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Flashcards

Abfall als Ressource

Rebekka Jaros German 64 cards

Cards in this deck (64)

  1. 1Abfallbegriffe- Bewegliche Sache, derensich der Besitzer entledigen will (subjektiver Abfallbegriff)
    - Beseitigung im Öffentlichen Interesse (Objektiver Abfallbegriff)
  2. 2RessourceAlle Bestände von Human- Natur und Sachkapital, die bei der Produktion von Gütern eingesetzt werden können
    - Nat. Ressourcen: pot. Nutzbares Naturkapital
    - Mineralische Ressourcen: Nat.Konzentration eines Minerals/Elements in der Erdkruste
  3. 3SERO- Erklärung und warum es nicht bei uns ähnlich gemacht wirdKombinat für Sekundärstofferfassung in der DDR --> Aus Mangel Heraus --> kleine Belohnungen als Anreiz für Altstoffsammlung
    Problem:
    - Planwirtschaft anders als Marktwirtschaft
    - Sekundärrohstoffe stark vom Staat subventioniert --> deutlich unter Primärrohstoffpreis
  4. 4AbfallhierachieVermeidung
    Vorbereitung zun Wiederverwendung
    Stoffl. Verwertung
    Sonst. Verwertung
    Beseitigung
  5. 5Quotenziele EU für AbfallwirtschaftBis 2020:
    - Papier, Metall, Kunststoff und Glas aus Hausmüll: mind. 50 % recycled
    - Nicht gefährliche Bau- und Abbruchmaterialien: 70%
  6. 6Nebenprodukt- Sicher verwendet
    - ohne weitere Bearbeitung
    - intergraler Bestandteil Herstellungsprozess
    - erfüllt rechtl. Anforderungen und hat keine schädl. Folgen für U/M/T
  7. 7Abfallende- Verwendung für best. Zweck
    - Markt/ nachfrage da
    - technische/rechtliche anforderungen erfüllt
    - keine negativen umwelt- gesundheitsauswirkungen
    In Österreich AWG: Kein höheres Gefährdungspotential als Primärstoff
  8. 8Entwicklung der Rohstoffmärkte- Steigende Nachfrage in Schwellenländern
    - Volatität Rohstoffkurse verunsichert Investoren
  9. 9DisspositionFeinverteilung und Verluste über Lebenszyklus
  10. 10Gesamtwirtschaftliche Bedeutung Sekundärrohstoffe- internationale Marktchancen
    - Arbeitsplätze
    - Verringerung Aufwand für Ablagerungen und Sanierungen Deponien
    - weniger Co2 Emissionen
  11. 11Einsparrung CO2-Emissionen/ Energie Bei Sekundärrohstoffen- 64 % bei Stahl
    - 85 % Energie/ 62 % Co2 bei Kupfer
    - 95 % Energie/ 85% co2 bei Alu
    - 35% co2 bei bildschirmgeräten
    - 56 % co2 bei Kühlgeräten
    - 66% bei Elektrogroßgeräten
    -68 % bei Elektrokeingeräten
  12. 12Urban Mining Kategorien+ deren eigenschaftenpost production:
    sortenrein, bekannte zusamensetzung, zentral, kontinuierlich
    post industrial
    sortenrein, geringe verschmutzung
    post consumer
    komplexe zusammensetzung
    deponien
    sehr komplexe zusammensetzung, starke abnutzung
  13. 13landfill mining welche rohstoffe? wann sinnvoll?deponie als quelle
    - Fe-schrott: 1-4%
    -NE-Metalle: 0,3-0,6 %
    - 2003-2009 höhere rohstoffpreise-- > projekte gestarten, danach ging preis runter --> start neuer projekte nicht mehr rentabel
    nur bei rückbauten/sanierungen sinnvoll
  14. 14Vorteile/Nachteile Landfillmining-
    Deponiegase
    hoher Verschmutzungsgrad
    aufwändige Trennung
    schwere Voranschätzung
    +
    erlöse aus verkauf
    verdichtung--> verringerung deponievolumen
    mögliche alternative nutzung der fläche
    sanierung verhindert emissionen und kosten
  15. 15Vergleich: ME-Gehalt in Abfall/ RostascheIn Abfall: 2-3 %
    In Rostasche ca. 10%
  16. 16Ziele Aufbereitung Rostasche- Abtrennung ME und Gewinn
    - vermeidung von ablagerung durch die herstellung von baustoffen
    - vermeidung von co2- emissionen bei der herst von primärmetallen
    - verringerung der reaktivität
  17. 17Bindungsformen "speziierung" in rostaschenüberwiegend metallisch gebunden:
    Cu in Kupferdraht
    Ni, Sn, Pb, Zn (in Messing)
    Edelmetalle
    --> leicht abtrennbar
    Überwiegend chemisch gebunden:
    Ca als CaO
    Si in Silikaten
    --> Schwer abtrennbar
    Beides Nebeneinander:
    Al als Al203
    Fe in eisen, Stahl und Oxiden
    Cr in Edelstahl, CrIII und Cr IV- Verb.
    --> Nur ME-Teil leicht abtrennbar
    Ba als BaSO4
  18. 18Schema Trockene AufbereitungSiebung
    =>
    - Überkorn --> Fe
    - Grobfraktion Feinfraktion --> Eisenmetallabscheidung--> Nichteisenmetallabscheidung
    - Feinstkorn --> Deponie
  19. 19Unterschied Trockene /Nasse AufbereitungTrockene Aufbereitung: kein Wasser!
    - Erdfeucht (15-35 % WG ohne wasserentschlackung)
    - 'Aufbereitung nach Trockenaustrag'
    Nasse Aufbereitung:
    - schlacken-Wäsche
    - Nass-Siebung
    - Atrittion (Kärcher-Prinzip)
  20. 20Fraktionen bei Metallabtrennung was ist wertgebend?- Me- Fraktion
    - entmetallisierte MV-Rostaschefraktionen
    + Anbachungen (wertlose verkrustungen 20-40 % der ME-Fraktion
    Wertgebend va. Cu-Gehalt der NE-Fraktion und das in Spuren entahltene Au
  21. 21Schritte Trockene Aufbereitung/ Nasse Aufbereitung1. Zwischenlagerung/natürliche Alterung
    2. Bei Trockener Aufbereitung:
    Klassierung (Zerkleinerung und mechanische Sortierung)
    2. Bei Nasser Aufbereitung:
    Zerkleinerung, mauelle Sortierung + Feststoffabtrennung aus Prozesswasser
    3. Magnetabschneidung
    4. Ne-Magnetabschneidung
    5. Zwischenlagerung /Alterung
    6. Qualitätskontrolle
    7. Vermarktung inkl. externe Trennung bzw bautechnische Prüfung bei Granulaten
    8. Reinigung und Rückführung Prozesswasser, Entsorgung Abfälle
  22. 22Was kann man heute aus Rostasche Gewinnen + Perspektiven für Zukunft- Ne-Fraktionen: Fe
    -NE-fraktion: Cu, Al
    => Potentiale: Au, Ag, Neodym, andere kritische Metalle
    - Granulate für Straßen/Tiefbau, Deponierung oder Ablagerung
    => Potentiale: Schaumglas, Universelle Granulate
    Feinstfraktion: => Potentiale: Cu, Al
  23. 23Wie kann man den Magnetabscheidungsvorgang optimieren?möglichst trockene sortierung
    kornvereinzelung vor abscheidung
    bevorzugt längsanordnung vor freiem fall
  24. 24Metallabtrennungsverfahren derzeit- Magnetabscheider: Fe
    - Wirbelstromabscheider: Cu, Messing, Alu, Edelstahl sind magnetisierbar --> Herst. Feld und Abtrennung
    - Induktionsabscheider: Erkennen Metalle an Magnetisierbarkeit und wegblasen mit Luftdruckdrüsen
  25. 25Österreichischer Behandlungsgrundsatz: Anforderung für Verwendung Rückstände von Abfallverbrennungsanlagen für Straßenbaurohstoffe- Gesamtgehalte (Cd, Pb, Cr, Ni) und TOC
    - Eluatwerte (pH, Cl, Sulfat, Pb, Cu, ...)
    - Restmetallgehalt Fe und NE
  26. 26Schadstoffgehalt in Rohstoffen aus AbfallverbrennungRostasche: gering bis mittel
    Boilerasche: mittel bis groß
    Filterstaub: mittel bis groß
    Abgasreinigungsprodukt: Mittel bis groß
  27. 27Einflussfaktoren Zusammensetzung Rostasche- Sammelsystem
    - Verbrennungstechnik
    - städt/ländl. Bereich
    - Betriebsweise MVA
    - Anteil Gewerbeabfall
    - Anteil Baustellenabfall
    - Austragesystem: Nass/Trocken
  28. 28Hauptbestandteile Rostasche:Silikate: K, Na, Ca, Mg, Si, O- Silikate
    Aluminate: K, Na, Ca, Mg, Al, Si, O
    Sulfate+ Carbonate: CaSo4, CaCO3
    Oxide: SiO2, Mg0, Ca0, Al2O3...
    Chloride: NaCl, KCL, CACl2, CA(OH)Cl
    Metalle: Fe, Al, Cu, Messing
    - Bei Kontakt mit H20:
    Hydroxide insb. Ca (OH)2, Al (OH)3
    Wasser 15-35 %
  29. 29Eigenschaften MV-RostascheAlkalisch (ph 12-12,8) und reaktiv
    alkalisch weil: Bei Verbrennung entsteht CaO --> wird mit H2O gelöscht
    CaO+H2O --> Ca (OH)2
    Dabei wird Wärme frei --> Hitzestress Anlage
  30. 30AlterungHydratisierung,
    wichtigste reaktion bei der Karbonatisierung ( Ca(OH)2+ CO2 = H20+ CaCO3),
    Korrision von Metallen
    - Passive Alterung: Karbonatisierung nur an Oberfläche (ca. 10 cm), nur geringfügiger pH-Rückgang --> Pb-Auslaugbarkeit wird kaum Verringert
    - AKtive Alterung: Besserer und dauerhafterer Rückgang Auslaugbarkeit:
    - AL reagiert mit OH-
    - auch Korrision von Eisen und Zink
  31. 31Rostasche in Beton und AsphaltBeton:
    - Al bildet Wasserstoffgas
    - unterschiedl dichte bestandteile: Trennung Paste und Zuschlag
    - metallteile können rosten und beton sprengen
    Asphalt:
    Grundsätzlich möglich, aber Umweltverträglich??
    ==> Nur unter großem Aufwand verwendbar!!
  32. 32BAIBU-VerfahrenDas CH4- ärmere Schwachgas wird im BAIBU-Verfahren durch Zusammenbringen mit reaktiver Schlacke zu verwertbarem Gas mit viel CH4, die jetzt pH-neutrale Schlacke kann nun als Baustoff verwendet oder sicher abgelagert werden
    Während der Reaktion werden Co2 und H2S als Biogasbestandteile ( ---> Schutz Gasmotoren, Stabilisierung Schlacke) abgetrennt während CH4, N2 und O2 im Gas verbleiben und sich anreichern
  33. 33Faktoren für Sekundärmetallmarktpreis- Primärmeallpreis
    - Konformitätserklärung vorh./nicht vorh.
    - Reihneit /Qualität
    - Menge die gehandelt wird
    - übliche Preisbildungsfaktoren im Handel
  34. 34Abfallende nach EU-Schrott-VO- Best Kriterien erfüllt
    - Verwertungsverfahren im Einklang mit bestimmten Regeln
    -Qualitätsmanagement vorhanden
    - Weitergabe mit Konformitätserklärung
    Schrott muss verwertbares Fe/Al enthalten
    Beseitigung aller Gefahrenrelevanter Eigenschaften
  35. 35Regeln für VerwertungsverfahrenTrennung an Quelle--> Sammlung oder Behandlung/Vorbereitung
    Bei gefährlichen Bestandteilen:
    -Elektroaltgeräte: EAG-VO und Altfahrzeug-VO eunhalten
    - FCKWS auffangen
    - Kabeln: Ummantelungen mit bestmöglicher Technik entfernen
    - Fässer: leer und gereinigt
    -Sonst gefährliche Stoffe: mit genehmigten Verfahren entfernen
  36. 36Regelungen Fe und Alu bezüglich Verarbeitung, Fremdanteile, Oxidation, SchadstoffeFe:
    Verarbeitung: In Stahlwerken/Gießereien
    Fremdanteile: <2%
    Oxidation: Frei von übermäßiger Oxidation
    Schadstoffe: Frei von Öl, SChmiermittel Konzentrationsgrenzen POPs
    Radioaktivität: evt. Euratom beachten
    Al
    Verarbeitung: Raffinerien, Umschmelzen
    Fremdanteile: < 5% der Masse, >90% Alu-Ausbeute
    Oxidatioon: -"-
    Schadstoffe: Frei von PVC, Kabel entmantelt, Keine Druckbehälter
    Radioaktivität: Jede Sendung prüfen
  37. 37Eisen: Generelles, Häufigste ErzeVierthäufigstes Element in Erdkruste,
    Erze:
    Hämatit Fe2O3
    Magnetit Fe3O4
    Siderit FeCo3
    Pyrit FeS2
  38. 38Stahlproduktion wesentliche SchritteKokerei:
    Austreiben flüchtige Bestandteile durch Kohle- Steinkohle wird unter Luftabschluss erhitzt (1300°), Produkt: Koks (NP: Synthesegas, Rohhteer, Ammoniak, Schwefelwasserstoff)
    Sinterverfahren:
    Sintermischung (Gebrochenes Erz, Zuschlagsstoffe(Quarz, Kalk), Reststoffe (Abfälle, Koksgrus) ) durchläuft Zündofen bei 1300°C --> Koksanteil wird verbrannt, Erzkörner schmelzen+ erstarren neugeordnet)
    Hochofenprozess:
    Gegenstromreaktor gefüllt mit Koks, Sinter, Pellets und Zuschlägen --> Koksschicht verbrennt -->CO -->reduziert Eisenoxid zu Eisen und CO2
    Sauerstoffkonverter
    Roheisen wird bei 1350-1650 °C (Bis 30% Schrott zur Kühlung) mit O2 behandelt --> LD-Verfahren--> C-Gehalt von 4 auf 0,5 %
    Elektrostahlwerk
    Bis 100% Stahlschrott
    Graphitelektroden Schmelzen Einsatzgut bei 3500 °C --> Abstich von Stahl und Schlacke --> hoher Energieverbrauch
  39. 39Beschränkung bei Verwendung StahlschrottAnforderungen an Begleitmaterialgehalt
  40. 40Einsparungen Co2 durch Verwendung StahlschrottBei BOF mit bis 30% Stahlschrott:
    -20%
    Bei Elektroofen (bis 100%):
    -85%, abh. von Strommix und Systemgrenzen
  41. 41Stufen der Aluminiumgewinnung1. Erzgewinnung aus Tonerde, Abfall: "Rotschlamm"
    Rohstoff: Bauxit
    Wird gemahlen und mit Natronlauge vermischt,wird bei 1700°C im Autoclav zu Natriumaluminatlösung und Rotschlamm
    Natriumaluminatlauge wird geklärt und durch abkühlen auf 79-80 °C zu Aluminiumhydroxid und Natronlauge zersetzt --> Im Kalzinierofen wird Aluminiumhydroxid zu Aluminiumoxid dehydratisiert
    2. Erzeugung des Metalls durch Schmelzflusselektrolyse d. Tonerde:
    Al-Oxid wird in geschmolzenem Kyrolith aufgelöst, Zerlegung in Al und O2 unter Gleichstrom
    02 entweicht bei den in die Schmelze eingetauchten Anodekohlen
  42. 42Arten von Alu-LegierungenKnetlegierungen (zb. f. Walzprodukte, Pressprodukte)
    Gusslegierungen (zb. für Felgen, Motorblöcke)
  43. 43Arten von Aluschrott und Co2-Einsparungen durch verw aluschrottFabrikationsschrott
    Altschrott
    95% Co2-Einsparungen
  44. 44Stoffl Verwertung Aluminium Schritte1. Aufbereiten
    Altschrott-> Shredder -> Magnetabschneider -> Windsichter -> Schwimm-Sink-Anlage -> Wirbelstromabschneider ->
    +Neuschrott + Schmelzsalz
    -> Schmelzofen
    2. Umschmelzen
  45. 45Umschmelzverfahren Aluminium Und erläuterung dreier OfenartenReine Umschmelzverfahren (Drehtrommelofen/ Induktionsofen/Herdofen)
    Kombinierte Verfahren (Zweikammerverfahren/Pyrolyse/Blankglühen)
    Drehtrommelofen: Bei hohen Verunreinigungen, bis 60t Fassungsvermögen
    Herdofen: Ohne Schmelzsalz
    Induktionsofen: Benötigt sehr reines Einsatzmaterial, haupts. in Gießereien
  46. 46Verwertungsmöglichkeiten Salzschlacke- Zerkleinern, Sieben, trocknen, Me-Abscheider: Al
    - Auflösen in Wasser: Gas mit Wasserstoff
    - Tonerdehaltiger Rückstand: In Zementindustrie
    - Kristallieren, Zentrifugieren: Recyclingsalz
  47. 47Was geschieht bei der ZementhärtungBei Kontakt mit Wasser: Kristallisationsprozess " Hydratation" --> Kristalle Verzahnen und bilden festen Körper (erst nach jahren fertig abgeschlossen)
  48. 48Zementherstellung SchritteKalkstein, Sand, Ton, (Eisenerz, Kalziumsulfat, Gips) -->Rohmehlmühle --> Rohmehlsilos --> Vorwärmer --> (Klinker)--> Klinkerofen --> Zenentmühle --> Zement
  49. 49Was ist ZementklinkerRohstoffe werden im Drehrohrofen erhitzt --> Klinkerphasen entstehen
    (basische Calciumsilicate/Calsiumaluminate)
    Oft Alit: 3CaO* SiO2 (C3S)
    Belit: 2CaO* Sio2 (C2S)
  50. 50Brennvorgang Zement1. Entsäuerung:
    Erhitzung Rohmehl auf ca. 900 Grad --> Kalkstein zersetzt sich in CaO und CO2
    CaCO3 --> CaO+ CO2
    2. Sinterphasen
    CaO reagiert mit anderen Bestandteilen--> Klinkerphasen entstehen
  51. 51Bestandteile im Zement, die Abfall einschränken:- Alkalien
    - Schwefelverbindungen
    - Chrom-Verbindungen
  52. 52In Zementwerken verwendete Abfälle- Rohmehlersatzstoffe: Ziegelsplitt, Gießereisande
    - Ersatzbrenstoffe
    - Zumahlstoffe: Asche aus Kohlekraftwerkenm Hüttensand, Silicastaub, Gipsabfälle
  53. 53Zementsorten in ÖsterreichPortlandzement
    Portlandhüttenzement
    Portlandfllugaschezement
    Portlandkalksteinzement
    Pportlandcompositzement
    Hochofenzement
  54. 54Zugelassene Zumahlstoffe- Hüttensand
    - Flugasche
    - Kalkstein
    - Puzzolane
    - Gebrannter Schiefer
    - Silicastaub
  55. 55Welche Zement- Zumahlstoffe sind Abfall?Hüttensand: Aus Hochofenprozess, muss zumindest zu 2/3 aus Ca0, MgO oder SiO2 bestehen
    Flugasche: Kieselsäurehaltige/kalkreiche Staubpartikel aus Kohlefeuerungen (Auch Holz/Biomasse) NICHT MVA!
    Silicastaub: Filterstaub bei Herst. von Silicium/Siliciumlegierungen
  56. 56EBS in Zementindustrie und worauf muss man aufpassen?Zum Zweck der Energieerzeugung eingesetzte Abfälle, selbstst. Verbrennung ohne ZUsatzferuerung möglich
    Auch Klärschlamm+ Papierfaserreststoffe
    ACHTUNG bei organischen Stoffen --> dürfen nicht in Rohmehltrocknung eingesetzt werden --> CO, PAK Flüchtige org. Verbindungen entstehen!
    Bsp. Zementwerk Wietersdorf
  57. 57Beispiele EBSAltreifen: Erstm. 1980 in Gmunden, bis 25% Energieeinsparungen
    Kunststoffabfälle: Erstm. 1991 in WIetersdorf (KTn)
    Altöl: Erstm. in Gmunden, Achtung Grenzwerte, Verfeuerung im Hauptbrenner
  58. 58Abluftgrenzwerte EBS Zementwerke im Vergleich zu MVAin MVA strenger --> Gerechtfertigt weil im Zementwerk höhere Verbrennungstemperaturen
  59. 59Kriterien für Seltenheit RohstoffeGeringe globale Reserven
    Statistische Reichweite
    Geringe Reservebasis
    Geopolitische Knappheit
    Geringe Produktionsmengen
  60. 60Indizen für Risiken RohstoffeHHI: Herfindahl-Hirschmann Index: Erkennung pol Risiko durch Unternehmenskonzennration (= S^2) S= Anteil Weltproduktion: 0-1
    GLR: Gewichtetes Länderrisiko
    Maß für pol Versorgungsrisiko
    WGI: World Governance Index:
    MAß für pol. Stabilität eines Landes
    SRi: Versorgungsrisikoindex: Berücksichtigt geopol.Risiko, Substituierbarkeit und aktuelles Recycling
  61. 61BMVIT Definition kritischer RohstoffKritisch, wenn versorgungskette mangels EIgenproduktion ehreblich gestörrt/ unterbrochen werden kann
    Quantifizierung: Mehrwert für BIP
  62. 62Platin in Kfz.KatalysatorenRecycling bereits etabliert --> 0,6-4,5 kg Keramikasse pro Katalisator, darin 0,1-3%
  63. 63Neodym für was Verwendet?Legierung mit Eisen und Bor, für Permamagnetherstellung
    - Elektrofahrzeuge -Datenspeicher -Mirkophone - WKAs
    Als Oxid in Leuchtstoff in LCD- Bildschirmen
  64. 64—

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