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Mapa mental

Affektive Störungen=Zyklothymie=manisch-depressive Erkrankungen

Joanna Pakura Heilpraktiker Psychopathologie Alemán

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Affektive Störungen=Zyklothymie=manisch-depressive Erkrankungen

  1. im triadischen System phasenhafte affektive Störungen zu endogenen Störungen gezählt:

    • Grund ist genetische Ursache:d.h. Krankheitsrisiko steigt mit zunehmendem Verwandtschaftsgrad, während Umwelteinflüsse und psychosoziale Momente nachrangige Bedeutung haben
      • in ICD-10 erfolgt Klassifikation nach KRANKHEITSMERKMALEN, VERLAUFSFORMEN und Ansprechen auf verschiedene Therapieverfahren sowie nach Schweregrad, Krankeitsdauer, Rückfallrisiko
        • keine Einteilung nach Entstehungsursachen, somit Unterscheidung nach psychogen oder endogen nicht mehr notwendig
          • Affektive Störungen UNIPOLAR oder BIPOLAR:Verlaufsformen
            • unipolar:manische ODER depressive Phasen
              • unipolare DEPRESSION: Frauen:Männer 2:1- 65%
                • Beginn depressiver Phasen allmählich, d.h. kein genauer Anfangszeitpunkt bestimmen
                  • DEPRESSIONEN F 32
                    • Kriterien Erscheinungsbild, Erleben und Affektivität
                      • Erscheinungsbild:ernst, ängstliche Beunruhigung, aufällig Bewegungsarmut, Mimik, Gestik und Sprache Angespanntheit, Hoffnungslosigkeit
                        • Erleben: fast jeder Depressive hat mit Frage des Suizids zu tun gehabt, 50% häufigste Ursache für vollendeten Suizid, merh als 10% sterben an Suizid
                          • Affektivität:versteinert, gleichgültig, leer, unlebendig, tot, ausgebrannt, können nicht traurig sein oder weinen, leiden sehr darunter:Nichtfühlenkönnen und Nichttraurigseinkönnen wichtige diagnostische Kriterien-->
                            • gehören zum Kern des melancholischen- depressiven Erlebens, Gefühllosigkeit gefühlt, Erstarrung empfunden, im Extremfall als Entfremdungserleben (Depersonalisation)
                              • starke, sehr bedrückende Angst vor alltäglichen banalen Aktivitäten, Unsicherheit und Zukunftsangst
                                • =Reihe psychischer und vegetativer Symptome gekennzeichnet
                                  • ICD-10 Kriterien
                                    • leichte depressive Episode F 32.0
                                      • ohne somatisches Syndrom
                                      • mit somatischem Syndrom
                                    • mittelgradige depressive Episode F 32.1
                                      • ohne somatisches Syndrom
                                      • mit somatischem Syndrom
                                    • schwere depressive Episode F 33.2.
                                      • ohne psychotische Symptome
                                      • mit psychotischen Symptomen
                                        • hypochondrischer Wahn-Versündigungs- und Schuldwahn-
                                    • gedrückte Stimmung
                                      • Verminderung von Antrieb und Aktivität
                                        • Schuldgefühle, Wertlosigkeit
                                          • ausgeprägte Müdigkeit
                                          • und "somatische Symtome"
                                            • wenn 4 der 8 Symtome nach ICD-10 vorhanden sind:
                                              • 1. Deutlicher Interesseverlust oder Verlust der Freude an angenehmen Aktivitäten
                                                • 2.Mangelnde Fähigkeit auf Ereignisse emotional zu reagieren, die früher eine Reaktion hervorriefen
                                                  • 3. Früherwachen:2 Stunden oder mehr vor gewohnten Zeit
                                                    • 4. Morgentief
                                                      • 5. Ausgeprägte psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit (von anderen bemerkt)
                                                        • 6.Deutlicher Appetitverlust
                                                          • 7.Gewichtsverlust: 5% des Körpergewichts
                                                            • 8.Deutlicher Libidoverlust
                                  • Phänomenologisch= aufgrund Erscheinungsbildes Formen der Depression
                                    • Gehemmte Depression:Antriebshemmung im Vordergrund
                                      • Ängstlich-Agitierte Depression (Jammerdepression)
                                        • ängstliche Getriebenheit-hektische Bewegungen, lamentieren,Jammern
                                          • Larvierte Depression (=maskierte, vitalisierte, somatisierte)
                                            • eigentliche depressive Verstimmung in der Larve der Körpersymptome verborgen
                                              • Kopf- und Rückenschmerzen, Atem-,Herz- und Magen-Darmbeschwerden, Unterleibsschmerzen
                                            • Psychotische Depression:stimmungskongruente Denkinhalte Verarmungs-Versündugungs-Schuldwahn, selten akkustische Halluzinationen (imperative Stimmen zum Suizid auffordern) oder depressiver STUPOR
                                              • Sonderformen:
              • Unipolare MANIE:Frauen:Männer 1:1-5 %
                • Plötzlicher Beginn
            • Bipolar: depressive UND manische Phasen regelmäßig oder unregelmäßig abwechselnd, erkranken früher als unipolar-depressive
              • Bipolare Störung:Frauen-Männer 1:1- 30%
              • bei ca. 10 % der Depressionen kommt es zu hypomanischen Nachschwankungen
            • Zeitspanne zwischen zwei Phasen= Intervall
            • Beginn einer Phase und dem Beginn einer weiteren Phase (Phase plus Intervall)=Zyklus
              • 25% der affektiven Störungen (Manien und Depressionen) einphasig
                • 75% rezidivieren: unipolar: durchschnittlich 4, Zyklusdauer bei Depressionen 4-5 Jahre, bipolar 6 Phasen 3-4 Jahre
              • Dauer unbehandelter depressiver und manischer Phasen: 4- 12 Monate, wobei manische kürzer sind
            • im Gegensatz zu chronischen Verlaufsformen (Dysthymia), akute affektive Störungen in Phasen oder Episoden unterteilt
          • Morbiditätsrisiko:Erkrankungsrisko 0,8 %, Alter der Erstmanifestation 2 Gipfel: 20 und 29 Jahre oder 50 und 59 Jahre
            • Im Gegensatz zu Schizophrenien: bei affektiven Störungen i.d. Regel zur völligen REMISSION (vorübergehendes vollständiges Zurückbilden von Krankheitserscheinungen)
              • in 10-15 % geschieht dies nicht: RESIDUUM =Krankheitsrest, Überbleibsel, dann spricht man von Remissonsgrad

Información

Descripción
Psychopathologie Heilpraktiker Mapa Mental sobre Affektive Störungen=Zyklothymie=manisch-depressive Erkrankungen, creado por Joanna Pakura el 18/08/2016.
Creado por
Joanna Pakura
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