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Fichas

Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

Anna V Psychologie Alemán 34 fichas

Fichas del conjunto (34)

  1. 1Kategorie Neurosepsychische Störung, die meistens durch ein schlimmes Erlebnis hervorgerufen ist, das der Betroffene noch nicht richtig verarbeitet hat
    (Psychoanalyse, unbewusste emotionale Grundbedürfnisse…)
  2. 2Neurosenpsychologischer Konfliktunvereinbare Wünsche/Motive -> Spannung, Reaktivierung früherer Konflikte
  3. 3Unterschied gesunde Ängste / pathologische ÄngsteGesunde Ängste = Auslöser real bedrohlich, endet mit Ende der auslösenden Situation
    Pathologische Ängste = objektiv nicht bedrohlich, Ausmaß nicht angemessen, bestehen über Situation hinaus
  4. 4Grundformen von Angsterkrankungen1) Phobien (an Auslöser gebunden)
    2) Panikstörungen ("aus heiterem Himmel")
    3) generalisierte Angststörung (Lebenseinstellung)
  5. 5F40 Phobische Störungen Merkmale- Angst durch eindeutig definierte, ungefährliche Situation
    - Einzelsymptome (Herzklopfen etc) & sekundäre Ängste (Kontrollverlust, Tod)
    - Erwartungsangst
    - Coping durch Vermeidungsverhalten (-> Verstärkung)
  6. 6F40.0 Agoraphobie- Klaustrophobe Änsgte (Menschenmassen etc.)
    - Angst das Haus zu verlassen
    - Öffentliche Plätze
    - Allein in Verkehrsmitteln
    - Angst vor imaginiertem Skandal (Ohnmacht, Herzanfall)
    Furcht nicht vor der spezifischen Situation, sondern vielmehr vor Hilflosigkeit/Kontrollverlust in der Situation
  7. 7F40.1 Soziale Phobie Angst vor dem Erröten?Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt.
    Erythrophobie
  8. 8F40.2 Spezifische Phobien EinteilungUmwelt-Typus
    Tier-Typus
    Situativer-Typus
    Blut-Spritzen-Verletzungs-Typus
  9. 9F41 andere Angststörungen Allgemeines Merkmal Welche Störungen zählen dazu?Angst nicht auf bestimmte Umgebungssituation begrenzt
    F41.0 Panikstörung
    F41.1 generalisierte Angststörung
    F41.2 Angst und depressive Störung gemischt
  10. 10F41.1 PanikstörungF41.0 Panikstörung
    -Anfallsartige, schwere Angstattacken, meist Todesangst
    -Gesteigerte Erregung (Atmung, Zittern, Schwindel etc.)
    -Zwischen den Attacken angstfrei!
    -Erwartungsangst als erhebliche Beeinträchtigung
  11. 11F41.1 Generalisierte Angststörung- Durchgängiger Angstzustand, nicht auf bestimmten Stimulus beschränkt
    - Anhaltende innere Unruhe, chronische Anspannung
    - Ständige Sorge und Vorahnung vertrauter Personen könne etwas zustoßen
    - Psychodynamisch: instabile Persönlichkeit mit instabilen Angstbewältigungsstrategien
  12. 12F41.2 Angst und depressive Störung gemischtDiagnose darf nur vergeben werden, wenn keine der beiden signifikanter ausgeprägt ist, sodass Einzeldiagnose nicht gerechtfertigt
  13. 13F41er Therapiemöglichkeiten-Kognitive Verhaltenstherapie: Reiz-Konfrontation, beruhigende Verhaltenstechniken lernen, Denkmuster durchbrechen
    - Multimodale Verhaltenstherapie: Aufarbeitung von Erlebnissen & Traumata, Aufhebung von angstbedingten Verhaltensblockaden
    - Psychodynamische Kurztherapie: Stärkung der Persönlichkeit (Ich-Schwäche)
    - Serotonin-Wiederaufnahmehemmer & Antidepressiva
  14. 14F42 Zwangsstörungen zentrale Symptome Diagnostik?-Zentrales Symptom: Subjektiver Zwang, Wiederkehrende Zwangsgedanken oder Handlungen
    -Zwangsrituale sollen der Neutralisierung dienen -> vorbeugend gegen objektiv unwahrscheinliches Ereignis, ständig anwesendes Gefühl von Angst
    -Zwangsgedanken = Denkstörung
    -Ausführung des Zwangs ist unangenehm und leidvoll
    Kriterien für Diagnose:
    - Mindestens 2 Wochen
    - EIGENE Gedanken (nicht von anderen außen)
    -Mind. 1 Zwangsgedanke wird als übertrieben oder unsinnig anerkannt
    -Versuch des Widerstandes
    - Komplexe Diagnostik (Heterogenität von Symptomen & Komorbidität zu anderen Störungen)
    - Zwangsstörungen haben meist auch phobische Züge
  15. 15Ausschlusskriterium bei der Diagnose einer ZwangsstörungMan darf nicht gleichzeitig eine Zwangsstörung und eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung kodieren!
    Darf nicht bedingt sein durch andere psych. Störung (Schizophrenie F2, affektive Störung F3, zwanghafte Persönlichkeitsstörung F60.5)
  16. 16F42er Therapiemöglichkeiten- Kombination aus Psychopharmaka und Verhaltenstherapie
    - Ritualverhinderung und Konfrontation mit Stimulus
    - Zwangsgedanken -> Entfernung von eigenen Gedanken zB durch Tonbandaufnahmen
    - Kognitive Umstrukturierung/ Veränderung der Bedeutung
  17. 17F43 Reaktionen auf schwere Belastungen und AnpassungsstörungenUrsache: Lebensereignis, üblicherweise einhergehend mit massiver Angst & Hilflosigkeit, Reaktion auf außergewöhnliche psychische/psychische Belastung
  18. 18F43er TherapiemöglichkeitenZiel: Abbau kognitiver und behavioraler Vermeidung und Veränderung des Traumathemas
    Traumabearbeitung:
    • Furchtstruktur aktivieren
    • Erleben der Traumatisierung (alle Kognitionen, Emotionen, Reaktionen zulassen)
    • Durcharbeitung in einem geschützten therapeutischen Rahmen
    • Kognitive Umstrukturierung
  19. 19F43.0 Akute Belastungsreaktion Zeitkriterium? SymptomeBeginn der Symptomatik: innerhalb von Minuten nach dem Ereignis
    Rückbildung innerhalb von 2-3 Tagen
    Gefühl der Betäubtheit, Bewusstsein/Aufmerksamkeitseinschränkungen, Desorientierung
  20. 20F43.1 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Zeitkriterium? Symptome Ausblick/VerlaufBeginn der Symptomatik: Innerhalb von sechs Monaten nach dem Ereignis
    1) wiederholtes Erleben des Traumas (Flashbacks), Alpträume, erhöhte Schreckhaftigkeit, Schlafstörung, Angst
    2) Betäubtheit, emotionale Stumpfheit, Gleichgültigkeit ggü anderen Menschen, Freudlosigkeit, (Depression, Suizidgedanken)
    -Oft kommt es zur Heilung, manchmal chronisch -> andauernde Persönlichkeitsveränderung
  21. 21F43.2 Anpassungsstörung Zeitkriterium? SymptomeBeginn der Symptomatik: Innerhalb von einem Monat nach dem Ereignis
    Symptome halten meist nicht länger als 6 Monate an!
    Anpassungsprozesses nach einer einschneidenden Lebensveränderung
    -Begünstigt durch hohe Vulnerabilität
    -Symptomatik: depressive Stimmung, Angst/Sorge, Störung anderer affektiver Qualitäten, Störung des Sozialverhaltens
  22. 22PTBS Unterscheidung von TraumataTyp-1 Trauma: umschriebene, singuläre traumatische Ereignisse (zB Verkehrsunfall, Überfall...)
    Typ-2 Trauma: manchmal bereits früh in der Kindheit einsetzende und sich wiederholende Traumata (zB Krieg, wiederholter sexueller Missbrauch...)
    Unterscheidung außerdem:
    "man-made-disaster" vs. Katastrophen
  23. 23F44 Dissoziationsstörungen (Konversionsstörungen) Ursprung? Zwei Bereiche von Symptomen-Durch die Symptombildung wird ein verinnerlichter Konflikt verarbeitet
    -Störungen hauptsächlich im neurologischen Bereich
    - Zwei Bereiche von Symptomen
    1) Störung der Empfindung + Wahrnehmung (Sensibilität, Hörstörung)
    2) Störungen im Bereich der Motorik (Gangstörung, Lähmung) und in Kombination mit Störungen des Bewusstseins + Gedächtnis (Amnesie, Trance, Stupor etc.)
    Symptomatik reduziert Angst und Spannung
  24. 24KonversionUmsetzung eines psychischen Konflikts in körperliche Symptome
    -> Darstellung von Konflikten/Wünschen in für den Betroffenen nicht mehr verständlicher Körpersprache
    (ursprünglich psychoanalytisches Konzept)
  25. 25DissoziationZerfall in Einzelteile, Bewusstseinsspaltung
    Als Folge schwerer chronischer Traumata angesehen (zB sexueller Missbrauch) -> Abspaltung von unverarbeitetem psychischen Material – misslungener Bewältigungsmechanismus
  26. 26Beispiele für dissoziative ZuständeDissoziativer Stupor
    Dissoziativ Amnesie
    Dissoziative Krampfanfälle
    Dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung
  27. 27F44er Therapiemöglichkeiten- Symptome können i.d.R. durch aktive Zuwendung schnell zurückgebildet werden, z.B. durch Krankengymnastik und Psychotherapie
    - Einsatz von Medikamenten sinnvoll bei Stupor und Trance
    - Bearbeitung der Traumatisierung und innerer Konflikte
  28. 28F45 Somatoforme StörungenUrsache: veränderte Wahrnehmung des körperlichen Befindens
    - durch Fokussierung werden körperliche Veränderungen verstärkt erlebt, Einbildung von Krankheitszeichen
    -> somatoforme Störungen = Störungen der Informationsverarbeitung introzeptiver Signale
    -Verändertes, zu eng gefasstes Konzept von Gesundheit
    -Erkennbare Muster: häufige Arztbesuche, vermehrt körperliche Schonung, Reduzierung der Kommunikationsinhalte auf Krankheitsthemen, Entstehung von echten organischen Leiden
  29. 29F45.2 Hypochondrische Störungbeharrliche Beschäftigung mit der Möglichkeit an einer schweren Krankheit zu leiden
  30. 30F45.0 Somatisierungsstörungmultiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome (mind. 2 Jahre lang)
  31. 31F45.3 Somatoforme autonome FunktionsstörungSymptome einer (scheinbar) funktionellen körperlichen Krankheit/Schädigung vegetativ versorgter Organe
    Herz-Kreislauf
    Verdauungssystem
  32. 32F45er TherapiemöglichkeitenErschwert, da Fokussierung der Betroffenen auf Körper -> kein Interesse an Psychotherapie!
    -Mischung aus organmedizinischen & psychosozialen Maßnahmen
  33. 33Komorbidität bei Somatoformen Störungenhäufig mit Depression und Angst kombiniert
  34. 34F45.40 & F45.41 Anhaltende Schmerzstörunganhaltender, schwerer körperlicher Schmerz, der medizinisch nicht ausreichend erklärt werden kann

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Descripción
Psychologie Fichas sobre Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen, creado por Anna V el 06/01/2018.
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Anna V
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