¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

Psychopathologien des Alters

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie Alemán 23 fichas

Psychopathologien des Alters

Fichas del conjunto (23)

  1. 1Schwierigkeit der Krankheitsdiagnostik im AlterZunehmendes Verschwimmen der Grenzen zwischen Gesundheit und Krankheit - häufige Multimorbidität
    Schwieriges Erkennen psychopathologischer Erkrankungen durch schleichenden Beginn
    Abgrenzung pathologischer Veränderung gegen normale Alterserscheinungen unklar
    (Affektivität, Motivation, Kognition)
  2. 2Ursachen psychopathologischer Erkrankungen(oft kombinierte) psychische, biologische oder soziale Störungen
    Entwicklung kann kontinuierlich verlaufen oder diskontinuierlich (Ereignisabhängig)
    -spezifische Ursachen (genetisch)
    -unspezifische Ursachen (Trauerereignis etc.)
  3. 3Behandlung psychopathologischer Erkrankungen - StrategienIndividualisierte therapeutische und rehabilitative Strategie
    => mehrere Verfahren zeitlich und inhaltlich abstimmten und am Patienten orientieren
    => Ziel: möglichst hohes Maß an Selbstständigkeit
  4. 4Behandlung psychopathologischer Erkrankungen - TherapienSomatische Therapie und Medikation
    -Probleme der Arzneimitteltherapie: Abnehmendes Clearing im Alter, Multimedikation
    -Nebenwirkungen
    -Einnahmezeiten
    Psychotherapie
    Rehabilitation
    Gerontotechnik
  5. 5Prävalenz psychischer Störungen im Alter IPrävalenz psychischer Störungen im Alter I
  6. 6Prävalenz psychischer Störungen im Alter IIPrävalenz psychischer Störungen im Alter II
  7. 7Psychische Störungen im AlterBereits früher aufgetretene Erkrankungen, Rezidiv oder chronisch, ggf. durch Alter modifiziert (pathoplastisch)
    => scheinen im Alter an Dynamik zu verlieren und werden seltener
    Erstmals im Alter auftretende Störungen, mit dem alter assoziiert (pathogenetisch)
    => nehmen differentiell zu
  8. 8Altersmodifizierte psychische StörungenFrühere Krankheitsepisoden im Alter:
    Vermindert: Symptomatik, Rückbildung
    Erhöht: Chronifizierung
    -Affektive Störungen
    -Schizophrenie: weniger Produktive Symptome, vermehrte kognitive Störungen
    -Persönlichkeitsstörungen: Weniger Auffällig durch Affektintensitätsminderung, Verschlechterung bei Borderline durch nachlassen der Kompensationsmechanismen
    Substanzmissbrauch und -abhängigkeit: keine Langzeitstudien durch hohe Mortalität im jungen Alter, Rezidiv oft nach Verlusterlebnissen
  9. 9Alterassoziierte psychische StörungenPhobien:
    -Verschiebung spezifischer Phobien zu eher agoraphobischen Störungen (Verkehrsmittel etc.)
    -Oft nach traumatischen Erlebnissen (Sturz, Überfall)
    Wahnsyndrome und Halluzinosen:
    -Langsame Entwicklung, chronischer Verlauf
    -bspw. hypochondrischer Wahn, Verfolgungswahn, Eifersucht, Präseniler Dermatozoenwahn
  10. 10Altersmodifizierte Störungen: Beispiel DepressionAuch im Alter die häufigste psychische Störung
    Meist leicht unterschwellig ausgeprägt, hohe Dunkelziffer
    Assoziiert mit Multimorbidität und Verlusterlebnissen
    Tendenz zur Fluktuation und Chronifizierung
  11. 11Altersmodifizierte Störungen: Beispiel Depression - ErscheinungsbildLeichte Depressive Episode (ICD-10 und DSM IV)
    1. Obligate Symptome
    -gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit
    -Interessenverlust, Antriebsschwäche
    2. Akzessorische Symptome:
    -Konzentrationsstörungen
    -Störungen des Selbstwertes, Schuldgefühle
    -Zukunftsangst, Suizidgedanken
    -Schlaf- und Appetitstörungen
  12. 12Altersmodifizierte Störungen: Beispiel Depression - Erscheinungsbild im AlterLeichtere Symptomatik
    Leibnähere Symptomatik
    Modifikation durch:
    -Kognitive Defizite
    -Überschneidung von Körperkrankheiten und somatischen Depressionssymptomen
    -Persönlichkeitsakzentuierung
    -Bagatellisieren vs. Somatisierungsneigung
  13. 13Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Symptome-Kognitive Defizite (v.a. Gedächtnis und Sprache)
    -Intelligenzabbau
    -Desorientierung
    -Psychomotorische Retardierung
    -Persönlichkeitsveränderungen
    -Emotionale Labilität
  14. 14Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - PrävalenzratenAltersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Prävalenzraten
  15. 15Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Diagnostik-Klinisch neuropsychologische Untersuchung
    -Psychopathologische Untersuchung
    -Klinische medizinische Untersuchung
    Methoden:
    -Psychometrie
    -Bildgebung (Funktionell & Strukturell)
    -Liquoruntersuchung
  16. 16Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Screeningverfahren Mini-Mental States (MMS)9 Aufgabenkomplexe:
    -Orientierungsvermögen
    -Merkfähigkeit
    -Aufmerksamkeit/Rechnen
    -Erinnerungsfähigkeit
    -Sprachvermögen
    -Sprachverständnis
    => ermöglicht nur sehr grobe Einschätzung
  17. 17Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Screeningverfahren DemTect5 Aufgaben; Durchführung 8-10 Min
    -Verbales Gedächtnis
    -Wortflüssigkkeit
    -Intellektuelle Flexibilität
    -Aufmerksamkeit
    => Gutes Verfahren zur Früherkennung
  18. 18Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - DemenzklassifikationenAltersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Demenzklassifikationen
  19. 19Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus PickFrontotemporale Demenz
    -Dritthäufigste dementielle Erkrankung, 40% familiär, Beginn 50-60 LJ
    Klinik:
    Störung im Sozialverhalten und der Persönlichkeit, Enthemmung, kognitive Defizite, Sprachstörungen, Stereotypien
    Pathologie:
    Frontal betonte kortikale Atrophie durch Pick-Körperchen (intrazelluläre Proteinablagerungen)
  20. 20Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus BinswangerVaskuläre Demenz
    Zweithäufigste dementielle Erkrankung, Alter <65 LJ
    Klinik:
    Störung des Affektes, kognitive Defizite, Gangstörung, Zeichen fokaler Hirnschädigung, Inkontinenz
    Pathogenese:
    Hirndurchblutungsstörungen, multiple Infarkte, Hypertonie, Diabetes mellitus
    Pathologie:
    Demyelinisierung des Marklagers
    Therapie::
    Risikofaktorbehandlung
  21. 21Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus AlzheimerHäufigste dementielle Erkrankung, 90% sporadisch, 10% familiär, Altersgipfel <60LJ
    Klinik:
    Schleichender Verlauf, kognitive Defizite, Apraxie, Agnosie, Echolalien, Desorientierung, Affektlabilität, Urteilsfähigkeits- und Persönlichkeitsstörungen, Inkontinenz
    Pathologie:
    Atrophie, Ventrikelerweiterung
    Pathophysiologie:
    Neurofibrillen, beta-Amyloidplaques, Degeneration cholinerger Neurone im Nucleus Basalis Meynert
  22. 22Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus Alzheimer - EntwicklungsverlaufAltersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus Alzheimer - Entwicklungsverlauf
  23. 23Altersassoziierte Störungen: Beispiel Demenz - Morbus Alzheimer - TherapieBisher keine therapeutischen Maßnahmen, die Verlauf entscheident verändern
    Ziel: Abmilderung des klinischen Bildes und Behandlung der psychopathologischen Begleitsymptomatik
    Psycho- und Sozialtherapie der Patienten und der Angehörigen
    Medikamentöse Therapie:
    Förderung der Funktionalität der verbleibenden Neuronen im Hirnstamm
    => Cholinesterase-Hemmer

Información

Descripción
Zellbiologie (KLE II) Psychologie Fichas sobre Psychopathologien des Alters, creado por Joney Stoney el 12/02/2019.
Creado por
Joney Stoney
Visitas
10
Valoración

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?