GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Karteikarten

PEPS 3 2.1. Stabilität, Veränderung und Konsequenzen der Persönlichkeit

Annette Haslböck Persönlichkeitspsychologie Klausur Deutsch 8 Karten

Karten in diesem Stapel (8)

  1. 1Definition Persönlichkeitsentwicklunglangfristige Veränderung der Persönlichkeit, also langfristig differenzielle Veränderungen von Persönlichkeitseigenschaften
  2. 2unterschiedliche Komponenten von Veränderungendurchschnittliche Veränderungen: alterstypisch und spiegeln keine individuellen Besonderheiten der
    Entwicklung wider
    differenzielle Veränderungen: nicht alterstypisch und gehen ausschließlich auf individuelle Besonderheiten der Entwicklung zurück
  3. 3durchschnittliche Veränderungen im ErwachsenenalterNeurotizismus nimmt ab, während Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit zunehmen bei Extraversion ergeben sich unterschiedliche Veränderungen je nach Unterfaktor
    können durch intrinsische Reifungsprozesse, aber auch durch durchschn. Umweltveränderungen bedingt sein
  4. 4Stabilität einer Persönlichkeitseigenschaftlässt sich durch eine Längsschnittstudie bestimmen zwischen 2 Messzeitpunkten, wobei dieselbe Eigenschaft in einer Stichprobe von Personen gemessen wird und dann die Korrelation zwischen den beiden
    Zeitpunkten bestimmt wird
  5. 54 Prinzipien der Eigenschaftsstabilität1. Conley-Formel: Für Erstmessungen T1 in vergleichbarem Alter sinkt die Stabilität kontinuierlich mit
    wachsendem Retestintervall T2-T1 (Formel für das Sinken der Stabilität: r21 = R x rn)
    2. Prinzip: Für unterschiedliche Persönlichkeitsbereiche sind die Stabilitäten unterschiedlich hoch (am stabilsten: IQ, am wenigsten stabil: allg. Selbstwertgefühl und Lebenszufriedenheit)
  6. 64 Prinzipien der Eigenschaftsstabilität3. Prinzip: Für viele Eigenschaften sinkt die Stabilität mit zunehmend instabiler Umwelt
    4. Prinzip: Bei Kindern/Jugendlichen ist die Stabilität über ein Retestintervall fester Länge meist umso geringer, je jünger die untersuchte Stichprobe zum Zeitpunkt T1 ist. Im Erwachsenenalter sind die Ergeb-
    nisse unabhängig von T1; im hohen Alter können die Stabilitäten wieder sinken
  7. 7zunehmende Stabilität der Persönlichkeitliegt an einer Stabilisierung des Selbstkonzepts und an einem zunehmenden Persönlichkeitseinfluss auf
    die eigene Umwelt
  8. 8Konsequenzen der PersönlichkeitDunedin Longitudinal Study: Unkontrolliertheit und Gehemmtheit im Alter von 3 Jahren sind Risikofaktoren für einige psychiatrische und kriminelle Auffälligkeiten; die meisten unkontrollierten/gehemmten Kinder
    entwickeln sich jedoch normal
    Längsschnittstudie von Terman: Survival-Analysen: Methoden zur Vorhersage der Wahrscheinlichkeit,
    dass ein bestimmtes Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt eintritt: Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsbeurteilungen der Kinder im Alter von 11 Jahren: bei hochintelligenten Kindern waren niedrige Gewissenhaftigkeit und hohe Fröhlichkeiten Risikofaktoren für einen frühen Tod

Informationen

Beschreibung
2. Persönlichkeitsentwicklung
Erstellt von
Annette Haslböck
Aufrufe
33
Bewertung

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck