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Fichas

Fragen Persönlichkeit Eysenck

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie Alemán 7 fichas

Fichas del conjunto (7)

  1. 1Skizzieren Sie eine experimentelle Untersuchung, in der Eysencks Inhibitionstheorie und seine Arousaltheorie unterschiedliche Aussagen machen.Kritische Flimmerverschmelzungsfrequenz: (FVF)
    Ausgangspunkt:
    Licht, das bei moderater Frequenz ein- und ausgeschaltet wird, scheint zu flimmern. Bei Erhöhung der Frequenz verschmilzt das Flimmern zu kontinuierlichem Lichteindruck (diese Frequenz = FVF, individuell unterschiedlich)
    Annahme Eysenck:
    individuelle Unterschiede in FVF hängt mit Extraversion zusammen —
    Introvertierte müssen sensorische Reize präziser verarbeiten (höheres Arousal) und daher eine höhere Frequenz haben. Wenn sensorische Stimulation aber sehr hoch wird, müsste die transmarginale Hemmung bei Introvertierten früher einsetzen, damit müssten Extravertierte ein höheres Arousal aufweisen und eine höhere FVF haben.
    Vorhersagen beider Theorien:
    Inhibitions-Theorie:
    Reaktive Hemmung erleichtert die getrennte Wahrnehmung der Lichtblitze
    und so sollten E höhere FVF aufweisen. (E > I)
    Arousaltheorie:
    höhere kortikale Erregung soll Stimulierung verstärken, höhere Stimulusintensität geht einher mit höherer FVF. (E < I)
    => Befundlage spricht stärker für die Arousaltheorie
  2. 2Welche Verhaltenssysteme unterschied Gray, und durch welche situativen Reize werden sie aktiviert?1. Behavioral Inhibition System BIS
    - Vermeidung von Negativem:
    Ansteigendes Angstniveau reflektiert ein steigendes Niveau an Empfänglichkeit für Anzeichen von Bestrafung, Nichtbelohnung, Neuheit.
    2. Behavioral Activation System BAS
    - Suchen von Positivem:
    Ansteigendes Impulsivitätsniveau reflektiert ein steigendes Niveau an Empfänglichkeit für Anzeichen von Belohnung und Nichtbestrafung.
  3. 3Welche Beziehungen bestehen zwischen Eysencks und Grays Temperamentsauffassung auf Beurteilungsebene?• Impulsivität ist eher mit Psychotizismus assoziiert als mit Extraversion.
    - Gray benutzt zunächst Eysenck-Skalen zu E und N zur Überprüfung der RST und zeigte, dass Extravertierte besser mit Belohnungssignalen und Introvertierte besser mit Bestrafungssignalen lernen.
    - Lernunterschiede können auch durch unterschiedliche kortikale Erregung, die die Verstärker auslösen, erklärt werden. (nach Eysenck)
  4. 4Beschreiben Sie die Modifikation des Eysenck-Modells nach J. Gray!Alternatives 2-Faktoren-Modell:
    • Rotation der Faktoren Neurotizismus und Extraversion, neue Dimensionen: Angst (Gehemmtheit) und Impulsivität („Aktiviertheit“).
    Hauptaussagen:
    1. Ansteigendes Angstniveau reflektiert ein steigendes Niveau an Empfänglichkeit für Anzeichen von Bestrafung, Nichtbelohnung, Neuheit.
    => Behavioral Inhibition System BIS (Vermeidung von Negativem)
    2. Ansteigendes Impulsivitätsniveau reflektiert ein steigendes Niveau an Empfänglichkeit für Anzeichen von Belohnung und Nichtbestrafung.
    => Behavioral Activation System BAS (Suchen von Positivem)
    3. Extraversion reflektiert in diesem Zusammenhang die relative Stärke von BIS und BAS, Neurotizismus die gemeinsame Stärke (grafisch: E= x-Achse, N = y-Achse).
  5. 5Wie unterscheidet sich die Arousaltheorie von der Inhibitionstheorie im Ansatz von Eysenck?Der Unterschied zwischen diesen Theorien besteht im Begriff der Hemmung:
    Während bei der Inhibitionstheorie das Koonzept der reaktiven Hemmung postuliert wird, steht bei der Arousaltheorie das Konzept der Transmarginalen Hemmung im Vordergrund.
    Aussage der reaktiven Hemmung:
    Dieser Prozess ist eine Reaktion auf externe exzitatorische Stimuli. Nach der Inhibitionstheorie ist dieser Prozess bei Introvertierten geringer, da sie weniger externe Stimuli zur Erregung benötigen, weil sie ein hohes Grundmaß an internem exzitatorischem Potential aufweisen, sowie einen schnellen Erregungsaufbau.
    Aussage der transmarginalen Hemmung:
    Beschreibung, als ein Prozess zur Abwehr einer Übererregung des Systems, ausgehend vom Grundarousal + externer Stimuli zur Vermeidung der Überreizung.
    Da Introvertierte nach der Arousaltheorie ein höheres Grundarousal haben, fällt bei ihnen die transmarginale Hemmung höher aus und setzt auch eher ein, in Extremsituationen haben sie also eine Stärkere Hemmung mit der Folge geringeren Arousals als Extravertierte
  6. 6Erläutern Sie die Arousal-Theorie von Eysenck. Welche Vorhersagen können daraus für das Verhalten Extravertierter und Introvertierter Personen abgeleitet werden?Die Arousaltheorie von Eysenck besagt, dass Extraversion bzw. Introversion ein Ausdruck der Funktionsweise des ARAS sei.
    In dieser Theorie postuliert Eysenck, dass Extravertierte ein prinzipiell geringeres Grundarousal haben, Introvertierte hingegen ein hohes Grundarousal (ausgehend vom ARAS).
    Ferner geht Eysenck davon aus, dass es ein optimales Erregungsniveau gibt (positive hedonische Erregung), welches vom Organismus angestrebt wird. Nach der Arousaltheorie muss also ein Extravertierter Mensch vermehrt externe Reize suchen, um auf das für ihn optimal empfundene Level der Erregung zu gelangen, was sich in Extravertiertem Verhalten äußert (laute Musik, lange auf Parties, viel Kontakt zu Menschen etc.)
    Ein Introvertierter Mensch hingegen benötigt weniger externe Reize aufgrund eines höheren Grundarousals. Dies äußert sich daher in Introvertiertem Verhalten, also eher in der Meidung externer Stimuli (Zurückgezogenheit, Ruhebedürfnis, leisere Musik etc.)
  7. 7Beschreiben Sie das Vorgehen Eysencks bei der Etablierung der Psychotizismus-Dimensiona

Información

Descripción
Zellbiologie (Differentielle Psychologie) Psychologie Fichas sobre Fragen Persönlichkeit Eysenck, creado por Joney Stoney el 18/08/2018.
Creado por
Joney Stoney
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