Test
Aktuelle Debatten (Soziologie Bakk)
Preguntas del test (79)
1Staat POWI: “Gesellschaft ist eine Verbindung die die Menschen in Form eines Gesellschaftsvertrags eingehen und eine Gesamtheit die einzelne Menschen und ihre geschaffenen Einrichtungen umfasst.” von … ?
- AJohn Locke
- BJürgen Habermas
- CErving Gofman
2Staat POWI: “Gesellschaft ist ein umfassender Begriff der die Summe der einzelnen Menschen, sozialen Klassen und alle mögl. Institutionen beinhaltet ” von … ?
- ADvorak
- BJürgen Habermas
- CErving Gofman
3Staat POWI: Der Moderne Staat entstand mit der Durchsetzung von … ?
- A… der kapitalistischen Produktionsweise
- B… der materialistischen Produktionsweise
- C… der antisozialen Produktionsweise
4Staat POWI: Die Politikwissenschaft setzt sich analytisch mit … auseinander.
- A… organisierten Machtverhältnissen
- B… unorganisierten Machtverhältnissen
- C… organisierten Produktionsverhältnissen
5Staat POWI: Welches Argument steht im Mittelpunkt der Pflichtliteratur ?
- ABeziehung von Politik und Ökonomie, bzw. Staat und der Etablierung von
Eigentumsverhältnissen. - BBeziehung von Politik, bzw. Staat und der Etablierung von
Eigentumsverhältnissen. - CBeziehung von Politik und Ökonomie, bzw. Staat.
- ABeziehung von Politik und Ökonomie, bzw. Staat und der Etablierung von
6Staat POWI: Auf welche WissenschaftlerInnen /AutorInnen bezieht sich die Pflichtliteratur?
- ALocke, Smith, Marx, Engels
- BLocke, Smith, Engels
- CLocke, Habermas, Marx, Engels
7Staat POWI: Welche Forschungsthemen werden in der Pflichtliteratur behandelt?
- AWohlfahrtsstaat und Vollbeschäftigung in den 1960/70ern.
- BNeokonservative Umgestaltung der Gesellschaft.
- C„Reframing“ des Denkens über den Staat.
- D„Reframing“ des Denkens über die Politik.
- EKonservative Umgestaltung der Gesellschaft.
- FWohlfahrtsstaat und Vollbeschäftigung in den 1950/60ern.
8Staat POWI: Der moderne Staat entstand in Zusammenhang mit …?
- APolitischen Kämpfen und Revolutionen.
- BDer Abschaffung des Feudalismus.
- CDurchsetzung der kapitalistischen Produktionsweise.
- DDurchsetzung der materialistischen Produktionsweise.
- EDer Anschaffung des Feudalismus.
- FPolitischer Unterdrückung von Revolutionen.
9Staat POWI: Die Begründung des modernen Staates liegt laut Dvorak … ?
- A… in der Sicherung des Eigentums.
- B… in der Missachtung des Staatseigentums.
- C… in der Sicherung der Staatsbürger.
10Staat POWI: Eine emanzipative Neuerung in der modernen Staatsentwicklung?
- AEine potentielle Möglichkeit der politischen Einflussnahme der Bevölkerung.
- BEine potentielle Möglichkeit der politischen Einflussnahme der Migranten.
- CEine potentielle Möglichkeit der familären Einflussnahme der Gesellschaft.
11Staat POWI: Aufgaben des Staates?
- AEinzelinteresse ausgleichen
- BEinzelinteresse wenn nötig unterdrücken
- CInteresse des Staates und Volksgrenzen bewahren
- DInteresse des Staates und politische Grenzen bewahren
- EMehrheitsinteresse wenn nötig unterdrücken
- FEinzelinteresse abgleichen
12Staat POWI: Ansichten von Thomas Paine?
- AVerfassung ist eine Summe von rechtlichen Vorschriften die das politische
zusammenleben der Menschen in einem staatswesen regelt. - BRepublik soll das öffentliche beste wollen und sich für die öffentliche Sache
einsetzten. - CStaat soll von den Interessen, Bedürfnissen und vom politischen Willen der Bürger getragen sein.
- DVerfassung muss Werk des Volkes sein und das Beste aller wollen.
- EVerfassung muss Werk der Politik sein und das Beste aller wollen.
- FStaat soll von Bedürfnissen und vom politischen Willen der Bürger getragen sein.
- GRepublik soll das private beste wollen und sich für die öffentliche Sache
einsetzten. - HVerfassung ist eine Summe von rechtlichen Vorschriften die das politische
zusammenleben der Politiker in einem staatswesen regelt.
- AVerfassung ist eine Summe von rechtlichen Vorschriften die das politische
13Staat POWI: Ansichten von John Locke?
- AEintritt in die Gesellschaft nur durch positive Verpflichtung und ausdrückliches
Versprechen und Vertrag. - BMenschen schließen sich zu einem Staatswesen zum gegenseitigen Schutz zusammen.
- CNur Besitzende sind Mitglieder der polit. Gesellschaft.
- DIndividuen vereinigen sich zum Schutz des Lebens, der Freiheit und des Vermögens.
- EDer Staat vereinigt sich zum Schutz des Lebens, der Freiheit und des Vermögens.
- FNur Vermögende sind Mitglieder der polit. Gesellschaft.
- GMenschen schließen sich zu einer Gesellschaft zum gegenseitigen Schutz zusammen.
- HEintritt in die Gesellschaft nur durch positive Verpflichtung und ausdrückliches
Versprechen oder Vertrag.
- AEintritt in die Gesellschaft nur durch positive Verpflichtung und ausdrückliches
14Staat POWI: Ansichten von Adam Smith?
- ABürgerlicher Staat setzt eine Unterordnung voraus.
- BDie Notwendigkeit eines bürgerlichen Staates wächst mit dem erworbenen
Eigentum. - CGroße Reichtümer steigern soziale Ungerechtigkeit.
- DGroße Reichtümer steigern soziale Gerechtigkeit.
- EDie Notwendigkeit eines bürgerlichen Staates sinkt mit dem erworbenen
Eigentum. - FBürgerlicher Staat setzt keine Unterordnung voraus.
15Staat POWI: Ansichten von Karl Marx und Friedrichs Engels?
- AStaat ist eine Form von Organisation in der gegenseitiges Eigentum und Interesse geschützt wird.
- BStaat entstand aus dem Bedürfnis Klassengegensätze im Zaum zu halten und damit die mächtige ökonomisch herrschende Klasse die unterdrückte Klasse niederhalten und ausbeuten kann.
- CDer Staat ist eine Organisation des Bürgertums zur Garantie deren Eigentums und deren Interessen.
- DDie Funktion des Staates ist die Ausbeutung der unterdrückten Klasse, Illusion er handle „im öffentlichen Interesse“.
- E„Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen
Geschäfte des ganzen Bürgertums verwaltet“. - FAufgrund ihrer Sozialisierung erkennen ArbeiterInnen die Produktionsweise
sozusagen als Naturzustand an. - GDer Kapitalismus fungiert als ein sich selbst reproduzierendes System.
- HDer Kapitalismus fungiert als ein sich selbst verstümmelndes System.
- IDer Staat ist eine Organisation des Politikertums zur Garantie deren Eigentums und deren Interessen.
- JStaat ist eine Form von Organisation in der vielseitiges Eigentum und Interesse geschützt wird.
16Staat POWI: Wie hat sich das Populäre Verständnis verändert?
- AForschungsbeispiel: Wohlfahrtsstaat und Vollbeschäftigung der 1960er und frühen 1970er.
- BVollbeschäftigung führte zu einem Bewusstseinswandel.
- C“Neues Bewusstsein über Gestaltbarkeit einer egalitären Gesellschaft“ (z.B. durch gerechte Verteilung der Reichtümer: Vorstellung vom „schönen Leben“ vs. vermeintlicher „Welt des Mangels“).
- DWiederherstellung der „Normalität“ kapitalistischer Verhältnisse nach Wirtschaftskrisen Anfang der 1970er (Arbeitslosigkeit, prekäre Lebensperspektiven, Lohndruck etc.).
- EDer Neokonservatismus (zentrale Figuren: Thatcher und Reagan) ist/war ideologisches Programm und politische Praxis.
- FAnordnung der sozialen und politischen Ordnung auf die Bedürfnisse des kapitalistischen Marktes, „Ökonomisierung“ jeglicher Lebensbereiche.
- GAnordnung der politischen Ordnung auf die Bedürfnisse des kapitalistischen Marktes, „Ökonomisierung“ jeglicher Lebensbereiche.
- HWiederherstellung der „Normalität“ kapitalistischer Verhältnisse nach Wirtschaftskrisen Anfang der 1960er (Arbeitslosigkeit, prekäre Lebensperspektiven, Lohndruck etc.).
- IForschungsbeispiel: Wohlfahrtsstaat und Vollbeschäftigung der 1950er und frühen 1960er.
17Staat POWI: Ideologische Eckpunkte des Neokonservatismus?
- ABeschränktheit der Ressourcen bzw. Unmöglichkeit einer egalitären Weltgestaltung wurden propagiert.
- BModerne Welt des Luxus für alle Tüchtigen und Fleißigen individuelle
Responsibilisierung (ansonsten individuelles Versagen). - CDer Staat muss endlich die „Leistungswilligen“ (unternehmerischer
Managertypus) entfesseln und aufhören die „Faulen“ zu verwöhnen! - DSpaltung der Gesellschaft in gute Leistungsträger und Sozialschmarotzer.
- EVereinigung der Gesellschaft zwischen guten Leistungsträgern und Sozialschmarotzern.
- FModerne Welt des Luxus für alle und individuelle
Responsibilisierung (ansonsten individuelles Versagen). - GUnendlichkeit der Ressourcen bzw. Unmöglichkeit einer egalitären Weltgestaltung wurden propagiert.
- HDer Staat muss endlich die „Leistungswilligen“ (unternehmerischer
Managertypus) entfesseln und aufhören die „Faulen“ zu verklagen!
18Staat POWI: Staatsaufgaben im Sinne des Neokonservatismus?
- ASicherung des Eigentums und Ermöglichung der Anhäufung von Eigentum.
Der Staat soll zurückgedrängt und „gesund geschrumpft“ werden (Mehr privat, weniger Staat!). - BAbbau der Staatsschulden: Einschränkung „bestimmter“ Staatstätigkeiten, im
Speziellen Kürzung sozialstaatlicher Dienstleistungen, Umverteilung hin zum Sicherheitsbereich. - CMissglückte „Modernisierung“ Sozialdemokratische Parteien.
- DEinbüßen von Glaubwürdigkeit und Beitrag zur Politikverdrossenheit.
- EEinbüßen von Glaubwürdigkeit und Beitrag zur Migrationspolitikverdrossenheit.
- FMissglückte „Technisierung“ Sozialdemokratische Parteien.
- GAbbau der Staatsschulden: Einschränkung „bestimmter“ Tätigkeiten, im
Speziellen Kürzung sozialstaatlicher Dienstleistungen, Umverteilung hin zum Sicherheitsbereich. - HSicherung des Eigentums und Ermöglichung der Anhäufung von Eigentum.
Der Staat soll zurückgedrängt und „gesund geschrumpft“ werden (Mehr Staat, weniger privat!).
- ASicherung des Eigentums und Ermöglichung der Anhäufung von Eigentum.
19Staat POWI: Die wichtigsten Fakten?
- ADie Ausprägungen und Aufgaben des Staates sind das Ergebnis politischer
Kämpfe, also von rivalisierenden Machtinteressen und Ideologien. - BDie Sicherung von Privateigentum und der kapitalistischen Produktionsweisen
bilden die zentrale Begründung des Staates. - CTheorie muss mit Empirie verknüpft werden, sodass die Gegenwart und
Vergangenheit jeweils mit theoretischen, konzeptionellen Werkzeugen, Begriffen analytisch erschlossen werden kann. - DTheorie muss mit Empirie verknüpft werden, sodass die Gegenwart und
Vergangenheit jeweils mit theoretischen, konzeptionellen Werkzeugen, Begriffen synthetisch erschlossen werden kann. - EDie Sicherung von Staatseigentum und der kapitalistischen Produktionsweisen bilden die zentrale Begründung des Staates.
- FDie Ausprägungen und Aufgaben eines Landes sind das Ergebnis politischer
Kämpfe, also von rivalisierenden Machtinteressen und Ideologien.
- ADie Ausprägungen und Aufgaben des Staates sind das Ergebnis politischer
20Migration PKW: Bedeutung der Medien im Einwanderungsdiskurs?
- AMedien „sind nicht nur ‚neutrale Berichterstatter‘, sondern wichtige Akteure in (Des-) Integrationsprozessen.
- BMedien können aktiv an der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund mitwirken, aber auch desintegrative Tendenzen in einer Gesellschaft verstärken.
- CIntegrationsbegriff nach Dorer/Marschik: Integration weder als Assimilation noch als grenzenloser Pluralismus, gesellschaftliche Einheit in Verschiedenheit „interkulturelle Integration“ als Zielvorstellung.
- DIntegrationsbegriff nach Porer/Marschek: Integration weder als Assimilation noch als grenzenloser Pluralismus, gesellschaftliche Einheit in Verschiedenheit „interkulturelle Integration“ als Zielvorstellung.
- EMedien können aktiv an der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund mitwirken, aber auch integrative Tendenzen in einer Gesellschaft verstärken.
- FMedien sind nur ‚neutrale Berichterstatter‘, und keine wichtigen Akteure in (Des-) Integrationsprozessen.
21Migration PKW: Drei verschiedene Zugangsweisen im Bezug auf Medien?
- AMediale Segregation: Minderheiten benutzen hauptsächlich Ethnomedien. Ethnische Teilöffentlichkeiten bleiben bestehen, eine Abschottung von der Mehrheitsgesellschaft findet statt. Ethnomedien aus dem Ausland helfen nicht bei der Integration im Aufnahmeland.
- BAssimilative mediale Integration: Ethnische Minderheiten sind in Medieninstitutionen integriert und repräsentiert, sie sind dadurch soziokulturell angeglichen. Als Folge bestehen keine Teilöffentlichkeiten, es besteht ein Bruch mit dem Herkunftsland.
- CInterkulturelle mediale Integration: Mehrheit und Minderheit sind miteinander verzahnt, interkulturelle Kommunikation existiert,hierbei muss eine Integration auf drei Ebenen stattfinden: Produktion, Inhalte, Nutzung.
- DInterkulturelle mediale Integration: Mehrheit und Minderheit sind miteinander verzahnt, kulturelle Kommunikation existiert,hierbei muss eine Integration auf drei Ebenen stattfinden: Produktion, Inhalte, Nutzung.
- EAssimilative mediale Integration: Ethnische Minderheiten sind in Medieninstitutionen integriert und repräsentiert, sie sind dadurch soziokulturell angeglichen. Als Folge bestehen keine Teilöffentlichkeiten, es besteht kein Bruch mit dem Herkunftsland.
- FMediale Segregation: Minderheiten benutzen hauptsächlich Ethnomedien. Ethnische Teilöffentlichkeiten bleiben bestehen, eine Abschottung von der Mehrheitsgesellschaft findet statt. Ethnomedien aus dem Inland helfen nicht bei der Integration im Aufnahmeland.
22Migration PKW: Bedeutung der Medien im Einwanderungsdiskurs?
- AMedien „sind nicht nur ‚neutrale Berichterstatter‘, sondern wichtige Akteure in (Des-) Integrationsprozessen.
- BMedien können aktiv an der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund mitwirken, aber auch desintegrative Tendenzen in einer Gesellschaft verstärken.
- CIntegrationsbegriff nach Dorer/Marschik: Integration weder als Assimilation noch als grenzenloser Pluralismus, gesellschaftliche Einheit in Verschiedenheit „interkulturelle Integration“ als Zielvorstellung.
- DIntegrationsbegriff nach Porer/Marschek: Integration weder als Assimilation noch als grenzenloser Pluralismus, gesellschaftliche Einheit in Verschiedenheit „interkulturelle Integration“ als Zielvorstellung.
- EMedien können aktiv an der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund mitwirken, aber auch desintegrative Tendenzen in einer Gesellschaft verringern.
23Migration PKW: Integration und Desintegration funktionieren (u.a.) durch welche drei Wirkungsfelder der Medien nach Hafez ?
- AStaatsbürgerliche Integration (Rechte, politische Teilhabe).
- BSoziale Integration (Bildung, Arbeit, Wohnen).
- CKulturelle Integration (Identitätsbildung, Doppelidentität, Recht auf gleichberechtigte kulturelle Existenz).
- DKulturelle Integration (Identitätsbildung, Doppelidentität, Recht auf gleichberechtigte kulturelle Mitbürger).
- ESoziale Integration (Bildung, Wohnen).
- FStaatsbürgerliche Integration (Rechte, politische Machthabe).
24Migration PKW: Bedeutung der Medien im Einwanderungsdiskurs auf der Strukturelle Ebene?
- AMedien geben durch Thematisierungsfunktion vor, welchen gesellschaftlichen Themen Wichtigkeit und Diskussionswürdigkeit zugeschrieben wird („Was wird berichtet?“).
- BDurch Intensität der Berichterstattung über Migration wird ein Eindruck von geringer/hoher gesellschaftlicher Relevanz vermittelt.
- CArt der Darstellung (Wie wird etwas berichtet?)
- DArt der Darstellung (Wie wird etwas gebeichtet?)
- EDurch Intensität der Berichterstattung über Migration wird kein Eindruck von geringer/hoher gesellschaftlicher Relevanz vermittelt.
- FMedien geben durch Thematasfunktion vor, welchen gesellschaftlichen Themen Wichtigkeit und Diskussionswürdigkeit zugeschrieben wird („Was wird berichtet?“).
25Migration PKW: Mediale Darstellungen von MigrantInnen?
- AMigrantInnen: oftmals negativ als gewalttätig, kriminell, Kostenfaktor und Bedrohung durch ihr „Anderssein“ dargestellt.
- BDifferenzierungen nach Herkunftsregion, Migrationsstatus und Geschlecht.
- CNegative Darstellung kann zu Zunahme von Rassismen in der Bevölkerung führen.
- DIn allen EU Ländern Verknüpfungen in der medialen Repräsentation von Gewalt, Kriminalität & MigrantInnen sowie Wahlkampf Instrumentalisierung.
- EIn allen EU Ländern Verknüpfungen in der medialen Repräsentation von Gewalt, Kriminalität sowie Wahlkampf Instrumentalisierung.
- FPositive Darstellung kann zu Zunahme von Rassismen in der Bevölkerung führen.
- GDifferenzierungen nach Herkunftskaste, Migrationsstatus und Geschlecht.
- HMigrantInnen: oftmals positiv als gewalttätig, kriminell, Kostenfaktor und Bedrohung durch ihr „Anderssein“ dargestellt.
26Migration PKW: Rolle der Medien auf individueller Ebene?
- ATrotz Berichterstattung spielen eigenes Wissen und eigene Erfahrungen eine entscheidende Rolle bei der Interpretation von Medieninhalten.
- BEine individuelle Verstärkung/Abschwächung/Opposition zur „message“ etc.
- CIndividueller Medienkonsum ist als eine Art „Decodierung“ zu verstehen.
- DMultikultureller Medienkonsum ist als eine Art „Decodierung“ zu verstehen.
- EEine individuelle Verstärkung/Abschwächung/Opposition zur „massage“ etc.
- FTrotz Berichterstattung spielen eigenes Unwissen und eigene Erfahrungen eine entscheidende Rolle bei der Interpretation von Medieninhalten.
27Migration PKW: Drei Arten der Unterscheidung von idealtypischen Rezeptionsweisen von Medieninhalten nach Stuart Halls?
- Adominant-hegemonial
- Bausgehandelt
- Coppositionell
- Doppositional
- Eabgehandelt
- Fdominant-hegemoniell
28Migration PKW: Rolle der Medien im (Des-/)Integrationsprozess?
- AMedien des Niederlassungslandes können förderliche oder hinderliche Funktionen in der Integration einnehmen.
- BMedien als Grenzen oder Brücken zum Herkunftsland, ebenso Grenzen- oder Brückenfunktion bei Bewältigung des Alltags im Niederlassungslandes.
- CRolle der Medien bzgl. Integration ist ein komplexer Prozess: Medien sind „Bausteine“, mit denen Menschen ihre Lebensentwürfe konstruieren und sich für den eigenen Identitätsprozess aneignen.
- DRolle der Medien bzgl. Integration ist ein einfacher Prozess: Medien sind „Bausteine“, mit denen Menschen ihre Lebensentwürfe konstruieren und sich für den eigenen Identitätsprozess aneignen.
- EMedien als Grenzen oder Brücken zum Inland, ebenso Grenzen- oder Brückenfunktion bei Bewältigung des Alltags im Ausland.
- FMedien des Niederlassungslandes können förderliche oder hinderliche Funktionen in der Desintegration einnehmen.
29Migration PKW: Medienrezeption von MigrantInnen?
- AKEIN einfacher Kausalzusammenhang: „Je mehr „Heimat Medienkonsum, desto schlechter integriert“ oder „Je mehr Medienkonsum im Niederlassungsland, desto besser integriert“.
- BKomplexes Wechselverhältnis in dem MigrantInnen ihre nationale bzw. trans-/multikulturelle Identität schaffen. Wichtige Faktoren: Alter, Bildung, Geschlecht, Klasse.
- CKomplexes Wechselverhältnis in dem MigrantInnen ihre nationale bzw. multikulturelle Identität schaffen. Wichtige Faktoren: Alter, Bildung, Geschlecht, Klasse.
- DKEIN einfacher Kausalzusammenhang: „Je mehr „Heimat Medienkonsum, desto besser integriert“ oder „Je mehr Medienkonsum im Niederlassungsland, desto schlechter integriert“.
30Migration PKW: Zusammenfassung nach Dorer und Marschik?
- ASoziale und kulturelle Migration beinhaltet auch Integration der MigrantInnen in Medienkultur.
- BStereotypische Darstellung wirkt sich auf Vorurteilsbildung der Mehrheitsgesellschaft und das Selbstbild der MigrantInnen aus.
- CMedienproduzentInnen in der Verantwortung.
- DFaire Berichterstattung über das Thema Migration ist gefragt.
- EReale Lebensumstände sollten stärker im Fokus stehen & MigrantInnen vermehrt in Medienproduktion integriert/aktiv werden.
- FIrrationale Lebensumstände sollten stärker im Fokus stehen & MigrantInnen vermehrt in Medienproduktion integriert/aktiv werden.
- GFaire Berichterstattung über das Thema Inländerintegration ist gefragt.
- HMedienrezepienten in der Verantwortung.
- IStereotypische Darstellung wirkt sich nicht auf Vorurteilsbildung der Mehrheitsgesellschaft und das Selbstbild der MigrantInnen aus.
- JSoziale und kulturelle Migration beinhaltet nicht die Integration der MigrantInnen in Medienkultur.
31Globalisierung KSA & SOZ: Historischer regionaler Forschungsfokus?
- AKSA: Außereuropäische Gesellschaften, vormals (rassistischer Weise) sogenannte “primitive” Gemeinwesen (koloniale Geschichte der Disziplin).
- BSOZ: Europäische/nordamerikanische (vormals sogenannte „moderne“) Gesellschaften.
- CSOZ: Europäische/nordafrikanische (vormals sogenannte „moderne“) Gesellschaften.
- DKSA: Innereuropäische Gesellschaften, vormals (rassistischer Weise) sogenannte “primitive” Gemeinwesen (koloniale Geschichte der Disziplin).
32Globalisierung KSA & SOZ: Überlegungen zum generellen Forschungsgegenstand?
- AKSA: soziale und kulturelle Beziehungen und Interaktionen von Menschen.
- BKSA: „naher“ Blick auf Menschen als handelnde und interagierende Subjekte in Gemeinschaften (Rekonstruktion von Lebenswelten).
- CKSA: Überlegungen auf Mikroebene, Meso- und Makroebene.
- DKSA: Stärkere „bottom-up“ Forschungsperspektive.
- ESOZ: Gesellschaftliches Zusammenleben/soziale Beziehungen in sozialen Systemen.
- FSOZ: Wie und durch was prägen/organisieren/verändern sich soziale, gesellschaftliche Strukturen.
- GSOZ: Überlegungen auf Makro-, Meso- und Mikroebene.
- HSOZ: Stärkere „top-down“ Perspektive.
- ISOZ: Stärkere „bottom-up“ Perspektive.
- JKSA: Stärkere „top-down“ Forschungsperspektive.
33Globalisierung KSA & SOZ: Methoden der Forschung?
- AKSA: Vorwiegend/große Stärke: Feldforschung (qualitative Methoden).
- BKSA: Ethnographie/teilnehmende Beobachtung als Spezialität.
- CKSA: Oft explorative Forschung.
- DSOZ: Historisch-theoretische Arbeit.
- ESOZ: Qualitative und quantitative Methoden (Bsp. für das „equity Parameter“)
- FSOZ: Qualitative und quantitative Methoden (Bsp. für das „equitlity Parameter“)
- GKSA: Oft laborative Forschung.
- HKSA: Vorwiegend/große Stärke: Feldforschung (quantitative Methoden).
34Globalisierung KSA & SOZ: Historische Einordnung der Globalisierung?
- AKSA: Ein langer Prozess, “ab wann” schwer zu definieren: Antike, Columbus, 19. Jahrhundert…
- BKSA: Dynamisierung seit 1989!
- CKSA: Ausbreitung und Rückschläge („Deglobalisierung“, dynamischer,
nicht- linear verlaufender historischer Prozess) - DSOZ: Ein fortschreitender, in Entwicklungswellen verlaufender Prozess, seit verschiedene Völker voneinander wissen.
- ESOZ: Beginn mit dem Ende des 19. und Anfang des 20 Jhdt., starkes Voranschreiten → Dynamisierung ab 1989.
- FSOZ: Ausbreitung und Rückschläge (dynamischer, nicht-linearer historischer Prozess).
- GSOZ: Rückschläge (kein dynamischer, sondern ein linearer historischer Prozess).
- HKSA: Ausbreitung und Rückschläge („Deglobalisierung“, kein dynamischer,
linear verlaufender historischer Prozess) - IKSA: Kurzer Prozess, Ab der Antike, über Columbus bis in das 19. Jahrhundert…
- JSOZ: Beginn mit dem Ende des 18. und Anfang des 19. Jhdt., starkes Voranschreiten → Dynamisierung ab 1889.
35Globalisierung KSA & SOZ: Grundlegendes Verständnis („Definition“) von Globalisierung?
- AKSA: Prozesse der internationalen Verflechtung aller Lebensbereiche.
- BSOZ: Globalisierung bedeutet Institution und ist als eine „Verfestigung von dynamischen sozialen Prozessen“ zu betrachten.
- CSOZ: Ausweitung gesellschaftlicher Prozesse im globalen Maßstab, welche zu allgemeinen Handlungsanleitungen und Beeinflussung von sozialen Beziehungen/Figurationen führen.
- DSOZ: Instandhaltung gesellschaftlicher Prozesse im globalen Maßstab, welche zu allgemeinen Handlungsanleitungen und Beeinflussung von sozialen Beziehungen/Figurationen führen.
- ESOZ: Globalisierung bedeutet Institution und ist als eine „Verallgemeinerung von dynamischen sozialen Prozessen“ zu betrachten.
- FKSA: Prozesse der internationalen Verschiebung aller Lebensbereiche.
36Globalisierung KSA & SOZ: Thematische Fokussierung in der jeweiligen Pflichtliteratur?:
- AKSA: Veränderung lebensweltlicher Prozesse, wie Identitäten, Sozialverhalten,
etc. und Sichtbarmachung von Betroffenheitsszenarien, bzw. soziale Adaption von Menschen und Gemeinschaften an Globalisierungsprozesse. - BSOZ: Effekte auf gesamtgesellschaftliche soziale Beziehungen/Strukturen, vorwiegend betrachtet von den politischen und ökonomischen Bedingungen der Globalisierung.
- CSOZ: Effekte auf gesamtgesellschaftliche soziale Beziehungen/Strukturen, vorwiegend betrachtet von den politischen Bedingungen der Globalisierung.
- DKSA: Veränderung lebensethischer Prozesse, wie Identitäten, Sozialverhalten,
etc. und Sichtbarmachung von Betroffenheitsszenarien, bzw. soziale Adaption von Menschen und Gemeinschaften an Globalisierungsprozesse.
- AKSA: Veränderung lebensweltlicher Prozesse, wie Identitäten, Sozialverhalten,
37Staat SOZ: Soziologische Zugänge zum Thema Staat?
- AFluide Intelligenz (biologischer Höhepunkt: 25-30 Jahre)
- BKristalline Intelligenz (sozial geformt, mit Alter zunehmend)
- CKristalline Intelligenz (sozial geformt, mit Alter abnehmend)
- DFluide Intelligenz (biologischer Höhepunkt: 20-25 Jahre)
38Staat SOZ: Zentrale Fragestellungen?
- ASoziale Beziehung.
- BVerhalten von Teilen der Gesellschaft: Verhalten von Alten und Jungen im Vergleich mit Reichen.
- CGesellschaftsentstehung allgemein.
- DBestand und Wandel von Gesellschaft: Integrative und desintegrative Dynamiken.
- EBestand und Wandel von Gesellschaft: Desintegrative Dynamiken.
- FBestand und Wandel von Gesellschaft: Integrative Dynamiken.
- GVerhalten von Teilen der Gesellschaft: Verhalten von Alten und Jungen im Vergleich mit Armen.
- HGesellschaftsverfall allgemein.
39Staat SOZ: Aufgaben im Forschungsbereich?
- ASoziologie erforscht soziale Beziehungen in der Gesellschaft, das Verhalten von Gruppen, Organisationen und anderen Teilen der Gesellschaft.
- BSie untersucht Veränderungen in der Gesellschaft und die inneren und äußeren Bedingungen für ihren Bestand und Wandel.
- CSie untersucht Veränderungen in der Gesellschaft und die inneren und äußeren Bedingungen für ihren Wandel.
- DSoziologie erforscht soziale Beziehungen in der Gesellschaft, das Verhalten von Gruppen, politischen Organisationen und anderen Teilen der Gesellschaft.
40Staat SOZ: Sozialer Wandel nach Zapf?
- Aprozessuale Veränderung der Sozialstruktur (=Institutionen, Kulturmuster, soz. Handlungen + Bewusstseinsinhalte).
- BMakroebene: große Systeme (Staat, Politik, Nation).
- CMesoebene: Sozialpartnerschaften ( Vereine, Kirchen, NGOs).
- DMikroebene: Familienformen und Lebensstile.
- EMikroebene: Familienformen und Vereine.
- FMesoebene: Sozialpartnerschaften ( Vereine, Familienformen, NGOs).
- GMakroebene: große Systeme (Staat, Weltpolitik, Nation).
- Hprozessierbare Veränderung der Sozialstruktur (=Institutionen, Kulturmuster, soz. Handlungen + Bewusstseinsinhalte).
41Staat SOZ: 3 Hauptkomponenten, die einen Staat ausmachen?
- AStaatsgewalt.
- BStaatsvolk.
- CStaatsgebiet.
- DStaatsreich.
- EStaatsführung.
- FStaatsordnung.
42Staat SOZ: Unterscheidung zwischen Bevölkerungs- und Staatsangehörigen aus soziologischer und juristischer Sicht?
- AStaatliche Gesetze gelten für alle Leute im Zuständigkeitsbereich. Wirtschaftliche Regeln nicht → Unterschied am Arbeitsmarkt, ob jemand Staatsbürgerschaft hat oder nicht.
- BDurch unterschiedlichen Rechtsstatus → Voraussetzungen für das Zusammenleben, den Aufbau von sozialen Beziehungen, Entwicklung von Lebensgrundlagen bedingt.
- CDurch unterschiedlichen Rechtsstatus → Voraussetzungen für das Zusammenleben, den Abbau von sozialen Beziehungen, Entwicklung von Lebensgrundlagen bedingt.
- DStaatliche Gesetze gelten für alle Leute im Zuständigkeitsbereich. Wirtschaftliche Regeln nicht → Kein Unterschied am Arbeitsmarkt, ob jemand Staatsbürgerschaft hat oder nicht.
43Staat SOZ: Zeitgenössisches Verständnis von Staat?
- ANicht der Staat begründet die Gesellschaft, sondern die Gesellschaft den Staat.
- BStaat soll Dienste für die Gesellschaft leisten und die Sicherung und Verbesserung der Lebensgrundlagen von StaatsbürgerInnen fördern.
- CUnter einem Staat versteht man besser einen Prozess und nicht eine feststehende Gestalt aus Normen und Institutionen.
- DUnter einem Staat versteht man besser keinen Prozess sondern eine feststehende Gestalt aus Normen und Institutionen.
- EStaat soll keine Dienste für die Gesellschaft leisten und die Sicherung und Destabilisierung der Lebensgrundlagen von StaatsbürgerInnen fördern.
- FNicht die Gesellschaft begründet die Staatsgewalt, sondern die Staatsgewalt die Geselslchaft.
44Staat SOZ: Container-Theorie der Gesellschaft nach Beck?
- ADer soziologische Blick folgt der ordnenden Autorität des Nationalstaates.
- BSoziologie muss die Container-Theorie hinter sich lassen, wegen Globalisierung.
- CSoziologie muss die Container-Theorie hinter sich lassen, wegen Deglobalisierung.
- DDer soziologische Blick folgt der ordnenden Integrität des Nationalstaates.
45Staat SOZ: Zukunftsthese nach Bell?
- ADaten, Information und Wissen spielen eine zentrale Rolle.
- BFür Soziologie ist das Verständnis von Wissen in Form von Fähigkeit des sozialen Handelns relevant.
- CMit der Wissensgesellschaft verbundene Unsicherheiten durch größeres Nichtwissen entstehen.
- DDer Staat ist von Interesse und Strukturen beeinflussbar.
- EDie wissensbasierte Gesellschaft stellt Selbstverständlichkeiten immer öfter in Frage.
- FStaatliche Steuerungsprozesse werden zunehmend durch Regeln des Marktes und des Netzwerks beeinflusst.
- GStaatliche Steuerungsprozesse werden zunehmend durch Regeln des freien Marktes und des Internets beeinflusst.
- HMit der Wissensgesellschaft verbundene Sicherheiten durch größeres Nichtwissen entstehen.
- IDateien, Information und Wissen spielen eine zentrale Rolle.
46Staat SOZ: Verflechtung unterschiedlicher Handlungslogiken?
- AStaatliche Macht: Logik der Hierarchie.
- BMarkt: Äquivalenzprinzip (Konkurrenz+Kooperation).
- CSoziale Systeme: Reziprozität (Wechselseitigkeit).
- DSoziale Systeme: Reziprozität (Einseitigkeit).
- EMarkt: Äquivalenzprinzip (Kooperation).
- FStaatliche Macht: Logik der Gesellschaft.
47Migration SOZ: Definition von Migration?
- AVerlagerung des Lebensmittelpunkt aus einem Land in ein anderes → dauerhafte internationale Mobilität. (nicht touristisch)
- BInnerstaatliche regionale Mobilität in Form von Pendeln oder Binnenwanderung.
- CMigration ist historisch bedingt, aber auch von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Gesellschaften abhängig.
- DMigration ist von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Gesellschaften abhängig.
- EInnerstaatliche regionale Mobilität in Form von Pendeln.
- FVerlagerung des Lebensmittelpunkt aus einem Land in ein anderes → dauerhafte internationale Mobilität. (bedeutet touristisch)
48Migration SOZ: Begünstigende und hemmende Faktoren. Ausdruck in Form von …?
- AWohlstandsgefällen.
- Bungleichen Lebenschancen.
- CMachtdifferenzen.
- Dpolitischen Differenzen.
- Egleichen Lebenschancen.
- FWohlstandswachstum.
49Migration SOZ: Welche Aussagen sind richtig?
- AIntegration ist ein gesellschaftlicher Prozess und die Anpassung, die jedes Mitglied einer soz. Gruppe leisten muss, um in ihr zu leben, ist notwendig.
- BMigration ist ein mitproduzierendes Produkt sozialer Verhältnisse.
- CEs wird oft auch von der „historischen Normalität“ von Migration gesprochen.
- DIn der soziologischen Migrationsforschung ging es hauptsächlich um Fragen nach Ursachen und Folgen der regionalen Mobilität.
- ENicht nur die lokal feststellbare Manifestation von Migration sind zu beobachten, sondern diese auch als Ausdruck globaler Entwicklung zu verstehen.
- FNicht nur die lokal feststellbare Manifestation von Migration sind zu beobachten, sondern diese auch als Ausdruck internationaler Entwicklung zu verstehen.
- GIn der soziologischen Migrationsforschung ging es hauptsächlich um Fragen nach Ursachen der regionalen Mobilität.
- HEs wird oft auch von der „historischen Abnormalität“ von Migration gesprochen.
- IMigration ist ein mitproduzierendes Produkt kooperativer Verhältnisse.
- JIntegration ist ein gesellschaftlicher Prozess und die Anpassung, die jedes Mitglied einer soz. Gruppe leisten muss, um in ihr zu leben, ist nicht notwendig.
50Migration KSA: Zentrale Fragen und Methoden?
- ABestehen und Veränderungen sozialer Identität und Ethnizität.
- BAbgrenzung und Inkorporation im Zusammenhang mit der Bewegung von mobilen Individuen und Gruppen.
- CQualitative Methoden im Vordergrund → Das Individuum wird herausgegriffen und beleuchtet → Migrantinnen als selbstständig Agierende.
- DQuantitative Methoden im Vordergrund → Das Individuum wird herausgegriffen und beleuchtet → Migrantinnen als selbstständig Agierende.
- EAbgrenzung und Inkorporation im Zusammenhang mit der Bewegung von mobilen Gruppen.
- FBestehen und Veränderungen sozialer Anonymität und Ethnizität.
51Migration KSA: Was ist die Stimulusdiffusion von Robert Heine-Geldern?
- AEine Ideen- bzw. Anregungsverbreitung bei der Erklärung von migrationsspezifischen Fragen → heute aber umstritten.
- BEine Ideen- bzw. Anregungsverbreitung bei der Erklärung von Integrationsspezifischen Fragen → heute aber umstritten.
52Migration KSA: Welche Aussagen sind korrekt?
- AKSA trägt durch Breiten Zugang zu allen Kulturregionen dazu bei, komparative Studien zu ermöglichen und empirisches Material einer Einzelstudie vor Ort in den jeweils größeren Kontext überregionaler und globaler Dynamik zu stellen.
- BMultikulturalität: meint sowohl ernstgemeinte Bestrebungen von Politikern: Nebeneinander Leben bis hin zu Miteinanderleben umfunktionieren.
- CMultikulturalität meint aber auch: politische Entschlusslosigkeit in einzelnen Sachfragen → nur scheinbare Harmonisierung interethnischer Konflikte.
- DMultikulturalität meint aber auch: politische Entschlusslosigkeit in einzelnen Sachfragen → nur scheinbare Harmonisierung interethnischer Geschäfte.
- EMultikulturalität: meint sowohl ernstgemeinte Bestrebungen von Politikern: Miteinander Leben bis hin zu Nebeneinanderleben umfunktionieren.
- FKSA trägt durch Breiten Zugang zu allen Kulturregionen dazu bei, komparative Studien zu ermöglichen und empirisches Material einer Einzelstudie vor Ort in den jeweils größeren Kontext überregionaler und interglobaler Dynamik zu stellen.
53Migration KSA: Vier Kategorien interinsularer Mobilität/temporärer Migration?
- ABesuchsfahrten aus religiösen Gründen.
- BHandelsfahrten
- CHeiratsfahrten
- DTauschfahrten zum Erhalt sozialer Kontakte.
- ETauschfahrten zum Erhalt internationaler Kontakte.
- FHeimatfahrten
- GHimmelsfahrten
- HBesuchsfahrten aus wirtschaftlichen Gründen.
54Migration KSA: Migrationstheorien?
- ARavensteins „Gesetze der Wanderung“: Binnen- und Internationale Wanderungen als Ergebnis einer Ungleichzeitigkeit von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften.
- BTheorie des dualen Arbeitsmarktes → industrielle Gesellschaften → „gute“ und „schlechte“ Arbeitsplätze – für letztere braucht man Arbeitskräfte von außen → Lohn = primäres Motiv.
- CStarks „New Economics of Migration“: Die Familie ist relevant für die Forschung und die Arbeitsmigration bezieht sich auf Unsicherheit, relative Verarmung sowie Risikoverminderung.
- DTony Starks „New Economics of Immigration“: Die Familie ist relevant für die Forschung und die Arbeitsmigration bezieht sich auf Unsicherheit, relative Verarmung sowie Risikoverminderung.
- ETheorie des dualen Arbeitsmarktes → industrielle Gesellschaften → „schlechte“ und „grottenschlechte“ Arbeitsplätze – für letztere braucht man Arbeitskräfte von außen → Lohn = primäres Motiv.
- FRabensteins „Gesetze der Wanderung“: Binnen- und Internationale Wanderungen als Ergebnis einer Ungleichzeitigkeit von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften.
55Migration POWI: EU & Entwicklung?
- ADekolonisierung (bis heute nicht abgeschlossen) → prägt die Machtasymmetrien internationaler Beziehungen.
- BSchwarze Bewegung in Großbritannien führt zu den heutigen Migrationen aus der südlichen Peripherie in die westlichen Metropolgesellschaften als Folge der postkolonialen Konstellation.
- CWährend EU ihre Binnengrenzen abbaut, Werden Außengrenzen weiterhin aufgebaut und militarisiert.
- DWährend EU ihre Binnengrenzen aufbaut, Werden Außengrenzen weiterhin abgebaut und demilitarisiert.
- EGraue Bewegung in Großbritannien führt zu den heutigen Migrationen aus der südlichen Peripherie in die westlichen Metropolgesellschaften als Folge der postkolonialen Konstellation.
- FDekolonisierung (bis heute ausgeschlossen) → prägt demnach die Machtasymmetrien nicht in internationaler, sondern nationaler, Beziehung.
56Migration POWI: Nationale Situationen?
- ABalibar: Wichtigkeit des jeweiligen sozialhistorische Kontextes der verschiedenen europäischen Staaten. Gleichzeitig können nationale Situationen aber nicht losgelöst voneinander betrachtet werden.
- BIn verschiedenen Ländern unterschiedliche Anwendung von Prinzipien des Bodenprinzips (Geburtsort) und des Blutprinzips (Verwandtschaft) in Bezug auf die Staatsangehörigkeit.
- CWachsende Wohnbevölkerung steht schrumpfender Zahl von Wahlberechtigten gegenüber → politische Entscheidungsfindung verliert so an Inklusivität und Legitimität → Demokratie wird defizitär.
- DÖsterreich: will sich selbst nicht als Einwanderungsland verstehen → Diskrepanz zwischen staatspolitischen Selbstverständnis einerseits und demographischen Fakten andererseits → Realitätsverdrängung.
- EGescheiterte „Gastarbeiter-Politik“ → ethnischen Segmentierung des Ö–Arbeitsmarktes und extremer Abhängigkeit der Ausländer von ihren Arbeitgebern
- F→ Familiennachzug (Kettenmigration) und dauerhafter Niederlassung.
→ Ausländerbeschäftigungsgesetz und „Fremdenrecht“ → zentrale Rolle.
Donaumonarchie → „ethnischen Vielfalt“ → aber schon damals = „Assimilation“ eine Bedingung für Integration und sozialer Aufstieg. - G→ Familiennachzug (Kettenrauchermigration) und dauerhafte Vernachlässigung des Nichtraucherschutzes.
→ Ausländerbeschäftigungsgesetz und „Fremdenrecht“ → zentrale Rolle.
Donaumonarchie → „ethnischen Vielfalt“ → aber schon damals = „Assimilation“ eine Bedingung für Integration und sozialer Aufstieg. - HÖsterreich: will sich selbst als Einwanderungsland verstehen → Akzeptanz zwischen staatspolitischen Selbstverständnis einerseits und demographischen Fakten andererseits → Realitätsverherrlichung.
- IWachsende Wohnbevölkerung steht schrumpfender Zahl von Wahlberechtigten gegenüber → politische Entscheidungsfindung verliert so an Inklusivität und Legalität → Demokratie wird defizitär.
57Migration POWI: Migrationspolitik und Forschung in Österreich?
- AVerschiebung der Zuständigkeiten – vom Sozialministerium hin zum Innenministerium.
- BDominanz des Aufenthalts- über das Beschäftigungsrecht führt zu einer zunehmend „polizeiliche Herangehensweise“.
- CAufstieg der FPÖ populistisch / rassistisch geführten „Ausländerpolitik“ (1993).
- DSPÖ und ÖVP stellten sich selbst als die „vernünftigeren“ politischen Akteure dar – übernahmen aber teilweise den rassistischen Diskurs und setzten einige Forderungen der FPÖ um.
- EIntensivierung der Beziehung zwischen Migrationspolitik und Migrationsforschung in den 90ern.
- FMainstream der Migrationsforschung distanziert sich von einem assimilatorisch verstandenen Integrationsbegriff (Betonung der „Wechselseitigkeit“) → dennoch: methodologischen Nationalismus.
- GIntensivierung der Beziehung zwischen Migrationspolitik und Migrationsforschung in den 80ern.
- HAbstieg der FPÖ populistisch / rassistisch geführten „Inländerpolitik“ (1993).
- IVerschiebung der Zuständigkeiten – vom Außenministerium hin zum Innenministerium.
58Migration POWI: Kritische Migrationsforschung sollte ihren Blick richten auf ...?
- AUmfassende Gesellschaftskritik.
- BGlobale Zusammenhänge.
- CBestehende Macht- und Herrschaftsverhältnisse.
- DEtablierte Ausbeutungs- und Unterdrückungsstrukturen.
- ENeu eingeführte Ausbeutungs- und Unterdrückungsstrukturen.
- FBestehende Macht- und Finanzierungsverhältnisse.
- GInternationale Zusammenhänge.
- HUmfassende Gesellschaftsstrategien.
59Staat KSA: Verschiedene Werkzeuge für besseres Zusammenleben?
- AWerkzeuge 1. Ordnung: Sprache, Gestik, Mimik.
- BWerkzeuge 2. Ordnung: Schrift, Piktogramme, Symbole.
- CWerkzeuge 1. Ordnung: Schrift, Piktogramme, Symbole.
- DWerkzeuge 2. Ordnung: Sprache, Gestik, Mimik.
60Staat KSA: Was bedeutet Konflikthaftigkeit?
- ADass wir Interessenabgleich machen müssen.
- BAlle Kommunikation dient der Bedürfnisbefriedigung zu der man Regeln (Gesetze) braucht.
- CAlle Kommunikation dient der Bedürfnisbefriedigung zu der man keinerlei Regeln (Gesetze) braucht.
- DDass wir Interessenausgleich machen müssen.
61Staat KSA: Welche Aussagen sind korrekt?
- ADer Staat ist ein sehr komplexes großes politisches Gemeinwesen.
- BMan braucht den Staat für die Bedürfnisbefriedigung und den Interessenabgleich für die Mehrheit.
- CEr bestimmt Regulative, wie Verfassung, Gesetze und Verordnungen.
- DRecht ist notwendig, um ein friedliches Auskommen aller zu ermöglichen.
- ERecht ist notwendig, um ein friedliches Einkommen aller zu ermöglichen.
- FEr bestimmt Regulative, wie Verfassung und Verordnungen.
- GMan braucht den Staat für die Bedürfnisbefriedigung und den Interessenabgleich für die Minderheit.
- HDer Staat ist ein sehr einfaches großes politisches Gemeinwesen.
62Staat KSA: Drei organisatorische Grundprinzipien eines „segmentären Systems“?
- AVerwandtschaft (Familie, Klan, Sippe).
- BTerritorialität (Haushalte, Dörfer).
- CWillentlicher Zusammenschluss oder „Assoziation“ (Gefolgschaften einzelner Führer).
- DDiese Ebenen sind nicht statisch, sondern können sich vermischen.
- EDiese Ebenen sind statisch, können sich daher nicht vermischen.
- FWillentlicher Entschluss oder „Assoziation“ (Gefolgschaften einzelner Führer).
- GTerritorialität (Markierungen, Dörfer).
- HVerwandtschaft (Familie, Klan, Sippenhaftung).
63Staat KSA: Welche Aussagen zu ehemaligen Kolonialstaaten sind richtig?
- AMeist Staaten nach westlichem Vorbild.
- BEthnisch extrem heterogene Situation.
- CExistenz zahlreicher Subgruppen.
- DExistenz zahlreicher Primärgruppen.
- EEthnisch extrem hemogene Situation.
- FMeist Staaten nach östlichem Vorbild.
64Staat KSA: Was bedeutet Transnationalismus?
- AErforschung von unterschiedlichen Formen von Staatlichkeit.
- BAuch Entstehung neuer Formen von sozialer Organisation (über Staatsgrenzen hinweg) durch Vergemeinschaftungsprozesse.
- CAuch Entstehung neuer Formen von sozialer Organisation (über Landesgrenzen hinweg) durch Vergemeinschaftungsprozesse.
- DErforschung von unterschiedlichen Formen von Stattlichkeit.
65Staat KSA: Was ist das Wantok-System?
- ABestimmendes Beziehungsverhältnis zwischen Mitgliedern einer Klangruppe.
Verhindert Nationale Identität, weil keine Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen. - BFördert ethnischen Tribalismus
- CVerringert überlokale Entwicklungsperspektiven.
- DVerringert außerlokale Entwicklungsperspektiven.
- EFördert ethnischen Exzentronismus
- FBestimmendes Beziehungsverhältnis zwischen Mitgliedern einer Klangruppe.
Verhindert Nationale Identität, weil eine Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen.
- ABestimmendes Beziehungsverhältnis zwischen Mitgliedern einer Klangruppe.
66Staat KSA: Goldman unterscheidet zwischen welchen Gesellschaften?
- ATraditionell: Führungspersönlichkeit, legitimiert durch Seniorität, Besitz von „Mana“ (Kraft zur Ausübung des Amtes), Führungsperson hatte sowohl politische als auch religiöse Funktion;
- BOffen: System stärker millitärisch und politisch orientiert als religiös, Meinungsbildung durch Bildung von Ortsparlamenten (jede Familie = 1 Stimme), In der Ratsversammlung hat auch der Häuptling nur 1 Stimme, Bemühung, um Mehrheitsverhältnisse durch demokratische Entscheidungen, Einfache Form des Parlamentarismus (Protoparlamentarismus);
- CStratifiziert: Klare Unterscheidung im Statussystem (politisch und ökonomisch bedingt), Kombination aus traditionell und offen, Gefestigtes zentralistischen System, Arbeitsteilung, spezielle Institutionen zur Überwachung, Besteuerung und allgemeine Verwaltung;
- DStratifiziert: Klare Unterscheidung im Statussystem (politisch und ökonomisch bedingt), Kombination aus traditionell und geschlossen, Gefestigtes zentralistischen System, Arbeitsteilung, spezielle Institutionen zur Überwachung, Besteuerung und allgemeine Verwaltung;
- EGeschlossen: System stärker millitärisch und politisch orientiert als religiös, Meinungsbildung durch Bildung von Ortsparlamenten (jede Familie = 1 Stimme), In der Ratsversammlung hat auch der Häuptling nur 1 Stimme, Bemühung, um Mehrheitsverhältnisse durch demokratische Entscheidungen, Einfache Form des Parlamentarismus (Protoparlamentarismus);
- FTraditionell: Führungspersönlichkeit, legitimiert durch Senilität, Besitz von „Mana“ (Kraft zur Ausübung des Amtes), Führungsperson hatte sowohl politische als auch religiöse Funktion;
67Staat PKW: Welche Aussagen sind richtig?
- AZentral für Verständnis von Staat ist die Öffentlichkeit.
- BDurch öffentlichen Diskurs: Diskussion von Meinungen und Interessen der Bürger und gesellschaftlichen Akteuren.
- CWurzeln der Öffentlichkeit in der Antike. → Agora (Marktplatz) – öffentliche Debatten.
- DHeutiges Verständnis von Ö → aus Zeit der Aufklärung (18.Jhdt), franz. Revolution.
- EHeutiges Verständnis von Ö → aus Zeit der Aufklärung (17.Jhdt), franz. Revolution.
- FWurzeln der Öffentlichkeit in der Antike. → Aorta (Marktplatz) – öffentliche Debatten.
- GDurch öffentlichen Diskurs: Diskussion von Meinungen und Interessen der Politiker und gesellschaftlichen Akteuren.
- HZentral für Verständnis von Staat ist der Ausschluss der Öffentlichkeit.
68Staat PKW: Welche Öffentlichkeitstheorien gibt es?
- ARepräsentative liberale Theorie: Spiegelmodell, Vertreter Luhmann, Eliten, Experten → sollen Interessen der Bürger vertreten, Bestimmt durch Wahlen;
- BPartizipatorische Liberale Theorie: Transparenz, Österreich als Marktplatz der Ideen, Bürger sollen an Österreich partizipieren, Wichtig ist Vielfalt der Information;
- CDiskursive Theorie: Deliberatives modell, Vertreter Habermas, Partizipation unterschiedlicher Akteure an Östereich, Fragen nach Qualität und Rationalität, Diskurs für gegenseitiges Verstehen und Konsens, Diskursbereitschaft, Respekt und geteilte Normen und Werte;
- DDiskursive Theorie: Deliberatives modell, Vertreter Dvorak, Partizipation unterschiedlicher Akteure an Östereich, Fragen nach Qualität und Rationalität, Diskurs für gegenseitiges Verstehen und Konsens, Diskursbereitschaft, Respekt und geteilte Normen und Werte;
- EPartizipatorische Liberale Theorie: Transparenz, Österreich als Marktplatz der Ideen, Bürger sollen an Österreich partizipieren, Wichtig ist die Verschleierung der Information;
- FRepräsentative liberale Theorie: Spiegelmodell, Vertreter Habermas, Eliten, Experten → sollen Interessen der Bürger vertreten, Bestimmt durch Wahlen;
- GKonstruktivistische Theorie: nicht alle haben in der Österreich die gleichen Chancen, Aufbrechung der Machtstrukturen als Rolle der Medien, Möglichst alle sollen teilhaben können → offener Zugang zur Öffentlichkeit;
69Staat PKW: Mehrere Idealformen?
- AAutoritäre Institutionalisierung: Medien unterliegen staatlicher Kontrolle, Zensur, Verbote.
- BTotalitäres Mediensystem: Kontrolle durch den Staatsapparat noch radikaler, Nicht nur Verhinderung von Produktionen, sondern auch Produktion gewünschter Inhalte, keine Meinungsvielfalt, Zwang zum Empfang staatlicher Medien.
- CLiberale Institutionalisierung: Medien sind ausschließlich im privaten Besitz, Regulierung durch die Marktmechanismen, Nur allgemeine Grundlagen festgelegt, Problem: mögliche Monopolbildung → Abhängigkeiten, Medien sind nicht nur Wirtschaftsgüter sondern auch Kulturgüter, Medienprodukte stark nach Zielgruppen ausgerichtet, Publizistische Qualität: geringer Stellenwert.
- DDemokratisch kontrollierten Modell: Zentrale Bereiche staatlich reguliert, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Zentral: Binnenpluralismus und Chancen zum Zugang, Mediensystem soll keinen parteipolitischen Interessen folgen;
- EDemokratisch kontrollierten Modell: Zentrale Bereiche staatlich reguliert, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Zentral: Binnenpluralismus und Chancen zum Zugang, Mediensystem soll parteipolitischen Interessen folgen;
- FLiberale Institutionalisierung: Medien sind ausschließlich im öffentlichen Besitz, Regulierung durch die Marktmechanismen, Nur allgemeine Grundlagen festgelegt, Problem: mögliche Monopolbildung → Abhängigkeiten, Medien sind nicht nur Wirtschaftsgüter sondern auch Kulturgüter, Medienprodukte stark nach Zielgruppen ausgerichtet, Publizistische Qualität: geringer Stellenwert.
- GTotalitäres Mediensystem: Kontrolle durch den Staatsapparat noch radikaler, Nicht nur Verhinderung von Produktionen, sondern auch Produktion gewünschter Inhalte, Meinungsvielfalt, Zwang zum Empfang staatlicher Medien.
- HAutoritäre Institutionalisierung: Medien unterliegen keiner staatlichen Kontrolle, Zensur, Verbote.
70Globalisierung POWI: Typische Faktoren?
- ASchwindender Einfluss der Bedeutung des geographischen Ortes für die soz. Raumbildung.
- BZunahme sozialer Aktivität jenseits geographischer und staatlicher Grenzen.
- CZunahme der Geschwindigkeit dieser Vorgänge.
- DAbnahme der Geschwindigkeit dieser Vorgänge.
- EZunahme sozialer Aktivität jenseits ethnischer und staatlicher Grenzen.
- FGroßer Einfluss auf die Bedeutung des geographischen Ortes für die soz. Raumbildung.
71Globalisierung POWI: Dichotomie der Globalisierung am Beispiel der Luftfahrt?
- ALuftfahrt ist einerseits Motor für die Globalisierung, aber auch durch sie determiniert, weil: neue kapitalistische Produktionsformen → Entgrenzung von Administration und Unternehmensaktivitäten → Steuerung von politischen Prozessen auf mehreren Ebenen gleichzeitig (Governance) → Wettbewerbsdruck → Unsicherheit und Irrationalität.
- BLuftfahrt ist einerseits Motor für die Globalisierung, aber auch durch sie determiniert, weil: neue materialistische Produktionsformen → Entgrenzung von Administration und Unternehmensaktivitäten → Steuerung von politischen Prozessen auf mehreren Ebenen gleichzeitig (Governance) → Wettbewerbsdruck → Unsicherheit und Irrationalität.
- CLuftfahrt ist einerseits Motor für die Globalisierung, aber auch durch sie determiniert, weil: neue kapitalistische Produktionsformen → Entgrenzung von Administration und Unternehmensaktivitäten → Steuerung von politischen Prozessen auf mehreren Ebenen gleichzeitig (Governance) → Wettbewerbsdruck → Unsicherheit und Rationalität.
72Globalisierung POWI: Erklärungsansätze?
- AInternationalisierung: Anstieg der Multipolarität im internationalen politischen
System → Zunahme des Austausches und der Abhängigkeit. - BLiberalisierung: Ergebnis neoliberaler, makroökonomischer Politik, Ergebnis der Wirtschaftsinteressen moderner Industrienationen.
- CUniversalisierung: Weltweite Synthese von Kulturen → Errichtung einer demokratischen Weltordnung für die globale Freiheit. Kreolisierung= Neue Bedeutungen entstehen aus der Neuformierung fremder Sitten, Kulturen.
- DModernisierung: Prozess der zunehmenden Verbreitung „moderner“ Kategorien, wie Kapitalismus, Rationalismus, Industrialisierung, Bürokratie, Individualisierung.
- ELösung: Stärkung von Zivilgesellschaft, Förderung pluralistischer Formen.
- FLösung: Schwächung von Zivilgesellschaft, Förderung pluralistischer Formen.
- GModernisierung: Prozess der zunehmenden Verbreitung „moderner“ Kategorien, wie Kapitalismus, Irrationalismus, Industrialisierung, Bürokratie, Individualisierung.
- HUniversalisierung: Weltweite Synthese von Kulturen → Errichtung einer demokratischen Weltordnung für die nationale Freiheit. Kreolisierung= Neue Bedeutungen entstehen aus der Neuformierung fremder Sitten, Kulturen.
- ILiberalisierung: Ergebnis liberaler, makroökonomischer Politik, Ergebnis der Wirtschaftsinteressen moderner Industrienationen.
- JInternationalisierung: Abstieg der Multipolarität im internationalen politischen
System → Zunahme des Austausches und der Abhängigkeit.
- AInternationalisierung: Anstieg der Multipolarität im internationalen politischen
73Globalisierung PKW: Die Kolonialistische Globalisierung?
- AEntdeckung Amerikas.
- BIndustrielle Revolution.
- CKolonialmächte reich/Ausbeutung der Besetzten.
- DKolonialmächte reich/Ausbeutung der Großgrundbesitzer.
- EIndustrielle Realität.
- FAusbeutung Amerikas.
74Globalisierung PKW: Imperialistische Globalisierung?
- ADurch industrielle Revolution.
- BNationale Rohstoffe knapp, das Konsumniveau steigt.
- CNationale Rohstoffe vorhanden, das Konsumniveau sinkt.
- DDurch imperalistische Revolution.
75Globalisierung PKW: Neoliberale Globalisierung?
- AAb 1945.
- BPrinzip des grenzenlosen Marktes.
- CZiel: Deregulierung.
- DZiel: Regulierung.
- EPrinzip des abgegrenzten Marktes.
- FAb 1955.
76Globalisierung PKW: Was ist der KOF-Index?
- AMisst 3 Dimensionen der Globalisierung → politisch, ökonomisch und sozial.
- BMisst 4 Dimensionen der Globalisierung → politisch, ökonomisch, kapitalistisch und sozial.
- CMisst 3 Dimensionen der Globalisierung → politisch, ökonomisch und kapitalistisch.
77Globalisierung PKW: Was ist unter der Glokalisierung zu verstehen?
- AMassenmedien aufgrund von Politik und Gesellschaft an Staat gebunden.
- BMedienprodukte bieten Unterhaltung und Info.
- CAbstimmung auf nationaler Ebene.
- DNationalstaatliche Infos vor globalen Unterhaltung: Bezug zu Publikum als Konsumenten (z.b. f. Österreichischen Werbemarkt)
- ENationalstaatliche Infos vor globalen Unterhaltung: Bezug zu Publikum als Konsumenten (z.b. f. Österreichischen Wirtschaftsmarkt)
- FAbstimmung auf internationaler Ebene.
- GMedienprodukte verbieten Unterhaltung und Info.
- HMassenmedien aufgrund von Politik und Gesellschaft an die Politik gebunden.
78Globalisierung PKW: Kritik an der Globalisierung?
- AGlobalisierung heißt nicht: Globalisierung der Presse- oder Informationsfreiheit.
- BWestlicher Kulturimperialismus: Hoher Medienanteil aus westlichen Ländern verzerrt Weltwahrnehmung.
- CÖstlicher Kulturimperialismus: Hoher Medienanteil aus östlichen Ländern verzerrt Weltwahrnehmung.
- DGlobalisierung heißt: Globalisierung der Presse- oder Informationsfreiheit.
79Globalisierung PKW: Effekte der Globalisierung?
- AMilgram: Small World Effect (Infrastruktur vorindustrieller Gesellschaften, modernes Phänomen).
- BMcLuhan: Global Village (Verschiedene Kulturepochen bis zur Elektrizitätsepoche)
- CLuhmann: Weltgesellschaft (in Anlehnung an Luhans Kulturepochen).
- DLippmann: Weltgesellschaft (in Anlehnung an Luhans Kulturepochen).
- EMcLuhan: Global Village (Verschiedene Kulturepochen bis zur Industrieepoche)
- FMilgram: Small World Effect (Infrastruktur vorindustrieller Gesellschaften, altes Phänomen).
Información
- Descripción
- Fragen zu Staat, Globalisierung und Migration aus der Perspektive von PKW: Publizistik- und Kommunikationswissenschaft POWI: Politikwissenschaft KSA: Kultur- und Sozialanthropologie SOZ: Soziologie
- Autor
- Manfred Grasl
- Idioma
- Deutsch
- Visitas
- 64
- Etiquetas
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