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Sophia XXX Alemán 131 fichas

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Fichas del conjunto (131)

  1. 1Erster Eindruck- SituationBefindet sich der Patient in einer Gefahrenzone?
    Eigenschutz beachten
    Kann der Patient gerettet werden?
    Ggf. Spezialkräfte anfordern
  2. 2Erster Eindruck – PatientAlter, Geschlecht
    Verhalten
    Aussehen, Haltung
    Bewusstsein
    Reagiert der Patient auf Ansprechen und Berührung (sanftes Schütteln an den Schultern)?
    Ist der Patient bei Bewusstsein (wach und orientiert)?
  3. 3A – Airway – AtemwegeKann der Patient frei sprechen? (Wer spricht, hat offene Atemwege!)
    Gibt es abnorme Atemgeräusche (Pfeifen, Schnarchen, …)?
    Gibt es offensichtliche Verlegungen (Blut, Erbrochenes, Zahnprothese, …)?
    Sind Schwellungen im Mund/Halsbereich sichtbar?
    Das Freimachen und Freihalten der Atemwege hat oberste Priorität!
  4. 4A – Airway Atemwege frei?Ja: Weiter zu B
    Nein: Mund ausräumen,
    absaugen,
    Kopf überstrecken,
    Esmarch-Handgriff
  5. 5B – Breathing – Beurteilung der AtmungAtmet der Patient?
    Spricht der Patient, ohne Atempausen machen zu müssen?
    Wie schnell atmet der Patient (nur schätzen!)?
    Normal (12–15 Atemzüge/min)
    Zu schnell (> 30 Atemzüge/min)
    Zu langsam (< 10 Atemzüge/min)
  6. 6B – Breathing – Beurteilung der AtmungIst die Atmung zu flach oder zu tief?
    Gibt es abnorme Atemgeräusche?
    Bewegt sich der Brustkorb symmetrisch? (Beide Hälften des Brustkorbs heben und senken sich im Atemrhythmus)
    Setzt der Patient die Atemhilfsmuskulatur ein?
    Strengt sich der Patient beim Atmen an?
    Wie ist die Haut des Patienten?
    Rosig, blass, zyanotisch (bläulich)
  7. 7Patientenbeurteilung – CGibt es sichtbare starke Blutungen?
    Wie ist der Puls des Patienten?
    Am Handgelenk (gut) tastbar?
    Wie schnell ist der Puls (nur schätzen!)?
    Normal (60–100 Schläge/min)
    Zu schnell (> 140 Schläge/min)
    Zu langsam (< 40 Schläge/min)
    Wie ist die Haut des Patienten?
    Rosig, blass, zyanotisch, kalt, schweißig
  8. 8Stabil – kritisch? (Bewusstseinslage, Atemfrequenz, Pulsfrequenz, Hautzustand , Schmerzen , Gesamtzustand des Patienten)Stabil – kritisch? (Bewusstseinslage, Atemfrequenz, Pulsfrequenz, Hautzustand , Schmerzen , Gesamtzustand des Patienten)
  9. 9D – Disability – DefizitQualität des Bewusstseins – zeitlich und örtlich orientiert, somnolent, …
    Gibt es neurologische Ausfälle (Kribbeln, Gefühllosigkeit in den Gliedmaßen)?
    Hat der Patient Schmerzen?
  10. 10E – Exposure – Erheben, EntkleidenGenaue Untersuchung des Patienten
    Beim verletzten Patienten – traumatologischer Notfallcheck
    Beim erkrankten Patienten – SAMPLE
    E – Exposure – Erheben, Entkleiden
  11. 11SAMPLESymptome, Schmerzen
    Allergien
    Medikamente
    Patientengeschichte
    Letzte Nahrungsaufnahme
    Ereignis
  12. 12Allgemeine MaßnahmenLagerung – dem Zustand und dem Erkrankungs- bzw. Verletzungsbild angepasst
    Beengende Kleidungsstücke öffnen
    Evtl. Sauerstoffgabe
    Patienten warm halten
    Psychische Betreuung
    Wundversorgung
    Zusatzinformationen einholen, Monitoring
  13. 13Notarztindikation – LogistikOb vor Ort auf den Notarzt gewartet wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
    Ist der Patient transportfähig?
    Wie schnell ist der NA vor Ort?
    Dauert das länger, als den Patienten ins KH zu transportieren?
    Ist sichergestellt, dass auch ohne NA eine Aufnahme auf der erforderlichen KH-Abteilung erfolgen kann?
  14. 14HygienemaßnahmenplanDispositionsprophylaxe – vorbeugende Maßnahmen (z. B. Schutzimpfungen) vor Patientenkontakt
    Expositionsprophylaxe – vorbeugende Maßnahmen nach Patientenkontakt
    Postexpositionsprophylaxe – nach Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten (z. B. nach Nadelstichverletzungen)
  15. 15Pflichten des RettungssanitätersSorgfaltspflicht
    Dokumentationspflicht
    Verschwiegenheitspflicht
    Auskunftspflicht
    Hilfeleistungspflicht
    Fortbildungspflicht
  16. 16Anatomie- HautAnatomie- Haut
  17. 17Mund, Nase, RachenraumMund, Nase, Rachenraum
  18. 18Mund, Nase, RachenraumMund, Nase, Rachenraum
  19. 19AtemmechanikEinatmung: Durch Heben der Rippen und Senken (Abflachung) des Zwerchfells vergrößert sich der Brustraum.
    Ausatmung: Durch Senken der Rippen und Hochsteigen des Zwerchfells verkleinert sich der Brustraum
    Atemmechanik
  20. 20Herz- Kreislauf- ÜbersichtHerz- Kreislauf- Übersicht
  21. 21Reizbildung und ReizleitungReizbildung und Reizleitung
  22. 22Herzaufbau, HerzklappenHerzaufbau, Herzklappen
  23. 23Brustkorbverletzung- MaßnahmenLagerung mit erhöhtem Oberkörper
    Möglichst auf die verletzte Seite
    Sauerstoffgabe 15 l/min
    Allgemeine Maßnahmen
  24. 24Blutbestandteile55% flüssige Bestandteile (Blutplasma)
    45% feste Bestandteile (Blutkörperchen)
  25. 25GehirnGehirn
  26. 26VerdauungssystemVerdauungssystem
  27. 27Weibliche Geschlechtsorgane+ große und kleine SchamlippenWeibliche Geschlechtsorgane
  28. 28Männliche GeschlechtsorganeMännliche Geschlechtsorgane
  29. 29LebensfunktionenBewusstsein
    Atmung
    Kreislauf
  30. 30Was heißt Bewusstsein?Ein Mensch ist bei Bewusstsein, wenn er auf äußere Reize situationsgerecht reagiert. Er ist orientiert, kann Sinneseindrücke wahrnehmen und verarbeiten.
    Bewusstseinsveränderung – keine situationsgerechte Realitätseinschätzung, abnorme Reaktionen
  31. 31BewusstseinstrübungSomnolenz – schläfrig, erweckbar
    Sopor – schläfrig, nur starke Schmerzreize lösen Abwehrbewegungen aus, Schutzreflexe sind vorhanden
    Bewusstlosigkeit – keine Reaktion auf äußere Reize, Schutzreflexe sind erloschen, Atmung und Kreislauf sind vorhanden
  32. 32Ohnmacht (Kollaps, Synkope)Vorübergehende Bewusstseins-störung durch eine Minderversorgung des Gehirns
    --> Beine hochlagern
  33. 33Bewusstseinsstörungen - UrsachenSchädel-Hirn-Trauma
    Schlaganfall
    Gehirnhaut- und/oder Gehirnentzündung
    Blutungen, Tumore
    Sonnenstich, Hitzschlag, Unterkühlung
    Epilepsie
    Medikamente, Drogen, Alkohol usw.
    Diabetes, Leber-, Nierenversagen usw.
    Beeinträchtigungen der Atmung und des Kreislaufs
  34. 34A – Atemwege freimachenSanitäter kniet seitlich vom Patienten
    Kopf gerade richten
    Kopf nackenwärts überstrecken
    Eine Hand an der Stirn
    Die andere Hand am Unterkiefer
    Esmarch-Handgriff
    Sanitäter kniet hinter dem Patienten
    Beide Hände ziehen den Unterkiefer nach oben, Mund öffnen
  35. 35Stabile SeitenlageStabile Seitenlage
  36. 36Normale Atmungrhythmisch
    in einer Frequenz von 12–15/min
    gleichmäßig tief
    Beide Brustkorbhälften heben und senken sich gleichzeitig im Rhythmus der Atmung
    kaum hörbar
  37. 37Atemstörungen – UrsachenJede Abweichung von der normalen Atmung ist ein Hinweis auf eine Atemstörung
    Zentrale Atemstörungen – durch Schädigung des Gehirns
    Verlegung der Atemwege
    Obstruktive (verengende) Atemwegserkrankungen
    Störung der Atemmechanik
    Störung des Gasaustauschs
    Störung der Lungendurchblutung
  38. 38Pathologische Atemformen IKußmaul’sche Atmung:
    abnorm tief, langsam
    Cheyne-Stokes-Atmung:
    periodisch zu- und abnehmende
    Atemtiefe mit Atempausen
    Biot’sche Atmung:
    kräftige Atemzüge mit
    Atempausen
    Inverse Atmung – stoßartige Schwankungen von Bauch und Brustkorb
    Paradoxe Atmung – bei Einatmung
    Einziehen des Brustkorbs, bei
    Ausatmung Vorwölben
    Schnappatmung – einzelne Atemzüge mit Atempausen – unmittelbar vor einem Atem-Kreislauf-Stillstand!
  39. 39BeatmungLarynxtubus
    Beatmungsbeutel mit Reservoir, 15 l O2, Beatmungsfilter
    Brustkorb hebt sich wie bei der normalen Atmung
    Eine Beatmung dauert 1 sek
  40. 40AbsaugungSind die Atemwege offensichtlich verlegt, wird sofort abgesaugt
    Wenn nicht, dann Absaugbereitschaft herstellen, wenn Zeit dafür ist
    Zum Absaugen den Mund des Patienten öffnen, Absaugkatheder unter Sicht einführen, absaugen (LT darf abgesaugt werden)
    Größere Fremdkörper werden mit den Fingern ausgeräumt
  41. 41SchockSchock bezeichnet einen lebensbedrohlichen Zustand, bei dem es zu einer Minderdurchblutung und zu einem Sauerstoffmangel in lebenswichtigen Organen kommt.
  42. 42Schockformen- HVolumenmangelschock (hypovolämischer Schock) – in den Blutgefäßen zirkuliert zu wenig Blut
    durch Blutverlust
    durch Flüssigkeitsverlust
    Verbrennungen
    Durchfall
    Erbrechen
  43. 43Schockformen- KKardiogener Schock – Herz pumpt nicht ausreichend
    durch Angina pectoris
    durch Herzinfarkt
    durch Herzrhythmusstörungen
    durch hypertensive Krise
  44. 44Schockformen- ASNAnaphylaktischer Schock
    durch allergische Reaktion
    Septischer Schock
    durch Bakteriengifte
    Neurogener Schock
    durch Verletzung oder Erkrankung des Nervensystems
    Ursache ist ein relativer Volumenverlust durch Weitstellung der Gefäße
  45. 45SchockzeichenAnfangsstadium
    Blasse, kühle Haut, Kältegefühl, Zittern, Blutdruck normal, Puls leicht beschleunigt
    Bedrohliches Stadium
    Kaltschweißigkeit, Zyanose, Blutdruck niedrig, Puls stark erhöht, Atmung flach, Bewusstsein eingeschränkt
    Fortgeschrittenes Stadium
    Haut grau, verfallenes Aussehen, Blutdruck nicht messbar, Puls kaum tastbar, Atmung sehr flach
  46. 46SchockbekämpfungAtmung begünstigen
    Blutstillung exakt durchführen
    Circulation begünstigen – korrekte Lagerung
    Drohenden Sauerstoffmangel beheben
    Eigenwärme erhalten
    Fahrverhalten anpassen
    Guter Zuspruch
  47. 47Sauerstoffinhalation – AbgabemengeSauerstoffinhalation – Abgabemenge
  48. 48Schlaganfall – ischämischer Insult- Was? Wodurch?Akute, schlagartige Durchblutungsstörung des Gehirns durch
    Thromboembolien (Verschluss eines Gefäßes durch losgelöste Plaques)
    Stenosen (Engstellen) von zuführenden Gefäßen
  49. 49Schlaganfall Ischämischer Insult- ZeichenPlötzliche Schwäche, Gefühlsstörung und/oder Lähmungen einer Körperseite
    Lähmung einer Gesichtshälfte mit herabhängendem Mundwinkel
    Plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit
    Plötzliche Sehstörungen
    Plötzlich einsetzender Schwindel, Gangunsicherheit
  50. 50Schlaganfall Hämorrhagischer Insult- Was? Wodurch?Akute, schlagartige Durchblutungsstörung des Gehirns durch
    spontane Zerreißung von Hirngefäßen
    Einblutung in Gewebe
    Intrazerebrale Blutung
    Subarachnoidale Blutung
  51. 51Schlaganfall- MaßnahmenProphylaktische Seitenlage
    Oberkörper um 30 Grad erhöht
    Absaugbereitschaft
    Allgemeine Maßnahmen
  52. 52Krampfanfall – Epilepsie- Was? Arten?Funktionsstörung des ZNS mit abnormer elektrischer Aktivität des Gehirns
    Fokale Anfälle – von einem Teil des Gehirns ausgehend und nur einen Teil betreffend
    Generalisierte Anfälle – von beiden Gehirnhälften ausgehend und den gesamten Körper betreffend
  53. 53Epilepsie- ZeichenMuskelstarre (tonischer Krampf – Beuge- bzw. Streckkrampf)
    Muskelzuckungen (klonischer Krampf)
    Während des Anfalls Atemstillstand
    Evtl. Stuhl und/oder Harnabgang
    Nach dem Anfall evtl. Bewusstseinsstörungen
  54. 54Epilepsie- MaßnahmenPatienten während des Anfalls vor Verletzungen schützen
    Nach dem Anfall evtl. Verletzungen versorgen
    Prophylaktische Seitenlage (bei Bewusstsein)
    Oberkörper um 30 Grad erhöht
    Allgemeine Maßnahmen
  55. 55Krampfanfälle – TetanieMuskelkrämpfe durch Übererregbarkeit des Nervensystems
    Hyperventilationstetanie
    Durch massive Erhöhung der Atemfrequenz
    Vermehrtes Abatmen von CO2
    Kribbeln in den Armen, im Gesicht
    „Pfötchenstellung“
  56. 56Tetanie- MaßnahmenPatienten beruhigen
    Lagerung mit leicht erhöhtem Oberkörper
    Keine Sauerstoffgabe!
    Patienten zur Rückatmung anleiten
    -Hände vor den Mund
    -In ein Bekleidungsstück atmen
    -Hyperventilationsmasken
  57. 57Pulmonale Notfälle – AsthmaKrampf in den kleinen Bronchien, Schwellung der Bronchialschleimhaut, zäher Schleim
    durch allergische Reaktion
    Infektion
    Plötzliche hochgradige Atemnot
    Erschwerte Ausatmung
    Pfeifende Atemgeräusche
    Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
  58. 58Asthma- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
    Patienten beruhigen
    Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
    Patient soll sich mit den Armen abstützen können
    Allgemeine Maßnahmen
  59. 59COPD – Chronic Obstructive Pulmonary DiseaseChronische Lungenerkrankung mit einer andauernden Entzündung der Bronchialschleimhaut und einer irreversiblen Überblähung der Lunge
    durch Einatmen schädlicher Stoffe
    Husten, zäher Schleim
    Ausatmung ist verlängert
    Belastungsabhängige Atemnot
  60. 60LungenödemDurch akutes oder chronisches Herzversagen
    Durch Einatmen von Reizgasen (toxisches Lungenödem)
    Atemnot
    Rasselnde Atemgeäusche
    Unruhe, Angst
    Evtl. Zyanose
  61. 61Lungenödem- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
    Lagerung mit erhöhtem Oberkörper (evtl. Beine nach unten hängen lassen)
    Sauerstoffgabe 15 l/min
    Allgemeine Maßnahmen
  62. 62LungenembolieDurch ein Blutgerinnsel wird eine Lungenarterie verschlossen (= Lungeninfarkt)
    Atemnot
    Atemabhängige Brustschmerzen
    Evtl. Bluthusten
    Blutdruckabfall
  63. 63Lungenödem- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
    Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
    Sauerstoffgabe
    15 l/min
    Allgemeine Maßnahmen
  64. 64Akuter Brustschmerz, HerzinfarktAngina pectoris – durch verengte Herzkranz- gefäße wird der Herzmuskel schlecht mit O2 versorgt
    Herzinfarkt – durch ein komplett verschlossenes Herzkranzgefäß wird der Herzmuskel nicht versorgt und stirbt ab
  65. 65Angina pectoris, HerzinfarktSchmerzen in der Brust, ausstrahlend in Arme, Hals, Rücken
    Engegefühl in der Brust
    Kaltschweißigkeit
    Blässe
    Angst- und Vernichtungsgefühl
  66. 66Akutes Koronarsyndrom- MaßnahmenKeine körperliche Anstrengung
    Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
    Allgemeine Maßnahmen
  67. 67Venenthrombose- MaßnahmenHochlagerung der betreffenden Gliedmaße
    Weich lagern
    Allgemeine Maßnahmen
  68. 68Arterielle Embolie- MaßnahmenTieflagerung der betroffenen Gliedmaße
    Weich lagern
    Allgemeine Maßnahmen
  69. 69Akutes Abdomen- MaßnahmenRückenlage mit Knierolle aus Decken oder Trage entsprechend einstellen oder
    Seitenlage mit angezogenen Beinen
  70. 70Diabetes mellitusStörung des Kohlehydratstoffwechsels
    Diabetes Typ I – Insulin wird im Körper nicht gebildet, Patienten müssen Insulin zuführen (spritzen)
    Diabetes Typ II – zuerst entwickelt der Köper Insulinresistenz – Insulin ist zwar vorhanden, kann aber nicht verwertet werden. Dann erschöpft sich die Insulinproduktion. Je nach Stadium werden Tabletten genommen oder Insulin gespritzt.
  71. 71HypoglykämieBlutzuckerspiegel sinkt unter 40 mg/dl
    Kann sich rasch entwickeln
    Heißhunger
    Müdigkeit, Schwächegefühl
    Schweißausbruch, Zittern
    Aggressive Gereiztheit
    Desorientiertheit
    Bewusstseinstrübung
  72. 72HyperglykämieErhöhte Blutzuckerwerte > 200 mg/dl
    Entwickelt sich langsam
    Durstgefühl
    Trockene, rote Haut
    Vermehrte Harnausscheidung
    Bewusstseinstrübung
    Ausatemluft riecht nach Azeton
    Kußmaul’sche Atmung
  73. 73DialyseBlutreinigungsverfahren bei Nierenversagen
    Shunt: künstliche Verbindung einer Arterie und einer Vene – Zugang für die Behandlung
    Blutdruckkrisen
    Herzrhythmusstörungen
    Shuntblutungen
  74. 74Schädel-Hirn-TraumaDurch Gewalteinwirkung auf den Kopf
    Verletzung der Weichteile und/oder des knöchernen Schädels
    Häufig in Kombination mit anderen Verletzungen
  75. 75Schädel-Hirn-TraumaKopfschmerzen, Schwindel
    Übelkeit, Erbrechen
    Bewusstseinsstörungen
    Sehstörungen, Pupillenveränderungen
    Krämpfe
    Atemstörungen
  76. 76WirbelsäulentraumaDurch Stürze
    Schleudervorgänge
    direkte Gewalteinwirkung auf die Wirbelsäule
    Verletzung der knöchernen Strukturen (Wirbelkörper)
    Schädigung des Rückenmarks
  77. 77Wirbelsäulentrauma- SymptomeSchmerzen im Bereich der Wirbelsäule
    Kraftlosigkeit bis zur Bewegungsunfähigkeit (Kontrolle der Motorik)
    Taubheitsgefühl bis zur Empfindungslosigkeit (Kontrolle der Sensibilität)
    Manchmal nur geringe Beschwerden, keine Ausfallserscheinungen – Unfallmechanik beachten!
  78. 78Wirbelsäulentrauma- MaßnahmenTraumadrillinge
    Traumato-logischer NFC
    Flache Rückenlage bzw. Stabile Seitenlage
    Allgemeine Maßnahmen
  79. 79MDS-KontrolleMOTORIK – Bewegungsmöglichkeit
    Finger und Zehen bewegen lassen
    DURCHBLUTUNG
    Kontrolle der Hautfarbe, Temperatur, Puls
    SENSIBILITÄT
    Empfindlichkeit, Gefühl
  80. 80BrustkorbverletzungSchmerzen im Bereich des Brustkorbs
    Atemnot, Reizhusten
    Abschürfungen und/oder Prellmarken am Brustkorb
    Abnorme Brustkorbbewegungen beim Atmen
    Zyanose
    Gestaute Halsvenen
    Hautknistern
  81. 81BauchverletzungenBeckenverletzung
    Stumpfe Bauchverletzung
    Offene Bauchverletzung
    Schmerzen
    Bewegungseinschränkung
    Gespannte Bauchdecke
    Prellmarken im Bereich des Beckens, Bauches
    Übelkeit, Erbrechen
  82. 82Bauchverletzungen- MaßnahmenRückenlage mit angezogenen Beinen
    Vakuummatratze
    Allgemeine Maßnahmen
  83. 83Verletzungen an den GliedmaßenQuetschung, Prellung
    Muskelzerrung, Muskelriss
    Sehnenzerrung, Sehnenriss
    Bänderzerrung, Bänderriss
    Gelenksverletzung (Verstauchung, Verrenkung)
    Knochenbruch
    Schmerzen
    Schwellung
    Bluterguss
    Bewegungseinschränkung, Krepitation, abnorme Stellung, Stufenbildung, Verschiebung
    Störung von Motorik, Durchblutung, Sensibilität
    Evtl. Wunden
  84. 84Blutverlust bei FrakturenBlutverlust bei Frakturen
  85. 85VerbrennungVerbrennung – Kontakt mit Feuer oder heißen Gegenständen
    Verbrühung – Kontakt mit heißen Flüssigkeiten oder Dampf
    Ausmaß ist abhängig von der Temperatur und der Einwirkdauer
  86. 86Verbrennung – Schweregrade1. Grad – Rötung, Schwellung, Schmerzen
    2. Grad – Blasenbildung, Schwellung, Schmerzen
    3. Grad – Haut grauweiß, trocken, lederartig, keine Schmerzen
  87. 87Verbrennung – AusdehnungErwachsene: Neunerregel
    Kinder bis zur Pubertät: Handflächenregel (Handfläche = ca. 1 % der Körperoberfläche)
    Verbrennung – Ausdehnung
  88. 88Großflächige VerbrennungAusdehnung der Verbrennung/Verbrühung
    > 20 % KOF bei Erwachsenen
    > 10 % KOF bei Kindern
    > 5 % KOF bei Säuglingen
  89. 89Verbrennung- MaßnahmenAnweisungen der Feuerwehr beachten – Gefahrenzone!
    Keine Kühlung bei großflächigen Verbrennungen
    Auf Zusatzverletzungen achten und dementsprechende Rettung durchführen
    Versorgung in geschlossenen, warmen Räumen oder im vorgewärmten Fahrzeug
    Nasse Kleidung entfernen, anhaftende Teile belassen
    Ringe und beengende Schmuckstücke entfernen
    Keimfreie Wundversorgung
    Sauerstoffgabe: 6-8 l/min bzw.
    bei Inhalationstrauma 10-15 l/min
  90. 90UnterkühlungAbsinken der Körpertemperatur unter die Normaltemperatur von 36 °C
    Minderdurchblutung der Körperschale
    Drosselung des Stoffwechsels
    Absinken des Sauerstoffbedarfs
  91. 91Unterkühlung- MaßnahmenVorsichtige Rettung in vorgefundener Stellung (nicht bewegen, nicht massieren)
    Patient vor weiterem Wärmeverlust schützen
    Bei Atem-Kreislauf-Stillstand max. 3 Defibrillationen bei KKT < 30 °C
    Nobody is dead, until he is warm and dead!
  92. 92Akut auftretende ButungenNasenbluten
    Oberkörper und Kopf nach vorne beugen
    Nasenloch zudrücken
    Kalte Kompresse in den Nacken legen
    Bluthusten
    Bluterbrechen
    Blut im Stuhl
    Blut im Harn
  93. 93Vergiftungen-FragenWER?
    WAS?
    WIE VIEL?
    WIE?
    WANN?
    WARUM?
    -> Vergiftungsinformationszentrale
    01/406 43 43
  94. 94Vergiftungen- SymptomeMeist nur unspezifische Symptome
    Bewusstsein: Verwirrtheit, Erregung, Somnolenz
    Atemnot, Veränderung der Atemfrequenz
    Übelkeit, Erbrechen
    Veränderung der Pulsfrequenz
    Haut: Reizung, Verätzung, Blässe, Schweißbildung
  95. 95Vergiftungen- MaßnahmenGefahrenzone?
    Bei Bewusstsein:
    Prophylaktische Seitenlage
    Leicht erhöhter Oberkörper
    Allgemeine Maßnahmen
    Absaugbereitschaft
  96. 96Tauchunfall – BarotraumaVerletzungen durch Ausdehnung der Luft in luftgefüllten Körperhöhlen beim raschen Auftauchen
    Lunge: Pneumothorax, Mediastinalemphysem
    Ohren: Trommelfellruptur
    Nebenhöhlen: Kopfschmerzen, Nasenbluten
    Zähne: Schmerzen bis hin zum Zahnbruch
  97. 97Tauchunfall – Dekompressionskrankheit (DCS)Stickstoff (N) in Atemluft löst sich während des Tauchgangs im Gewebe
    Beim (zu schnellen) Auftauchen kann Stickstoff nicht mehr in Lösung gehalten werden
    Ausreichende Abatmung nicht möglich
    Bildung von Stickstoffbläschen im Gewebe und im Blut
  98. 98DCS- TypenDCS Typ 1
    Müdigkeit, Schwäche
    Hautjucken (Taucherflöhe), Hautrötungen
    Muskel- und Gelenksschmerzen
    DCS Typ 2
    Alle Anzeichen von Typ 1 +
    Störungen des ZNS (Kribbeln, Lähmungen, Krämpfe)
    Atemnot, Schmerzen hinter dem Brustbein
    Übelkeit, Schwindel
  99. 99Tauchunfall- MaßnahmenRettung in flacher Rückenlage
    Flache, weiche Lagerung
    Sauerstoffgabe 15 l/min
    Wärmeerhaltung
    Flüssigkeit anbieten
    Tauchcomputer mitnehmen
  100. 100SchwangerschaftSchwangerschaft dauert 40 Wochen
    Mutterkuchen (Plazenta) versorgt das Kind im Mutterleib
    Kind ist über die Nabelschnur mit
    der Plazenta verbunden
    Kind schwimmt im Fruchtwasse
  101. 101Störungen der 1. SchwangerschaftshälfteEileiterschwangerschaft
    Fehlgeburt (Abortus)
    Abstoßen des Fötus mit einem Gewicht unter 500 g
    Wehenartige Schmerzen
    Evtl. vaginale Blutungen
  102. 102Störungen der 2. SchwangerschaftshälfteStörungen der 2. Schwangerschaftshälfte
  103. 103GeburtBeginnt,
    wenn regelmäßig 2-3 Wehen innerhalb von 10 min auftreten (Dauer ca. 30 sek/Wehe)
    wenn die Blase springt und Fruchtwasser abgeht
    Eröffnungsperiode – ca. 7-12 Stunden, Wehen alle 3-5 Min, Dauer ca. 30-60 sek
    Austreibungsperiode – ca. 0,5-3 Stunden, Wehen alle 2-3 Min, Dauer ca. 60-90 sek
  104. 104Geburt – GeburtsperiodenGeburt – Geburtsperioden
  105. 105GeburtFahrzeug abstellen, einheizen
    Geburtsausrüstung vorbereiten
    Gebärende in Geburtsstellung bringen
    Baby in Empfang nehmen 
  106. 106Versorgung NeugeborenesAtmung
    Atemfrequenz (normal 30-60/min)
    Hebt sich der Brustkorb seitengleich?
    Kreislauf
    Auskultation mit dem Stethoskop
    Herzfrequenz (> 100 min, > 60 min?)
    Hautfarbe
    Rosig, blass, zyanotisch?
    Muskeltonus
    Gut, reduziert, schlaff?
  107. 107Versorgung NeugeborenesVersorgung Neugeborenes
  108. 108Lebensrettende Sofortmaßnahmen NeugeborenesLebensrettende Sofortmaßnahmen Neugeborenes
  109. 109Lebensrettende Sofortmaßnahmen SäuglingLebensrettende Sofortmaßnahmen Säugling
  110. 110Lebensrettende Sofortmaßnahmen KindLebensrettende Sofortmaßnahmen Kind
  111. 111A – Atemwege freimachen KindA – Atemwege freimachen Kind
  112. 112A – Atemwege freimachen – SäuglingA – Atemwege freimachen – Säugling
  113. 113C – Circulation – KreislaufBeurteilung des Pulses
    Frequenz
    > 60/min?
    Säugling : Innenseite Oberarm
    Kind: Halsschlagader
  114. 114Notfalldiagnose BewusstlosigkeitNotfalldiagnose Bewusstlosigkeit
  115. 115Herzdruckmassage – KindHerzdruckmassage – Kind
  116. 116Herzdruckmassage – SäuglingHerzdruckmassage – Säugling
  117. 117Akute Verlegung der Atemwege- Kind , SäuglingAkute Verlegung der Atemwege- Kind , Säugling
  118. 118Rautekgriff aus dem AutoRautekgriff aus dem Auto
  119. 119Rettung aus einem LKWRettung aus einem LKW
  120. 120Larynxtubus - VorbereitungBeatmungsbeutel, Filter, Sauerstoff herrichten
    LT - richtige Größe ermitteln
    Fixierung bereitlegen
    Cuffspritze – entsprechend Luft aufziehen
    Sterile Verpackung öffnen
    LT befeuchten (NaCl, Gleitmittel)
  121. 121Larynxtubus - AnwendungKopf des Patienten in Neutralstellung
    Mund öffnen (Kreuzgriff)
    Am harten Gaumen entlang einführen bis dicke mittlere Markierung in Höhe der oberen Zahnreihe liegt (bzw. federnder Widerstand)
  122. 122PulsmessungPulsmessung
  123. 123ElektrodenpositionElektrodenposition
  124. 124Organisation im EinsatzraumOrganisation im Einsatzraum
  125. 125Kennzeichnung im SchadensraumKennzeichnung im Schadensraum
  126. 126Kennzeichnung im SchadensraumKennzeichnung im Schadensraum
  127. 127Triage RettungSichtung der Betroffenen nach Prioritäten
    Rettung:
    Gekennzeichnet (hohe Priorität)
    Ungekennzeichnet (niedrige Priorität)
  128. 128Triage BehandlungTriage Behandlung
  129. 129Triage TransportA – rascher Transport (hohe Priorität)
    B – späterer Transport (niedrige Prioriät)
  130. 130Weg des PatientenWeg des Patienten
  131. 131—

Información

Descripción
Fichas sobre RS, creado por Sophia XXX el 10/03/2016.
Creado por
Sophia XXX
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