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Vorlesung 06 - Kohlenhydrate und Nukleinsäuren

Mai H Biochemie Alemán 45 fichas

Vorlesung 06 - Kohlenhydrate und Nukleinsäuren

Fichas del conjunto (45)

  1. 1Kohlenhydrate• Glykane (=gekoppelte Verbindungen
    aus Lipiden und Kohlenhydraten oder
    Proteinen und Kohlenhydraten) sind
    essentiell zum Austausch von
    Informationenin allen Lebensbereichen!
    • Ribose und Desoxyribose sind Teile des
    Grundgerüsts von RNA und DNA
    • Strukturelemente in den Zellwänden
    von Bakterien und Pflanzen
    • Energiespeicher, Brennstoffe,
    Metaboliten
  2. 2Kohlenhydrate 2Kohlenhydrate 2
  3. 3Stereochemie von KohlenhydratenStereochemie von Kohlenhydraten
  4. 4Stammbaum der D‐AldosenStammbaum der D‐Aldosen
  5. 5Konformationen von HexosenKonformationen von Hexosen
  6. 6D-Ribose (D‐Aldose)D-Ribose (D‐Aldose)
  7. 7D-DesoxyriboseD-Desoxyribose
  8. 8D-Glucose (D‐Aldose)D-Glucose (D‐Aldose)
  9. 9D-Mannose (D‐Aldose)D-Mannose (D‐Aldose)
  10. 10D-Galactose (D‐Aldose)D-Galactose (D‐Aldose)
  11. 11D-Fructose (D‐Ketose)D-Fructose (D‐Ketose)
  12. 12Wichtige MonosaccharidbausteineWichtige Monosaccharidbausteine
  13. 13Disaccharide• Zwei Monosaccharidbausteine, durch
    O‐glykosidische Bindung verknüpft
    • Reduzierende Zucker: Eine Aldehyd- oder Ketofunktion bleibt auf einem der
    beiden Bausteine erhalten
    (z.B. Lactose, Maltose)
    • Nichtreduzierende Zucker: die OH-Gruppe an Position C1 eines der beiden Bindungspartner hat zum Vollacetal reagiert, keine Aldehyd- oder Ketofunktion mehr vorhanden
    (z.B. Saccharose)
  14. 14Polysaccharide• Cellulose: am häufigsten vorkommende
    organische Verbindung der Biosphäre
    • 10^15kg Jahresproduktion
    • β‐1,4-Bindung erzeugt Fasern mit
    hoher Zugfestigkeit
    • Stärke und Glykogen bilden helikale Strukturen
    • bessere Wasserlöslichkeit zur
    Ausbildung eines schnell zugänglichen Glucosespeichers
  15. 15Glycosyltransferasen (Def.)Als Glykosyltransferasen bezeichnet man die zur Gruppe II der EC-Klassifikation gehörigen Enzyme, die aktivierte Zucker (Glykosylreste) auf ihr Substrat übertragen. Diese Reaktionen laufen üblicherweise bei der Bildung von Glykoproteinen als N-Glykosylierung im endoplasmatischen Retikulum oder als O-Glykosylierung im Golgi-Apparat ab.
    Auch die Glykosylierung von Glykolipiden (beispielsweise von Zerebrosiden und Gangliosiden) wird durch Glykosyltransferasen katalysiert.
  16. 16—
  17. 17GlycosyltransferasenGlycosyltransferasen
  18. 18Vergleich von Glykanen mit ProteinenVergleich von Glykanen mit Proteinen
  19. 19Glykoproteine• Glykoproteine tragen kovalent gebundene Kohlenhydratstrukturen („Glykane“)
    • Bestandteil von Zellmembranen für
    Erkennungsprozesse
    • Glykosylierung wirkt stabilisierend
    • Bindung des Glykans an Asparagin:
    N‐glykosidische Bindung
    • Bindung des Glykans an Serin oder
    Threonin: O‐glykosidische Bindung
    • Glykosylierung findet im endoplasmatischen Retikulum statt
  20. 20N‐glykosylierte ProteineN‐glykosylierte Proteine tragen typische Oligosaccharidstrukturen
  21. 21Zusammenfassung 11. Kohlenhydrate kommen als Mono‐,
    Oligo‐oder Polysaccharide vor.
    2. Hexosen und Ketosen kommen als
    Halbacetale bzw. als Hemiketale in
    Ringform (Pyranosen und Furanosen)
    vor. Dabei entstehen α‐und β‐Anomere. 3. Bei der Bildung von glykosidischen Bindungen entstehen Vollacetale.
    4. Glucosebausteine α‐1,4‐verknüpft
    treten in Stärke und Glykogen auf.
    5. Glucosebausteine β‐1,4‐verknüpft
    treten in Cellulose auf.
    6. Glykosyltransferasen katalysieren
    hochspezifisch die Synthese definierter glykosidischer Bindungen aus Nukleotid‐aktivierten Vorläuferbausteinen.
    7. Glykoproteine sind wichtige Träger
    von Glykanstrukturen (O-Glykosylierungen am Ser oder Thr, N‐Glykosylierungen am Asn)
    insbesondere bei der Zell‐ZellErkennung.
  22. 22NukleotidstrukturNukleotidstruktur
  23. 23Die fünf NukleotidbasenAdenin, Guanin (Purine)
    Cytosin, Uracil, Thymin (Pyrimidine)
  24. 24AdeninAdenin
  25. 25GuaninGuanin
  26. 26CytosinCytosin
  27. 27UracilUracil
  28. 28ThyminThymin
  29. 29—- Nukleotide polymerisieren zu langen
    Ketten
    -Die sieben Torsionswinkel jedes
    Nukleotids schränken den
    Konformationsraum der Nukleinsäuren ein.
    - Nukleotide polymerisieren zu langen Ketten -Die sieben Torsionswinkel jedes Nukleotids schränken den Konformationsraum der Nukleinsäure...
  30. 30DNA‐Struktur•Franklin: DNA muss ein helikales Molekül sein
    •Chargaff: A und T sowie C und G liegen paarweise vor
  31. 31Watson‐Crick‐Basenpaarung• GC‐Paar: Drei Wasserstoffbrücken,
    AT-Paar: Zwei Wasserstoffbrücken
    • Stabilisierung durch Basenstapelung (hydrophobe WW), H‐Brücken‐Anzahl weniger ausschlaggebend
    • Raumbedarf im Inneren der Helix
    für AT u. GC Paare gleich
  32. 32—
  33. 33Basenpaarung ermöglicht....Basenpaarung ermöglicht die
    semikonservative Replikation
  34. 34Messelson‐Stahl ExperimentMesselson‐Stahl Experiment
  35. 35DNA‐Tertiärstruktur• Zwei Ribonucleotidketten winden sich
    um eine gemeinsame Achse Doppelhelix. • Stränge sind antiparallel in
    rechtsgängiger Helix.
    • Die Basen liegen im Inneren der Helix; Zucker‐Phosphat‐Gerüst verläuft an der Peripherie.
    • Die Basen sind planar, annähernd
    senkrecht zur Längsachse
    • Kleine Furche: 5 Å breit und 8 Å tief; interagiert mit den β‐Faltblattstukturen der DNA‐bindenden Proteine.
    • Große Furche: 12 Å breit und 8 Å tief; interagiert mit den α‐Helices der
    DNA-bindenden Proteine.
  36. 36Stabilisierung der DNA‐Tertiärstruktur• Stapelungen resultieren aus hydrophoben WW und π‐π-Interaktionen. •Die delokalisierten p- Elektronen
    stabilisieren die Basen‐Basen-Interaktionen durch Dipol-Wechselwirkungen. •Ionische WW: elektrostatische WW zw. den geladenen Phosphatgruppen
    und Kationen aus der Lösung
    (Umgebung)
    •Schirmen die Ladung des Phosphatrückgrats ab; Divalente Kationen besser als monovalente (Kationen beteiligt an vielen enzymkatalysierten Reaktionen, um die
    Ladungseffekte der Phosphatgruppe zu mindern.)
  37. 37StapelungsenergieStapelungsenergie
  38. 38—- B‐DNA (Watson und Crick):
    hydratisierte Form
    - A‐DNA:
    Wasserärmere Form, breiter und kürzer
    - Z‐DNA (selten):
    linksgängig, Phosphatrückgrat
    zickzackförmig (gefunden in Pockenviren)
    - B‐DNA (Watson und Crick): hydratisierte Form - A‐DNA: Wasserärmere Form, breiter und kürzer - Z‐DNA (selten): linksgängig, Phosphatrück...
  39. 39A, B und Z FormA, B und Z Form
  40. 40Superspiralisierte DNA (Superhelikaliät)Superspiralisierte DNA (Superhelikaliät)
  41. 41Superspiralisierte DNA (Superhelikaliät) 2Superspiralisierte DNA (Superhelikaliät) 2
  42. 42Physikalische Eigenschaften von DNA –DNA DenaturierungPhysikalische Eigenschaften von DNA –DNA Denaturierung
  43. 43Schmelzen von DNA (Denaturierung)Schmelzen von DNA (Denaturierung)
  44. 44Basenpaarungen sind auch in einzelsträngigen Nucleinsäuren möglichBasenpaarungen sind auch in einzelsträngigen Nucleinsäuren möglich
  45. 45Zusammenfassung 21. Die Purin‐und Pyrimidinbasen Adenin, Guanin, Cytosin, Uracil und
    Thymin sind Bestandteil der Ribo‐oder Desoxyribonukleotide.
    2. Als Phosphorsäurediester polymerisieren Nukleotide zu langen
    Ketten der DNA und RNA.
    3. Tertiärstruktur von DNA ist eine
    rechtsgängige Doppelhelix mit Watson‐Crick-Basenpaarung, die die
    semikonservative Replikation ermöglicht. 4. Die Tertiärstruktur wird hauptsächlich
    durch hydrophobe Wechselwirkungen zwischen den gestapelten Basenpaaren
    stabilisiert. Der GC‐Gehalt korreliert mit dem Schmelzpunkt der DNA.
    5. DNA kann als hydratisierte B‐ oder
    weniger wasserhaltige A‐DNA auftreten. 6. DNA kann superspiralisiert auftreten,
    experimentell nachweisbar durch erhöhte Laufgeschwindigkeit in der
    Agarose‐Gelektrophorese.

Información

Descripción
Biochemie Fichas sobre Vorlesung 06 - Kohlenhydrate und Nukleinsäuren, creado por Mai H el 10/08/2016.
Creado por
Mai H · ago 2016
Actualizado
6 ene 2017
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