Quiz
EC Klinische Psychologie
Fragen in diesem Quiz (54)
1Unter dem Begriff "klinisch" versteht man auf eine Störung bezogen, die durch medizinische, psychologische Untersuchungen festgestellt wird.
- ARichtig
- BFalsch
2Womit befasst sich die klinische Psychologie?
- AMit psychischen Störungen.
- BMit psychischen Aspekten körperlicher Störungen.
- CMit psychischen Krisen aufgrund extremer Lebenssituationen.
- DMit physischen Störungen.
- EMit psychopathologischen Störungen.
3Welche Benennungen gibt es seit dem 19. Jhdt.?
- ARaserei, Melancholie, Griesgrämigkeit, Psychose, Dementia Praecox
- BSchizophrenie, Manisch-depressiv, Schizoaffektive Geistesstörung, Gemütskrankheit
- CDepression, Bipolarestörung, Psychosomatik, Rehabilitation
4Welche Nachbardisziplinen stehen mit der klinischen Psychologie in Interaktion?
- ANeuroscience, Pädagogik, Medizin
- BSoziologie, Philosophie, Rechtswissenschaften
- CBiologie, Sprachwissenschaften, Ernährungswissenschaft
- DKommunikationswissenschaft, biologische Chemie, Pharmazie
- EGenetik und Entwicklungsbiologie, Pflegewissenschaft
5Welche Teildisziplinen gibt es innerhalb der klinischen Psychologie?
- APsychotherapie, Psychosomatik, Verhaltensmedizin, Prävention
- BNeuropsychologie, Rehabilitation, public health, Beratungspsychologie
- CKrafttraining, Psychiatrie, Hypnose
6Was sind die häufigsten psychischen Störungen?
- ADepression
- BAlzheimer & andere Demenzerkrankungen
- CAlkoholismus
- DSelbstverletzung
- EEssstörungen
7Die somatogene Sichtweise beschreibt, dass psychische Störungen eine physische Ursache haben.
- ARichtig
- BFalsch
8Die psychogene Sichtweise beschreibt, dass psychische Störungen eine psychologische Ursache haben.
- ARichtig
- BFalsch
9Eine Depression kann nur durch ein tragisches Lebensereignis ausgelöst werden.
- ARichtig
- BFalsch
10Wer war der Begründer der klinischen Psychologie?
- ALigthner Witmer
- BSigmund Freud
- CWilhelm Wundt
- DKarl Jaspers
- EEmil Kraepelin
11Wer entwickelte die Psychoanalyse?
- ASigmund Freud
- BWilhelm Wundt
- CKarl Jaspers
- DEmil Kraepelin
- ELigthner Witmer
12Wilhelm Wundt war der Begründer der Psychologie als eigenständige Wissenschaft.
- ARichtig
- BFalsch
13Welche Veränderungen gibt es im 21. Jhdt.?
- ADas Biopsychosoziale Krankheitsmodell hat sich für die meisten Störungen durchgesetzt.
- BEs gib Teilstationäre und ambulante Behandlungen.
- CEs gibt nur einen Oberbegriff, der alle psychischen Störungen deklariert.
- DNeue Medikamente und psychologische Behandlungsmethoden.
- EDeinsitutionalisierung.
14Die Veränderungen im 21. Jhdt. werden geprägt durch: Konsolidierung, Standardisierung, Ausdifferenzierung und Methodenpluralismus.
- ARichtig
- BFalsch
15600 Millionen Menschen leiden an psychischen Störungen.
- ARichtig
- BFalsch
16Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine Unterbringung vollzogen werden kann?
- ABetroffene Person muss an einer psychischen Störung leiden und gefährdet sich und seine Gesundheit und/oder das Leben anderer Menschen.
- BEs gibt keine anderen Behandlungsmöglichkeiten.
- CBetroffene Person muss großen Druck standhalten und weiß sich selber nicht mehr zu helfen.
- DFamilienangehörige befinden die Betroffene Person als unzurechnungsfähig.
17Wie lauten die 4. Merkmale nach Reinecker?
- AKonsolidierung, Standardisierung, Ausdifferenzierung und Methodenpluralismus.
- BStandardisierung, Methodenwahl, Konsolidierung und Psychosomatik.
- CKonsolidierung, Standardisierung, Genese und Prognose
- DKonsolidierung, Standardisierung, Ausdifferenzierung und Klassifikation.
- EKonsolidierung, Standardisierung, Ausdifferenzierung und Pathogenese.
18Als Krankheit wir der Normalzustand einer Krankheit bezeichnet.
- ARichtig
- BFalsch
19Die Idealnorm ist die Verhaltensnorm in einer Gesellschaft.
- ARichtig
- BFalsch
20Die funktionale Norm ist die Beziehung zwischen einer Person und einer gesetzten Situation.
- ARichtig
- BFalsch
21Die 4 Komponenten der Abnormalität nach Comer:
Als gestörte Erlebens- und Verhaltensmuster bezeichnet, die im Kontext deviant oder abweichend sind, Personen belasten oder unter Leidensdruck setzten, sodass die Person ihren Alltag nicht mehr bewältigen kann.- ARichtig
- BFalsch
22Welche Bedingungen müssen bei einer Unterbringung beachtet werden?
- AGegen den eigenen Willen darf nur jemand in eine psychiatrische Krankenhaus kommen, wenn ein befugter Arzt eine Bescheinigung ausgestellt hat.
- BUnterbringungen müssen der Patientenanwaltschaft und Bezirksgericht gemeldet werden.
- CEine Unterbringung darf 3. Monate nicht überschreiten mit Ausnahme eines Gerichtsbeschlusses max. 6 Monate.
- DEine Unterbringung darf 6. Monate nicht überschreiten mit Ausnahme eines Gerichtsbeschlusses max. 12 Monate.
- EUnterbringungen müssen der Patientenanwaltschaft und Bezirksamt gemeldet werden.
23Die psychische Gesundheit ist ein Zustand, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, den Lebensbelastung bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und somit im Stande ist etwas zu Gemeinschaft beizutragen.
- ARichtig
- BFalsch
24Eine psychische Krise ist eine psychische Belastungsreaktion, die durch äußere Umstände ausgelöst werden und sich in der Folge Beeinträchtigungen auf die Psyche auswirken.
- ARichtig
- BFalsch
25Zu den Aufgaben der klinischen Psychologie zählen?
- APsychologische Störungslehre
- BKlinisch-psychologie Diagnostik & Klinisch-psychologie Intervention
- CKontextuelle Bedingungen
- DLehre und Forschung
- EKlassifikation
26Welche Bedingungen sind für eine Belastungsstörung verantwortlich?
- APsychische Konflikte
- BSoziale Umstände
- CKörperliche Faktoren
- DÄußere Umstände
- EUnzufriedenheit
27Welche Bestandteile der psychologischen Störungslehre gibt es?
- APhänomenologie, Ätiologie, Epidemiologie
- BPathogenese & Genese
- CPrognose, Klassifikation
- DDiagnostik, Intervention
- EPsychosomatik, Diagnostik
28Distale Faktoren treten früh im Leben auf, familiäre Belastung und Genetik, Trauma und frühe adverse Ereignisse, diese formen das Temperament und die Persönlichkeit.
- ARichtig
- BFalsch
29Proximale Faktoren sind initial auslösende Lebensereignisse und chronische Belastungen, sozial und psychologische Faktoren als auch psychopathologische Faktoren.
- ARichtig
- BFalsch
30Unter Pathopsychologie versteht man die psychologische Störungslehre aufgrund organischer Kriterien.
- ARichtig
- BFalsch
31Wozu werden allgemeine Rahmenmodelle angewendet?
- AUm psychische Störungen zu verstehen.
- BUm die Komplexität zu verstehen.
- CUm voreilige Schlüsse zu vermeiden.
- DUm mehr Perspektiven zu haben.
- EUm eine große Übersicht über sämtliche Störungen zu bekommen.
32Welche Präskriptiven Anteile von Normen gibt es?
- ASoziale Norm (Erwartungen von sozialen Gruppen in einer bestimmten Rolle und Situation, beeinflusst durch formelle & informelle Regeln.
- BIdealnorm (Zustand der Vollkommenheit)
- CSubjektive Norm (Selbstwertung seht im Vordergrund)
- DGesellschaftsnorm (Erwartetes Verhalten in einer Gesellschaft)
- EVerhaltensnorm (Erwartetes Verhalten in gewissen Situationen, Situationsgerecht)
33Welche Komponenten der Abnormität gibt es?
- ADevianz oder Abweichung
- BBelastung oder Leidensdruck
- CBeeinträchtigung oder Dysfunktional
- DGefährdung
- EBelastung oder Leistungsdruck
34Die wichtigsten und bekanntesten Klassifikationssysteme sind ICD-10 und DSM-V.
- ARichtig
- BFalsch
35Eine Klassifikation ist eine Einteilung einer Mannigfaltigkeit in ein nach Klassen gegliedertes System und die Zuordnung von Untersuchungseinheiten zu einer Klasse.
- ARichtig
- BFalsch
36Als Klasse wird die Gesamtheit von Element mit verschiedenen Merkmalen bezeichnet.
- ARichtig
- BFalsch
37Wozu werden Klassifikationen psychischer Störungen gebraucht?
- ABildung von Klassen = Erweiterung unseres Wissens
- BDiagnostische Klassen = spezifische diagnostische Untersuchungsverfahren, um Probleme/ verantwortliche Faktoren zu entdecken
- Cspezifische Behandlungsformen zu entwickeln/anzubieten.
- DUm schnellere Prognosen zu erstellen.
- EEinschlägige Betreuung.
38Beispiele für eine Belastungsreaktion sind Anpassungsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung und Akute Belastungsstörung.
- ARichtig
- BFalsch
39Welche Ziele verfolgt die Klassifikation?
- AStrukturierung und Abgrenzung der Störungsbilder
- BGruppierung von Ähnlichkeiten
- CEindeutige Zuordnung einer Störung zu einer Systemklasse bzw. Entscheidungshilfe
- DUm viele Unterkategorien zu schaffen.
- EUm Symptome klar zu definieren.
40Die Differentialdiagnose = Bewertende Betrachtung/Analyse von 2 oder mehr Krankheiten als Ursache der bei einem Patienten vorliegenden Krankheitszeichen.
- ARichtig
- BFalsch
41Welche Kritik gibt es an der ICD?
- AInformationen gehen verloren. Gläserner Arzt/Psychologe/Patient.
- BStigmatisierung, Probleme der Semantik,
- CDiagnosen abhängig vom Weltbild, psychische Störung "krankheitswertig"
- DUnübersichtlich und schwer verständlich
- ENicht gut durchdacht.
42Auf welcher Basis basieren ICD-10 und DSM-V?
- APrinzip operational, definierter Diagnosekriterien.
- BDeskriptiven Befund im Quer- und Längsschnitt
- CDem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. ätioligische Modelle
- DBiopsychosoziales-Stress-Modell
- EVulnerabilitätstheorie
43Nenne Achsen des Multiaxialen Klassifikationsschemas
- Aklinisch-psychiatrisches Syndrom
- BUmschriebene Entwicklungsstörungen
- CIntelligenzniveau und Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung
- DKörperliche Symtomatik
- EAssoziierte abnormale Umstände
44Nach dem dysfunktionalen Kognitionen und Schemata nach Aaron T Beck, sind kognitive Störungen, in deren Folge eine depressive Symptomatik auftritt.
- ARichtig
- BFalsch
45Wie kann eine kognitive Störung die Realität verzerren?
- AWillkürliche Schlussfolgerungen, Selektive Abstraktion und Übergeneralisierung
- BMoralisch-absolutistisches Denken und unrealistische Ansprüche an sich selbst.
- CWenn man eine Sichtweise impliziert bekommt.
- DWenn Familie und Freunde versuchen etwas einzureden.
- EWenn das Gehirn einen "Streich spielt", in dem es Dinge zeigt die nicht existent sind.
46Was versteht man unter "Kognitiven Triade"?
- ANegative Sicht der Umwelt
- BNegative Sicht zur eignen Person
- CNegative Sicht der Zukunft.
- DPositive Sicht der Umwelt.
- EPositive Sicht der Zukunft
47Wie kann sich der Verlauf einer Depression äußern?
- AUnipolare Verläufe mit ausschließlichen depressiven Phasen (66%)
- BUnipolare Verläufe mit ausschließlichen manischen Phasen (4%)
- CBipolare affektive Störung mit depressiven und manischen Phasen (30%)
- DMajor Depression - Phasenhafte verlaufende Störung.
- EAffektive Schizophrenie.
48Die Epidemiologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das die Verteilung von Krankheiten in einer Bevölkerung und die damit zusammenhängenden Variablen untersucht. Die Epidemiologie ermöglicht zum Beispiel Aussagen über die Häufigkeit bzw. Seltenheit einer Erkrankung in einer Population.
- ARichtig
- BFalsch
49Zu den epidemiologischen Kennzahlen gehören Prävalenz, Lebenszeitrisiko und Inzidenzrate.
- ARichtig
- BFalsch
50Die Abkürzung DALY bedeutet - Disbility Adjusted Look Youth.
- ARichtig
- BFalsch
51Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Diagnostik?
- ADefinition und Identifikation psychischer Phänomene
- BErfassung von Entstehungsbedingungen.
- CFeststellung der Bedingungen für den weiteren Verlauf
- DEinordnung on Klassifikationen
- EKontrollmechanismus.
52Definition und Identifikation psychischer Phänomene am Beispiel der Depression.
- AVerhalten
- BEmotional
- CPsychologisch
- DMotivational/kognitiv
- EPhysiologisch
53Welche Aufgaben besitzt die klinisch-psychologische Intervention?
- AKlinisch-psychologische Behandlung
- BKlinisch-psychologische Beratung
- CEvaluation
- DPsychologische Gespräche
- EFamilienbetreuung
54Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es bei der klinischen-psychologischen Intervention?
- APsychologische Patientenbehandlung
- BPsychologische Interventionen
- CProblemorientierte Betreuung
- DProblemorientierte psychologische Schulung
- EPhysiotherapie
Informationen
- Beschreibung
- Quiz am EC Klinische Psychologie, erstellt von Sandra S. am 06/02/2017.
- Autor
- Sandra S.
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
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- Verlauf
- Erstellt am 6 Feb 2017 · aktualisiert am 6 Feb 2017
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