewollt nicht mehr zählte)

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kapitel 2, THema 1 Die Trennung von weltlicher und geistlicher Gewalt
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Carla95
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