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Karten in diesem Stapel (131)
- 1Erster Eindruck- SituationBefindet sich der Patient in einer Gefahrenzone?
Eigenschutz beachten
Kann der Patient gerettet werden?
Ggf. Spezialkräfte anfordern - 2Erster Eindruck – PatientAlter, Geschlecht
Verhalten
Aussehen, Haltung
Bewusstsein
Reagiert der Patient auf Ansprechen und Berührung (sanftes Schütteln an den Schultern)?
Ist der Patient bei Bewusstsein (wach und orientiert)? - 3A – Airway – AtemwegeKann der Patient frei sprechen? (Wer spricht, hat offene Atemwege!)
Gibt es abnorme Atemgeräusche (Pfeifen, Schnarchen, …)?
Gibt es offensichtliche Verlegungen (Blut, Erbrochenes, Zahnprothese, …)?
Sind Schwellungen im Mund/Halsbereich sichtbar?
Das Freimachen und Freihalten der Atemwege hat oberste Priorität! - 4A – Airway Atemwege frei?Ja: Weiter zu B
Nein: Mund ausräumen,
absaugen,
Kopf überstrecken,
Esmarch-Handgriff - 5B – Breathing – Beurteilung der AtmungAtmet der Patient?
Spricht der Patient, ohne Atempausen machen zu müssen?
Wie schnell atmet der Patient (nur schätzen!)?
Normal (12–15 Atemzüge/min)
Zu schnell (> 30 Atemzüge/min)
Zu langsam (< 10 Atemzüge/min) - 6B – Breathing – Beurteilung der AtmungIst die Atmung zu flach oder zu tief?
Gibt es abnorme Atemgeräusche?
Bewegt sich der Brustkorb symmetrisch? (Beide Hälften des Brustkorbs heben und senken sich im Atemrhythmus)
Setzt der Patient die Atemhilfsmuskulatur ein?
Strengt sich der Patient beim Atmen an?
Wie ist die Haut des Patienten?
Rosig, blass, zyanotisch (bläulich) - 7Patientenbeurteilung – CGibt es sichtbare starke Blutungen?
Wie ist der Puls des Patienten?
Am Handgelenk (gut) tastbar?
Wie schnell ist der Puls (nur schätzen!)?
Normal (60–100 Schläge/min)
Zu schnell (> 140 Schläge/min)
Zu langsam (< 40 Schläge/min)
Wie ist die Haut des Patienten?
Rosig, blass, zyanotisch, kalt, schweißig - 8Stabil – kritisch? (Bewusstseinslage, Atemfrequenz, Pulsfrequenz, Hautzustand , Schmerzen , Gesamtzustand des Patienten)

- 9D – Disability – DefizitQualität des Bewusstseins – zeitlich und örtlich orientiert, somnolent, …
Gibt es neurologische Ausfälle (Kribbeln, Gefühllosigkeit in den Gliedmaßen)?
Hat der Patient Schmerzen? - 10E – Exposure – Erheben, EntkleidenGenaue Untersuchung des Patienten
Beim verletzten Patienten – traumatologischer Notfallcheck
Beim erkrankten Patienten – SAMPLE
- 11SAMPLESymptome, Schmerzen
Allergien
Medikamente
Patientengeschichte
Letzte Nahrungsaufnahme
Ereignis - 12Allgemeine MaßnahmenLagerung – dem Zustand und dem Erkrankungs- bzw. Verletzungsbild angepasst
Beengende Kleidungsstücke öffnen
Evtl. Sauerstoffgabe
Patienten warm halten
Psychische Betreuung
Wundversorgung
Zusatzinformationen einholen, Monitoring - 13Notarztindikation – LogistikOb vor Ort auf den Notarzt gewartet wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Ist der Patient transportfähig?
Wie schnell ist der NA vor Ort?
Dauert das länger, als den Patienten ins KH zu transportieren?
Ist sichergestellt, dass auch ohne NA eine Aufnahme auf der erforderlichen KH-Abteilung erfolgen kann? - 14HygienemaßnahmenplanDispositionsprophylaxe – vorbeugende Maßnahmen (z. B. Schutzimpfungen) vor Patientenkontakt
Expositionsprophylaxe – vorbeugende Maßnahmen nach Patientenkontakt
Postexpositionsprophylaxe – nach Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten (z. B. nach Nadelstichverletzungen) - 15Pflichten des RettungssanitätersSorgfaltspflicht
Dokumentationspflicht
Verschwiegenheitspflicht
Auskunftspflicht
Hilfeleistungspflicht
Fortbildungspflicht - 16Anatomie- Haut

- 17Mund, Nase, Rachenraum

- 18Mund, Nase, Rachenraum

- 19AtemmechanikEinatmung: Durch Heben der Rippen und Senken (Abflachung) des Zwerchfells vergrößert sich der Brustraum.
Ausatmung: Durch Senken der Rippen und Hochsteigen des Zwerchfells verkleinert sich der Brustraum
- 20Herz- Kreislauf- Übersicht

- 21Reizbildung und Reizleitung

- 22Herzaufbau, Herzklappen

- 23Brustkorbverletzung- MaßnahmenLagerung mit erhöhtem Oberkörper
Möglichst auf die verletzte Seite
Sauerstoffgabe 15 l/min
Allgemeine Maßnahmen - 24Blutbestandteile55% flüssige Bestandteile (Blutplasma)
45% feste Bestandteile (Blutkörperchen) - 25Gehirn

- 26Verdauungssystem

- 27Weibliche Geschlechtsorgane+ große und kleine Schamlippen

- 28Männliche Geschlechtsorgane

- 29LebensfunktionenBewusstsein
Atmung
Kreislauf - 30Was heißt Bewusstsein?Ein Mensch ist bei Bewusstsein, wenn er auf äußere Reize situationsgerecht reagiert. Er ist orientiert, kann Sinneseindrücke wahrnehmen und verarbeiten.
Bewusstseinsveränderung – keine situationsgerechte Realitätseinschätzung, abnorme Reaktionen - 31BewusstseinstrübungSomnolenz – schläfrig, erweckbar
Sopor – schläfrig, nur starke Schmerzreize lösen Abwehrbewegungen aus, Schutzreflexe sind vorhanden
Bewusstlosigkeit – keine Reaktion auf äußere Reize, Schutzreflexe sind erloschen, Atmung und Kreislauf sind vorhanden - 32Ohnmacht (Kollaps, Synkope)Vorübergehende Bewusstseins-störung durch eine Minderversorgung des Gehirns
--> Beine hochlagern - 33Bewusstseinsstörungen - UrsachenSchädel-Hirn-Trauma
Schlaganfall
Gehirnhaut- und/oder Gehirnentzündung
Blutungen, Tumore
Sonnenstich, Hitzschlag, Unterkühlung
Epilepsie
Medikamente, Drogen, Alkohol usw.
Diabetes, Leber-, Nierenversagen usw.
Beeinträchtigungen der Atmung und des Kreislaufs - 34A – Atemwege freimachenSanitäter kniet seitlich vom Patienten
Kopf gerade richten
Kopf nackenwärts überstrecken
Eine Hand an der Stirn
Die andere Hand am Unterkiefer
Esmarch-Handgriff
Sanitäter kniet hinter dem Patienten
Beide Hände ziehen den Unterkiefer nach oben, Mund öffnen - 35Stabile Seitenlage

- 36Normale Atmungrhythmisch
in einer Frequenz von 12–15/min
gleichmäßig tief
Beide Brustkorbhälften heben und senken sich gleichzeitig im Rhythmus der Atmung
kaum hörbar - 37Atemstörungen – UrsachenJede Abweichung von der normalen Atmung ist ein Hinweis auf eine Atemstörung
Zentrale Atemstörungen – durch Schädigung des Gehirns
Verlegung der Atemwege
Obstruktive (verengende) Atemwegserkrankungen
Störung der Atemmechanik
Störung des Gasaustauschs
Störung der Lungendurchblutung - 38Pathologische Atemformen IKußmaul’sche Atmung:
abnorm tief, langsam
Cheyne-Stokes-Atmung:
periodisch zu- und abnehmende
Atemtiefe mit Atempausen
Biot’sche Atmung:
kräftige Atemzüge mit
Atempausen
Inverse Atmung – stoßartige Schwankungen von Bauch und Brustkorb
Paradoxe Atmung – bei Einatmung
Einziehen des Brustkorbs, bei
Ausatmung Vorwölben
Schnappatmung – einzelne Atemzüge mit Atempausen – unmittelbar vor einem Atem-Kreislauf-Stillstand! - 39BeatmungLarynxtubus
Beatmungsbeutel mit Reservoir, 15 l O2, Beatmungsfilter
Brustkorb hebt sich wie bei der normalen Atmung
Eine Beatmung dauert 1 sek - 40AbsaugungSind die Atemwege offensichtlich verlegt, wird sofort abgesaugt
Wenn nicht, dann Absaugbereitschaft herstellen, wenn Zeit dafür ist
Zum Absaugen den Mund des Patienten öffnen, Absaugkatheder unter Sicht einführen, absaugen (LT darf abgesaugt werden)
Größere Fremdkörper werden mit den Fingern ausgeräumt - 41SchockSchock bezeichnet einen lebensbedrohlichen Zustand, bei dem es zu einer Minderdurchblutung und zu einem Sauerstoffmangel in lebenswichtigen Organen kommt.
- 42Schockformen- HVolumenmangelschock (hypovolämischer Schock) – in den Blutgefäßen zirkuliert zu wenig Blut
durch Blutverlust
durch Flüssigkeitsverlust
Verbrennungen
Durchfall
Erbrechen - 43Schockformen- KKardiogener Schock – Herz pumpt nicht ausreichend
durch Angina pectoris
durch Herzinfarkt
durch Herzrhythmusstörungen
durch hypertensive Krise - 44Schockformen- ASNAnaphylaktischer Schock
durch allergische Reaktion
Septischer Schock
durch Bakteriengifte
Neurogener Schock
durch Verletzung oder Erkrankung des Nervensystems
Ursache ist ein relativer Volumenverlust durch Weitstellung der Gefäße - 45SchockzeichenAnfangsstadium
Blasse, kühle Haut, Kältegefühl, Zittern, Blutdruck normal, Puls leicht beschleunigt
Bedrohliches Stadium
Kaltschweißigkeit, Zyanose, Blutdruck niedrig, Puls stark erhöht, Atmung flach, Bewusstsein eingeschränkt
Fortgeschrittenes Stadium
Haut grau, verfallenes Aussehen, Blutdruck nicht messbar, Puls kaum tastbar, Atmung sehr flach - 46SchockbekämpfungAtmung begünstigen
Blutstillung exakt durchführen
Circulation begünstigen – korrekte Lagerung
Drohenden Sauerstoffmangel beheben
Eigenwärme erhalten
Fahrverhalten anpassen
Guter Zuspruch - 47Sauerstoffinhalation – Abgabemenge

- 48Schlaganfall – ischämischer Insult- Was? Wodurch?Akute, schlagartige Durchblutungsstörung des Gehirns durch
Thromboembolien (Verschluss eines Gefäßes durch losgelöste Plaques)
Stenosen (Engstellen) von zuführenden Gefäßen - 49Schlaganfall Ischämischer Insult- ZeichenPlötzliche Schwäche, Gefühlsstörung und/oder Lähmungen einer Körperseite
Lähmung einer Gesichtshälfte mit herabhängendem Mundwinkel
Plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit
Plötzliche Sehstörungen
Plötzlich einsetzender Schwindel, Gangunsicherheit - 50Schlaganfall Hämorrhagischer Insult- Was? Wodurch?Akute, schlagartige Durchblutungsstörung des Gehirns durch
spontane Zerreißung von Hirngefäßen
Einblutung in Gewebe
Intrazerebrale Blutung
Subarachnoidale Blutung - 51Schlaganfall- MaßnahmenProphylaktische Seitenlage
Oberkörper um 30 Grad erhöht
Absaugbereitschaft
Allgemeine Maßnahmen - 52Krampfanfall – Epilepsie- Was? Arten?Funktionsstörung des ZNS mit abnormer elektrischer Aktivität des Gehirns
Fokale Anfälle – von einem Teil des Gehirns ausgehend und nur einen Teil betreffend
Generalisierte Anfälle – von beiden Gehirnhälften ausgehend und den gesamten Körper betreffend - 53Epilepsie- ZeichenMuskelstarre (tonischer Krampf – Beuge- bzw. Streckkrampf)
Muskelzuckungen (klonischer Krampf)
Während des Anfalls Atemstillstand
Evtl. Stuhl und/oder Harnabgang
Nach dem Anfall evtl. Bewusstseinsstörungen - 54Epilepsie- MaßnahmenPatienten während des Anfalls vor Verletzungen schützen
Nach dem Anfall evtl. Verletzungen versorgen
Prophylaktische Seitenlage (bei Bewusstsein)
Oberkörper um 30 Grad erhöht
Allgemeine Maßnahmen - 55Krampfanfälle – TetanieMuskelkrämpfe durch Übererregbarkeit des Nervensystems
Hyperventilationstetanie
Durch massive Erhöhung der Atemfrequenz
Vermehrtes Abatmen von CO2
Kribbeln in den Armen, im Gesicht
„Pfötchenstellung“ - 56Tetanie- MaßnahmenPatienten beruhigen
Lagerung mit leicht erhöhtem Oberkörper
Keine Sauerstoffgabe!
Patienten zur Rückatmung anleiten
-Hände vor den Mund
-In ein Bekleidungsstück atmen
-Hyperventilationsmasken - 57Pulmonale Notfälle – AsthmaKrampf in den kleinen Bronchien, Schwellung der Bronchialschleimhaut, zäher Schleim
durch allergische Reaktion
Infektion
Plötzliche hochgradige Atemnot
Erschwerte Ausatmung
Pfeifende Atemgeräusche
Einsatz der Atemhilfsmuskulatur - 58Asthma- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
Patienten beruhigen
Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
Patient soll sich mit den Armen abstützen können
Allgemeine Maßnahmen - 59COPD – Chronic Obstructive Pulmonary DiseaseChronische Lungenerkrankung mit einer andauernden Entzündung der Bronchialschleimhaut und einer irreversiblen Überblähung der Lunge
durch Einatmen schädlicher Stoffe
Husten, zäher Schleim
Ausatmung ist verlängert
Belastungsabhängige Atemnot - 60LungenödemDurch akutes oder chronisches Herzversagen
Durch Einatmen von Reizgasen (toxisches Lungenödem)
Atemnot
Rasselnde Atemgeäusche
Unruhe, Angst
Evtl. Zyanose - 61Lungenödem- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
Lagerung mit erhöhtem Oberkörper (evtl. Beine nach unten hängen lassen)
Sauerstoffgabe 15 l/min
Allgemeine Maßnahmen - 62LungenembolieDurch ein Blutgerinnsel wird eine Lungenarterie verschlossen (= Lungeninfarkt)
Atemnot
Atemabhängige Brustschmerzen
Evtl. Bluthusten
Blutdruckabfall - 63Lungenödem- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
Sauerstoffgabe
15 l/min
Allgemeine Maßnahmen - 64Akuter Brustschmerz, HerzinfarktAngina pectoris – durch verengte Herzkranz- gefäße wird der Herzmuskel schlecht mit O2 versorgt
Herzinfarkt – durch ein komplett verschlossenes Herzkranzgefäß wird der Herzmuskel nicht versorgt und stirbt ab - 65Angina pectoris, HerzinfarktSchmerzen in der Brust, ausstrahlend in Arme, Hals, Rücken
Engegefühl in der Brust
Kaltschweißigkeit
Blässe
Angst- und Vernichtungsgefühl - 66Akutes Koronarsyndrom- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
Allgemeine Maßnahmen - 67Venenthrombose- MaßnahmenHochlagerung der betreffenden Gliedmaße
Weich lagern
Allgemeine Maßnahmen - 68Arterielle Embolie- MaßnahmenTieflagerung der betroffenen Gliedmaße
Weich lagern
Allgemeine Maßnahmen - 69Akutes Abdomen- MaßnahmenRückenlage mit Knierolle aus Decken oder Trage entsprechend einstellen oder
Seitenlage mit angezogenen Beinen - 70Diabetes mellitusStörung des Kohlehydratstoffwechsels
Diabetes Typ I – Insulin wird im Körper nicht gebildet, Patienten müssen Insulin zuführen (spritzen)
Diabetes Typ II – zuerst entwickelt der Köper Insulinresistenz – Insulin ist zwar vorhanden, kann aber nicht verwertet werden. Dann erschöpft sich die Insulinproduktion. Je nach Stadium werden Tabletten genommen oder Insulin gespritzt. - 71HypoglykämieBlutzuckerspiegel sinkt unter 40 mg/dl
Kann sich rasch entwickeln
Heißhunger
Müdigkeit, Schwächegefühl
Schweißausbruch, Zittern
Aggressive Gereiztheit
Desorientiertheit
Bewusstseinstrübung - 72HyperglykämieErhöhte Blutzuckerwerte > 200 mg/dl
Entwickelt sich langsam
Durstgefühl
Trockene, rote Haut
Vermehrte Harnausscheidung
Bewusstseinstrübung
Ausatemluft riecht nach Azeton
Kußmaul’sche Atmung - 73DialyseBlutreinigungsverfahren bei Nierenversagen
Shunt: künstliche Verbindung einer Arterie und einer Vene – Zugang für die Behandlung
Blutdruckkrisen
Herzrhythmusstörungen
Shuntblutungen - 74Schädel-Hirn-TraumaDurch Gewalteinwirkung auf den Kopf
Verletzung der Weichteile und/oder des knöchernen Schädels
Häufig in Kombination mit anderen Verletzungen - 75Schädel-Hirn-TraumaKopfschmerzen, Schwindel
Übelkeit, Erbrechen
Bewusstseinsstörungen
Sehstörungen, Pupillenveränderungen
Krämpfe
Atemstörungen - 76WirbelsäulentraumaDurch Stürze
Schleudervorgänge
direkte Gewalteinwirkung auf die Wirbelsäule
Verletzung der knöchernen Strukturen (Wirbelkörper)
Schädigung des Rückenmarks - 77Wirbelsäulentrauma- SymptomeSchmerzen im Bereich der Wirbelsäule
Kraftlosigkeit bis zur Bewegungsunfähigkeit (Kontrolle der Motorik)
Taubheitsgefühl bis zur Empfindungslosigkeit (Kontrolle der Sensibilität)
Manchmal nur geringe Beschwerden, keine Ausfallserscheinungen – Unfallmechanik beachten! - 78Wirbelsäulentrauma- MaßnahmenTraumadrillinge
Traumato-logischer NFC
Flache Rückenlage bzw. Stabile Seitenlage
Allgemeine Maßnahmen - 79MDS-KontrolleMOTORIK – Bewegungsmöglichkeit
Finger und Zehen bewegen lassen
DURCHBLUTUNG
Kontrolle der Hautfarbe, Temperatur, Puls
SENSIBILITÄT
Empfindlichkeit, Gefühl - 80BrustkorbverletzungSchmerzen im Bereich des Brustkorbs
Atemnot, Reizhusten
Abschürfungen und/oder Prellmarken am Brustkorb
Abnorme Brustkorbbewegungen beim Atmen
Zyanose
Gestaute Halsvenen
Hautknistern - 81BauchverletzungenBeckenverletzung
Stumpfe Bauchverletzung
Offene Bauchverletzung
Schmerzen
Bewegungseinschränkung
Gespannte Bauchdecke
Prellmarken im Bereich des Beckens, Bauches
Übelkeit, Erbrechen - 82Bauchverletzungen- MaßnahmenRückenlage mit angezogenen Beinen
Vakuummatratze
Allgemeine Maßnahmen - 83Verletzungen an den GliedmaßenQuetschung, Prellung
Muskelzerrung, Muskelriss
Sehnenzerrung, Sehnenriss
Bänderzerrung, Bänderriss
Gelenksverletzung (Verstauchung, Verrenkung)
Knochenbruch
Schmerzen
Schwellung
Bluterguss
Bewegungseinschränkung, Krepitation, abnorme Stellung, Stufenbildung, Verschiebung
Störung von Motorik, Durchblutung, Sensibilität
Evtl. Wunden - 84Blutverlust bei Frakturen
- 85VerbrennungVerbrennung – Kontakt mit Feuer oder heißen Gegenständen
Verbrühung – Kontakt mit heißen Flüssigkeiten oder Dampf
Ausmaß ist abhängig von der Temperatur und der Einwirkdauer - 86Verbrennung – Schweregrade1. Grad – Rötung, Schwellung, Schmerzen
2. Grad – Blasenbildung, Schwellung, Schmerzen
3. Grad – Haut grauweiß, trocken, lederartig, keine Schmerzen - 87Verbrennung – AusdehnungErwachsene: Neunerregel
Kinder bis zur Pubertät: Handflächenregel (Handfläche = ca. 1 % der Körperoberfläche)
- 88Großflächige VerbrennungAusdehnung der Verbrennung/Verbrühung
> 20 % KOF bei Erwachsenen
> 10 % KOF bei Kindern
> 5 % KOF bei Säuglingen - 89Verbrennung- MaßnahmenAnweisungen der Feuerwehr beachten – Gefahrenzone!
Keine Kühlung bei großflächigen Verbrennungen
Auf Zusatzverletzungen achten und dementsprechende Rettung durchführen
Versorgung in geschlossenen, warmen Räumen oder im vorgewärmten Fahrzeug
Nasse Kleidung entfernen, anhaftende Teile belassen
Ringe und beengende Schmuckstücke entfernen
Keimfreie Wundversorgung
Sauerstoffgabe: 6-8 l/min bzw.
bei Inhalationstrauma 10-15 l/min - 90UnterkühlungAbsinken der Körpertemperatur unter die Normaltemperatur von 36 °C
Minderdurchblutung der Körperschale
Drosselung des Stoffwechsels
Absinken des Sauerstoffbedarfs - 91Unterkühlung- MaßnahmenVorsichtige Rettung in vorgefundener Stellung (nicht bewegen, nicht massieren)
Patient vor weiterem Wärmeverlust schützen
Bei Atem-Kreislauf-Stillstand max. 3 Defibrillationen bei KKT < 30 °C
Nobody is dead, until he is warm and dead! - 92Akut auftretende ButungenNasenbluten
Oberkörper und Kopf nach vorne beugen
Nasenloch zudrücken
Kalte Kompresse in den Nacken legen
Bluthusten
Bluterbrechen
Blut im Stuhl
Blut im Harn - 93Vergiftungen-FragenWER?
WAS?
WIE VIEL?
WIE?
WANN?
WARUM?
-> Vergiftungsinformationszentrale
01/406 43 43 - 94Vergiftungen- SymptomeMeist nur unspezifische Symptome
Bewusstsein: Verwirrtheit, Erregung, Somnolenz
Atemnot, Veränderung der Atemfrequenz
Übelkeit, Erbrechen
Veränderung der Pulsfrequenz
Haut: Reizung, Verätzung, Blässe, Schweißbildung - 95Vergiftungen- MaßnahmenGefahrenzone?
Bei Bewusstsein:
Prophylaktische Seitenlage
Leicht erhöhter Oberkörper
Allgemeine Maßnahmen
Absaugbereitschaft - 96Tauchunfall – BarotraumaVerletzungen durch Ausdehnung der Luft in luftgefüllten Körperhöhlen beim raschen Auftauchen
Lunge: Pneumothorax, Mediastinalemphysem
Ohren: Trommelfellruptur
Nebenhöhlen: Kopfschmerzen, Nasenbluten
Zähne: Schmerzen bis hin zum Zahnbruch - 97Tauchunfall – Dekompressionskrankheit (DCS)Stickstoff (N) in Atemluft löst sich während des Tauchgangs im Gewebe
Beim (zu schnellen) Auftauchen kann Stickstoff nicht mehr in Lösung gehalten werden
Ausreichende Abatmung nicht möglich
Bildung von Stickstoffbläschen im Gewebe und im Blut - 98DCS- TypenDCS Typ 1
Müdigkeit, Schwäche
Hautjucken (Taucherflöhe), Hautrötungen
Muskel- und Gelenksschmerzen
DCS Typ 2
Alle Anzeichen von Typ 1 +
Störungen des ZNS (Kribbeln, Lähmungen, Krämpfe)
Atemnot, Schmerzen hinter dem Brustbein
Übelkeit, Schwindel - 99Tauchunfall- MaßnahmenRettung in flacher Rückenlage
Flache, weiche Lagerung
Sauerstoffgabe 15 l/min
Wärmeerhaltung
Flüssigkeit anbieten
Tauchcomputer mitnehmen - 100SchwangerschaftSchwangerschaft dauert 40 Wochen
Mutterkuchen (Plazenta) versorgt das Kind im Mutterleib
Kind ist über die Nabelschnur mit
der Plazenta verbunden
Kind schwimmt im Fruchtwasse - 101Störungen der 1. SchwangerschaftshälfteEileiterschwangerschaft
Fehlgeburt (Abortus)
Abstoßen des Fötus mit einem Gewicht unter 500 g
Wehenartige Schmerzen
Evtl. vaginale Blutungen - 102Störungen der 2. Schwangerschaftshälfte
- 103GeburtBeginnt,
wenn regelmäßig 2-3 Wehen innerhalb von 10 min auftreten (Dauer ca. 30 sek/Wehe)
wenn die Blase springt und Fruchtwasser abgeht
Eröffnungsperiode – ca. 7-12 Stunden, Wehen alle 3-5 Min, Dauer ca. 30-60 sek
Austreibungsperiode – ca. 0,5-3 Stunden, Wehen alle 2-3 Min, Dauer ca. 60-90 sek - 104Geburt – Geburtsperioden
- 105GeburtFahrzeug abstellen, einheizen
Geburtsausrüstung vorbereiten
Gebärende in Geburtsstellung bringen
Baby in Empfang nehmen - 106Versorgung NeugeborenesAtmung
Atemfrequenz (normal 30-60/min)
Hebt sich der Brustkorb seitengleich?
Kreislauf
Auskultation mit dem Stethoskop
Herzfrequenz (> 100 min, > 60 min?)
Hautfarbe
Rosig, blass, zyanotisch?
Muskeltonus
Gut, reduziert, schlaff? - 107Versorgung Neugeborenes
- 108Lebensrettende Sofortmaßnahmen Neugeborenes

- 109Lebensrettende Sofortmaßnahmen Säugling

- 110Lebensrettende Sofortmaßnahmen Kind

- 111A – Atemwege freimachen Kind
- 112A – Atemwege freimachen – Säugling
- 113C – Circulation – KreislaufBeurteilung des Pulses
Frequenz
> 60/min?
Säugling : Innenseite Oberarm
Kind: Halsschlagader - 114Notfalldiagnose Bewusstlosigkeit
- 115Herzdruckmassage – Kind
- 116Herzdruckmassage – Säugling
- 117Akute Verlegung der Atemwege- Kind , Säugling
- 118Rautekgriff aus dem Auto
- 119Rettung aus einem LKW
- 120Larynxtubus - VorbereitungBeatmungsbeutel, Filter, Sauerstoff herrichten
LT - richtige Größe ermitteln
Fixierung bereitlegen
Cuffspritze – entsprechend Luft aufziehen
Sterile Verpackung öffnen
LT befeuchten (NaCl, Gleitmittel) - 121Larynxtubus - AnwendungKopf des Patienten in Neutralstellung
Mund öffnen (Kreuzgriff)
Am harten Gaumen entlang einführen bis dicke mittlere Markierung in Höhe der oberen Zahnreihe liegt (bzw. federnder Widerstand) - 122Pulsmessung
- 123Elektrodenposition
- 124Organisation im Einsatzraum
- 125Kennzeichnung im Schadensraum
- 126Kennzeichnung im Schadensraum
- 127Triage RettungSichtung der Betroffenen nach Prioritäten
Rettung:
Gekennzeichnet (hohe Priorität)
Ungekennzeichnet (niedrige Priorität) - 128Triage Behandlung
- 129Triage TransportA – rascher Transport (hohe Priorität)
B – späterer Transport (niedrige Prioriät) - 130Weg des Patienten
- 131—
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten am RS, erstellt von Sophia XXX am 10/03/2016.
- Erstellt von
- Sophia XXX
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