Karteikarten
Evolution - Theorien und Methoden
Karten in diesem Stapel (35)
- 1KatastrophentheorieCuvier, Unveränderlichkeit der Arten, Fossile werden durch Katastrophen (Sintflut) erklärt
- 2LamarckismusErkannte Abwandlungsreihen, treibende Kraft der Evolution ist "inneres Bedürfins", Modifikation wird an Nachkommen weitergegeben. Visonär: Evolution, Alter der Erde, Anpassung an die Umwelt
- 3DarwinismusEvolution wegen Selektion
5 Beobachtungen: Hohes Fortpflanzungspotenzial, Populationen trotzdem stabil, natürliche Ressourcen begrenzt, Individualität jedes Organismus, Variabilität ist erblich
3 Folgerungen: Kampf ums Überleben in der Population, am besten angepasste Individuen hinterlassen mehr Nachkommen, gradueller Wandel in der Poulation vorteilhafte Merkmale häufen sich an - 4Synthetische EvolutionstheorieDarwins Theorie auf den neusten Stand gebracht mit Genetik, Populationsgenetik und Ökologie
- 5Ursachen für VariabilitätSexualität, Mutationen, Heterosiseffekt, Polypoidie.
Genetische Variabilität ist Gaus'sche Glockenkurve - 6Sexualitätvergrössert Variabilität
-freie Rekombination der Chromosomen
-Crossing-over erzeugt kombinierte Chromosomen
-Zufälligkeit der Befruchtung
64 Billionen Möglichkeiten + Crossing-over - 7Mutationeneinzige Quelle für neue Strukturen, spontan
- 8HeterosiseffektAuageprägte Leistungsfähigkeit von Hybriden gegenüber Ursprungsformen. Grund: Bei dominant-rezzesivem Erbgang kommen nachteilige rezessive Allele nie zur Geltung, unvollständige Dominanz -> Zahl aktiver Allele vergrössert
- 9PolyploidieVervielfältigung von Chromosomensätzen. Bei Pflanzen häufig. Führ zu Riesenwuchs und Organvergrösserung
- 10SelektionDurch Mutation müsste Vielfalt der Merkmale ständig zuhnemen. Tut sie aber icht wegen Selektion
- 11Natürliche Selektionwirkt auf Phänotypen. Grösste Fitness->Meiste Nachkommen. Selektionsdruck entsteht
- 12Richtungen natürlicher SelektionStabilisierende Selektion (Extreme eliminiert)
Transformierende selektion (Richtend)
Disruptive Selektion (Bevorzugung der Abweichler, Spaltet) - 13Selektionsfaktoren-Abioische: Trockenheit, Hitze, Lichtmangel
-Biotische: Intraspezifische: Konkurrenz um Nahrung, Territorium
Extraspezifische: Feinde, Parasiten - 14TarnungHomochromie, Einpassen in die Umgebung, kryptisch, Mondfleckfalter
- 15MimeseTarnung durch Nachahmung von Objekten, Dornzikade
- 16WarnungZeigen, das man gefährlich ist, semantisch, Hornisse
- 17MimikryNachahmung von gefärlichen Organismen, Glasflügler
- 18Bergamannsche RegelTiere der gelichen Verwandtschaft zeigen in kalten Regionen gesteigerte Körpergrösse (günstigeres Verhältnis Volumen zu Oberfläche)
- 19Allensche RegelKörperanhänge sind in kalten Gegenden kleiner
- 20Glogersche RegelIn warm-feuchten Gebieten sind die Tiere dunkler, in kühl-trockenen heller
- 21Hessesche RegelDas relative Herzgewicht einer Art ist in kälterem Klima grösser
- 22Sexuelle SelektionDas Geschlecht welches mehr Invstiert darf wählen. Sexualdimorphismus verbunden mit Imponierverhalten dienen als sexuelle Auslöser. Weibchen bevorzugen stark ausgeprägte Merkmale, das sind meistens die gesüdesten. Kompromiss von innerartlicher(sexuelle) und zwischenartlicher(Fressfeinde) Selektion
- 23SexualdimorphismusMännliche und Weibliche Tiere unterscheiden sich stark im Aussehen. Bsp. Enten (Farbe), Löwen (Mähne), Gorilla (Grösse)
- 24Künstliche Selektionvom Menschen gemacht. Kulturformen von Pflanzen. In jede Richung lenkbar
- 25IsolationVerhinderung des Genaustausches zwischen verschiedenen Populationen einer Art. So können neue Arten entstehen
- 26Georaphische IsolationTrennung durch geographische Faktoren. Wichtig damit sich Arten spezialisieren können. Bsp. Gletscher, Gebirge, Wüsten
- 27Ökologiesche Isolationdurch Umweltfaktoren isoliert, so dass sie getrennte Biotope oder Nieschen besetzen. Bsp. Darwinfink Schnäbel
- 28Fortpflanzungsbiologische IsolationUnterschiedliches Paarungsverhalten, Paarungszeiten, Bau von Kopulationsorganen. Bsp. Grössenunterschied, Schlüsselschlossprinzip bei Libellen, Vogelgesänge
- 29Genetische IsolationÄnderungen in Chromosomensätzen oder Genanordnungen
- 30Genetische Driftzufälliger Verlust von Individuen führt zu Veränderungen in der Allelfrequenz
- 31GründereffektZufällige Abspaltung und Neugründng einer Population. Bsp. Darwinfinken
- 32FlaschenhalseffektViele Individuen sterben durch Katastrophe. Population viel kleiner. Bsp. Leopard, Prairiehun
- 33KoevolutionIm Ökosystem gibt es immer Wechselwirkungen zwischen den Organismen. Evolutionsschritt einer Art wirkt sich auf eine ander aus
- 34Kulturelle Evolutionanalog zur biologischen Evolution. Bsp. Auto mit Trittbrettrudiment
- 35Kulturelle MutationFehler führen zu neuen Produkten. Wirtschaft wirkt als Selektion
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten am Evolution - Theorien und Methoden, erstellt von Jeannette Eckert am 28/12/2015.
- Erstellt von
- Jeannette Eckert
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