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Subjektiver Tatbestand

Mindmap: Subjektiver Tatbestand
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Subjektiver Tatbestand
Vorsatz (+) wenn Täter mit Wissen und Wollen der Verwirklichung des objektiven Tatbestandes handelt oder wenn Täter mit dem Willen zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner Tatumstände handelt
- dolus directus 1. Grades : Absicht
- dolus directus 2. Grades : direkter Vorsatz
- dolus eventualis: bedingter Vorsatz
Im Rahmen der Vorsatzprüfung
- 1) Normatives Tatbestandsmerkmal oder Blanketttatbestand ? => dann spezifische Anforderungen an Vorsatz ermitteln
- 2) normative Tatbestandsmerkmale sind alle Merkmale deren Vorliegen eine Wertung rechtlicher oder vorrechtlicher Art voraussetzen: Täter muss Bedeutungskenntnis haben, Paralellwertung in der Laiensphäre ausreichend // Vorsatz (-) wegen Irrtum über normative Tatbestandsmerkmale => Fahrlässigkeit : Fahrlässigkeitsvorwurf ist Vereinbarkeit des Irrtums (Maßstab wie bei Vereinbarkeit des Verbotsirrtums)
- 3) Blanketttatbestand: Vorsatz beschränkt sich auf die Umstände, die zu dem zusammengelesenen Tatbestand gehören: TB-Irrtum nur insoweit möglich; Irrtum über Existenz oder Wirksamkeit der Ausfüllungsnorm= verbotsirrtum; Täter braucht Ausfüllung der Verweisung im Blanketttatbestand nicht laienhaft nachvollziehen
- Vorsatzanforderungen bei Blankettmerkmalen
- Überwiegend wird das so gesehen: Vorsatz brauche sich nur auf den Inhalt der blankettausfüllenden Norm zu beziehen
- Diese Auslegung widerspricht §16 I 1. Sie verkürzt den dort genannten Vorsatzgegenstand. §16 I 1 bezieht die Kenntnis auf alle Umstände, die zum gesetzlichen Tatbestand gehören
- => Dem §16 I 1 entspricht daher nur eine Auslegung, die den Vorsatz auf alle im objektiven Tatbestand genannten Merkmale bezieht
- Diese Auslegung widerspricht §16 I 1. Sie verkürzt den dort genannten Vorsatzgegenstand. §16 I 1 bezieht die Kenntnis auf alle Umstände, die zum gesetzlichen Tatbestand gehören
- Überwiegend wird das so gesehen: Vorsatz brauche sich nur auf den Inhalt der blankettausfüllenden Norm zu beziehen
- Vorsatzanforderungen bei Blankettmerkmalen
- 3) Blanketttatbestand: Vorsatz beschränkt sich auf die Umstände, die zu dem zusammengelesenen Tatbestand gehören: TB-Irrtum nur insoweit möglich; Irrtum über Existenz oder Wirksamkeit der Ausfüllungsnorm= verbotsirrtum; Täter braucht Ausfüllung der Verweisung im Blanketttatbestand nicht laienhaft nachvollziehen
- 2) normative Tatbestandsmerkmale sind alle Merkmale deren Vorliegen eine Wertung rechtlicher oder vorrechtlicher Art voraussetzen: Täter muss Bedeutungskenntnis haben, Paralellwertung in der Laiensphäre ausreichend // Vorsatz (-) wegen Irrtum über normative Tatbestandsmerkmale => Fahrlässigkeit : Fahrlässigkeitsvorwurf ist Vereinbarkeit des Irrtums (Maßstab wie bei Vereinbarkeit des Verbotsirrtums)
- 1) Normatives Tatbestandsmerkmal oder Blanketttatbestand ? => dann spezifische Anforderungen an Vorsatz ermitteln
Schließt Irrtum gem. §16 I 1 den Vorsatz aus?
- Juristisch-ökonomisch gesehen ist die Befreiung von der Verbindlichkeit ein Äquivalent für das zur Erfüllung der Verbindlichkeit Hingegebene
- Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Befreiung einer Verbindlichkeit aber weniger wert als das, was zu ihrer Erfüllung hingegeben wurde
- deskriptive Tatbestandsmerkmale beschreiben sinnlich wahrnehmbare Umstände; verlangt wird die Kenntnis der tatsächlichen Umstände
- normative Tatbestandsmerkmale beschrieben die der sinnlichen Wahrnehmung entzogenen rechtlichen Umstände; eine Parallelwährung in der Laiensphäre reicht aus
Información
- Descripción
- Staatsexamen Wirtschaftsstrafrecht Allgemeiner Teil Mapa Mental sobre Subjektiver Tatbestand, creado por sarah.schrills el 27/08/2015.
- Creado por
- sarah.schrills
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