VO WERB Theorien und Praxis der Werbung 4

Beschreibung

nur allg. Fragestellung, kann 1 oder mehr richtig sein
Viktoria Kutics
Quiz von Viktoria Kutics, aktualisiert more than 1 year ago
Viktoria Kutics
Erstellt von Viktoria Kutics vor mehr als 2 Jahre
74
0

Zusammenfassung der Ressource

Frage 1

Frage
Welche Eigenschaften treffen auf die Ägypten Werbung zu, wenn man die Wirkungsmechanismen betrachtet?
Antworten
  • affektive Ebene (=emotionale Ebene): Es geht eher um die Erwartung, die man an Ägypten hat, als um die Realität
  • niedrig involviertes Publikum
  • hoch involviertes Publikum
  • kognitive Ebene (= Informationsebene): Informationen zu dem Urlaub, was einen erwartet

Frage 2

Frage
Welche Eigenschaften treffen auf die Hipp Baby Milch Werbung zu, wenn man die Wirkungsmechanismen betrachtet?
Antworten
  • automatisch = Information nur teilweise bewusst verarbeitet
  • hoch involviertes Publikum
  • affektive (= emotionale) Ebene
  • kontrolliert = ich weiß, wie ich zu einer Entscheidung komme und mache das dann so, man hat die Kontrolle darübe

Frage 3

Frage
Welche Aspekte treffen auf die vier zentrale Prinzipien der menschlichen Informationsverbreitung?
Antworten
  • datengesteuert = Top-Down, Daten steuern, welche Informationen man verarbeitet, Art und Weise, wie die Gestaltungsmerkmale sind, steuern Aufmerksamkeit
  • konzeptgesteuert = Bottom-Up, Bestimmte Vorstellung im Kopf, die steuert, wie ich die Information im Kopf verarbeite (starkes Stereotyp, Präferenz, Einstellung)
  • Verbreitungskapazität ist begrenzt: Kommunikation muss datengesteuert sein, um irgendeinen Stimuli anzuregen, um Aufmerksamkeit zu generieren & man sich durchsetzt in der gesamten Fülle an Informationen
  • Verarbeitungskapazität und -motivationen variiert (z.B. jemand redet zu schnell)
  • Ablauf der Verarbeitungskapazität ist kontrolliert = ich weiß, wie ich zu einer Entscheidung komme und mache das dann so, man hat die Kontrolle darüber, man achtet z.B. auf bestimmten Aspekt, kognitive Kontrolle über Informationsverarbeitung
  • Ablauf der Verarbeitungskapazität ist automatisch = Information nur teilweise bewusst verarbeitet, viele Teilprozesse des Wahrnehmens sind nicht bekannt, nicht beabsichtigt (setzt ein ohne bewussten vornehmen), schnell und effizient verarbeiten, braucht nur wenig kognitive Ressourcen, paralleles Stattfinden neben anderen kognitiven Prozessen

Frage 4

Frage
In der Werbung ist es besonders relevant starke Reize anzubieten, wie Humor, Celebrities, Storytelling ,Werte etc. Dabei ist allerdings die Gefahr der Spirale der Werbetreibenden, dies führt zu immer heftigerer Werbung.
Antworten
  • True
  • False

Frage 5

Frage
Welche Aussagen zählen zum Involvement?
Antworten
  • Nur wenige Definitionen und Konzeptualisierungen
  • Im Kern: kognitive Prozesse/Zustände
  • Affektiv= Kognitiv: Ausmaß und Intensität, Aufmerksamkeit, gedanklicher Vorgang (Wissensaktivierung, Elaborationen, Wissensintegration) --> Botschaft einbringen in das bereits vorhandenes Wissen
  • Kognitiv = (Anzahl &) Intensität gefühlter Emotionen
  • Konativ: Insbesondere Ausmaß von Informationssucheverhalten
  • Involvement beschreibt immer die Qualität der Relation einer Person zu einem bestimmten Objekt

Frage 6

Frage
Wie determiniert man Involvement?
Antworten
  • Individuum = Werte, Interessen
  • Produkt = Einzigartigkeit, Preis, Funktionalität
  • Marke = Image, was bedeutet die Marke für uns, Status
  • Situation = Kreativität, Storytelling
  • Medien = Rezeptionsgewohnheiten

Frage 7

Frage
Welche Aussagen treffen auf der Stufenmodell der Werbewirkung?
Antworten
  • Eine erfolgreiche Wirkung auf der einen Stufe ist die Bedingung für den Effekt auf einer anderen Stufe
  • Die Stufen sind zirkulär miteinander verbunden, um zu einer Wirkung zu gelangen
  • AIDA = Attention, Interest, Desire, Action
  • AIDA = Attention, Intention, Determination, Accessibility

Frage 8

Frage
Welche Aussagen treffen auf das sechs Stufen Modell von Lavidge und Steiner?
Antworten
  • 2. Awareness: Bekanntheit für Existenz des Produktes schaffen
  • 1. Knowledge: Wissen vermitteln, was das Produkt
  • 3. Liking: Wertschätzung des Produktes (Einstellung)
  • 5. Preferences: Entstehung der Präferenz für ein Produkt
  • 4. Conviction: Überzeugung gewinnen, dass Kauf eine gute Entscheidung ist
  • 6. Purchase: Tatsächlicher Kauf

Frage 9

Frage
Welche Aussagen treffen auf das sechs Stufen Modell von Lavidge und Steiner zu?
Antworten
  • Eine erfolgreiche Wirkung auf der einen Stufe ist die Bedingung für den Effekt auf einer anderen Stufe
  • Eine erfolgreiche Wirkung auf einer Stufe ist unabhängig von dem Effekt auf einer anderen Stufe
  • Werbung muss den Konsumenten auf der richtigen Stufe ansprechen und hat folglich drei Grundfunktionen: 1) Information (Kognition) 2) Einstellungsbildung (Affekt) 3) Erzeugung des Kaufverhaltens (Konation)
  • Werbung muss den Konsumenten auf der richtigen Stufe ansprechen und hat folglich drei Grundfunktionen: 1) Information (Konation) 2) Einstellungsbildung (Affekt) 3) Erzeugung des Kaufverhaltens (Kognition)

Frage 10

Frage
Welche Kritik wird über das sechs Stufen Modell geäußert?
Antworten
  • es ist ein zu theoretisches Modell, welches in der Praxis nicht funktioniert
  • Einfaches Stimulus-Response denken: Rezipienten sind aktiv
  • Produkterfahrungen der Rezipienten bleiben unberücksichtigt
  • Reihenfolge und Ablauf der Stufen sind zu strikt, eher schwammiger Verlauf

Frage 11

Frage
Welche Einfachen Wirkungsmodell gibt es noch?
Antworten
  • Lernhierarchie (learn-feel-do)
  • Dissonanz-Attributions-Hierarchie (do-feel-learn)
  • Konsonanz-Diffusions-Hierarchie (feel-learn-do)
  • Geringes Involvement-Hierarchie (learn-do-feel)

Frage 12

Frage
Welche Aussagen treffen auf die Lernhierarchie: learn - feel - do?
Antworten
  • Wenn Rezipienten involviert sind und wenn Alternativen klar unterscheidbar sind.
  • Wenn Rezipienten involviert sind und wenn Alternativen kaum unterscheidbar sind.
  • 1. Lernen (Kognition) 2. Einstellungsänderung (Affekt) 3. Verhaltensänderung (Konation)
  • 1. Verhaltensänderung 2. Einstellungsänderung 3. Lernen

Frage 13

Frage
Welche Aussagen treffen auf Geringes Involvement-Hierarchie: learn - do - feel?
Antworten
  • Wenn Rezipienten wenig involviert sind und wenn Alternativen kaum unterscheidbar sind.
  • Wenn Rezipienten wenig involviert sind und wenn Alternativen unterscheidbar sind.
  • 1. Lernen 2. Verhaltensänderung 3. Einstellungsänderung
  • 1. Kognition 2. Affekt 3. Konation

Frage 14

Frage
Was sind konkrete Unterschiede zwischen Dissonanz-Attributions-Hierarchie und Geringes Involvement-Hierarchie?
Antworten
  • GIH handeln ohne Einstellungen und ohne etwas zu wissen = Affektkauf, Kaufentscheidung wird im Nachhinein erklärt
  • DAH handeln ohne Einstellungen und ohne etwas zu wissen = Kogitionskauf, Kaufentscheidung wird im Vorhinein erklärt
  • DAH handeln ohne Einstellungen und ohne etwas zu wissen = Affektkauf, Kaufentscheidung wird im Nachhinein erklärt
  • GIH handeln ohne Einstellungen und ohne etwas zu wissen = Kogitionskauf, Kaufentscheidung wird im Vorhinein erklärt

Frage 15

Frage
Es liegen für alle Rezipienten und Produkte dieselben Wirkungsprozesse vor.
Antworten
  • True
  • False

Frage 16

Frage
Welche Aussagen treffen auf das Modell der integrierten Informations-Reaktion von Smith und Swinyard?
Antworten
  • Ausgangspunkt: Lernhierarchie (Kognition -> Affekt -> Handlung) kommt beim Kauf von Produkten am häufigsten zur Anwendung
  • Rezipienten setzen sich meist oberflächlich mit beworbenen Produkten auseinander --> niedriges Involvement, da der Kauf des Produktes nicht riskant ist (z.B. Kauf eines Getränks)
  • „Verteidigungsmechanismen“ der Rezipienten werden werden aktiv
  • Nur durch laufende Wiederholung dringt die Botschaft langsam durch (Aufmerksamkeit und schwache Überzeugungen entstehen)

Frage 17

Frage
Was ist das Fazit aus dem Modell der integrierten Informations-Reaktion?
Antworten
  • Direkte Erfahrungen mit einem Produkt werden berücksichtigt und sind sogar wichtiger als die Werbung!
  • Indirekte Erfahrungen mit einem Produkt werden berücksichtigt und sind sogar wichtiger als die Werbung!
  • Auf Verhaltensebene wird unterschieden, ob es sich nur um einen Versuchskauf oder ein langfristiges Commitment handelt
  • Auf Konationsebene wird unterschieden, ob es sich nur um einen Versuchskauf oder ein langfristiges Commitment handelt

Frage 18

Frage
Was ist die Kritik an dem Modell der integrierten Informations-Reaktion?
Antworten
  • Es ist theoretisch unterspezifiziert, warum ein Produkt gekauft wird, obwohl es nur auf wenig bedeutenden Überzeugungen beruht
  • Werbung kann beeinflussen, das Commitment beeinflussen
  • Modell geht generell von geringem Involvement aus – es fehlen Prädiktoren, die das Involvement vorhersagen können
  • Modell geht von einem hohen Involvement aus - es fehlen Prädiktoren, die das Involvement vorhersagen können

Frage 19

Frage
Welche Verarbeitungswege gibt es in dem Elaboration Likelihood Modell (ELM) von Petty und Cacioppo?
Antworten
  • Zentrale Route: Hohe Motivation und Fähigkeit zur Verarbeitung der Botschaft, Qualität der Argumente entscheidend, dauerhafte Einstellungsänderung, hohe Resistenz
  • Periphere Route: Hohe Motivation und Fähigkeit zur Verarbeitung der Botschaft, Qualität der Argumente entscheidend, dauerhafte Einstellungsänderung, hohe Resistenz
  • Periphere Route: Niedrige Motivation und Fähigkeit zur Verarbeitung der Botschaft, Heuristiken (= Meinung anderer) entscheiden, kurzfristige Einstellungsänderung, niedrige Resistenz
  • Zentrale Route: Niedrige Motivation und Fähigkeit zur Verarbeitung der Botschaft, Heuristiken (= Meinung anderer) entscheiden, kurzfristige Einstellungsänderung, niedrige Resistenz

Frage 20

Frage
Die zentrale Route ist in der politischen Kommunikation sehr beliebt.
Antworten
  • True
  • False

Frage 21

Frage
Was sind die Ergebnisse der Beispielstudie von Alba und Marmorstein zum ELM?
Antworten
  • Die Personen mit wenig Zeit verwendeten die periphere Route und verließen sich schlicht auf die Anzahl der positiven Eigenschaften, ohne diese näher zu prüfen
  • Die Gruppe mit viel Zeit verwendete hingegen die zentrale Route. Entscheidend war hier die Überzeugung der Argumente, die kritisch geprüft werden konnten.
  • Werbebotschaften stehen im Vordergrund der Entscheidung
  • zentrale Eigenschaften einer Werbebotschaft können wichtiger sein als überzeugende Argumente (die niemand verarbeiten kann und will)

Frage 22

Frage
ELM führte zu einem Abschied von einem einheitlichen Wirkungsmodell, das alleinig auf hoch-involvierte Rezipienten ausgerichtet ist.
Antworten
  • True
  • False

Frage 23

Frage
Nicht jede Stufe der Stufenmodelle ist notwendig, um Werbeerfolg zu erzielen. Die Gestaltungselemente der Werbung haben je nach Route eine unterschiedliche Bedeutung.
Antworten
  • True
  • False

Frage 24

Frage
Welche Aussagen beschreiben das Modell der Wirkungspfade?
Antworten
  • Wirkungsmodell, dass an klassische Stufenmodelle anknüpft, jedoch keine lineare Abfolge, sondern unterschiedliche Teilwirkungen postuliert
  • Modell basiert auf vier Konzepten
  • Wirkungsdeterminanten: Kognition, Emotion, Konation
  • Wirkungskomponenten: Involvement, sprachliche, bildliche emotionale oder informative Gestaltung, Zahl der Wiederholungen
  • Wirkungsmuster
  • Ziel: Unterschiedliche Wirkungsmuster von Werbung zu beschreiben und zu begründen.

Frage 25

Frage
Welche Aussagen treffen auf die Steuerung der Wirkungsdeterminanten? Welche Bausteine bzw. Stufen der Werbewirkung relevant werden?
Antworten
  • Einseitige oder Zweiseitige Argumentation
  • Emotionale oder kognitive Vorgänge
  • Einstellung oder Verhalten
  • Gezielte oder ungezielte Aufmerksamkeit

Frage 26

Frage
Emotionale oder informative Werbung kann auf stark oder schwach involvierte Rezipienten treffen. Was sind die vier Wirkungspfade?
Antworten
  • Informative Werbung und hohes Involvement: Werbekontakt, Schwache Aufmerksamkeit, Kognitive Vorgänge, Verhalten
  • Informative Werbung und geringer Involvement: Werbekontakt, Schwache Aufmerksamkeit, Kognitive Vorgänge, Verhalten
  • Emotionale Werbung und hohes Involvement: Werbekontakt, Starke Aufmerksamkeit, Emotionale Vorgänge und kognitive Vorgänge, Einstellung und Kaufabsicht, Verhalten
  • Emotionale Werbung und niedriges Involvement: Werbekontakt, Schwache Aufmerksamkeit, Emotionale Vorgänge, Einstellung und Kaufabsicht, Verhalten

Frage 27

Frage
Welche Aussagen treffen auf informative Werbung und hohes Involvement zu?
Antworten
  • Man kann gut argumentieren, wieso das Produkt gut ist, da Rezipienten interessiert sind
  • Ansprechen der Zielgruppe (z.B. Gesundheit der Hunde)
  • Man interessiert sich nicht dafür, aber es bleiben Argumente, die wichtig sind hängen
  • Man entwickelt keine Einstellung
  • Könnten aber auch emotionale Vorgänge entwickeln --> z.B. Nachhaltigkeit bei dem Produkt, Klimawandel
  • Man lernt was und kauft direkt

Frage 28

Frage
Welche Aussagen treffen auf emotionale Werbung und hohes Involvement zu?
Antworten
  • Starke Aufmerksamkeit z.B. HIPP Werbung
  • Emotion führt gezielt zum Lernen, wobei Gründe dieses Verhalten erklären können
  • Affektives Priming = Verspüren einer gewissen Emotion, die wahrscheinlich eine Kognition aktivieren, die mit dieser Emotion im Einklang sind, --> Konsonant dazu stehend!
  • z.B. Bewerbungsvideos = Man wird trotz niedrigem Involvement affektiv beeinflusst, Emotionen beeinflussen uns teilweise bei Involvement

Frage 29

Frage
Was ist das Fazit aus dem Modell der Wirkungspfade?
Antworten
  • Vorteil: geht nicht von einheitlichen Wirkungsstufen aus, sondern formuliert die Bedingungen, die in verschiedenen Wirkungspfaden resultieren
  • Detaillierte Beziehungen zwischen den Variablen sind zu konkrete, kein Platz für Mischformen
  • Oftmals Mischung der Wirkungspfade/Mischung zwischen informierender und emotionalisierender Werbung

Frage 30

Frage
Was sind die zwei Hauptherangehensweisen?
Antworten
  • Misstrauen: Werbung erzeugt eine Reihe von Effekten, an deren Ende die Überzeugung zum Kauf steht
  • Salienz: Werbung zielt auf eine Vertrautheit mit dem Produkt – die Persuasion erfolgt nicht durch die Werbung, sondern das Probieren
  • Vertrauen: Werbung zielt auf eine Vertrautheit mit dem Produkt, dadurch kommt es zu Commitment
  • jedoch Willkürliche und schwerpunktmäßige Auswahl einzelner Variablen

Frage 31

Frage
Kein Modell kann alle Facetten der Werbung umfassen. Denn es braucht bereichsspezifische Theorien (z.B. zu Humor, Erotik, etc.).
Antworten
  • True
  • False
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