Apuntes
Sequenzmotife, Genomanalyse und Proteinfaltungsproblem
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PROSITE
enthält Motife und Muster von Proteinsequenzen
GENREGULATION
Regulierende Sequenzen im Genom: Regulatoren, Promotor (TATA+SDS)
MOTIFE
= kurze (wiederkehrende) Muster der DNA.
PROKARYOTEN
weniger Transkriptionsfaktoren, längere Motife, mehr codierende Sequenzen, nicht so ausgeklügelte Genregulation wie Eukaryoten
SEQUENZLOGO
stellt Wahrscheinlichkeit von Nukleotiden je nach Position dar, Maß der Konservierung
KONSENSUSSEQUENZ
"beste" Sequenz, kann aus I-Werten berechnet werden
KONSERVIERUNG
I = Maß der Konservierung
I = 2+Summe [f(Base b an Pos. i) log f (b,i)]
Perfekte Konservierung: I = 2 bits
2 Basen zu je 50 %: I = 1 bit
Alle Basen gleich wahrscheinlich: I = 0 bits
I (seq) = Maß der Konservierung einer gesamten Sequenz
KLEIN-SAMPLE-KORREKTUR
I (seq) ist nie Null, d.h. wenn man kleine Sequenzen vergleicht ist es unmöglich dass sie sich immer komplett unterscheiden!
HINTERGRUNDHÄUFIGKEITEN
Jeder Organismus hat unterschiedliche Basenhäufigkeiten.
Mensch: 41 % GC-Gehalt
E. coli: 51 % GC-Gehalt
S. cerevisiae: 38 % GC-Gehalt
WEBLOGO
erstellt Sequenzlogos
HIDDEN-MARKOV-MODELL
gibt an, welche Sequenz wie wahrscheinlich ist (zeigt also auch Präferenzen)
Score berechenbar: Alle Wahrscheinlichkeiten des Modells aufmultiplizieren
LOG-ODDS-SCORE
= HMM, aber angepasst an Sequenzlänge und Hintergrundhäufigkeit. Hoher log-odds-Score ist gut!
log-odds(Sequenz) = log[Wahrsch./0,25^L]
mit L = Längenparameter und 0,25=Durchschnittsvorkommen einer Base (variiert bei anderer Hintergrundhäufigkeit)
Was muss ich über Sequenzmotife wissen?
Was muss ich über die Genomanalyse wissen?
GENOM
komplette vererbliche Information eines Organismus, codiert in DNA (Viren: teils RNA)
Gene + nicht codierende Sequenzen
NUKLEARES GENOM
Genom ohne DNA aus Mitochondrien/ Plastiden (Mitochondrium: ca. 17 kb beim Menschen, Chloroplasten: ab 120 kb)
INHALTE DES MENSCHLICHEN NUKLEAREN GENOMS
Exons
Introns
Pseudogene
DNA Transposons
Mikrosatelliten
Retrotransposons (LINE, SINE, LTR Elemente)
#GENE
Bei Bakterien: ca. 1000 Gene pro MB
NCBI
= National Centre for Biotechnology Information
beinhaltet u.A. Genome verschiedener Organismen
bietet Zugang zu vielen Datenbanken
CDS
= Coding Sequence = übersetzte DNA (je nach Organismus unterschiedlich)
SHOTGUN SEQUENCING
Prinzip: Terminationsbasen werden bei der Replikation zufällig eingebaut, es werden Fragmente unterschiedlichster Länge produziert
Zusatz: Je nach Base VOR der Terminationsbase leuchtet das Fragment in eienr anderen Farbe --> Genomsequenzierung!
CLONE-BY-CLONE SHOTGUN SEQUENCING
Das zu sequenzierende Gen wird "gemappt", d.h. vor der Sequenzierung in Regionen unterteilt, welche wiederum jeweils kloniert werden. Es entstehen so mehrere Klonserien (Contigs), die einzeln sequenziert werden und am Ende (per Alignment) zusammengefügt werden.
WHOLE GENOME SHOTGUN SEQUENCING
Kein Mapping, d.h. die Gene werden (nach Replikation) sofort sequenziert, stattdessen helfen Markierungen beim Sortieren
LIBRARY
=komplettes Genom beim Shotgun Sequencing
SHOTGUN SEQUENCE ASSEMBLY
= automatisiertes Zusammenfügen der berechneten Sequenzen, dabei helfen Marker bei der Positionsbestimmung
HYBRID SHOTGUN SEQUENCING
= Kombination aus Whole genome und Clone-by-clone Sequencing
ESTs
= expressed sequence tags
= sequenzierte cDNA
beinhaltet also nicht Promotoren/ Introns/ ...
cDNA
DNA -> mRNA -> cDNA
= DNA-Version der mRNA (mit reverser Transkriptase), also nur die "transkribierte" DNA
GENANZAHL
Entscheidend ist nicht die zahl der Gene, sondern deren Komplexität! Reis hat mehr Gene als der Mensch, aber der mensch hat ein größeres Transkriptom
DAS EUKARYOTISCHE GENOM
26 % Introns
1,5 % proteincodierend
5 % Duplikationen
3 % Repeats
13 % SINEs, 20 % LINEs (short/ long interspersed nuclear elements)
Was muss ich über Proteinstrukturen wissen?
RMSD
= Root Mean Square Deviation
Maß für die Richtgkeit einer Strukturvorhersage, je kleiner desto besser; beruht auf Atompositionen
DOPPELT DYNAMISCHES PROGRAMMIEREN
= Alignen + Strukturüberlagerung
2 Level: Unteres und oberes Level, das optimale Alignment vom unteren Level wird im oberen Level weiter optimiert
Optimales Alignment wird in einer Zusammenfassungsmatrix dargestellt
DISTANZMATRIX
Dotplot, zeigt den Atomabstand an. Kleiner Abstand = Dot, Großer Abstand = kein Dot
Interagierende Atome bilden hier parallele Linien, die als Strukturen zu deuten sind (und immer eine Diagonale)
MIT DISTANZMATRITZEN VERGLEICHEN
Ähnliche Proteine haben ähnliche Doppellinien in ihrer Matrix, jedoch evtl. mit verschiedenen Abständen (da Insertionen).
Durch entfernen der Insertionen in der Distanzmatrix sind Homologien erkennbar!
Problem der fehlerhaften Strukturüberlagerung wird entfernt!
Was muss ich über Proteinfaltungen und Strukturvorhersagen wissen?
ANFINSONS PARADOGMA
Die komplette Information der 3D-Struktur ist schon inder Primärstruktur festgelegt
LEVINTHALS PARADOXON
Die optimale Proteinstruktur zu berechnen ist (noch) unmöglich, da zu zeitaufwendig
Es hilft aber, die Proteinumgebung zu kennen (z.B. wässrige Umgebung bei hydrophoben AS -> hydrophober Kollaps)
VARIABLEN
1. Bindungsbegriff (Valenzbindungen)
2. Dehnungsbegriff (flexible Moleküle)
3. Nichtbindungsbegriff (andere Interaktionen wie VDW)
POTENTIALENERGIEOBERFLÄCHE
Struktur-Energie-Beziehung
lokale, möglichste globale Tiefpunkte werden gesucht da stabil (aber: Multiminimumsproblem
Molekularmechanik mit Monte-Carlo-Simulation (von verschiedenen Punkten starten) und Simulated Annealing (Optimieren)
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- Kurze Infos zu diesen Themen :)
- Creado por
- Svenja · ene 2014
- Actualizado
- 13 dic 2016
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