Quiz
Forschungsmethoden für Sonderpädagogen
Fragen in diesem Quiz (93)
1Der Forschungsprozess
- Abesteht aus drei verschiedenen Phasen.
- Bbeschreibt den Ablauf einer wissenschaftlichen Untersuchung.
- Cbeginnt mit der Erkundungsphase.
2In der Erkundungsphase
- Aerfolgt die Planung des Untersuchungsablaufes.
- Berfolgt die Einordnung der Fragestellung in den theoretischen Rahmen.
- Ckann auf eine Literaturrecherche zunächst verzichtet werden.
3Eine abhängige Variable
- Akann nur durch eine einzelne unabhängige Variable beeinflusst werden.
- Bist die Variable, die sich durch den Einfluss verschiedener unabhängiger Variablen verändern kann.
- Cist die vermutete Einflussgröße auf eine UV.
4Die empirische Hypothese
- Awird mit Hilfe von latenten Variaben formuliert.
- Bist die operationalisierte Form der theoretischen Hypothese.
- Ckann gerichtet oder ungerichtet sein.
5Probalistische Stichproben
- Aenthalten einen Zufallsprozess.
- Bkönnen ein- oder mehrstufig gezogen werden
- Csind z.B. die Gelegenheits- oder die Quotenstichprobe.
6Um welche Stichprobenart andelt es sich Für eine Meinungsumfrage zum Thema Barrierefreiheit werden in der Innenstadt die Leute befragt, die bereit sind an der Umfrage teilzunehmen.
- AZufallsstichprobe
- BNichtprobabilistische Stichprobe.
- CGelegenheitsstichprobe.
7Das Skalenniveau einer Variablen
- Akann immer eindeutig bestimmt werden.
- Blegt fest, welche inferenzstatistischen Auswertungen erfolgen können.
- Ckann nur bestimmt werden, wenn die Variable mindestens drei Ausprägungen besitzt
8Die Variable "Plätze in der 1. Bundesliga" ist eher
- Aintervallskalliert.
- Bverhältnisskaliert.
- Cordinalskaliert.
9Welche der folgenden Variablen sind min. intervallskalliert?
- AAlter
- BAnzahl der Geschwister.
- CIntelligenz.
10Der Median
- Ateilt eine Verteilung in zwei gleich große Hälften.
- Bist der Wert in einer Verteilung, der am Häufigsten vorkommt.
- Cist gleichzusetzen mit dem Mittelwert einer Verteilung.
11Welche Lagemaße können für die Variable "Geschwindigkeit in km/h" berechnet werden?
- AMedian
- BModus
- CmITTELWERT.
12Zu den Streuungsmaßen gehören
- Adas Interquartil.
- Bdie Spannweite.
- Cdie Standardabweichung.
13Die Standardabweichung
- Aist die Wurzel aus der Varianz.
- Bkann mit Hilfe der Perentile P75 und P25 berechnet werden.
- Ckann nur berechnet werden, wenn die Variable mindestens intervallskaliert ist.
14Für die Variable "Körpergröße in cm" einer Gruppe von 6 Personen liegen folgende Werte vor: 150cm, 170cm, 200cm, 180cm, 170cm, 190cm. Berechnen sie die Spannweite.
- A170cm
- B50cm
- C40cm
15Das 50. Perzentil (P50)
- Azerlegt eine Verteilung in zwei gleichgroße Anteile.
- Bist auch als Median bekannt.
- Cwird Interquartil genannt.
16Normwerte
- Adienen der Vergleichbarkeit verschiedener Werte.
- Bsind z.B. der z-Wert oder die Prozentränge.
- Ckönnen im Gegensatz zu Rohwerten nicht interpretiert werden, da die Mittelwerte und Standardabweichungen nicht berücksichtigt werden.
17Mit Hilfe des z-Wertes
- Akönnen Werte innerhalb einer Verteilung miteinander verglichen werden.
- Bkönnen Werte verschiedener Verteilungen miteinander verglichen werden.
- Ckann der Unterschied zwischen den Mittelwerten verschiedener Verteilungen bestimmt werden.
18In der 4a wurde ein Mathetest geschrieben. Martin hat 4 Punkte erreicht. der Prozentrang liegt bei 10%. Interpretieren Sie das Ergebnis. Wie schneidet Martin im Vergleich zu seinen Mitschülern ab?
- ADas Ergebnis kann nicht interpretiert werden, da keine Normwerte vorliegen.
- BNur 10% seiner Mitschüler erzielen genauso viele Punkte wie Martin oder haben ein schlechtees Ergebnis. Martins Leistungen sind somit als unterdurchschnittlich zu bewerten.
- CNur 10% seiner Mitschüler erzielen genauso viele Punkte wie Martin oder haben ein besseres Ergebnis. Martins Leistungen sind somit als überdurchschnittlich zu bewerten.
19Die Berechnung von Zusammenhängen
- Asetzt eine Unterscheidung zwischen UV und AV voraus.
- Bkann z.B. durch die Korrelation erfolgen.
- Ckann nurfür verhältnisskalierte Variablen erfolgen.
20Die Chi²-Statistik
- Aist ein Maß mit dem Zusammenhänge zwischen intervallskalierten Variablen beschrieben werden können.
- Bkann in den standardisierten Kontingenzkoeffizient C überführt und anschließend aussagekräftig interpretiert werden.
- Cbeschreibt die Größe der Abweichung einer beobachteten Häufigkeitsverteilung von einer erwarteten Häufigkeitsverteilung.
21Die Korrelation
- Aist die standardisierte Form der Kovarianz.
- Bkann für verhältnisskalierte Variablen brechnet werden.
- Ckann Werte zwischen -1 und +1 annehmen.
22Für den Zusammenhang zwischen der Vorläuferfähigkeit Zahlen- und Mengenvorwissen und den mathematischen Basiskompetenzen in der ersten Kasse wurde ein Korrelationskoeffizient von r= 0.34 berechnet. Wie kann dieser interpretiert werden?
- ADer beschriebene Zusammenhang ist positiv.
- BJe größer das Zahlen- und Mengenvorwissen ist, umso besser ist auch die mathematische Basiskompetenz.
- CDer Zusammenhang zwischen den beiden Variablen liegt nach Cohen (1988) im Bereich mittlerer Größe.
23Im Zuge einer Regressionsberechnung
- Amuss eine Einteilung der Variablen in AV und UV erfolgen
- Bwird die Varianz berechnet.
- Cmüssen die Variaben intervallskaliert sein.
24Bei der multiplen Regression
- Awird der Einfluss mehrerer UV auf eine abhängige Variable bestimmt.
- Bgeben die Beta-Werte, die Einflussstärke der einzelnen Variablen an.
- Cwird der Determinationskoeffizient R² berechnet.
25Mittels einer multiplen Regression wurde der Einfluss verschiedener Vorläuferfertigkeiten auf die mathematische Leistung untersucht. Es wurde ein Determinationskoeffizient von R²= 0.206 berechnet. Interpretieren Sie das Ergebnis.
- A20,6% der Varianz der Vorläuferfertigkeiten können durch die Varianz der mathematischen Leistung erklärt werden. Die übrigen 79,4% werden durch andere Faktoren beeinflusst.
- B20,6% der Varianz der mathematischen Leistung können durch die Varianz der Vorluferfertigkeiten erklärt werden. DIe übrigen 79,4% werden duch andere Faktoren beeinfusst.
- CUm den Einfluss der UV's auf die AV zu bestimmen muss der Determinationskoeffizient verdoppelt werden.
26Eine Methodologie ist
- Adie Theorie wissenschaftlicher Methoden
- BVoraussetzung einer empirischen Wissenschaft.
- Cbei empirischer Forschung nicht notwendig.
27In der Sozialwissenschaft soll menschliches Erleben und Verhalten
- Abeschrieben werden.
- Bauf Naturgesetze zurückgeführt werden.
- Cmöglichst gut erklärt werden.
28Eine Vorhersage
- Asoll zukünftiges Erleben und Verhalten vorhersagen.
- Berllaubt, auf Basis eines Prädikators eine Prognose über ein Kriterium zu stellen.
- Ckann zur Planung (z.B. von Fördermaßnahmen) dienen.
29Eine Beschreibung
- Akann sich auf den Zusammenhang zwischen mehreren Variablen beziehen.
- Bmuss immer min. zwei Variablen umfassen.
- Ckann sich auf eine Variable beziehen.
30Beschreiben
- Akann mit vorhersagen gleichgesetzt werden.
- Bkann z.B. Angaben über Häufigkeiten beinhalte.
- Cist ein Basisziel wissenschaftlicher Tätigkeiten.
31Erklärungen
- Asetzen einen erklärenden und einen zu erklärenden Sachverhalt voraus.
- Bkönnen sich auf zwei oder mehr Sachverhalte beziehen.
- Csind Angaben über Bedingungsverhältnisse.
32Der Forschungsprozess
- Aist normalerweise nach der Hypothesenformulierung abgeschlossen.
- Bbesteht aus mehreren Prozessen.
- Csetzt naturwissenschaftliche Methoden voraus.
33Die Erkundungsphase
- Aist eine Phase des Forschungsprozess.
- Bsollte niemals vor der hypothesenformulierenden Phase erfolgen.
- Cdient dazu, die Fragestellung in einen theoretischen Rahmen einzuordnen.
34Wissenschaftliche Methoden zur Beantwortung einer Fragestellung
- Aunterscheiden sich nicht von alltagstheoretischen Methoden.
- Bsind z.B. die Berufung von Autoritäten oder die eigenen Überzeugung.
- Cdienen dazu, eindeutige und gesicherte Antworten auf Fragestellungen zu geben.
35Eine theoretische Hypothese
- Aist eine Hypothese in nicht operationalisierter Form.
- Bkann lauten "Lehrmethode A ist besser als Lehrmethode B".
- Csollte in der empirischen Hypothese operationalisiert werden.
36Empirische Überprüfbarkeit einer Hypothese bedeutet
- AFalsifizierbarkeit.
- BGenügsamkeit.
- CSparsamkeit.
37Eine Hypothese soll
- Awiderspruchsfrei sein.
- Bmöglichst kreativ sein.
- Cprinzipiell widerlegbar sein.
38Variablen
- Ahaben normalerweise min. 2 Ausprägungen.
- Bsind immer direkt beobachtbar.
- Ckönnen trotz mehrerer theoretischer Ausprgungen manchmal nur Messungen mit demselben Wert generieren.
39UV's
- Abeeinflussen idealerweise AV's.
- Bwerden auch bei Zusammenhangshypothesen bestimmt.
- Cwerden vom Forscher definiert.
40AV's
- Abeeinflussen in der Regel UV's.
- Bwerden als solche vom Forscher definiert.
- Ckönnen z.B. die Abiturnote ider die Leseleistung sein.
41Eine Variable in der sozialwissenschaftlichen Forschung kann beispielsweise
- Adie Körpergröße in cm sein.
- BAggressivität sein.
- CEmotionale Intelligenz (EQ) sein.
42Eine UV
- Aist immer die einzige Erklärung für Veränderungen in der AV.
- Bkann z.B. das Geschlecht sein.
- Csollte im Fall der Hypothesentestung in der empirischen Hypothese operationalisiert sein.
43Zur Bewertung empirischer Forschung
- Agibt es eine verbindliche Richtlinie, nach der in "gute" ud "schlechte" Forschung unterschieden wird.
- Bkönnen Kriterien zur Beurteilung hilfreich sein.
- Csind ethische Aspekte vollkommen unerheblich.
44Die Auswertung eines Fragebogens
- Akann nur von den Entwicklern des Fragebogens selbst vorgenommen werden.
- Bsollte systematisch dokumentiert werden.
- Cführt immer zu eindeutigen Handlungsempfehlungen.
45Die Ergebnisse einer Untersuchung
- Akönnen manchmal unterschiedlich interpretiert werden.
- Bkönnen die Grundlage für die Herleitung von Handlungsempfehlungen sein
- Csind immer eindeutig und lassen keine Alternativerkärung zu.
46Die Diskussion der Forschungsergebnisse mit den untersuchten Proband*innen entspricht dem Grundsatz der
- Akommunikativen Validierung.
- BRegelgeleitetheit.
- CInterdisziplinarität.
47Die Nähe zum Gegenstand
- Aist nur bei Erhebungen im Feld zu berücksichtigen.
- Bkann Hilfestellungen bei der Interpretatiion der Ergebnisse geben.
- Centspricht dem Gütekriterium der Reliabilität.
48Die Objektivität von Daten
- Aist auch bei verschiedenen Versuchsbedingungen zwangsläufig gegeben.
- Bist ohne vorliegende Datenvalidität nicht gegeben.
- Cwird vor allem über die Standardisierung der Erhebung, Auswertung und Interpretation erreicht.
49Dass eine wiederholte Messung in etwa die gleichen Ergebnisse bringt wie beim vorherigen Mal betrifft das Gütekriterium der
- ATriangulation.
- BReliabilität.
- CValidität.
50Das Gütekriterium der Validität
- Aist bei latenten, nicht direkt messbaren Variablen irrelevant.
- Bist wichtig zur Beurteilung der Qualität der Daten.
- Ckann u.a. über die Kriteriumsvalidität erfasst werden.
51Die Reliabilität von Erhebungsinstrumenten
- Akann z.B. im Rahmen der Paralleltestreliabilität geschätzt werden.
- Bist für die statistische Auswertung der gewonnenen Daten unerlässlich.
- Ckann in der Praxis immer einwandfrei überprüft werden.
52Eine gute externe Validität einer Untersuchung gewährleistet
- Aeine perfekte Triangulation.
- B,dass die Ergebnisse in Bezug auf die Grundgesamtheit, andere Situationen und bedeutungsähnliche Konzepte übertragbar sind,
- C,dass die Ausprägung der AV durch die Wirkung der UV entsteht.
53Die interne Validität einer Erhebung zum Konzentrationsvermögen von Schülern
- Aist bei einem Laborexperiment höher als bei einem Feldexperiment.
- Bist besonders hoch, wenn von einer untersuchten Klasse Rückschlüsse für andere Klassen derselben Schule gezogen werden können.
- Ckann durch die Tageszeit beeinträchtigt werden.
54Die Proband*innen eier Untersuchung
- Adürfen währenddessen weder physisch, noch psychisch zu Schaden kommen.
- Bdürfen erst im Anschluss über die Untersuchungssituation aufgeklärt werden.
- Ckönnen zur Teilnahme gezwungen werdn, wenn die potentiellen Ergebnisse neue Erkenntnisse versprechen.
55Mit Hilfe der Inferenzstatistik
- Akann getestet werden.
- Bkann geschätzt werden.
- Ckönnen Parameter auf Basis von Stichproben exakt berechnet werden.
56Die Grundgesamtheit/ Population
- Arepräsentiert einen Ausschnitt der Stichprobe.
- Bmuss vor einer Untersuchung genau definiert werden.
- Cist in ihren Elementen immer abzählbar.
57Bei der Erhebung des durchschnitlichen gesetzl. Krankenkassenbeitrages deutscher Bürger setzt sich die Grundgesamtheit zusammen aus
- Aallen Krankenversicherten in Deutschland.
- Ballen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Deutschland.
- Callen eigentständigen (beitragspflichtigen) Mitgliedern gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland.
58Bei einer Vollerhebung
- Asimmen Stichprobe und Grundgesamtheit überein.
- Bmüssen nicht zwingend alle Elemente einer Grundgesamtheit untersucht werden.
- Cmüssen mehr Zeit und Kosten aufgewendet werden als bei einer Teilerebung.
59Probleme bei vollständige Erhebungen der Grundgesamtheit entstehen dadurch, dass
- Adiese nicht immer endlich ist.
- Bdiese nicht immer vollstädnig bekannt ist.
- Cdie Untersuchung zu aufwändig wäre.
60Voraussetzung für die Ziehung einer Zufallsstichprobe ist
- Adie Kenntnis aller Elemente einer Grundgesamtheit.
- Bdie Auswahl bestimmter Elemente per Zufallsmechanismus.
- Ceine von Null verschiedene Auswahwahrscheinlichkeit für alle Elemente der Grundgesamtheit.
61Körpergröße in cm ist eher ein
- Anominalskaliertes Merkmal.
- Bordinalskaliertes Merkmal.
- Cverhältnisskaliertes Merkmal.
62Bestimmen sie den Modus bei folgender Verteilung: 1,1,2,3,5,6.
- A1
- B3
- C2,5
63Die Varianz ist ein
- ALagemaß
- BStreuungsmaß
- Cdie Summe der quadrierten Abweichungen vom Mittelwert.
64Z-Werte
- Asind standardisierte Werte.
- Bkönnen zum Vergleich von Testergebnissen, die aus unterschiedlichen Verteilungen stammen, berechnet werden.
- Cbeschreiben die Abweichungen vom Mittelwert in Standardabweichungen.
65Prozentränge
- Alassen sich im Gegensatz zu Rohwerten interpretieren.
- Berlauben einen Vergleich einer Person mit den übrigen Personen, die aus der gleichen Verteilung stammen
66Multiple Regression
- Avergleicht beobachtete Häufigkeiten mit erwarteten Häufigkeiten.
- Berlaubt die Berechnung des Determinationskoeffizient R2.
- Chat in den Sozialwissenschaften einen großen Stellenwert.
67Es gibt bei einem Signifikanztest eine
- ANullhypothese.
- BAlternativhypothese.
- CKonkurrenzhypothese.
68Ein Beta-Fehler bezeichnet die Wahrscheinlichkeit,
- Adie Alternativhypothese fälschlicherweise anzunehmen.
- Bdie Nullhypothese fälschlicherweise beizubehalten.
- Ceine Zufallsstichprobe zu ziehen, die repräsentativ ist.
69Populationsparameter
- Asind in der Regel unbekannt.
- Bwerden durch Stichprobenkennwerte geschätzt.
- Cwerden als Dreieckschätzer durch Stichprobenkennwerte bezeichnet.
70Kleine oder gar keine Kovarianz kann vorliegen, wenn
- Adie Variable X sehr viel Streeung aufzeigt.
- Bdie Variable X sehr wenig Streuung aufzeigt.
- Cdie Variablen X und Y sehr viel Streeung aufzeigen.
71Die theoretisch-inhaltliche Hypothese
- Amuss operationalisiert werden, um in eine empirisch-inhaltliche Hypothese überführt zu werden.
- Bwird aus der Testhypothese H0 abgeleitet.
- Cist eine aus der Theorie oder Beobachtung abgeleitete Vermutung.
72Latente Variablen
- Asind direkt beobachtbar.
- Bsind z.B. der IQ oder die Motivation.
- Cmüssen für den weiter Verlauf des Forschungsprozesses messbar gemacht werden.
73Operationalisierung
- Abeschreibt den Vorgang, durch den etwas messbar gemacht wird.
- Bdient dazu, latente Merkmale beobachtbar zu machen.
- Ckann z.B. über die Häufigkeit oder Zeitdauer eines Verhaltens erfolgen.
74Probabilistische Stichproben
- Abasieren auf einer zufälligen Auswahl.
- Bbasieren auf einer willkürlichen Auswahl.
- Csind z.B. die Quoten- oder Gelegenheitsstichprobe
75Eine Klumpenstichprobe
- Agehört zu den probabilistischen Stichproben.
- Bist das gleiche wie eine Schichtenstichprobe.
- Cist eine einstufige Zufallsstichprobe.
76Repräsentativität
- Awird durch Gelegenheitsstichproben gewährleistet.
- Bkann faktisch nicht überprüft werden.
- Cbedeutet, dass eine Stichprobe ein "Miniaturbild" der Population ist.
77Lehrantsstudierende sollen Auskunft dazu geben, wie gut sie sich auf ihre späteres Berufsfeld vorbereitet fühlen. Hierzu wird eine Liste aller Studierenden erstellt. Über einen Zufallsgenerator werden hieraus 300 verschiedene Studierende ausgewählt.
- AEine Ziehung mit Zurücklegen.
- BEine Ziehung ohne Zurücklegen.
- CEine Vollerhebung.
78Repräsentativität
- Aliegt dann vor, wenn die Stichprobe ein Miniaturbild der Geundgesamtheit ist.
- Bist dadurch gekennzeichnet, dass sich Grundgesamtheit und Stichprobe in möglichst vielen Merkmalen unterscheiden.
- Cist in der Praxis häufig schwerer umzusetzen.
79Merkmalsspezifische Repräsentativität
- Abedeutet, dass einzelne Merkmale bestimmt werden, hinsichtlich derer die Stichprobe repräsentativ sein soll.
- Bkann empiriegestützt definiert werden.
- Ckann bedeuten, dass Repräsentativität durch Quotierung erzeugt wird.
80Eine probabilistische Stichprobe
- Aist z.B. eine klassische Ad-hoc-Stichprobe.
- Bist auch schon bei geringem Umfang repräsentativ für die Grundgesamtheit.
- Centhält ein zufälliges Moment.
81In einer Umfrage soll die Zufriedenheit mit den Kölner Studentenwohnheimen erfragt werden. Dazu wurden pro Wohnheim jeweils 5 zufällig ausgewählte Bewohner befragt. Die Art der Ziehung entspricht einer
- Ageschichteten Stichprobe.
- BKlumpenstichprobe.
- Ceinfachen Zufallsstichprobe.
82Repräsentativität
- Akann unter dem Aspekt der Generalisierbarkeit den Zufall schlagen.
- Bwird mit wachsendem Stichprobenumfang automatisch gesteigert.
- Ckann bei der Stichprobenziehung mit dem Zufall kombiniert werden.
83Das "echte" Experiment als typische Interventionsstudie zeichnet sich dadurch aus, dass
- Aauf eine Kontrollgruppe verzichtet wird.
- Bauf die Einteilung der Prpband*innen auf die Untersuchungsgruppen per Randomisierung geschieht.
- Cdie Proband*innen systematisch anhand bestimmter Merkmalsausprägungen zur Experimental- bzw. Kontrollgruppe zugeordnet werden.
84Kausalität kann nicht eindeutig nachgewiesen werden, wenn
- Adie Veränderungen in der abhängigen und der unabhängigen Variable zum gleichen Zeitpunkt auftreten.
- Bfür einen eingetretenen Effekt mehrere Erklärungsmöglichkeiten denkbar sind.
- Csich in der Experimental- und in der Kontrollgruppe ähnliche Effekte ergeben.
85In einem Fragebogen zur Kundenzufriedenheit bei einem großen Unternehmen wird neben der Bekanntheit eines bestimmten Produktes (z.B. Zahnbürstensorte) auch der durchschnittliche Konsum pro Jahr erfragt. Welche der folgenden Aussagen trifft zu?
- ADie Bekanntheit des Produktes ist ursächlich für dessen Absatz.
- BDer Absatz des Produktes ist ursächlich für dessen Bekanntheit.
- CEine kausale Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen den Variablen Bekanntheit und Absatz kann nicht eindeutig festgelegt werden.
86Randomisierung ist notwendig, um
- Adie Wirkung der UV auf die AV eindeutig zu belegen.
- Bdie Wirkung von Störvariablen auszuschließen.
- Cdie Wirkung unbekannter Störvariablen aufzudecken.
87Zur Kontrolle von Versuchsleitermerkmalen ist besonders geeignet
- Ader Blindversuch.
- Bdas Parallelisieren.
- Cdas Randomisieren.
88In einem Untersuchungsplan
- Amuss es mindestens 2 UV's geben.
- Bkönnen auch mehrere AV's definiert werden.
- Cwerden Überlegungen zur direkten Messbarkeit von Variablen getroffen.
89Ein Blockfaktor
- Asteht für eine operationalisierte UV.
- Bkann in einer Untersuchung experimentell verändert werden.
- Ckann z.B. DAS Alter der Probanden sein.
90In einem einfaktoriellen Untersuchungsdesign
- Agibt es immer genau eine AV.
- Bmuss der Faktor mindestens eine Ausprägung haben.
- Ckönnen keine Interaktionseffekte.
91Die Anzahl der Zellen in den Versuchsplänen ist
- Aabhängig von der Anzahl der Ausprägungen der AV ('s).
- Bbei einem einfaktoriellen Design mit der Variable "Bundesland" gleich 16.
- Cbei einem zweifaktoriellen Design, wo jede Variable drei Ausprägungen gleich 5.
92Der Einfluss einer UV auf die AV
- Awird als Haupteffekt bezeichnet.
- Bkann nur eindeutig interpretiert werden, wenn keine Interaktion vorliegt.
- Ckann bei vorliegender Interaktion nicht mehr interpretiert werden.
93Bei einer Gruppe von Drittklässlern wird AM Anfang des Schuljahres die Lesefähigkeit erfasst. Nach intensivem Lesetraining wird die Lesefähigkeit derselben Schüler erneut mit dem selben Test nach einem Schuljahr beurteilt. Welche der Aussagen treffen zu?
- AHierbei handelt es sich um eine abhängige Stichprobe.
- BHierbei handelt es sich um eine unabhängige Stichprobe.
- CDie wiederholte Testteilnahme kann Messwiederholungseffekte hervorrufen.
Informationen
- Beschreibung
- Quiz am Forschungsmethoden für Sonderpädagogen, erstellt von Jacqueline Uebrück am 21/01/2018.
- Autor
- Jacqueline Uebrück
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
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