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U8 Datenbanken in CMS

Lena A. Konzeption & Gestaltung Abschlussprüfung Deutsch 12 Folien

Folien in diesem Satz (12)

  1. CMS – Content Management System

    • Ein Content Management System (kurz CMS) ist eine Software, die zur
    • Erstellung und Verwaltung von Inhalten – in Text-, Bild-, Video- oder
    • sonstiger Form – verwendet wird.
    • => Datenbankgestütztes Softwarepaket.
    • Was ist ein CMS?
    • Abkürzung für "Content-Management-System"
    • Software, welche auf einem Web-Server installiert wird
    • System zur Verwaltung von Webseiten
    • es lassen sich mit CMS Webseiten-Inhalte ohne jegliche Kenntnisse von Technik und Programmierung verwalten
    • CMS übernimmt oftmals automatisierte Aufgaben -> Pflegeaufwand wird verringert
    • Websites mit CMS werden dynamische Webseiten genannt, aber nicht jede dynamische Website nutzt ein CMS
    • Weit verbreitet sind vor allem Open-Source-Systeme, die
    • sowohl professionelle als auch private Anwender nutzen. -> meist für kleinere Betriebe interessant.
    • Unter einem CMS wird eine
    • Anwendungssoftware verstanden, das die gemeinschaftliche Erstellung und
    • Verwaltung von Inhalten ermöglicht. Spezielle Kenntnisse von Programmier- oder Seitenbeschreibungssprachen sind nicht notwendig.
    • Wann ist der Einsatz von einem CMS sinnvoll?
    • • bei umfangreichem, ständig verändertem Inhalt
    • • wenn die Pflegepersonen der Inhalte keine Fachkenntnisse haben (in HTML, CSS,…)
    • Wann ist der Einsatz weniger sinnvoll?
    • • wenn es wenig Inhalt ist zum Pflegen, oder er sich nicht ändert
  2. Vor- und Nachteile CMS

    • Vorteile:
    • Viele Open Source-Programme und somit kostenlos.
    • es können mehrere Leute daran arbeiten
    • keine Fachkenntnisse nötig
    • Trennung von Design und Inhalt
    • Rechte an Benutzer vergeben
    • Ausgabe in verschiedene Medien möglich (PDF, Web, Smartphone)
    • Daten werden nur 1x erfasst (Fehler reduzieren, Zeitersparnis)
    • Nachteile:
    • Einführung eines CMS bedeutet einen stark erhöhten Aufwand für ein Unternehmen
    • Prozesse eines Unternehmens und seiner Abteilungen müssen
    • umgestellt werden
    • Software muss korrekt installiert, eingerichtet und
    • gepflegt werden.
    • Mitarbeiter benötigen eine Schulung für den
    • Umgang mit der Software.
    • Zudem können CMS weitaus komplexer und somit fehleranfälliger sein.
    • Es können hohe Folgekosten entstehen
  3. Datenbanken

    • Was sind Datenbanken?
    • Die meisten CMS nutzen SQL Datenbanken
    • relationale Datenbank: besteht aus einer Reihe von Tabellen, die Daten in vordefinierten Kategorien enthalten
    • Datenbanken in Zusammenhang mit CMS speichern meist:
    • Allgemeine Informationen bezüglich der Installation (Website-URL, CMS-Version,…)
    • Inhalte (z.B. Texte, Pfade und Datum)
    • Bilder, PDF, usw. werden in der Regel nicht in der Datenbank gespeichert! Nur der Pfad, wo sich die Datei auf dem Server befindet, wird gespeichert!
    • Meistverbreitete SQL Datenbank:
    • MySQL
    • Verbreitung von CMS, die SQL Datenbanken nutzen:
    • WordPress (58 %)
    • Joomla (7 %)
    • Es gibt auch NoSQL (not only SQL), werden von sehr modernen Webapplikationen und -sites bevorzugt, da diese große Datenmengen flexibel handhaben müssen
    • -> Bekannt: MongoDB
  4. CLM und der Aufruf-Ablauf des CMS

    • Content-Lifetime-Management:
    • ist das zentrale Prinzip aller CMS zur Erstellung, Verwaltung und Publikation der Inhalte
    • für jeden einzelnen Beitrag kann der Veröffentlichungszeitraum mit Anfangs- und Enddatum festgelegt werden
    • Aufruf-Ablauf
    • Anfrage an Webserver (Apache)
    • Weiterleitung an PHP-Interpreter zur Übersetzung
    • Abfragen an die Datenbank durch Scripte
    • Überprüfung der Rechte des Benutzers zum Aufruf
    • Auslesen der Struktur- und Layoutdaten aus den Unterverzeichnissen des htdocs-Ordners (Hyper Text Documents – alle Dateien und Scripte enthalten, die zur Generierung der Seite nötig sind)
    • Generierte HTML-Datei mit Content, Struktur und Layout wird vom Webserver an den Browser des Clienten zurück geschickt.
  5. Aufbau des CMS

    • - Editor zur Verwaltung des Contents
    • - Asset-Manager zur Verwaltung von digitalen Assets (Güter) wie Bilder, Sounds, Dokumente, etc.
    • - Workflow-Management für die gleichzeitige Arbeit mehrerer Benutzer am Content
    • - Zugriffs- und Benutzerverwaltung
    • Systemsicherheit durch abgestufte Rechte- und Nutzerverwaltung
    • Nutzer mit gleichen Rechten sind in Nutzergruppen zusammengefasst -> schnelle korrekte Rechtezuweisung beim Hinzufügen neuer Nutzer
    • Jeder Benutzer hat nur die für ihn relevanten Zugriffsrechte, z. B. Redakteur hat nur Zugriff auf Beiträge seines Bereiches
    • - Bereiche des Rechtesystems:
    • Redaktionale Rechte
    • z. B. Lesen, Erstellen und Bearbeiten eigener Inhalte, evtl. Zugriff zur Bearbeitung fremder Inhalte, Inhalte archivieren, sperren,
    • löschen
    • Ressourcenbezogene Rechte
    • z. B. Up- und Download von Dateien, Zugriff auf bestimmte Ordner und Dateien
    • Administrative Rechte
    • Verwalten von Rechten, Benutzern, Inhalten, Layout und Templates
    • - Import- und Export-Schnittstellen
    • - Aufteilung in Frontend und Backend
  6. Wichtige Begriffe

    • Frontend („Vorderansicht“)
    • eigentliche Website, die der Benutzer sieht
    • alle Inhalte fließen zusammen und werden in Form eines Design dargestellt -> Bedieneroberfläche
    • Backend („Hinteransicht“)
    • Steuerzentrale der Website
    • man erreicht es über einen Login
    • Einstellungen können vorgenommen werden
    • Webinhalte können administriert werden -> Verwaltungsoberfläche
    • CMS-Benutzer
    • es werden Rollen definiert, z.B. Admin, Designer, Autor,…
    • diesen werden Rechte zugewiesen
    • Template
    • Layoutvorlage, Musterseite, Designvorlage
    • Asset:
    • Bilder, Texte, Grafiken, Inhalte (alles, was verwendet wird)
    • Assetmanagement:
    • Verwaltung aller digitalen Assets
    • werden von jeweiliger Darstellung getrennt und medienneutral erfasst
  7. Statische Website

    • Statische Website (nutzt kein CMS)
    • Nutzer ruft Website auf -> Anfrage wird an Webserver gesendet
    • es werden eine oder mehrere Dateien angefordert
    • Server prüft, ob Datei vorhanden ist und sendet sie an den Nutzer
    • Alle Dateien und Unterseiten müssen vom Betreiber manuell angelegt werden
    • Vorteil:
    • - sehr schnell
    • - benötigt keine speziellen technischen Anforderungen an den Webserver
    • Nachteil:
    • - Redakteure müssen über HTML-Kenntnisse verfügen
    • - Globale Änderungen müssen in allen Dateien vorgenommen werden (z.B. im Webdesign)
    • - es können keine Aufgaben automatisiert werden
    • Statische Website
  8. Dynamische Website

    • Dynamische Website (nutzt CMS)
    • Nutzer ruft Website auf
    • sendet eine Anfrage an den Server
    • aufgerufene Datei ist eine dynamische Datei, z.B. eine PHP-Datei
    • Server / CMS erhält die Anfrage
    • diese Datei beinhaltet keinen Inhalt und hat keinen bestimmten Aufbau
    • CMS hat die Aufgabe, die Seite aufzubauen (rendern)
    • dafür benötigt es eine Vorlage (Aufbau & Design), sowie den eigentlichen Inhalt (Datenbank)
    • Sobald Daten automatisiert bearbeitet (lesen, schreiben und ausführen) werden, sprechen wir von einer dynamischen Website. Diese Aufgabe übernimmt ein Webserver.
    • Dynamische Website
  9. Datenbanken und CMS

    • Zusammenspiel von Datenbanken und CMS
    • Die Inhalte sind in einer Datenbank gespeichert
    • CMS stellt Verbindung zur Datenbank her
    • dann sucht das CMS anhand einer einzigartigen Zahl den gewünschten Datensatz aus einer Tabelle der Datenbank
    • danach sendet das CMS die Datei zurück an den Nutzer
    • Vorteile:
    • Globale Änderungen müssen nur in Vorlagen vorgenommen werden
    • Inhalte sind flexibel nutzbar (Sortierung, Kategorisierung)
    • Interaktion möglich, z.B. Kontaktformular, Login,…
    • Trennung Inhalt und Design
    • Redakteur benötigt keine Fachkenntnisse in Programmiersprachen
    • Nachteile:
    • Systemanforderungen an den Server
    • Fehleranfälliger als statische Seiten
    • Kosten (wenn CMS nicht kostenfrei ist)
  10. Folie 10

    • U8 Datenbanken in CMS
    • Bildunterschrift: Das CMS erstellt die Datei dynamisch.
  11. Begriffe (Datenbanken)

    • Datenbank
    • = strukturierte Sammlung von Daten, die in einem sachlogischen Zusammenhang stehen
    • Datenbanksystem
    • = (DBS) besteht aus den eigentlichen Daten (der Datenbank) und dem DBMS, z. B. MySQL
    • DBMS
    • = (Datenbank-Management-System) Software um Daten in einer Datenbank sinnvoll und komfortabel nutzen und verwalten zu können
    • Relationale DB
    • = Daten werden übersichtlich in zweidimensionalen Tabellen gespeichert, deren Beziehungen zueinander sich grafisch darstellen lassen
    • Tabelle
    • = (Relation) Container für mehrere Datensätze, bestehend aus Zeilen und Spalten
    • Datensatz
    • = (Tupel) Zeilen einer Tabelle
    • Besteht aus mehreren Datenfeldern
    • Muss eindeutig über Schlüssel identifizierbar sein
    • Attribute
    • = Spaltenüberschriften
    • Primärschlüssel
    • = besonderes Attribut zur eindeutigen Zuordnung des Datensatzes
    • Sekundärschlüssel
    • = (Fremdschlüssel) Schlüssel in einer Tabelle, der in einer anderen Tabelle Primärschlüssel ist, definiert den Zusammenhang zwischen Tabellen
  12. Grundsätze für Datenbanken

    • Vereinheitlichung
    • = Daten werden nur einmal erfasst und zentral gespeichert
    • Flexibilität
    • = erfasste Daten lassen sich mehrfach und unterschiedlich verwenden
    • Redundanz-Vermeidung
    • = keine doppelte Speicherung gleicher Daten. Redundanz führt zu Speicherverschwendung und inkonsistenten (widersprüchlichen) Daten
    • Datenkonsistenz
    • = vollständige und widerspruchsfreie Daten
    • Eindeutigkeit
    • =
    • eindeutige Identifizierbarkeit der Datensätze durch Schlüssel
    • Fehlerfreiheit
    • = Datenbankfehler sollen automatisch korrigiert werden
    • Programmunabhängigkeit der Daten
    • = Durch Trennung von Datenbank und DBMS

Informationen

Beschreibung
Thema U8; Konzeption und Planung (Datenbanken in CMS) für die Abschlussprüfung Mediengestalter Sommer 2016
Erstellt von
Lena A. · Mai 2016
Aktualisiert
17 Jan 2017
Aufrufe
273
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