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U11 (Print) Prozesskontrolle

Lena A. Medienproduktion Abschlussprüfung Alemán 19 diapositivas

U11 (Print) Prozesskontrolle

Diapositivas del conjunto (19)

  1. Prozesskontrolle

    • Prozesskontrolle bedeutet eine Kontrolle von Prozessschritten in einem Produktionsgewerbe. (z.B. Druckerei)
    • Prozesskontrolle = Überprüfung der Datenübertragung
    • Man kann bei der Datenkontrolle, inhaltliche Kontrollen (Korrekturlesen) und technische Kontrollen (Preflight für Indesign oder PDF) unterscheiden.
    • Als Kontrollmittel gelten bspw.:
    • Normproof/Kontraktproof mit Medienkeil, Druckkontrollleiste (DKL),
    • Plattenkontrollelement, alle Bogenkontrollelemente (Passermarke,
    • Seitenanlage etc.)
    • Messgeräte können noch eine wichtige Rolle spielen
    • zumal der zugehörige Punkt bei KOGE Messbedingungen beinhaltet
    • Messgeräte: Spektralfotometer, Densitometer, Normlicht
    • Normen+Vorgaben: PSO (Prozessstandard Offsetdruck), LAB, TWZ (Tonwertzunahme)
  2. Prozesskontrolle Druck

    • Papierlauf einstellen
    • Anleger auf Bogenformat
    • Papiergewicht
    • Bogenlage
    • Wendetrommel
    • Bogenauslage und Bestäubungsvorrichtung
    • Probelauf
    • Passer
    • beim Passer orientiert sich der Drucker an Passerkeuzen.
    • bei Fehlpassen können Blitzer entstehen
    • richtiger und gerader Stand ist wichtig für die Weiterverarbeitung
    • Butzen
    • kleine Kügelchen -> Störungen im Druckbild
    • Makulatur
    • Schadhafte/fehlerhafte Papierbogen
    • Densitometer
    • Gerät zur quantitativen Messung der Farbdichte und optischen Dichte
    • Ugra/Fogra Digital-Plattenkeil
    • dient zur Kontrolle von:
    • Auflösung
    • Gleichmäßigkeit der Belichtung
    • Entwicklung und Druckplattenbeschichtung
  3. Prozesskontrolle Druck

    • Prüfung Linienelemente
    • ob Passer stimmen
    • Probleme im konventionellen Druckprozess
    • Dublieren = unerwünschter, schattenartiger Farbpunkt nebengedruckten Rasterpunkt
    • Mottling = unregelmäßige Wechselwirkung der Druckfarbe auf der Papieroberfläche. Farben liegen fleckig oder "wolkig" auf dem Bedruckstoff -> ungleichmäßige Farbannahme
    • Karbonieren = Schmieren im Stapel/Farbspuren durch Druckbelastung
    • Rupfen/Ausbrechen
    • herausreißenvon Stichpartikeln oder Fasern aus der Papieroberfläche
    • Drucksaal zu kalt
    • zu schnelles erschlagen
    • zu hohe Druckgeschwindigkeit
    • Farbabrieb = Farbspuren durch mechanischen Abrieb
    • Ghosting = Wechselwirkung zu Papier und Druckfarbe.
    • Kontakterscheinungen oder Vergilben nach dem Druck, im Auslagestapel.
    • -> kleinere Stapel, ausreichend lüften und trocknen undkonzentrierte Farbe gegen das Ghosting verwenden
  4. Arbeitsschritte im Druckprozess

    • Einrichten (Rüsten)
    • Plattenwechsel
    • Papierlauf einstellen
    • Farbgebung voreinstellen
    • Stand, Passer, Register einstellen
    • Farbgebung nach Vorlage
    • ->Druckbogen auf Fehler prüfen
    • Farbwerk bei Farbwechsel reinigen
    • Plattenwechsel
    • von Hand (kleinformatige oder alte Maschinen)
    • Druckplatte prüfen
    • Plattenende abkanten
    • Papierlauf einstellen
    • Formatund/oder Registerwechsel
    • Anleger an Bogenformat und Papiergewicht
    • Bogenanlage
    • Wendetrommel bei s/w
    • Pressung Gummituch & Gegendruckzylinder
    • Probelauf
    • Kontrolle während des Fortdrucks
    • regelmäßige Überwachung
    • Bögen werden abgetragen und verglichen
    • Einspielung Druckfarbe und Feuchtmittel
    • Kontrolle Farbdicke in Volltönen und Farbdichte im Raster
    • Fehler: Butzen (Fehldruckstellen), Passerdifferenzen. Zugehen des Rasters, Auswirkung Papierstaub/Puder, Ripfen (Herausreißen eiontelner Partikel aus der Papieroberfläche)
  5. Softproof

    • Ein Softproof ist die „Darstellung von Farbdaten auf einem Monitor oder Projektor mit dem Zweck, die Farberscheinung der durch die Daten beschriebenen Farben, für bestimmte Beleuchtungs- und Umfeldbedingungen, zu synthetisieren“. Soweit die Definition der Fogra.
    • In der Praxis bedeutet dies, dass ein Druckprodukt oder eine fotografische Aufnahme farbrichtig und reproduzierbar auf einem Monitor dargestellt werden. Dies setzt eine regelmäßige messtechnische Kalibrierung und visuelle Überprüfung der Monitordarstellung voraus.
    • Softproof
    • Pie de imagen: Softproof auf kalibriertem Monitor
  6. Softproof

    • Softproof in der Reproduktion
    • In der Reproduktion ist häufig zusätzlich zum Softproof auf dem Monitor noch der visuelle Abgleich mit Vorlagen, Gegenständen, Drucken oder Proofs notwendig. Sie benötigen dazu außer einem kalibierten Monitor noch eine Abmusterkabine mit Normlicht. Als Simulationsprofil für den Softproof wählen Sie das Farbprofil des zukünftigen Ausgabeprozesses. Für die Separation stehen zwei Rendering Intents zur Wahl: perzeptiv oder relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung. Die Monitordarstellung erfolgt absolut farbmetrisch.
    • Softproof in der Druckerei
    • In der Druckerei ist der fertige Druckbogen Gegenstand zum Abmustern. Der Softproof dient hier anstelle des Digitalproofs als Farbreferenz für denFortdruck.
    • Softproof
  7. Digitalproof

    • Der Digitalproof oder digitale Prüfdruck hat den analogen Andruck weitgehend abgelöst. Grundbedingung ist dabei, dass der Farbraum des Proofers größer als der im Proof zu simulierende Farbraum ist und dass die Druckergebnisse
    • reproduzierbar sind. Zur Kontrolle der Farbverbindlichkeit des Proofs muss auf jedem Ausdruck ein Ugra/Fogra- Medienkeil gemäß ISO 12647 stehen. In der Fußzeile oder auf einem speziellen Label des Proofs stehen jeweils der Dateiname, das Datum, die Bezeichnung des Prooferprofils und des geprooften
    • Referenzdruckprofils.
    • Digitalproof
  8. Druckkontrollstreifen

    • Prüffeld Farbannahme
    • Farbannahme und Trocknungsverhalten überprüfen
    • Aufeinanderdruck von Volltonfarben um Farbannahme und Trocknungsverhaltren zu überprüfen
    • Falls
    • die erste Farbe zu schnell trocknet, können die folgenden Farben nicht
    • mehr ins Papier wegschlagen und die Drucke können wolkig werden
    • Messung densitometrisch
    • Druckkontrollstreifen
  9. Druckkontrollstreifen

    • Prüffeld Graubalance
    • alle Farben werden übereinander gedruckt
    • -> Neutralgrau, wenn alle Farben gleichgewichtig gedruckt sind
    • bei Abweichungen ist visuell sofort ein Farbstich erkennbar
    • Druckkontrollstreifen
  10. Druckkontrollstreifen

    • Prüffeld Volltonfelder
    • CMYK-Felder dienen zum Messen der Farbdichten beim Auflagendruck
    • müssen mit Farbdichtewerten von Andruck/Proof übereinstimmen
    • Druckkontrollstreifen
  11. Druckkontrollstreifen

    • Prüffeld Volltonfelder
    • Prüffeld mit Linienelementen zur visuellen Kontrolle beim Druck
    • bei Schieben/Dublieren, werden die Felder deutlich dunkler und der Drucker kann korrigierend eingreifen
    • Druckkontrollstreifen
  12. Druckkontrollstreifen

    • Prüffeld Rasterprozentwerte
    • mit diesen Feldern wird der Punktzuwachs beim Druck überprüft
    • je nach Hersteller liegen die Prozentwerte zwischen 20-25% und 70-75%
    • Druckkontrollstreifen
  13. Ugra/Fogra-Medienkeil

    • Ugra/Fogra-Medienkeil
    • Die Ugra/Fogra-Medienkeile sind ein digitales Kontrollmittel, das zusammen mit der Seite ausgegeben wird.
    • Sie können dadurch die Farbverbindlichkeit von Proof und Druck kontrollieren und nachweisen. Die Ton- bzw. Farbwerte basieren auf den Werten der internationalen Norm ISO 12642.
    • Die Druckbedingungen sollten dem Medienstandard Offsetdruck bzw. ISO 12647-7 entsprechen.
    • 2008 wurde die Version 3.0 des Ugra/Fogra-Medienkeils vorgestellt. Darin sind alle 46 Farbfelder der vorherigen Version enthalten. Diese wurden durch neue Farbfelder ergänzt, die eine erhöhte Empfindlichkeit im Lichter- und Tiefenbereich bringen.
    • Den Ugra/Fogra-Medienkeil CMYK gibt es in verschiedenen Layouts. Je nach Ausgabeformat können Sie zwischen ein- oder zweizeiliger Anordnung sowie unterschiedlichen Größen der
    • Messfelder wählen.
  14. Altona Test Suite

    • Die Altona Test Suite besteht aus drei PDF-Dateien zur Überprüfung der digitalen Datenausgabe.
    • Es sollen dabei vor allem die Einhaltung des PDF/X-3-Standards und der Vorgaben des Color Management sichergestellt werden.
    • Die Entwicklung der Altona Test Suite erfolgte durch bvdm, ECI, Fogra und Ugra.
    • Altona-Testformen:
    • Altona-Measure-Testform
    • Die Altona-Measure-Testform enthält Kontrollelemente zur densitometrischen und farbmetrischen Überprüfung von Proofern, digitalen und konventionellen Drucksystemen. Die
    • Datei der Testform entspricht den PDF-1.3-Spezifikationen ohne Anpassung an spezielle Druckbedingungen.
    • Altona Test Suite
    • Pie de imagen: Altona-Measure-Testform
  15. Altona Test Suite

    • Altona-Visual-Testform
    • Die Altona-Visual-Testform ist eine PDF/X-3-Datei. Sie dient der visuellen Überprüfung. Neben den üblichen Druck Kontrollelementen enthält die Altona-Visual-Testform noch spezielle Elemente zur Überprüfung des geräteunabhängigen
    • CIELAB- und RGBFarbraums im Color Management.
    • Die visuell auszuwertenden Felder sind: „Primärfarbe“, „Duplex und Sonderfarbe“, „Geräteunabhängige Farbe“, „Überdrucken“, „Verläufe“ und „Auflösung“
    • Altona Test Suite
    • Pie de imagen: Altona-Visual-Testform
  16. Altona Test Suite

    • Altona-Technical-Testform
    • Die Altona-Technical-Testform dient zur Überprüfung des Überdruckens und der Zeichensatzcodierung in PostScript-RIPs.
    • Altona Test Suite
    • Pie de imagen: Altona-Technical-Testform
  17. ECI/bvdm-Graubalance-Kontrolle

    • Die Graubalance und ihre Überprüfung mittels Graubalancefeldern ist in der Druckindustrie schon seit vielen Jahrzehnten als visuelles Kontrollmittel weit verbreitet. Ihre Anwendung beruht darauf, dass das menschliche Auge für
    • Farbschwankungen im neutralen Grau besonders empfindlich ist. Sie sehen einen leichten Rotstich im Grau, schon bevor Sie die Farbschwankungen im Rotton bemerken.
    • ECI/bvdm-Graubalance-Kontrolle
  18. ECI/bvdm-Graubalance-Kontrolle

    • Neu an dem gemeinsam von der ECI und dem bvdm herausgegebenen Gray Control Strip ist die Definition
    • der Buntgraufelder über L*, a* und b*-Werte. Das Buntgrau aus CMY muss dieselben L*a*b*-Werte haben wie ein gleich helles Vergleichsfeld, das nur mit Schwarz gedruckt wird. Die L*a*b*-
    • Werte stammen jeweils aus der Charakterisierungsdatei. Das Buntgrau ist komplett bunt, d. h. ohne Schwarz aufgebaut. Sie wurden durch eine absolut farbmetrische Konvertierung des
    • Schwarzwertes erzeugt. Natürlich ist die Graubalance von den Druckbedingungen abhängig. Es stehen deshalb analog zu den Standarddruckprofilen auch verschiedene Gray Control Strips zu Verfügung. Das ICC-Profil und der entsprechende Gray Control Strip beruhen auf denselben Charakterisierungsdaten der Fogra.
    • Den Gray Control Strip gibt es in vier
    • Layoutversionen:
    • Grundversion S
    • Der Control Strip enthält nur die sechs 6 mm x 6 mm großen Kontrollfelder.
    • Layout Mi1
    • Zu den Graubalancefeldern sind in diesem Control Strip noch Volltonfelder zur Kontrolle der Farbannahme (Trapping) und Stufenkeile zur Ermittlung der Druckkennlinien der einzelnen Druckfarben angegeben.
    • Layout L
    • Er enthält die gleichen Kontrollelemente wie die Version M. Die Stufenkeile sind aber stärker abgestuft, um eine differenziertere Erstellung der Druckkennlinie zu ermöglichen.
    • Layout tvi 10
    • Er dient der Überprüfung von Auflagendrucken nach ISO 12647. Hierfür enthält der Keil Vollton- und Übereinanderdruck- sowie Rasterfelder in 10%-Abstufung. Der ECI/bvdm tvi 10 hat keine Graubalance-Felder und ist folglich für alle Druckbedingungen geeignet. Die Farbfolge der Farbfelder im Kontrollkeil „ECI/bvdm tvi 10“ ist für die schnelle scannende Messung optimiert.
  19. ECI/bvdm-Graubalance-Kontrolle

    • ECI/bvdm-Graubalance-Kontrolle
    • Pie de imagen: Layout tvi 10, Layout L, Layout Mi1 und Grundversion S

Información

Descripción
Thema U11 (Print); Medienproduktion (Prozesskontrolle) für die Abschlussprüfung Mediengestalter Sommer 2016
Creado por
Lena A.
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