Fichas
Wirtschaft & Soziales
Fichas del conjunto (64)
- 1Was sind die Voraussetzungen für den Leistungslohn (Akkord)?- repetitive Tätigkeit
- Arbeitsgeschwindigkeit muss frei bestimmbar sein
- Arbeitsergebnis muss messbar sein
- Qualität steht nicht ganz im Vordergrund - 2Erläutere das Günstigkeitsprinzip unter Verwendung eines Beispiels!Abweichung von Normen eines TV zugunsten des AN durch Einzelvertrag oder Betriebsvereinbarung, es sei den eine Tariföffnungsklausel lässt ausdrücklich auch negative Abweichungen zu.
- 3Beschreibe den Standardprozess zur Personalrekrutierung!1. Stellenausschreibung intern/extern
2. Bewerbungen sammeln
3. Bewerbungen sichten
4. Einladung: Assessment Center, Einzelgespräch
5. Bewerber auswählen
6. Einstellung - 4Wie wird die Prämie berechnet?entweder nach Quantität oder Qualität
- 5Nenne zwei grundlegende Arten von Motivation und erläutere deren Bedeutung für den Arbeitsalltag!extrinsische Motivation: Belohnung durch materielle Güter
intrinsische Motivation: Belohnung durch immaterielle Güter / Aufgabe ihrer selbst Willen / aus Spaß heraus - 6Nenne die Phasen einer vollständigen Tarifauseinandersetzung und beschreiben Sie sie kurz!Verhandlung -> wenn ergebnislos -> Schlichtung -> Erarbeiten eines Kompromisses -> Schlichterspruch -> wenn erfolgreich -> Tarifverhandlung -> wenn nicht -> Arbeitskampf -> wenn Arbeitgeber dagegen -> heiße Aussperrung -> wenn Streik noch nicht begonnen hat -> kalte Aussperrung
- 7Wie wird der Zeitlohn berechnet?Istleistung * Stundensatz
- 8Nenne fünf vorgeschriebene Inhalte eines Berufsausbildungsvertrags!- Urlaubsregelung
- Vergütung
- Dauer der Ausbildung
- Art der Ausbildung
- Ort der Ausbildung - 9Welche Prüfung muss vor einer Kündigung vorgenommen werden?besteht ein wichtiger Grund?
a) betriebsbedingt b) verhaltensbedingt c) personenbedingt
Negativprognose?
besteht eine alternative Verwendung?
Wurde eine Sozialauswahl getroffen? - 10Wer darf die JAV wählen und wer darf in die JAV gewählt werden?aktiv: Jugend 15 - 17 Jahre
Azubis bis 25 Jahre
passiv: alle bis 25 Jahre - 11Wie kann der Betriebsrat in der Geschäftsleitung mitwirken?- Betriebsrat hat Einflussmöglichkeiten
Geschäftsleitung kann aber allein entscheiden
grundsätzlich: - Anhörungsrecht
- Informationsrecht
- Vorschlagsrecht
--> wirtschaftliche Angelegenheiten - 12Was für Rechte haben die Betriebsräte?Mitbestimmung und Mitwirkungsrechte
- 13Wer trägt die Kosten der Betriebsratarbeit?der Arbeitgeber z.B. Sitzungszimmer, Auslagen, Sprechzeiten
- 14Ab wievielen Mitarbeitern muss der Betriebsrat hauptamtlich tätig werden?ab 200 Mitarbeitern
- 15Wer darf den Betriebsrat wählen und wer darf als Betriebsrat gewählt werden?aktiv: mind. 18 Jahre + Betriebszugehörigkeit
passiv: mind. 18 Jahre + mind. 6 Monate im Betrieb tätig - 16Was gilt es bei einer Kündigung nach der Probezeit zu beachten?durch den Betrieb kann außerordentlich nur mit einem wichtigen Grund gekündigt werden
ordentliche Kündigungsfrist: 4 Wochen
Gründe: Ortswechsel, Abbruch - 17Was gilt es innerhalb der Probezeit bei einer Kündigung zu beachten?Kündigung innerhalb der Probezeit:
- jederzeit
- ohne Frist
- ohne Gründe
- beidseitig kann gekündigt werden - 18Was für Zeugnisarten gibt es und wo sind die Unterschiede?einfaches Zeugnis: Vertragsparteien, Dauer des Arbeitsverhältnisses, Tätigkeit, Auflistung, Schwerpunkte
qualifiziertes Arbeitszeugnis: Verhaltens- und Leistungsnoten - 19Was sind die Aufgaben der IHK?- Abschluss/Zwischenprüfungen
- prüft Eignung von Betrieben
- Mitarbeit an Ausbildungsgrundlagen
- Schiedstelle - 20Was ist der Unterschied zwischen Weiterbildung und Fortbildung?Fortbildung: weiteres lernen im erlernten Beruf
Weiterbildung: Qualifizierung in einem fremden Berufszweig - 21Was schreibt das Arbeitszeitgesetz vor?- Regelarbeitszeit (8 Std./Tag - 40 Std./Woche)
-> verlängerbar bis max. 10 Std./Woche
- Pausen: bis 6 Std. -> keine
zw. 6 Std. und 9 Std. -> 30 Min.
ab 9 Std. -> 45 Min.
- Ruhezeit zwischen Schichten: 11 Std.
- Überstunden müssen vergütet werden - 22Was schreibt das Bundesurlaubsgesetz vor?- Mindestanspruch: 24 WT
- Resturlaub bis 31.03 jeden Jahres nehmen
- Pflicht zur Urlaubsgewährung (zusammenhängend) mind. 1 x 14 Tage
- pro gearbeiteten Monat 1/12 Anspruch
- ab 6 Monate Anspruch auf vollen Urlaub - 23Was schreibt das Jugendarbeitsschutzgesetz vor?- Erholung
- Pausen: bis 4.5 - 6 Std. --> 30 Min.
ab 6 Std.--> 1 Std.
- keine Nachtarbeit: 20 - 6 Uhr
- Pause zw. AE + AB: 12 Std.
- Urlaub: bis 15 J.: 30 WT
bis 16 J.: 27 WT
bis 17 J.: 25 WT
- Arbeitszeit: Mo - Fr. max. 40 Std. - 24Wer ist vom Jugendarbeitsschutzgesetz betroffen?- Jugendliche zwischen 15 - 18 Jahre
- keine Kinderarbeit - 25In welchen Zeiträumen greift für eine werdende Mutter das Beschäftigungsverbot?6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt
- 26Gebe 4 Beispiele für gefährliche, überfordernde Tätigkeiten einer Mutter!- Nachtarbeit
- Schichtarbeit
- Mehrarbeit, Akkord
- Fließbandarbeit - 27Wann greift der Kündigungsschutz beim Mutterschutzgesetz?- ab Empfängnis bis 4 Monate nach Entbindung
= echter Kündigungsschutz (unkündbar)
Ausnahme: fristlose Kündigung + Zustimmung zuständige Behörde - 28Welche gesetzlichen Arbeitnehmer-Schutzgesetze gibt es?- Mutterschutzgesetz
- Jugendarbeitsschutzgesetz
- Bundesurlaubsgesetz
- Arbeitszeitgesetz
- Entgeltfortzahlungsgesetz - 29Wie funktioniert IDS?Intrusion Detection System:
- nutzt Vergleich mit bekannten Angriffssignaturen + statistische Analyse
- arbeitet mit Filter und Signaturen, die spezifische Angriffsmuster beschreiben - 30Was beinhaltet das Mutterschutzgesetz?- Kündigungsschutz
- keine gefährlichen, überfordernde Tätigkeit
- Ruhezeiten
- Beschäftigungsverbot - 31Welche Ausnahmen gelten beim Jugendarbeitsschutzgesetz?- 13/14 Jährige im Nebenjob
- Kinder, die in der Landwirtschaft, Familienbetriebe, Gastronomie etc. arbeiten - 32Was besagt das Entgeltfortzahlungsgesetz?- 100% Lohn bis zum 42. Krankheitstag
- pro Krankheit / 6 Wochen
- Meldepflicht/Anzeigepflicht -> spätestens am 3. Tag (auf Verlangen sofort)
- Recht Leistung zu verweigern (AG), wenn Krankheit nicht nachgewiesen
- ab 43. Tag zahlt die Krankenkasse - 33Was ist laut dem BBiG der Unterschied zwischen Ausbildung, Umschulung und Fortbildung?Ausbildung: Erlernen eines Erstberufs (staatlich anerkannt)
Umschulung: Erlernen eines Zweitberufes (staatlich anerkannt)
Fortbildung: Weiterqualifizierung auf der erlernten Berufsschiene - 34Wie wird das duale System der Ausbildung aufgeteilt?Betrieb: Praxis, Fachtheorie
Berufsschule: Allgemeinwissen, Fachtheorie - 35Was sind die Pflichten des Auszubildenden?- Feststellen für Berufsschule + Prüfungen
- zur Verfügung stellen von Prüfungsmaterialien
- Anmelden des Auszubildenden bei der IHK
- Fürsorgepflicht
- Vermittlung der Ausbildungsinhalte - 36Was sind die Pflichten eines Azubis?- Teilnahme an der Berufsschule, betriebliche Ausbildung + Prüfung
- Aneignen der Inhalte
- Berichtsheft führen
- Treuepflicht - 37Was gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Betriebsrats?- Interessenvertretung des Arbeitnehmers im Betrieb -> besonders sozial schwächeren AN
- Kündigungsschutz
- abhalten von Betriebsversammlungen - 38Wovon ist die Anzahl der Betriebsräte abhängig?von der Betriebsgröße
- 39Wann ist eine Wahl zum Betriebsrat möglich?wenn es mind. 5 Wahlberechtigte gibt, davon mind. 3 wählbar
- 40Ab wievielen Mitarbeitern muss ein Wirtschaftsausschuss gebildet werden?ab 100 Mitarbeitern
- 41Was fällt unter die Mitbestimmung der BR?- BR + GL müssen gemeinsam entscheiden
- soziale Angelegenheiten
- ab 20 Mitarbeiter gilt eine Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten - 42Was ist die wichtigste Aufgabe der JAV (Amtszeit)?Interessenvertretung der Jugendlichen/Azubis
- 2 Jahre Amtszeit - 43Wann gilt das Kündigungsschutzgesetz? Nenne drei wesentliche Bestimmung dieses Gesetzes!- wenn der Betrieb mindestens 10 Mitarbeiter beschäftigt
+ bei einer Betriebszugehörigkeit > 6 Monate - 44Nenne die Haupt- und drei Nebenpflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemäß Arbeitsvertragsrecht!AN: Hauptpflicht = Dienstpflicht
Nebenpflicht: Treuepflicht
Pflicht zur Anzeige der AU
Verschwiegenheitspflicht
AG: Hauptpflicht: Entgeltpflicht
Nebenpflicht: Fürsorgepflicht
Sicherheitspflicht
Zeugnispflicht - 45Nenne die wesentlichen Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes!Regelarbeitszeit 8 Std. / Arbeitstag
40 Std. / Woche
verlängerbar auf max. 10 Std./Arbeitstag
-> mehr Arbeit ist zu vergüten - 46Beschreibe die Inhalte des einfachen und qualifizierten Zeugnisses!einfach: - Name des AN + AG
- Arbeitsbezeichnung, Arbeitsaufgaben, Dauer der Beschäftigung
qualifiziert: das gleiche wie im einfachen Zeugnis + Verhaltens- und Leistungsnoten - 47Das Gesetz kennt zwei grundlegende Arten von Kündigungen. Nenne und erläutere sie!ordentliche Kündigung: - fristgemäße Kündigung -> Frist gemäß Alter und Betriebszugehörigkeit; innerhalb der Probezeit 14 Tage Kündigungsfrist; nach der Probezeit 4 Wochen
außerordentliche Kündigung: - fristlose Kündigung -> Kündigung ohne Frist, wenn etwas schwerwiegendes vorgefallen ist - 48Erläutere die Begriffe Zeitlohn und Leistungslohn!Zeitlohn: Bemessungsgrundlage ist die Leistung multipliziert mit der benötigten Leistung, sprich Lohn = Leistung * Stundensatz
Leistungslohn: Bemessungsgrundlage ist die tatsächlich erbrachte Leistung - 49Nenne je zwei wesentliche Vorteile von Zeitlohn vs. Leistungslohn!Vorteile Zeitlohn: - leichtere Lohnabrechnung, geringerer Leistungsdruck für AN
Vorteile Leistungslohn: - größerer Anreiz für AN, Quantität wird verbessert - 50Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Akkordlohn sinnvoll ist?- repetitive Tätigkeiten
- Arbeitsgeschwindigkeit muss frei bestimmbar sein
- Arbeitsergebnis muss meßbar sein
- Qualität steht nicht ganz im Vordergrund - 51In welchen Betrieben können Betriebsräte gewählt werden?in Betrieben ab 5 Mitarbeitern, die wahlberechtigt sind; davon müssen mind. 3 wählbar sein, d.h. die Betriebszugehörigkeit dieser muss mind. 6 Monate betragen
- 52Nenne die Tarifpartner Deutschlands und gebe je ein Beispiel!BDA: Arbeitgeber-Verband z.B. Nordmetall, Gesamtmetall
DGB: Arbeitnehmer-Verband z.B. Verdi, IG-Metall - 53Erläutere das Solidaritätsprinzip der deutschen Sozialversicherung!Beitrag wird nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit berechnet.
- Leistungsempfang bleibt jedoch gleich -
Wirkung: der wirtschaftlich starke trägt den Schwachen mit - 54Erläutere die Begriffe Tarifautonomie und Friedenspflicht!Tarifautonomie: der Staat hält sich raus; hat keinen unmittelbaren, rechtlichen Einfluss
Friedenspflicht: kein Arbeitskampf während der Gültigkeit eines Tarifvertrags - 55Erläutere den Begriff Beitragsbemessungsgrenze und Pflichtversicherungsgrenze!Beitragsbemessungsgrenze: Höchstbeitrag eines AN zur KV, RV, PfV und AV
Pflichtversicherungsgrenze: Befreiung von der Versicherungspflicht, wenn AN dauerhaft die Einkommensgrenze übersteigt - 56Nenne die zuständigen Instanzen der Gerichte, die für Streitigkeiten rund um Arbeitsverhältnisse zuständig sind!I: Arbeitsgericht
II: Landesarbeitsgericht
III: Bundesarbeitsgericht - 57Nenne 3 Anforderungen, die ein Smartphone für den Einsatz im Business-Bereich erfüllen sollte!- lange Gesprächszeit
- lange Akkulaufzeit
- Organizerfunktion - 58Erläutere, was man unter Gemeinkosten versteht!- Kosten, die sich nicht direkt aus einem Auftrag ergeben
- Kosten, die nicht direkt, sondern mithilfe von Zuschlagssätzen dem Kostenträger zuzurechnen sind - 59Wie lautet die Formel nach der der Materialkostensatz ermittelt wird?Materialgemeinkosten * 100 / Fertigungsmaterial
- 60Wie lautet die Formel für die Berechnung des Gewinnzuschlags?Selbstkosten * Gewinnzuschlagssatz / 100
- 61Wie lautet die Formel für Kundenskonto?Barverkaufspreis * Kundenskontosatz / (100 - Kundenskontosatz)
- 62Was soll mit einer Bonitätsprüfung bezweckt werden?Ermittlung der Zahlungs- und Kreditfähigkeit
- 63Welche Rechtshandlungen darf z.B. eine Person durchführen, die allgemeine Handlungsvollmacht besitzt?- Mitarbeiter einstellen
- gebrauchte Geschäftsausstattung verkaufen - 64Ab wann wird eine GmbH rechtsfähig?ab Eintragung in das Handelsregister
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