Karteikarten
Marketing Kapitel 1

Karten in diesem Stapel (82)
- 1Definition MarketingAußrichtung des gesamten Unternehmens auf die Bedürfnisse des Marktes
o. auf die Bedürfnisse aktueller und potenzieller Kunden - 2Hauptaufgaben des Marketing- latente (verborgene) Bedürfnisse des Kunden wecken und befriedigen
- Absatzmarkt erforschen
- systematische Beeinflussung des Nachfrageverhaltens - 3Was versteht man unter Marketingmanagementzielorientierte Gestaltung aller marktgerichteter Unternehmensaktivitäten
- 4Erklären den MarketingplanungsprozessMarketingziele
wo wollen wir hin
Marketinstrategien
Wie kommen wir dahin
Marketing-Mix
Was müssen wir dafür einsetzten - 5Welchen Bezug haben die Marketingziele zu den UnternehmenszielenSie sind diesen Untergeordnet, liefern aber Beiträge um die Unternehmensziele zu erreichen.
Bei marketingorientiertem Führungsstiel
sind beide häufig gleich - 6Welche Marketing-Zielarten gibt esökonomische Ziele - quantitavie Ziele wie Gewinn-, Umsatz-, Marktanteilssteigerung
psychographische Ziele - Steigerung Bekanntheitsgrad, Imageverbesserung, ↑Kundenzufriedenheit u. Kundenbindung - 7Was unterscheidet man bei der Konkretisierung bzw. Strukturierung von ZielenZielinhalt - Was soll bei einer Zielgruppe erreicht werden
Zielausmaß - Wie viel soll erreicht werden
Zielperiode - Wann soll das Ziel erreicht werden - 8Erkläre die SMART-RegelS - pezifisch
M - eßbar
A - kzeptabel
R - ealisierbar
T - erminiert - 9Was versteht man unter MarketingstrategienRichtlinie für das UN im Marketingbereich
Route die zum Ziel führt - 10Nenne die Strategien der EntwicklungsrichtungWachstumsstrategie
Stabilisierungsstrategie
Schrumpfungsstrategie - 11Was versteht man unter der Schrumpfungsstrategie und wann kommt diese zur Anwendungselektives und systematisches Verkleinern, Verkauf oder Aufgabe von Geschäftsbereichen die dauerhaft Verluste einfahren
- 12Was versteht man unter der Wachstumsstrategie und wann kommt diese zur AnwendungErweitern der Geschäftsbereicher, streben nach Größe und Marktanteil
- 13Was versteht man unter der Stabilisierungsstrategie und wann kommt diese zur AnwendungFokussierung der strategischen Maßnahmen auf unternehmensinterne Aktivitäten
gewöhnlich nach Phasen starken Wachstums - 14Was bedeutet SWOT-Analyse und welches Ziel hat dieseVergleich von Stärken - Schwächen - Möglichkeiten - Bedrohungen
Ziel ist es Maßnahmen zu definieren wie Chancen genutzt und Risiken minimiert werden können - 15Wie funktioniert die SWOT-AnalyseZiele definieren - Umfeldanalyse (Wettbewerb u. Trends) - UN-Analyse (Stärken u. Schwächen) - Erstellung und Auswertung der SWOT-Matrix - Strategische aßnahmen ableiten
- 16Unterscheide Primär- und SekundärforschungSekundär - bereits vorhandene Daten aus internen und externen Quellen
Primär - neues Datenmaterial wird erhoben - 17Nenne Möglichkeiten der sekundären MarktforschungIntern = UN-Statistiken, Außendienstberichte, Kundendateien
Extern = Bundesamt Statistik, Internet, Messbesuch, GfK - 18Nenne Möglichkeiten der primären MarktforschungBeobachtung, Befragung, Experiment, Testmärkte
- 19Was versteht man unter „Marketing-Konzeption“Unternehmerische Handlungsplan
1. Informationen über den Markt
2. Marketingziele
3. Marketingstrategie
4. Marketingmaßnahmen - 20Nenne die Strategieen der Zielmarktbearbeitungundifferenzierte Marketinstrategie
differenzierte Marketinstrategie
konzentrierte Marketinstrategie - 21Was versteht man unter undifferenzierter Marketinstrategiekeine Aufteilung in Segmente
Möglichst viele Marktteilnehmer werden über ihre Gemeinsamkeit angesprochen
Kostengünstig - 22Was versteht man unter differenzierter MarketinstrategieAufteilung in Segmente
Fokus liegt darauf mehrere Käufergruppen anzusprechen
Für jedes Segment ein anderes Produkt - 23Was versteht man unter konzentrierte MarketinstrategieAufteilung in Segmente
UN bedient nur ein Marktsegment - 24Segmentierung durch Sozio-Ökonomische Kriterien

- 25Segmentierung durch Beobachtung

- 26Segmentierung durch Psychographische Kriterien

- 27Benenne die Ansoff-MatrixProdukt-Markt-Kombination

- 28Definieren MarktdurchdringungZiel - Markt mit verstärkten Marketinganstrengungen voll ausschöpfen mit bestehenden Produkten auf bestehenden Märkten durch
Aktivierung von Nichtkäufern, Abwerbung von der Konkurenz, ↑Verwendungsrate bei Bestandskunden - 29Definiere MarktentwicklungZiel - neue Märkte für vorhandene Produkte finden
geographisch - neue Länder
neue Verwendungszwecke
neue Abnehmergruppen - 30Definiere ProduktentwicklungZiel - neue Produkte auf bestehende Märkte
durch Produktinnovation(VW Up), Produktvariaton (Facelift) u. Produktdifferenzierung (Kombi) - 31Definiere DiversifikationZiel - neu Produkte auf neuen Märkten
Produkte haben keinen (wenig) Zusammenhang mit den bisherigen Waren - 32Nenne die zwei Richtungen der Kundenorientierten StrategiePräferenzstrategie - Beeinflussung durch Qualität / Hochpreisstrategie
Preis-Mengen-Startegie - Beeinflussung durch Preis / Niedrigpreisstrategie - 33Nenne die 3 Bereiche der Wettbewerbsvorteilstrategie- Differenzierungsstrategie (Qualitätsführer)
- Strategie der Kostenführerschaft (aggressive Preisstrategie)
- Konzentrationsstrategie (Fokusierung Spezialisierung / Niedrigpreis) - 34Lernbild Porter 1

- 35Lernbild Porter 2

- 36Definiere DifferenzierungsstrategieUN hebt sich durch einzigartiges Leistungsspektrum von der Konkurrenz ab
Nutzenvorteil (Intel-Prozessoren) - 37Definiere Strategie der umfassenden KostenführerschaftZiel - durch konsequent kostenorientiertes Denken, Leistungsvorsprung zur Konkurrenz aufzubauen
- 38Definiere KonzentrationsstrategieSegmentierung und Konzentration auf eine oder mehrere "Nischen"
Kostenführerschaft oder Differenzierung möglich - 39Nenne die 3 Bereiche der VerhaltensstrategieAusweich-, Konflikt-, Anpassungs-, Kooperationsstrategien

- 40Definiere Ausweich und AnpassungsstartegieAusweichstrategie - Absetzung von der Konkurrenz durch Produkt- und Prozessinnovationen
Anpassungsstrategie - Verhaltensanpassung an die Konkurrenz durch Preisanpassung o. Vertriebswege - 41Definiere KonfliktstrategieUN stellt sich bewust dem Wettbewerb
Ziel - Marktführerschaft
Tritt bei stagnierenden Märkten auf, Expansion nur auf Kosten anderer Mitbewerber möglich - 42Definiere KooperationsstrategieZusammenarbeit mit der Konkurrrenz durch Kooperationen (legal), Lizenzverträg, Einkaufsverbände ect.
- 43Nenne die Punkte der MarkteintrittsstrategienPionierstrategie
Imitatorstrategie
Späteinsteigerstrategie - 44Vor- und Nachteile der PionierstrategieErster mit neuem Produkt am Markt =
Kunden- Vertriebspartnerbindung, Ansehen durch Führerrolle
Hohe Kosten, Gefahr von Produktmängeln
Erfolg hängt von Markteintrittsbarrieren ab - 45Vor- und Nachteile der ImitatorstrategiePioner trägt die Risiken, Imitator setzt nach, wenn sich Kundeninteresse zeigt.
Verlust der Führerrolle, Schwierigkeiten bei Händler- und Kundenbindung - 46Vor- und Nachteile der SpäteinsteigerstrategieEintritt in der Reifephase eines Produkts
höheres Preis-Leistungsverhältnis nötig um Marktanteile zu sichern
Keine Markterschließungskosten
evtl. techn. Ausgereift - 47Erkläre die PositionierungsstrategieSuche nach optimaler Markt-/Produktplazierung
für USP (Unique Selling Proposition)
Sichtbarmachung der Stellung des UN und der Konkurrenz am Markt aus Sicht der Abnehmer - 48Lernbild Positionierungsstrategie

- 49Nenne die 3 Bereiche der internationalen AbsatzstrategieGlobale Markenstrategie
Multinationale Markenstrategie
Gemischte Markenstartegie - 50Definiere Globale Markenstartegieeinheitliches Konzept ohne Rücksicht auf nationale Unterschiede, Kostensenkung bei Produktion und Kommunikation durch Standards
Strategie bedient keine Nischen o. länderspezifische Bedürfnisse - 51Definiere Multinationale Markenstrategieindividuelle Markenkonzepte für jedes Land, dadurch Anpassung an länderspezifische Bedürfnisse
Erwerb ausländischer Marken von Vorteil
Hohe Kosten da keine Synerfieeffekte genutz werden - 52Definiere Gemischte Markenstrategieinländisches Markenkonzept wird so gut wie möglich beibehalten, Anpassung nur wo es nötig erscheint, z.B. für einzelne Segmente eines Marktes
- 53Erkläre den ProduktlebenszyklusEinführung - Verlustzone
Wachstum - steigender Gewinn
Reife/Ertrag - fallender Gewinn
Sättigung - fallend bis Verlustgrenze
Degeneration - Verlustzone - 54Erkläre die EinführungsphaseReicht von Markteinführung bis Gewinnschwelle
Intensive Werbung und Präsenz im Markt nötig
Oftmals bei Hochpreisgütern - 55Erkläre die WachstumsphaseReicht von der Gewinnschwelle bis zum
Punkt des höchsten Gewinns
Dirketwerbung, Promotions fördert neue Käufer
Neue Konkurrenten treten auf - 56Erkläre die ReifephaseVom Punkt des höchsten Gewinns bis zum höchsten Umsatz
Wird als kritische Marktphase bezeichnet
Verschärfter Preiswettbewerb
Mehr Produktvariation oder -differenzierung - 57Erkläre die SättigungsphaseVon höchsten Punkt des Umsatzes bis zur Verlustzone
UN versuchen den PLZ zu verlängern (Life-Extension o. Life-Cycle-Stretching) - 58Erkläre die RückgangsphaseVom Beginn Verlustzone bis Herausnahme des Produktes vom Markt
Ausnahmen z.B. Nivea, Milka, Coca-Cola
Produkte werden durch Differenzierung am Leben erhalten - 59Lernbild

- 60Was ist die PortfolioanalyseTechnik mit der Unternehmensstrategien formuliert und auf ihre Zweckmäßigkeit im Geschäftsalltag überprüft werden können
- 61Was sagt die Portfolio-Analyse aus- In welcher Phase befindet sich welches Produkt?
- Welche SGE tragen heute den Unternehmenserfolg?
- Welche SGE den künftigen Unternehmenserfolg? - 62Benenne die 4 Quadrate der BCG-Matrix

- 63Beschreibe die Durchführung der Portfolio-AnalyseJede SGE wird mit einem Kreis in die Matrix eingetragen
Größe des Kreises zeigt Umsatzanteile vom Gesamtumsatz des UN
Für jede SGE lassen sich Normstrategien ableiten - 64Normstrategie StarsMarktanteil halten bzw. ausbauen
Wachstumsstrategie - 65Normstrategie Question MarksMarktanteil steigern aussichtsreicher Lage
Offensiv- bzw. Investitionsstrategie
Markanteil senken bzw. Verkauf falls aussichtslos
Deinvestitionsstrategie - 66Normstrategie CashcowsMarktanteil halten
Gewinn- bzw. Abschöpfungsstrategie - 67Normstrategie Poor DogsMarktanteil senken o. Verkauf
Deinvestitionsstrategie - 68Erkläre die 9-Felder-Analyse

- 69Erkläre die Erfahrungskurvenanalyse↑Erfahrung führt zu ↑Produktivität und Wirschaftlichkeit
Bei Verdopplung der Ausbringungsmenge sinken die Stückkosten um ca. 20 - 30 % - 70Warum sinken beim Erfahrungskurveneffekt die Stückkosten- ↑Erfahrung führt zu ↓Ausschuss
- ↑Produktion ↓Einkaufspreise
- Fixkosten verteilen sich auf ↑Stückzahl (Fixkostendegression)
-höhere Markmacht führt zu Fördermittel/Zuschüsse - 71Welche strategischen Anhaltspunkte liefert der Erfahrungskurveneffekt- Umsetzung potentiellerKostenrückgänge in aktuelle
- Marktanteile ausbauen = größeres Potential für Kostensenkungen
- Preise senken für Markteintrittsbarrieren - 72Wie funktioniert die BranchenstrukturanalyseUmfeldanalyse - Zusammenfassung der Konkurrenten mit identischen und substituiven Produkten zu einer Branche
- 73Branchenstrukturanalyse Nach welchen Kriterien wird die Branche beurteilt- erforderlichen Rohstoffen, Technologien, Innovationen
- vorhandener Preiselastizität
- Marktstruktur: Anzahl/Marktanteile der Konkurrenten
-Kostenstruktur (Relation fixe/variable Kosten und Material-/Personalkosten) - 74Branchenstrukturanalyse Lernbild 5 Kräfte-Modell

- 75Wie funktioniert die KonkurrenzanalyseErmittlung der Attraktivität eines Marktes unter Wettbewerbsaspekten
Sammlung und Bewertung von umfangreichen Informationsmaterial - 76Konkurrenzanalyse Nenne die Inhalte- Wer sind die wichtigsten Konkurrenten
- Ziele der Konkurrenten
- Strategien der Konkurrenten
- Stärken/Schwächen der Konkurrenten
- Reaktionsprofil der K.
- Rollenverständnis K. meiden oder K. bekämpfen - 77Konkurrenzanalyse Nenne Daten die gesammelt werden- Mitbewerber (Vor-/Nachteile)
- Produkte der Mitbewerber (Marktanteil)
- Mitbewerberverhalten (z.B. Marketinpolitik)
- Entwicklungstendenzen (Veränderungen bei Marktanteilen?, neue Mitbewerber?) - 78Was ist der Marketingplan Wer erstellt diesendas zentrale Instrument zur Steuerung der Marketingaktivitäten eines Unternehmens
Planung ist Aufgabe des Marketinmanagements - 79Ein Marketinplan ist das zentrale Instrument zur Steuerung der Marketingaktivitäten eines Unternehmens Nenne weitere Definitionen- strukturiert u. systematisiert Aktionen/ Maßnahmen sowie Ziele und Strategien
- integrierter Bestandteil der UN-planung
- Ergebnis der Marketingplanung (Prozess zur Erstellung und regelmäßigen Anpassung des Marketingplans) - 80Der Marketinplan ist notwendig zur ?- zur einheitlichen Anpassung an Veränderungen des Marktes
- zum Bestehen trotz zunehmender Konkurrenz im globalen Wettbewerb
- auf Grund der steigenden Kapitalintensität in den Unternehmen
- Koordinierung der Marketingaktivitäten - 81Skizziere den Marketingplanungsprozess

- 82EndeEnde
Informationen
- Beschreibung
- 6 Wirtschaftsfachwirt Karteikarten am Marketing Kapitel 1, erstellt von simanek.michael am 16/11/2015.
- Erstellt von
- simanek.michael · Nov 2015
- Aktualisiert
- 6 Okt 2016
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