GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Karteikarten

Mikrobiologie

Carolin Lüdtke Deutsch 4,0Durchschnittliche Bewertung 4,0 von 5 (1 Bewertung) 132 Karten

Mikrobiologie

Karten in diesem Stapel (132)

  1. 1HyphenPilzfaden; septiert (Ascomyceten, Basidiomyceten) oder wenig
    septiert (Zygomyceten)
  2. 2MycelGeflecht aus Pilzhyphen
  3. 3Konidien/Sporenasexuelle Vermehrungsformen, Bildung an
    hyphenähnlichen Trägern, farblos oder gefärbt
  4. 4ArthrosporenGliedersporen; asexuelle Sporen, die durch die
    Fragmentierung der Hyphen entstehen (Geotrichum candidum)
  5. 5Sporangiosporenasexuelle Sporen, Bildung in Sporangien
  6. 6AscusZellformation nach Karyogamie und Meiose; Asci unterscheiden sich
    stark in ihrer Struktur
  7. 7AscomaAsci enthaltende Strukturen
  8. 8Grundformen BakterienKokken
    Stäbchen
    Vibrionen
    Spirillen
    Spirochaeten
  9. 91 g Boden hat bis zu wievielen Bakterienzellen?bis zu 10^9 Bakterienzellen
    und 10-100 m Pilzmycel
  10. 10ExtremophilOrganismen, die an extreme Umweltbedingungen angepasst sind
  11. 11Anteil der Prokaryoten an der Biomassenicht weniger als alle Tiere und
    Pflanzen zusammen
  12. 12Einfluss Mikroben• Verantwortlich für Stoffkreisläufe, "Recycling" der Elemente
    (z.B. Stickstofffixierung, Celluloseabbau, Methanbildung etc.)
    • Wechselwirkung mit Tieren, Pflanzen und anderen Mikroben
    (von Symbiose bis Pathogenität (Killer)
    • Ursprung der Mitochondrien und Chloroplasten
    • Wichtige "Nutztiere" der Biotechnologie
  13. 13PathogenitätKiller
  14. 14Archaeaeinzellige Lebewesen, Prokaryoten, Extremophile
    unterschied zu Eubaktrien: z.B. Zellwand aus Murein
  15. 15Spurenelemente- Stoffe, die Körper nur in kleinster Menge benötigt, obwohl sie an so wichtigen Stellen wie Blutbildung oder Enzymfunktionen zum Einsatz kommen
    (z.B. Mn,Mo,Zn,Cu,Co,Fe...)
    - nicht alle MO benötigen sie, und wenn dann nicht immer
    - haben wichtige Aufgaben, wie O2 im Blut binden (Hämoglobin); Cobalt in Vitamin B12
  16. 16Makroelemente-werden von allen MO benötigt
    - Hauptgruppenelemente -> C,O,N,H,P
    -Fe meist nicht dazu gezählt
  17. 17Zutaten Nährmedium-Wasser
    -komplexe/synthetische Substanzen
    -pH-Wert
    -ggf.Wachstumsfaktoren
    -ggf. Zusatz zur Verfestigung (i.d.R. Agar)
  18. 18Wachstumsfaktoren- organische Verbindungen, hauptsächlich AS (Proteinsynthese), Vitamine (Coenzyme, prosthetische Gruppen von Enzymen), Pureine/Pyrimidine (Nukleinsäuresynthese)
  19. 19prototrophe MO:-die "Ursprünglichen"
    -benötigen im Nährmedium KEINE Wachstumsfaktoren
  20. 20auxotrophe MO:-"Die Hilfsbedürftigen"
    -benötigen im Nährmedium Wachstumsfaktoren
  21. 21Agar-ideales Verfestigungsmittel für Nährböden
    - Gewinnung vor allem aus Rotalgen
    -geeignet, da bei ca.45°C Gelbildung und Wiederverfläüssigung erst ab 80-100°C (im Gegensatz zu Gelatine) und weil MO sich noch bewegen können, wird nur von wenigen bakteriellen Enzymen abgebaut
  22. 22Bebrütungs-oder Inkubationstemperaturen-Unterscheidung verschiedener Temp. Präferenzen, wie mesophilen...
    -richtet sich nach Temp. des Lebensraums der Ziel-MO
  23. 23KatabolismusAbbau von Substraten zur Energiegewinnung
  24. 24AnabolismusAufbau von Biomasse
  25. 25Monoklonal"identisches" genetisches Material
    -> Kolonien,die aus einer Zelle hervorgehen (Einzelkolonie)
  26. 26ReinkulturPopulation, die sich idealerweise aus Einzelzellen (bzw.dem kleinstmöglichen Zellverband) entwickelt hat
  27. 27Reinkultur kann angenommen werden, wenn– der Kolonietypus einheitlich ist und
    – alle Kolonien auf den Ausstrichlinien liegen 4
    -und das mikroskopische Bild (Zelldurchmesser, ggf. Gramreaktion) einheitlich ist
    -> Reinkultur aber i.d.R. erst nach mehrfachem (~ 3maligem) Ausstrich!
  28. 28KbEKolonie bildene Einheit
  29. 29Sterilistaionkomplette Eliminierung oder Zerstörung aller lebensfähigen MO winschließlich der Endopsoren und Viren
  30. 30DesinfektionAbtötung/Inaktivierung der meisetn MO bzw. aller PATHOGNER MO mit ausnahmen der Endosporen
  31. 31Antiseptische BekämpfungAnwendung betreffen lebendes Gewebe (z.B. Haut)
  32. 32MO in der Luft- Endosporen von Bakterien
    - Farbige (= pigmenthaltige) Bakterien
    - Farbige (=pigmenthaltige) Hefen
    - Sporen von Schimmelpilzen
  33. 33Pigmente von MO (Bsp.)- gelbe Kolonien: Sacrinaxanthin, Carotin-Derivat
    -> Bsp. Micrococcus luteus, Corynebacterium, Mycobacterium, Nocardia, Rhodotorula
    - rote Kolonien: Prodigiosin, Pyrrol-Derivat
    -> Bsp: Serratia marcescens
    Pulcherrimin, Pyrazin
    -> Bsp: Rhodotorula
    -bläuliche Kolonien: Pryocyanin, Phenanzin-Derivat
    -> Bsp: Pseudomonas aeruginosa
  34. 34Phasenkontrastmikroskopie- um Bakterien und Hefe besser zu sehen, da im mikroskopischen Hellfeld manchmal nicht zu erkennen (haben nur geringe Absorptionsunterschiede zu Wasser)
    -funktioniert über Phasenplatte, die..
  35. 35SeptiertVon Scheidewänden (Septen) durchzogen bzw. gekammert
  36. 36Psychrotrophekälteliebende
  37. 37Mesophilemittlere Temperaturen liebend
  38. 38Thermophilewärmeliebende
  39. 39halophilsalzliebend
  40. 40RodacAbkaltschplatte
    -Recovering organisms detecting and counting
    -Konvexe Oberfläche
  41. 41Komplex Medium:- Enthalten Abbauprodukte von tierischen und pflanzlichen Produkten, wie Casein (Milcheiweiß), Rindfleisch (Rindfleischextrakt), Hefezellen (Hefeextrakt)…
    - Ungenaue Nährstoffzusammensetzung
  42. 42Selektivmedium- Enthält Verbindungen, die das Wachstum von einigen MO verhindern, aber nicht von allen
  43. 43Differenzierungsmedium:- Hinzugabe eines Indikators (meist reaktiver Farbstoff), der anzeigt, ob eine bestimmte chemische Reaktion während des Wachstums abgelaufen ist
  44. 44ATP durch welche Raktion verbraucht und welche erzeugt?- durch exergone Reaktionen erzeugt
    - durch endergone Reaktionen verbraucht
  45. 45FermentationDie Form des ANAEROBEN Katabolismus, bei der organische Verbindung sowohl Funktion eine Elektronendonator, als auch die eines -akzeptors übernimmt
  46. 46AtmungVorgang des Katabolismus, bei dem eine Verbindung mit 02 (oder O2- Ersatz) als terminalem Elektronenakzeptor oxidiert wird, was normalerweise mit der Bildung von ATP durch oxidative Phosphorylierung einhergeht
    -> Hier wird mehr ATP gebildet, als bei der Fermentation
  47. 47SubstratkettenphosphorylierungDabei entsteht ATP
  48. 48Pseudomaonas - flureszieren: wie entsteht das auf Agarplatte (KB) und warum?Was: Bildung von fluoreszierenden Pigmenten:
    - Pyoverdine: gelb-grün -> P. haben Funktion von Siderophoren
    - Pyocyanin: blau-grün
    Wie: P.fuorescens bindet Eisen -> durch Eisenmangel auf KB werden sie dazu angeregt Eisen zu binden und fluoreszieren
  49. 49SiderophoreÜberbegriff für Stoffgruppe, stark eisenbindenden Oligopeptiden (Peptid aus weniger als 10 Aminosäuren)
  50. 50Saccharomyces cerevisiaeBäckerhefe
  51. 51Standardvolumen Spatelplattenverfahren0,1mL -> deshalb mal den Faktor 10 rechnen, damit auf einen Milliliter kommt
  52. 52Standardvolumen Gussplattenverfahren1,0 mL
  53. 53Indirekte Zellzahlbestimmung: Trübmessung-> Funktionsweise– Im Photometer wird Licht wird durch eine Zellsuspension geleitet
    – Das Licht, welches nicht durch die Zellen gestreut wird, wird von der Photozelle detektiert
    – Die Photozelle misst umso mehr Licht, je weniger Zellen in der Zellsuspension vorhanden sind
  54. 54Vorteile Nachteile der TrübungsmessungVorteile:
    – schnell
    – einfach durchführbar
    – Sofort relativ genaue Abschätzung der Zellzahl möglich -> wichtig, wenn
    Anschlussuntersuchungen durchgeführt werden sollen
    Nachteile:
    – Für jeden Mikroorganismus müssen Standardkurven ermittelt werden, um
    die OD-Werte innerhalb bestimmter Bereiche einer Zellzahl zuordnen zu
    können
    – Kontaminationen kaum erkennbar
  55. 55PleomorphMO haben mehrere Erscheinungsbilder
  56. 56Nachweisgrenze- gibt an, ab welcher Konzentration von Mikroorganismen in einer Probe ein Nachweis mit einem bestimmten Verfahren möglich ist
    -> Spatelplattenverfahren:
    (flüssige) unverdünnte Probe 10 KbE/g bzw. mL, 1:10-verdünnte
    (feste) Probe 100 KbE/g bzw. mL
    –> Gussplattenverfahren:
    (flüssige) unverdünnte Probe 1 KbE/g bzw. mL, 1:10-verdünnte (feste)
    Probe 10 KbE/g bzw. mL
  57. 57KapselHeteropolysaccharide
    Bedeutung:
    − In gewissem Maß Schutz vor Austrocknung
    − Nicht lebensnotwendig
    − Schutz vor Phagozytose
    − Anlagerung von Antikörpern erschwert
  58. 58Anaerobe Bebrütung– Hohe Schicht
    – Overlay-Verfahren + ggf. ergänzende Verfahren
    – Randvolles Befüllen von Schraubdeckelflaschen -> Anaerobentopf (und andere verschließbare Behälter)
  59. 59Mikrobiologischer Grenzwert− rechtlich festgelegt
    − gibt z. B. eine maximal zulässige Anzahl von Mikroorganismen / Krankheitserregern pro Gramm Probe oder in einem bestimmten Volumen Probe an
  60. 60Chinablau-Lactose-Agar− Differenzialnährmedium zur Unterscheidung von Lactosevergärern und Nicht-Lactosevergärern
    − Bei Vergärung von Lactose: Säurebildung
    − pH-Indikator: neutraler bis basischer Bereich: schwach blau; saurer Bereich: blau
    − Bakterien, die -wie E. coli- Milchsäure nur als begleitendes Gärungsnebenprodukt ausscheiden, werden nicht zu den Milchsäurebakterien gezählt
    Reaktion: Lactose+Wasser -> D-Glukose+D-Galactose
  61. 61Katalase- Enzym, dass Wasserstoffperoxid (H2O2) in Wasser und Sauerstoff umwandelt
  62. 62Antibiotika− Sekundäre Stoffwechselmetabolite von Bakterien und Pilzen
    − Wirken bereits in geringer Konzentration wachstumshemmend oder abtötend
  63. 63Bakteriostatika (Fungistatika)Antibiotika, die (reversibel) das Wachstum von Bakterien (Bakteriostatika) bzw. Pilzen (Fungistatika) hemmen
  64. 64Bakterizide (Fungizide)Antibiotika, die gegenüber Bakterien bakterizid bzw. Pilzen fungizid, d.h. zellabtötend wirken
  65. 65MICminimale Hemmstoff-Konzentratio
  66. 66Pasteurisation- kurzzeitige Erwärmung von Substanzen auf 60 bis 90 °C zur Abtötung von MO, Endosporen und andere hitzerobuste (MO) überleben
    – Endosporen der verschiedenen Endosporenbildner sind unterschiedlich hitzeresistent
    -> für Isolierung von Endosporenbildnern Erhitzungstemperatur und –dauer so niedrig und kurz wie möglich
    − Die Pasteurisation nicht in Nährlösung, sondern am besten in Wasser
    durchführen
  67. 67aerobe AtmungOxidationsprozess, bei dem 02 als terminaler Elektronenakzeptor herangezogen wird
  68. 68anaerobe AtmungOxidationsprozess, bei dem andere Elektronenakzeptoren, als 02 als terminaler Elektronenakzeptor herangezogen werden
  69. 69Reaktive Sauerstoffspezies- schädliche Formen des 02s
    -> H2O2 (Wasserstoffperoxid)
    -> Sauerstoff- Radikale (O2-)
    Reaktive Sauerstoffspezies
  70. 70Zerstörung schädlicher ZwischenprodukteZerstörung schädlicher Zwischenprodukte
  71. 71ProkaryotenBakterien (Bacteria = Eubakterien) und Archaea (= Archaebakterien)
  72. 72Eukaryoteneinzellige Algen, Hefen, Pilze, Protozoen
  73. 73Durchschnittliche Durchmesser einer Eukaryontenzellen (z.B. Hefe)10 μm
  74. 74Zusammensetzung der Biomasse einer Bakterien Zelle-70% Wasser
    - 30% chemikalien (Ionem,Phospholipide, DNA, Proteine, Polysaccharide)
  75. 75saccharolytischkohlenhydratverwertende Mikroorganismen
  76. 76terminalendständig
  77. 77subterminalfast endständig, aber nicht ganz
  78. 78Enzyme in Bezug auf Temp.Katalysatoren: setzen Aktivierungsenergie herab, beschleunigen Reaktionen, ändern aber nichts an den thermodynamischen Rahmenbedingungen
  79. 79Fakultativ aerob/ fakultativ anaerobBakterien, die unter aeroben und anaeroben Bedingungen leben können und ihren Stoffwechsel auf Gärung oder anaerobe Atmung umschalten (z.B. Escherichia coli)
  80. 80phototrophnutzen Licht als Energie-Quelle
    => überwiegend Pflanzen
  81. 81chemotrophbenutzen chemische Verbindungen/Komponente als Energie- Quelle
    => Tiere
  82. 82RedoxpotentialTendenz, Elektronen abzugeben
    bzw. aufzunehmen
  83. 83PhotophosphorylierungLichtabhängige Bildung von ATP durch Phosphorylierung von ADP bei der Photosynthese
  84. 84Oxidative Phosphorylierung- konserviert freigesetzte Energie durch Oxidation von 02 (Elektronenübertragung auf 02)
    - Durch Elektronenfluß von einem Donor zu einem Akzeptor wird ein elektrochemisches Membranpotential aufgebaut. Dabei wird der Donor oxidiert und der Akzeptor reduziert und H+ wird über die Membran „gepumpt“
    - durch Aufbau eines elektrochemischen Membranpotentials (= Spannung über der Membran) und ATP Synthese (ATPase nutzt das für ATP Synthese)
    -ADP + Pi + 3H+a → ATP + 3H+i
  85. 85Substratkettenphosphorylierung• Generierung von ATP bzw. GTP bei metabolischem Prozess in Zellen
    • Übertragung einer Phosphatgruppe auf ADP -> bei lebenden Organismen wird chemische Energie, die bei Redoxreaktionen freigesetzt wird, vor allem in Form von PHOSPHORYLIERTEN Verbindungen (ATP/GTP) gespeichert
    • Kein Sauerstoff nötig, sondern ANDERE organische/anorganische Elektronenakzeptoren
  86. 86GärungForm des Stoffwechsels, bei der organische Substrate (meist Kohlenhydrate) OHNE Sauerstoff abgebaut werden
    Grundprinzipien der Gärung:
    - ATP Synthese nur über Substratkettenphosphorylierung
    NADH ist bei dieser Form keine konvertierbare Energieform sondern eine Problemverbindung, die entsorgt werden muss
    => deshalb Übertragung von [H] auf organische Zwischenprodukt um NADH zu NAD umzusetzen; z.B. bei Milchsäuregärung, wo Pyruvat in Lactat umgewandelt wird -> Bild: Pyruvat wird reduziert (zwei H übertragen)
    Durch den nur teilweisen Substratabbau ist der Energiegewinn viel geringer (2ATP im Vergleich zu 38) als bei der aeroben Atmung, in der das Substrat vollständig zu Kohlenstoffdioxid und Wasser endoxidiert wird
    Gärung
  87. 87Fermentation: Abgrenzung zur GärungGärung: ausschließlich anaerob Fermentation: schließt sowohl aerobe Vorgänge (siehe Essigsäuregärung-> Oxidative Gärung“), als auch gänzlich andere mikrobielle oder autolytische enzymatische Prozesse (z. B. Matjesreifung) ein
  88. 88Elektronenphosphorylierungkonserviert freigesetzte Energie durch Oxidation
    Durch Elektronenfluß von einem Donor zu einem Akzeptor wird ein elektrochemisches Membranpotential aufgebaut. Dabei wird der Donor oxidiert und der Akzeptor reduziert und H+ wird über die Membran „gepumpt“.
    durch Aufbau eines elektrochemischen Membranpotentials (= Spannung über der Membran) und ATP Synthese
    ADP + Pi + 3H+a → ATP + 3H+i
    ATP-Synthase
  89. 89Reduktionsäquivalente[H] = e- + H+
  90. 90protonenmotorische Kraft delta pDie Kraft, die die Protonen erzeugen, ist die Spannung über der
    Membran
    -ergibt sich aus
    1) Membranpotential (negativ)
    2) der konzentrationsabhängigen Komponente delta pH
  91. 91organotrophReduktionsäquivalente (Elektronen) für Atmungskette kommen aus organischen Verbindungen
  92. 92litotrophReduktionsäquivalente (Elektronen) für Atmungskette kommen aus ANorganischen Verbindungen
  93. 931. hetero- und 2. auto- -trophWoher kommt der Zellkohlenstoff?
    1. aus organischem Material
    2. aus CO2
  94. 94Einteilung ErnährungstypenA) chemo- oder photo – woher kommt Energie
    B) litho- oder organo – woher kommen e- oder [H]
    C) auto- oder hetero- woher kommt der Kohlenstoff
    => Besipiele: Chemo-litho-autotrophe: benutzen H2S und CO2-
  95. 95Viren- genetische Elemente, die sich nicht ohne Wirtszelle replizieren können (KEINE Lebewesen, Nucleinsäureparikel)
  96. 96BakteriophagenViren der Prokaryoten
  97. 97chemolithotrophieGewinnung von Elektronen/Reduktionsäquivalentendurch Oxidation anorganischer Verbindungen
  98. 98PHBPolyhydroxybuttersäure
    Poly-β-hydroxybutyrat
    -> Bioplastik
  99. 99Vitamin CAscorbinsäure
  100. 100WurzelknöllchenSymbiose aus Leguninosen und Rhizobium
  101. 101RhicadhäsinAnheftungsprotein von Rhizobia
  102. 102NitrogenaseSauerstoffempfindlich
  103. 103Ti-Plasmid"tumor inducing"-Plasmid der Agrobakterien
  104. 104KorrosionDurch Oxidation bewirkte Zersetzung eines Metalls
  105. 1052 Gruppen von Toxinen1) Endotoxine:
    -sind Teile der äußeren Zellmembran Gram-NEGATIVER Bakterien (insb. Lipid A), die vom Immunsystem als fremd erkannt werden
    -> verursachen Fieber (pyrogen), weil Makrophagen angeregt werden, Interleukin I (IL-1) zu produzieren, das im Hypothalamus Prostaglandine freisetzen und auf diese Weise den „Thermostat“ heraufsetzen
    -> Fieber fördert die Produktion von T-Lymphocyten und Interferon
    2) Exotoxine:
    -werden in den MO produziert und in das
    Medium freigesetzt
    -Proteine, die hochspezifisch sind in ihrem Effektauf bestimmte Gewebe
    - Man unterscheidet z.B. Cytotoxine,
    Neurotoxine und Enterotoxine (Enterodarm)
  106. 106Tumblezufällige Bewegung, die von Umgebung (Molekularbewegung) abhängt
  107. 107Oxidase-Test- einfaches und schnelles biochemisches Verfahren zum Nachweis des Enzyms Cytochrom c Oxidase in der Atmungskette von Zellen
    - wird genutzt zur Klassifikation von Bakterien (Bunte Reihe) und in der Histologie
    - Indikatorsubstanz blau oder violett -> Oxidase vorhanden (positiv)
    - Indikatorsubstanz fablos -> keine Oxidase vorhanden (negativ)
    Pseudomonas: Oxidase positiv
    E.coli und ander Enterobakterien: negativ
  108. 108OxidationElektronenabgabe
    Stoffe die andere Stoffe dazu anregen, Elektronen abzugeben, bezeichnet man als Oxidationsmittel. Sie werden dabei selbst reduziert
  109. 109ReduktionElektronenaufnahme
    - Stoffe die andere Stoffe dazu anregen, Elektronen aufzunehmen, bezeichnet man als Reduktionsmittel. Sie werden dabei selbst oxidiert
  110. 110photoorganotroph- Bakterien, die statt H2S organische Elektronendonoren verwenden
    - typisch für Nicht-Schwefel-Pupurbakterien (a-,b -Proteobakterien),
    - Bsp: Rhodobacter capsulatus-> kann CO2 über den Calvin-Cyclus fixieren, tut das aber nur, wenn er muss. Er wächst gerne mixotroph, d.h. der Zellkohlenstoff kommt sowohl aus der CO2-Fixierung als auch aus organischen C-Quellen (z.B. Gärprodukte anderer Bakterien). Die CO2-Fixierung dient dann als Elektronenabfluss für die bei der Oxidation von reduzierten Verbindungen (z.B. Malat) entstandenen Reduktionsequivalenten.
    Der Organismus ist so vielseitig, dass man (unter besonderen Bedingungen)
    auch noch Atmung und Gärung findet.
  111. 111GCbedeutet Gluanin und Cytosin Anteil:
    -beeinflusst den GC-Anteil des Genoms
    - GC-reiche DNA-Abschnitte thermodynamisch stabiler sind als AT-reiche Sequenzen
  112. 112Homofermative Arten- Aldose vorhanden
  113. 113HeterofermentativKEINE Aldose vorhanden
  114. 114saccharolytische ClostridienVergärung von Kohlenhydraten (Zucker, Zellulose, Stärke)
  115. 115peptolytische ClostridienSpaltung von Eiweißen und/oder paarweise Umsetzung von Aminosäuren
  116. 116ActinomycoseWucherungen mit strahlenförmiger Ausbreitung im Gewebe und an Kieferknochen
  117. 117AcetogeneBacteria
  118. 118MethanogeneArchaea
  119. 119Primäre Gärungenliefern Gärungsendprodukte wie
    Alkohole, organische Säuren, Wasserstoff, CO2 und Acetat
  120. 120Bakteriologische Trinkwasseranalyse Filtration (Alternatives Verf. quant. Keimzahlbestimmung!!)Chromocult Coliformen Agar:
    - Selektives Differenzialmedium
    – Selektion: Zusatz von Natriumheptadecylsulfat, Tergitol: Hemmung der
    grampositiven Begleitflora
    – Differenzierung durch 2 chromogene Substrate: Salmon-GAL, X-Glucuronid
    – Coliforme Enterobacteriaceae: ß-Galaktosidase spaltet Salmon-GAL ->
    lachsrote Koloniefarbe
    – E. coli: zusätzlich zu ß-Galaktosidase (Spaltung von Salmon-GAL)
    Vorliegen von ß-Glucuronidase, sodass auch X-Glucuronid gespalten wird
    -> blau-violette Koloniefarbe
    Bakteriologische Trinkwasseranalyse Filtration (Alternatives Verf. quant. Keimzahlbestimmung!!)
  121. 121chromogenFarbstoff bildend
  122. 122RhicadhäsinAnheftungsprotein der Legumniosen (Pflanze der Symbiose der Knöllchenbakterien)
  123. 123LeguminosenHülesenfrücht, z.B. Soja, Bohnen, Erbsen
    Symbiose mit Rhizobien
  124. 124Lectinekohlenhydrahthaltige Proteine, die bei Anheftung des Rhizobiums an Leguminosen wichtige Rolle spielen
  125. 125Oligosaccharidsignalmolekül/Nod-Faktorenscheiden Rhizobien aus, damit in Pflanze eindringen darf und Wurzelhaar sich krümmt und Pflanze Infektionsschlauch ausbildet
  126. 126Leghämoglobin- Gemeinschaftsprodukt von Leguminose und Rhizobium
    - Farbstoff, der Sauerstoffpartialdruck extrem senkt
    Funktion:
    -kontrolliert Sauerstofftransport (O2)
    - Sauerstoff-Puffer zum Schutz der O2-empfindlichen Nitrogenasen vor zu hohem Gehalt an freiem O2 gewährleistet wird
  127. 127Teichonsäurenegativ geladene Polyalkohole
  128. 128Ti-Plasmid- Tumor inducing-Plasmid
    - beinhaltet T-DNA
  129. 129Biolumineszenzauf biochemischen Vorgängen beruhende Lichtausstrahlung vieler Lebewesen (Bakterien, Tiefseefische u. a.)
  130. 130OxidaseCytochrom c wandelt Dimethyl-p-phenyldiamin in roten Farbstoff um
  131. 131LipoglycanPolysaccharide-Auflage, die den Archeae als Zellwand dient
  132. 132High GC Low GCActinobacteria
    Firmicutes

Informationen

Beschreibung
Karteikarten auf Mikrobiologie, erstellt von Carolin Lüdtke auf 10/10/2018.
Erstellt von
Carolin Lüdtke · Okt 2018
Aktualisiert
16 Dez 2018
Aufrufe
190
Bewertung
Durchschnittliche Bewertung 4,0 von 5 (1 Bewertung)

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck