Test
2C Entwicklungspsychologie
Preguntas del test (100)
1Hofsteds Kollektivismus / Individualismus bezieht sich auf
- Aauf die kooperative oder konkurierende Lösung von Problemen
- Bauf Individuen
- Cauf Gesellschaften
- Dauf Erziehunsstile
- Eauf Entwicklungsphasen in der Menschheitsgeschichte
2Welche Aussage ist falsch?
- AEntwicklung kann als quantitativer Veränderungsprozess betrachtet werden
- BAus Perspektive eines " traditionellen" Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet
- CEntwicklung kann als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.
- DMit der Querschnittmethode wird intraindividuelle Veränderung erfasst.
- EEntwicklungspsychologische Theorien sind nicht frei von implizierten Menschenbildannahmen.
3Welche Aussage ist falsch?
- AVon aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen, ist nach Valsiner ein zentraler Fehler dre Psychologie.
- BPsychologische Forschung ist in erster Linie idiographisch orientiert.
- CVygotsky betrachtete Spiel als eine " Zone der nächsten Entwicklung".
- DDas Querschnittdesign ist nicht dazu geeignet, Entwicklungen zu erfassen.
- EDie Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine " Kinderpsychologie".
4In soziogenetischen Ansätzen
- Aherrscht ein sozial-determenistisches Menschenbild vor.
- Bwerden sowohl soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.
- Cwird der Niederlage sozialer Erfahrungen auf die Vererbung untersucht.
- Dwird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.
- Ewird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.
5Wer vertritt keinen soziogenetischen Ansatz?
- ABowlby
- BMead
- CSimmel
- DVygotsky
- EWilliam Stern
6Mit der Drei - Berge -Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht:
- AAugenbewegung
- BEgozentrismus
- CEgoismus
- Demotionale Regulation
- EKenntnis von display rules
7Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche folgenden Aussage ist falsch ?
- ADas Lebensalter " erklärt" Entwicklungen.
- BAlter und Kohorten- bzw. Generationenzugehörigkeit sind in Querschnittdesigns konfundiert.
- CDas Lebensalter ist keine " echte" unabhängige Variable.
- DAlter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegende Entwicklungsaufgaben zu verstehen.
- EAlter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeinst nicht als abhängige Variable definiert.
8Mit welcher Methode arbeite Marcia im Rahmen seiner Identitätsstatus-Forschung ?
- AFragebogen
- BReaktionszeitmessung
- CInterview
- DMessung psysiologischer Parameter
- EVerhaltensbeobachtung
9Display rules
- Asind Regeln zur Optimierung der Selbstdarstellung
- Bsind Regeln der sprachbasierten Kommunikation
- Csind Regeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhahltens
- Dsind Regeln zur Kontrolle von Gefühlen
- Esind Regeln , die bei der sogenannten Lachtherapie maßgeblich sind.
10Klassische "alte" Entwicklungstheorien postulieren:
- AEntwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn und Verlust.
- BEntwicklung ist ein weitgehend "natürlicher" Prozess, der sich ungeachtet von gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen vollzieht.
- CEntwicklungsforschung sollte immer an großen Stichproben betrieben werden.
- DEntwicklungsprozesse sind reversibel.
- EDer Mensch steuert als "aktiver Produzent" maßgeblich seine eigene Entwicklung.
11Welche Aussage im Kontext Eriksons Theorie ist falsch?
- ADas dritte entwicklungspsychologisch relevante Thema wird durch die Pole Werksinn vs. Miderwertigkeitsgefühl charakterisiert.
- BErikson wendet sich in mancherlei Hinsicht von Freud ab. So beschreibt er Entwicklung nicht in Form von psychosexuellen , sondern psychosozialen Phasen.
- CDer Beginn des Erwachsenenalters ist durch den Konflikt zwischen Solidarität und Isolierung geprägt.
- DDie Frage nach der eigenen Identität stell sich dominant im Jugendalter.
- Edas mittlere Erwachsenenalter ist laut Erikson von Bedrüfnis geprägt, Werte für kommende Generationen zu schaffen, weiterzugeben und abzusichern. Mangelnde Generativität führt zu Stagnation, Selbstverwöhnung und Langeweile und verhindert psychisches Wachstum.
12Ontogenese bezeichnet
- Adie Bedingungen für die Genese qualitativer Entwicklungssprünge
- Bdie Genese ontologischer Fragen
- Cdie Betrachtung der Menschheitsentwicklung
- Ddie Beziehung zwischen Embryoanale- und Stammesnetwicklung nahc Haeckel
- Edie für die Entwicklungspssychologie " klassische" Zeitdimension.
13Welcher Begriff spielt in Piagets Theorie keine Rolle?
- AVolumenkonstanz
- BIch-Identität
- CZentrierung
- DObjektpermanenz
- EDezentrierung
14Welche Aussage ist im Kontext der Arbeiten von Marcia falsch ?
- AMarcia entwickelte den Identity Status Approach und das damit einhergehende Identity Status Interview (ISI).
- BDer Status der Identitätsdiffusion hat für die Entwicklung keinerlei adaptive Funktion.
- CEine übernommene Identität zeichnet sich durch hohes Commitment ohne vorangegangene Exploration aus.
- DFür Marcia findet Identitätskonstruktion in thematischen Kontext oder Domänen statt, wobei er ursprünglich lediglich die Kontexte der beruflichen / schulischen Orientierung und politischer und religiöser Überzeugung einbezogen.
- EIm Moratorium wird exploriert, ohne das es zu einem Commitment kommt.
15Welche Aussage ist falsch ? Der " Fremde-Situation-Test"
- Awird nicht nur in der Konstellation Mutter / Kind, sondern auch Vater/Kind durchgeführt.
- Berfasst das interne Arbeitsmodell, also die Bindungsrepräsentation des Kindes.
- Cbasiert auf systematischer Verhaltensbeobachtung.
- Dwurde von Ainsworth entwickelt.
- Edient der Erfassung der Bindungsqualität mit Hilfe eines Labordesigns.
16Welche Aussage ist falsch?
- ADer Philosoph Hans Vaihinger zeigt in seiner " Philosophie des Als-Ob", wie Wissenschaft und auch Menschen in ihrem Alltag sich "bewusstfalscher" Konzepte Fiktionen - bedienen, die aber dennoch von hohem pragmatischen Nutzen sind.
- BGeorg Herbert Mead gilt nicht als Mitbegründer des Fiktionalismus .
- CHeinz Werner unterscheidet zwischen physiognomischem und formaltechnischem Denken. Für ihn wird nicht der eine Modus durch den anderen in der Entwicklung weitgehend abgelöst, sondern beide existieren gleichberechtigt nebeneinander.
- DWilliam Stern versteht Phantasietätigkeit als einen entscheidenden Entwicklungsmechanismus des Herstellens neuer psychologischer Realität.
- ENach Piaget entwickelt sich das Denken über die Lebenspanne von logischen Denken hin zu einer emotionsbasierten " Weisheit".
17Eines der folgenden Themenpaare markiert kein Entwicklungsthema in Eriksons Theorie:
- AIntimität vs. Verzweiflung
- BInitiative vs. Schuldgefühl
- CIdentität vs. Identiätsdiffusion
- DVertrauen vs. Misstrauen
- EAutonomie vs. Scharm
18Wer postuliert explizit, dass sich Denken nicht aus gesprochener , sozialer Sprache entwickelt?
- APiaget
- BSimmel
- CBowlby
- DVygotsky
- EBronfenbrenner
19Ein Problem von Querschnittsuntersuchungen ist:
- Aaufwendiger und zeitintensiver als ein Längsschnitt.
- BTestungseffekte (Übung) treten ein.
- CErgebnisse liegen häufig erst nach Jahren vor.
- Dintraindividuelle Veränderung in der Zeit wird nicht erfasst.
- Eselektiver Stichprobenschwund über die Zeit.
20Entwicklungspsychologische Untersuchungen
- Ain der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede zwischen Altersgruppen.
- Berlauben in aller Regel, Altersunterschiede als Entwicklung zu interpretieren.
- Cerlauben in aller Regel, intraindividuelle Entwicklungsläufe zu erstellen.
- Dversuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu erklären.
- Ebedienen sich zumeist eine kombinierten Längs/Querschnittdesigns.
21Mead unterschied zwischen "I" und "ME".
- Adas "ME" ist reflexiv nicht unmittelbar zugänglich.
- Bdas "I" kann nicht als "Selbstkonzept" verstanden werden.
- CDas "I" repräsentiert als generalized other letztendlich Gesellschaft an sich.
- DDie ständige Dynamik des "ME" führt zu einer Rekrutierung des "I".
- EDas "ME" ist empirisch nicht erfassbar.
22Das FACS ist
- Aein Erfassungssystem für räumliches Orientierungsverhalten.
- Bein Kodiersystem für mimische Bewegungen , die als "action units" beschrieben werden.
- Cein Auswertungsprogramm zur Analyse des emotionalen Gehalts gesprochener Sprache.
- Dein Kodiersystem für schriftliche Texte.
- Eein Kodiersystem für srachbegleitende Gestik.
23Welche der folgenden Aussagen sind falsch? in kulturvergleichenden Studien
- Awir Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstanden.
- Bwird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit / Nationalität verstanden.
- Cmüssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente kultusensitiv angepasst werden.
- Dwird nach kulturspezifischen Unterschieden gesucht.
- Ewirf nach Universalien gesucht.
24Welches Problem entsteht bei der Längsschnittmethode nicht ?
- ASelektiver Stichprobensschwund über die Zeit hinweg.
- BDie Messverfahren müssen über die Zeit hinweg an das Lebensalter der Teilnehmer/innen angepasst werden, wobei die interessierende Entwicklungsdimension identisch bleiben soll.
- CDie Ergebnisse sind kohorten- bzw. generatiosnsspezifisch.
- DInterindividuelle Unterschiede in individuellen Entwicklungsläufen lassen sich nicht rekonstruieren.
- EÜbungseffekte können fälschlicherweise als Entwicklungseffekte interpretiert werden.
25Die Frage nach der "ökologischen Validität"
- Aist identisch mit der Frage der Kriteriumsvalidität.
- Bstellt sich ausschließlich in der Laborfoschung.
- Crichtet sich auf das Ausmass, in dem die von der Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/Forscherin voraussetz.
- Dstellt sich ausschließlich bei der Erörterung der Praxis- Anwendungsrelevanz psychologischer Forschung.
- Egeht auf Mary Ainsworth zurück.
26Das SOK Prinzip
- Awurde aus Eriksons Entwicklungstheorie abgeleitet.
- Bhat sich in der Erfoschung der kognitiven Entwicklung empirisch bewährt.
- Cist einem klassischen , traditionellen Entwicklungsmodell verpflichtet.
- Dbedeutet; Selektion, Optimierung und Kompensation.
- Eist ausschließlich auf das höhere Lebensalter anwendbar.
27Eie Entwicklungspsychologie der Lebenspanne nach Paul Baltes lässt sich folgendermaßen charakterisieren.
- AEntwicklung ist durch eine niedrige intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.
- BEntwicklung verläuft universell.
- CEntwicklung findet in Stadien und Stufen statt.
- DEntwicklung sollte multidisziplinär erforscht werden.
- EIm höheren Lebensalter ist Entwicklung gleichzusetzen mit Altersabbau.
28Welche der folgenden Aussage ist falsch ?
- AEine Entwicklungsaufgabe nach Havinghurst ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Zufriedenheit und Erfolg, ein Versagen zu Unzufriedenheit, Ablehnung durch die Gesellschaft und Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben.
- BFür Havinghurst ist eine Entwicklungsaufgabe durch ihr krisenhaftes Erleben definiert.
- CHavinghurst unterscheidet drei Quellen der Entstehung einer Entwicklungsaufgabe; psychsiche Reife, kultureller Druck (Erwartung der Gesellschaft) und individuelle Zielsetzung oder Werte.
- DDas Konzept der Entwicklungsaufgaben eignet sich bis heute gut dazu, den Lebenslauf thematisch zu gliedern.
- EHavinghurst beschreibt als Entwicklungsaufgabe des späteren Erwachsenenalters; Energien auf neue Rollen lenken, Akzeptieren des eigenen Lebens, eine Haltung zum Sterben entwickeln.
29Was stimmt nicht?
- ADas Konzept der "ökologischen Validität" geht auf Bronfenbrenner zurücl.
- BDas Bronfenbrennerersche Mikrosystem wird nicht durch aktualgenetische Untersuchungen erfasst.
- CUri Bronfenbrenner charakterisiert die Entwicklungspsychologie als " the science of strange behaviour of children in strange situations with strange adults for the briefest possible periods of time".
- DEin Exosystem ist ein Muster von Tätigkeiten und Aktivitäten, Rollen und zwischenmenchlischen Beziehungen, wie es von der sich entwickelnden Person in einem gegebenen Lebensbereich (z. B. Familie, das Klassenzimmer usw. ) erlebt wird.
- EBronfenbrenner war ein "Kontextualist" der Entwicklung als die dauerhafte Veränderung der Art und Weise, wie die Person die Umwelt wahrnimmt und sich mit ihr auseinandersetzt, verstanden hat.
30Welche Forschungsfrage lässt sich nicht stringend aus dem "Kultivierungsprinzip" ableiten:
- AWelche Orte werden von älteren Migranten/innen als " Heimat" empfunden?
- BWarum wird ein Einbruch in der eigenen Wohnung als Beschädigung der eigenen Identität empfunden ?
- CWie funktioniert ein " Glücksbringer" aus psychologischer Perspektive?
- DWelche Funktionen haben "persönliche Objekte" für die Identität?
- Ewir wirkt sich der elterliche Erziehungsstil auf die Entwicklung des Selbst aus?
31Seiiffge-Krenke untersucht, wie Jugendliche " imaginäre Gefährten" in ihren Tagebüchern konstruieren und anschreibe. Welche Aussage zur Studie von Seiffge - Krenke (1997)
- ADer imaginäre Gefährt war ein Ersatz für Vertrauensbeziehungen zu Freunden oder innerhalb der Familie.
- BDie Konstruktion eines imaginären Gefährten ist förderlich für die Selbstwirksamkeitserwartung.
- CDer imaginäre Gefährte, der in den Tagebüchern angeschrieben wurde, war meistens männlich.
- DDie Konstruktion eines imaginären Gefährten im Tagebüchern ist nicht förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter.
- EDer imaginäre Gefährte war hinsichtlich vieler Dimensionen dem Schreiber/der Schreiberin ähnlich.
32Inge Bretherton (1989)
- Amacht am Beispiel der Studie von Rosenberg deutlich, dass es keine Unterschiede im Spiel zischen sicher und unsicher gebundenen Kindern gibt.
- Bbeschäftigt sich in ihrem Artikel vor allem mit dem Symbolspiel im Einzelspiel.
- Cbetont, dass emotionale Regulation durch Spiel keinesfalls immer "von selbst" gelingt.
- Dentwickelt ein Moden zu den für das Regelspiel notwendigen emotionalen Kompetenzen.
- Evotiert gegen spielfördernde Inverventionensmaßnahmen, da es keinerlei Belege für deren Funktion gibt.
33Wer hat die entwicklungspsychologische " Thoery of Mind" Forschung insperiert?
- ABowlby
- BMead
- CVygotsky
- DWinnicott
- EPiaget
34Oettinger (1997)
- Azeigt, dass ausschließlich, freie,positive Zukunftsphantasien Übergewichtiger zum Thema Gewichtsverlust förderlich für die Bereitschaft zur Teilnahme an Diät Zukunftsphantasien sind.
- Bentwickelt das Konzept " fantasm" von Boesch weiter.
- Czeigt, dass ausschließlich freie , positive Zukunftsphantasien über den zukünftigen Beruf/Arbeitsplatz den späteren tatsächlichen Erhalt von Arbeitsangeboten vorhersagen.
- Dgibt einen Überblick über phantasiefördernde Maßnahmen im Erwachsenenalter.
- Ezeigt, dass Phantasie in Online Rollenspielen entwicklungsfördernd ist.
35Das imaginäre Gespräch mit Verstorbenen (Joseph, 1998)
- Aist ein Phänomen, das im westeuropäischen Kulturkreis nicht beachtet wird.
- Blässt sich unter einer entwicklungspsychologischen Perspektive interpretieren.
- Cist ein Phänomen, das sich nur in "kollektivistischen" Gesellschaften findet.
- Dlässt sich durch William Sterns "Philosphie des Als Ob" theoretisch rahmen.
- Egeht häufig mit psychischen Störungen einher.
36Für Piaget
- Awird der Begriff der " Regel" im Übungspiel gelernt.
- Bist "Kreativität" die höchste Entwicklungsstufe im Erwachsenenalter.
- Cindiziert das Symbolspiel im Erwachsenenalter (z.b. Rollenspiel) einen Entwicklungsrückschritt.
- Dist die Beobachtung des gemeinsamen Murmelspielens für seine Theoriebildung von Interesse.
- Edominiert bei der Nachahmung die Assimilation.
37
Welche Aussage ist zutreffend ( Studie Seiffge-Krenke, 1997)?- AEine Neigung zur Tagträumerei ist ein Prädiktor für die Konstruktion von imaginären Gefährten in Tagebüchern Jugendlicher.
- BDie Werte auf der Egonentrismus Skala differenzierten zwischen Jugendlichen mit und ohne imaginären Gefährten.
- CJugendliche, die ein Tagebuch führen, sind signifikant einsamer als Jugendliche, die kein Tagebuch führen.
- DJugendliche, die imaginäre Gefährten in ihren Tagebüchern konstruieren, lösen ihre sozialen Probleme signifikant besser als Jugendliche, die in ihren Tagebüchern keine imaginären Gefährten konstruieren.
- EJugendliche, die in ihren Tagebüchern imaginäre Gefährten konstruieren, sind signifikant intelligenter als Jugendliche, die dies nicht tun.
38Die Konstruktion von imaginären Gefährten im Kindesalter
- Akommt fast ausschließlich bei Einzelkindern vor.
- Bist ein pathologisches Phänomen.
- Cfindet sich überwiegend bei Jungen, die von Gleichaltrigen nicht akzeptiert werden.
- Dkann in schwierigen Lebensumständen und bei Beziehungsdefiziten kompensatorisch wirken.
- Egeht mit einer unsicheren Bindung des Kindes einher.
39Welche Aussage ist falsch ?
- AWhitty (2003) interpretiert "cyberspace" als" potential space" im Sinne von Winnicott.
- BEin Übergangsobjekt ist ein selbstgewähltes Objekt, wie z.b. ein Kuscheltier oder eine Schmusedecke.
- CAuf Winnicott geht das Konzept des "Übergangsobjektes" (transitional object) zurück.
- DWinnicott kommt aus der psychoanalytischen Tradition.
- EFür Winnicott hat das Spiel keine zentrale Rolle für die Entwicklung.
40
Sowohl Piaget als auch Vygotsky haben sich mit dem Spiel im Rahmen der Entwicklung befasst. Welche Aussage ist richtig?- APiaget räumt dem Symbolspiel keine besondere Funktion im Hinblick auf die Bewältigung negativer Emotionen ein.
- BFür Vygotsky besteht eine Funktion des Spiels darin, dass gesellschaftliche Praxis mit ihren sozialen und kulturellen Normen, Rollen und Regeln erworben, geübt und verinnerlicht wird.
- CFür Vygotsky ist Spiel eine Form von Assimilation.
- DNach Piaget stehen Akkommodation und Assimilation im Spiel im Gleichgewicht.
- EVygotsky unterscheidet systematisch zwischen Übungsspiel, Symbolspiel und Regelspiel.
41Mit dem AAI
- Alässt sich der Erfolg beim "Speed-Dating" vorhersagen.
- Blässt sich die Aktivität von Spiegelneuronen visualisieren.
- Cwird die Bindungsrerpäsentation des Lebenspartners erfasst.
- Dwird das Boundingverhalten Neugeborener beobachtet.
- Ewerden insbesondere Formaspekte retrospektiver Erzählungen bei der Auswertung berücksichtigt ( z. B. Auslassungen, Unfähigkeiten, konkrete Beispiele zu geben etc.)
42Welche der Aussagen zur Untersuchung nordamerikanischen Präriewühlmäuse ist falsch?
- AWährend der Paarung wird beim Weibchen vor allem Vasopressin wirksam.
- BDie Paarbildung wird durch Geruchsbotenstoffe (Pheromone) gesteuert.
- CAuch ohne vorhergehende Paarungen führt die künstliche Verabreichung von entsprechenden Hormonen zu dauerhaften Bindungen.
- DEs gibt auch nicht-monogame Wühlmausarten.
- EWird die Ausschüttung von Oxytin und Versopressin verhinder, kommt es zu keiner Bindung zwischen den Partnern.
43Nach Seiffge-Krenke verändern sich die Adressaten der "Selbstenthüllung" im jugendalter. Wem teilt man nach ihrer Untersuchung im Alter von 15 Jahren am häufigsten " Privates" mit?
- Aden Freunden
- Bden Geschwistern
- Cder Mutter
- Ddem Vater
- Edem/der romantischen Partner/Partnerin
44Welcher Begriff/welches Konzept hat innerhalb der Bindungstheorie keine Relevanz?
- ARegelkreisprinzip
- Bsichere Basis
- Cemotionales Band
- Dinternal working model
- EKonditionierung
45Bindung ist ein zentrales entwicklungspsychologisches Konzept.
- ASicher gebundene Kinder reagieren in den Trennunsphasen des "Fremde-Situation" Test mit mehr Stress als unsicher gebundene Kinder.
- BDie Ausformung einer spezifischen Bindungsqualität ist umweltlabil.
- CIm Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse betont die Bindungstheorie weit weniger die zentrale Rolle von Beziehungen für die lebenslange Entwicklung.
- DIm Rahmen des " Fremde-Situation" Tests wird kindliches Bindungsverhalten in Situationen kategorisiert, die für das Kind weitgehend entspannend sind.
- EFür das Bindungs- und Fürsorgesystem wird eine lerntheoretische Bais angenommen.
46Eine mit dem Fremde Situations Test diagnostizierte "unsicher-vermeidende" Bindungsqualität.
- Aist bis ins Erwachsenenalter hinein stabil.
- Btritt in empirischen Studien im Vergleich zur "sicheren" Bindungsqualität seltener auf.
- Cimpliziert eine Bindungsstörung.
- Dresultiert der Theorie zufolge in einem eher positiv getönten Selbstkonzept.
- Elässt sich nahezu ausschließlich durch mangelnde " Feinfühligkeit" der Mütter erklären.
47Welche der folgenden Begriffe bezeichnet eine "Mischform" (kein Primärtypus) der Liebe nach J.A. Lee?
- AEros
- BStorge
- CAgape
- DLudus
- ENania
48Welche Aussage ist richtig?
- Adie Bindunsqualität "desorganisiert" liegt noch im "Normalbereich" adaptiver Entwicklungen.
- B"sicher" gebundene Kinder geraten im Fremde Situation Test nicht unter Stress.
- CDie Bindung an die Mutter hat für ein Kind einen höheren Stellenwert als die Bindung an den Vater.
- D"unsicher-ambivalent" gebundene Kinder lassen sich im Fremde Situation Test nur schwer beruhigen.
- EBindungsdefizite in der frühen Kindheit können später nicht mehr kompensiert werden.
49Der "Fremde-Situation-Test" basiert auf
- AGeschichtenergänzungsaufgaben
- BVerhaltensbeobachtung
- CInterviews
- Deinen narrativen Ansatz (Erzählungen der Lebensgeschichte)
- EFragebogenitems
50Unter feinfühligem Pflegeverhatlten versteht Ainsworth welche der folgenden Verhaltensweisen nicht:
- AUm das Kind nicht für unangemessene Stressreaktionen (z.B. schreien) systematisch zu verstärken sollte die Mutter zwischendurch die Signale des Kindes immer mal wieder ignorieren .
- BSie muss angemessen auf die Signale reagieren, also etwa die richtige Dosierung der Nahrungsmenge herausfinden, eher beruhigen oder Spieleanreize bieten, ohne durch Über- oder Unterstimulation die Mutter Kind Interaktion zu erschweren.
- CSie muss die Signale aus der Perspektive des Säuglings richtig deuten, etwa das Weinen des Kindes in seiner Beziehung entschlüsseln ( Weinen bei Hunger, Unwohlsein, Schmerzen, Langeweile)
- DDie Mutter muss in der Lage sein, die kindlichen Signale mit größter Aufmerksamkeit wahrzunehmen.
- EDie Reaktion muss prompt, also innerhalb einer für das Kind noch tolerablen Frustrationszeit erfolgen.
51Welche der folgenden Begriffe gehören nicht zu den Dimensionen im Partnerschaftsmodell von Spanier und Lewis?
- ANutzen
- BStabilität
- CKosten
- DAlternativen
- EBarrieren
52Welche der folgenden Begriffe bezeichnet eine Phase der Entwicklung romantischer Liebe nach Brown?
- ADating-Phase
- BMating-Phase
- CAttachment-Phase
- DRefletion-Phase
- EStatus-Phase
53Welche der folgenden Begriffe bezeichnet keine der im Kurs aufgeführten "Liebesformeln" für gelingende Paarbeziehungen (nach Kast)?
- AZuwendung
- BIch-Gefühl
- CPositive Illusion
- DAufregung im Alltag
- EAkzeptanz
54Die Bindungsstile Erwachsener lassen sich den beiden Dimensionen "Vermeidung" und "Angst" zuordnen. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
- Aniedrige Angst kennzeichnet den sicheren Bindungsstil
- Bniedrige Angst kennzeichnet den verstrickten Bindungsstil
- Cniedrige Angst kennzeichnet den abweisenden Bindungsstil
- Dhohe Vermeidung kennzeichnet den abweichenden Bindungsstil
- Ehohe Vermeidung kennzeichnet den ängstlichen Bindungsstil
55Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet einen der fünf "apokalyptischen Reiter" von John M. Gottman?
- AAngst
- BRechthaberei
- CAngriff
- DDesintresse
- EVerachtung
56Innerhalb der Bindungstheorie versteht man unter einen internalen Arbeitsmodell
- Adie vom Kind erreichte Stufe des logischen Denkens
- Bdie Interaktion zwischen ES, ICH und ÜBER -Ich
- Cunter anderem die Repräsentation des eigenen Selbst.
- Ddie Planungsschritte bei der Bearbeitung einer Problemlösung
- Edas moralische "Gewissen"
57Welche der folgenden Aussagen stimmt nicht mit offiziellen statischen Angaben überein?
- AIn den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg lag die Scheidungsrate zunächst höher als vor dem Krieg.
- BZwischen 195 und 1962 sank die Scheidungsquote auf 4%.
- CDie höchste Scheidungsquote zwischen 1950 nund 2007 weist das Jahr 2003 auf
- DSeit 1950 hat sich die Scheidungsquote bis 2008 auf über 50 % erhöht.
- EDie Anzahl der Eheschließungen ist seit 1950 deutlich gesunken.
58Welches der folgenden Ergebnisse erbrachte die Freundschaftsuntersuchung von Lambertz (1999)?
- ADie tatsächliche Ähnlichkeit ist für eine positive Freundschaftbeziehung wichtiger als die wahrgenommene Ähnlichkeit.
- BDie tatsächliche Einflussnahme stimmte mit den Angaben zur Dominanz überein.
- CMaterielle Hilfeleistungen (z.B. Kinderbetreuung) wurden häufig genannt.
- DMissempfindungen und Ärger wurden deutlich schlechter wahrgenommen als positive Stimmungen der Freundin.
- EKritik an der Freundin gab es selten und auch Konflikte wurden nur selten benannt.
59Bowlbys Arbeit wurde nicht beeinflusst durch:
- AInge Bretherton
- BAnna Freud
- CNikolaas Tinbergen
- DSigmund Freud
- EKonrad Lorenz
60Welches der folgenden Merkmale verringert in der Untersuchung von Marbach(2007) die Wahrscheinlichkeit, dass eine Netzwerkperson Freund/Freundin des /der Befragten ist?
- ANetzwerkperson ist Gesprächspartner
- BNetzwerkperson und Befragte sind gleichaltrig
- CNetzwerkperson ist Freizeitpartner
- DBefrage(r) ist zwischen 30 und 40 Jahre alt
- ENetzwerkperson und Befragte(r) haben gleiches Geschlecht
61Ultimate Ursache von Verhalten bezieht sich auf
- Adie aktuellen Ursachen von Verhaltensweisen
- Bden phylogenetischen Nutzen von Verhaltensweisen
- Cdie unmittelbaren Vorstufen des Verhaltens
- Ddie individuellen Verhaltensentwicklungen
- Edie situativen Bedingen des Verhaltens
62Welche Aussage über John Bowlby bzw. Bowlbys Theorie trifft nicht zu?
- ABowlbys Theorie wiest viele Parallelen zu Piagets Konzeption der Genese des Selbsts auf
- BBowlby war an den Folgen langfristiger Trennungen zwischen Mutter und Kind interessiert
- CBowlby war an der Praxis interessiert und arbeitete mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
- DEthologische Forschungsergebnisse hatten einen großen Einfluss auf Bowlby
- EBowlby hatte einen psychoanalytischen Hintergrund
63Welche der folgenden Begriffe bezeichnet im „Rahmenmodell der Gestaltung sozialer Beziehungen „ von Neyer & Lang einen evolutionären Mechanismus?
- AFreundschaft
- BKin selection
- CMutter-Kind-Beziehung
- DNäheregulation
- EReziprozitätsaushandlung
64Welche der folgenden Aussagen bezeichnet keine Stufe der Entwicklung des Freundschaftskonzepts nach Selman?
- AFreundschaft als momentane physische Interaktion
- BFreundschaft als intimer gegenseitiger Austausch
- CFreundschaft als Autonomie und Interdependenz
- DFreundschaft als gegenseitige Hilfestellung
- EFreundschaft als Schönwetter-Kooperation
65Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zur Freundschaftsdefinition von Auhagen (1991)?
- Apositiver Charakter
- BFreiwilligkeit
- CDyadische Sozialbeziehung
- DGleiches Geschlecht
- EInformelle Sozialbeziehung
66Welche der folgenden Merkmale gehören nicht zu denen, die nach Haidt für moralische Intuitionen bestimmt sind, Gefühle für
- AHierarchie
- BHeterogenität
- CReziprozität
- DReinheit
- EBezugsgruppe
67M. Blatt, ein Schüler Kohlbergs, führte mit Schülern Gruppendiskussionen durch, die deren moralische Urteilsfähigkeit stimulieren sollten. Die von ihm verwendete Methode bestand darin,
- Adie Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihre Meinung widersprachen und genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.
- Bdie Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihre Meinung entsprachen, aber genau eine Stufe über ihrer eigenen Stufe lagen
- Cin Kleingruppen kontroverse Lösungen des Problems erarbeiten lassen
- Dmoralische Dilemmata in Rollenspielen möglichst intensiv einzuüben.
- Edie Schüler mit Argumenten zu konfrontieren , die ihrer Meinung widersprechen und genau auf der Stufe der eigenen Urteilsfähigkeit lagen
68Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet das höchste Stadium der kognitiven Entwicklung im Sinne Piagets?
- Avisionäre-operationales Denken
- Bmeta-operationales Denken
- Csupra - operationales Denken
- Dfrontal-operationales Denken
- Eformal-operationales Denken
69Welcher der folgenden Schlüsse lässt sich aus empirischen Untersuchungen mit dem „ Moralisches-Urteils-Test (MUT) von Lind in Bezug auf die Theorie Kohlbergs ziehen?
- AMoralische Urteile, die das eigene Niveau weit übersteigen, können nicht mehr sicher differenziert werden
- BPersonen ziehen in der Regel moralische Argumente niedriger Stufen denen höherer Stufen vor.
- CEtwa 15 Prozent der Versuchspersonen weisen idosynkratische (nicht theoriekonforme) Urteilspräferenzen auf
- DWeder die moralische Urteilspräferenz noch die moralische Differenzierungsfähigkeit folgen der von Kohlberg postulierten Stufensequenz.
- ESowohl Frauen als auch Männer tendieren überwiegend zu Urteilen auf Stufe 4
70Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigen dass
- Aantisoziale Bestrafung sich positiv auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.
- Bsich in die Versuchsperson gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekannten Mitspielern zeigten.
- Cdie Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, dann aber kontinuierlich zunahm.
- Din manchen Fällen nicht nur Trittbrettfahrer bestraft werden, sondern auch kooperative Mitspieler.
- Edie Bestrafung eigennütziger Verhaltens die Kooperationsbereitschaft nicht erhöht.
71Welche Aussage gehört zur Ebene der konventionellen Moral im Sinne Kohlbergs?
- ANichthinterfragte Macht und Vermeidung von Strafe gelten als Werte an sich.
- BAußerhalb des gesetzlich festgelegten Bereichs basieren Verpflichtungen auf freier Übereinkunft und Verträgen.
- CDas Recht wird definiert durch eine bewusste Entscheidung in Bezug auf selbst gewählte ethische Prinzipien
- DGrundzüge von Fairness, Gegenseitigkeit und Sinn für gerechte Verteilung sind zwar vorhanden, werden aber stets physisch oder pragmatisch interpretiert
- ERichtiges Verhalten heißt, seine Pflicht zu tun, Autorität zu respektieren, und für die gegeben soziale Ordnung und ihrer selbst willen einzutreten.
72Welche der folgenden Aussagen zum IFT (Iowa Gambling Task) ist zutreffen?
- ABei den Spielern mit Läsionen im orbitofrantalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit beim Ziehen von einen " schlechten" Stapel.
- BMit dem IGT konnte die negative Wirkung antisozialer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.
- CSpieler mit Läsionen in orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten Risikos weiterhin von den schlechten Stapeln.
- DDer IGT besteht aus vier Kartenstapeln, wobei zwei der Stapel nicht nur Gewinn sondern auch Verlustkarten enthalten.
- EMit dem IGT konnte die positive Wirklung altruistischer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.
73Welche Aussage zur Längsschnittstudie von Kohlberg ist nicht zutreffen ?
- ADie Stufen folgen der von Kohlberg postulierten Reihenfolge.
- BDie Stufenzuordnung korrespondiert mit dem Alter
- CDie Anzahl der Befragten variierte zu den verschiedenen Befragungszeitpunten.
- DDie Studie umfasste ausschließlich männliche Vpn
- EDie Studie basierte auf bis zu 375 Vpn
74Welche der folgenden Aussagen zum „sozial-intuitiven Modell“ moralischen Urteilens von Haidt ist zutreffend?
- AEs ist deutlich einfacher als das "rationalistische " Modell
- BEs ist besser mit den philosophischen Annahmen von D. Hume als von I. Kant vereinbar
- CEs stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als eine Abfolge analytischer Entscheidungsschritte dar.
- DEs basiert auf der Annahme, das Personen ihre moralischen Institutionen vor allem durch Nachdenken ändern.
- EEs geht im Gegensatz zum "rationalistischen Modell" davon aus, dass sich Personen in ihren moralischen Urteilen nicht gegenseitig beeinflussen.
75Der Zusammenhang zwischen „logischen Denken“ „sozialer Perspektive“ und „moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen Voraussetzungsrelation“ beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine derartige Beziehung zwischen diesen Bereichen vorliegt , welche Aussage ist dann zutreffen?
- ADas Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive.
- BDas Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.
- CDas Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.
- DEine bestimmte Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für die Erreichung einer entsprechenden Stufe der moralischen Urteils.
- EDas Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens.
76Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ wird im Kurs getroffen?
- AElliot klammerte sich stur an einmal gefasste Ziele
- BGegenüber seiner Familie blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber fremden Personen war er allerdings völlig gleichgültig.
- CDer Gehirntumor hatte bei Elliot die Amygdata, die für Gefühle zentral wichtig ist, zerstört
- DIm Interviewverfahren von Kohlberg wurde Elliot der Stufe 3/4 zugeordnet
- EElliot zeigte sich in Leistungs-und Persönlichkeitstests keine auffälligen Ergebnisse.
77Welche der folgenden Aussagen zum Moralbegriff ist zutreffend?
- ANützlichkeitserwägungen sind charakteristisch für die Gesinnungsethik.
- BAus verantwortungsethischer Perspektive kann eine Handlung moralisch schlecht sein, selbst wenn ihre Folgen positiv sind.
- CIn der Moralpsychologie wird überwiegend ein normativer Moralbegriff benutzt
- DIm Alltag wird meist ein normativer Moralbegriff verwendet
- EDeonotologische Moralbegründung gehören in den Bereich der Verantwortungsethik.
78Welche der folgen Aussagen zum Begriff „moralischer Realismus“ von Piaget ist zutreffend?
- ADer moralische Realismus beruht auf Zusammenarbeit und Kooperation der Kinder untereinander.
- BEine Regel wird nicht einfach wörtlich genommen, sondern ihrem Sinn nach interpretiert.
- CDer moralische Realismus kennzeichnet die heteronome Moral
- DDas Kind hält jede Handlung für gut, die die Regeln der Erwachsenen verletzt.
- EDem moralischen Realismus entspricht die konventionelle Moral
79Welches Merkmal gehört zu den Besonderheiten eines moralischen Dilemmas in Sinne Kohlbergs?
- AIn den Dilemmata von Kohlberg basieren beide Alternativen auf identischen Werten.
- BZu einem moralischen Dilemma gibt es nur suboptimale Lösungen
- CAuf jeder Urteilsstufe darf nur eine der beiden Handlungsalternativen begründbar sein
- DEin moralisches Dilemma hat die Form eine Appentenz-Aversions-Konflickt.
- EDie Dilemmata von Kohlberg basieren auf realistischen Situationen
80Das folgende moralische Dilemma ist dem Moralischen-Urteils-Test von G. Lind entnommen. In diesem Test sind die Argumente zu den Dilemmata jeweils einer der sechs moralischen Urteilsstufen (Kohlberg) zugeordnet.
Eine Frau war krebskrank, und es gab keine Rettungsmöglichkeit mehr für sie. Sie hatte qualvolle Schmerzen und war schon so geschwächt, dass eine größere Dosis eines Schmerzmittels wie Morphin ihr Sterben beschleunigt hätte. In der Phase relativer Besserung, bat sie den Arzt, ihr genügend Morphin zu verabreichen, um sie zu töten. Sie sagte, sie könne die Schmerzen nicht mehr ertragen und würde ja doch in wenigen Wochen sterben. Der Arzt entsprach ihrem Wunsch.
Welche der folgenden fünf Argumente für das Verhalten des Arztes entspricht am besten der Stufe 3 von Kohlberg?- Aweil der Arzt eigentlich kein Gesetz verletzt hat, da die Frau nicht mehr hätte gerettet werden können und er nur ihre Schmerzen verkürzen wollte
- Bweil vermutlich die meisten seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation genauso gehandelt hätten wie dieser Arzt
- Cweil der Arzt der einzige war, der den Willen der Frau erfüllen konnte, die Hochachtung vor dem Willen der Frau gebot ihm, so zu handeln, wie er es tat
- Dweil der Arzt nur getan hat, wozu die Frau ihn überredete. Er braucht sich deswegen un unangenehme Konsequenzen keine Sorgen zu machen.
- Eweil der Arzt nach seinem Gewissen handeln muss. Der Zustand der Frau rechtfertigt eine Ausnahme von der moralischen Verpflichtung, Leben zu erhalten.
81Die Psychoanalyse hat sich u.a. auch mit der menschlichen Entwicklung befasst. Welche Aussage ist zutreffend?
- AZu Fixierungen kommt es, wenn in den einzelnen Entwicklungsphasen eine unzureichende oder übermäßige Bedürfnisbefriedigung stattfindet.
- BVon den drei postulierten Instanzen " Es" "Ich" und "Über-Ich" ist das "Ich" vergleichbar mit dem Gewissen
- CDer Ödipus- bzw. Elektrakomplex führt nicht zur Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil
- DNach der analen Phase folgt zuerst die genitale Phase, danach die Latenzphase
- EIn der oralen Phase steht die Nahrungsausscheidung, in der analen Phase die Nahrungsuafnahme im Vordergrund.
82Ein Entwicklungstest muss reliabel sein. Durch welches Verfahren lässt sich die Reliabilität nicht ermitteln?
- AParalleltest-Reliabilität
- BKonsistenzanalyse
- CSplit-Half-Reliabilität
- DPretest-Reliabilität
- ERetest-Reliabilität
83Welche Aussage für die Sensorikentwicklung nicht zutreffend?
- ASäuglinge zeigen eine Präferenz für hochfrequente Töne
- BSäuglinge präferieren komplexe vor einfachen Mustern
- CSchon in den ersten Tagen nach der Geburt zeigen Kinder eine Präferenz für die Stimme der eigenen Mutter
- DSchon bei Neugeborenen lassen sich Indikatoren für die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung nachweisen.
- ESäuglinge präferieren Gesichter vor anderen Objekten.
84Welcher Reflex wird ausgelöst, wenn sich der Säugling erschrickt?
- ASaugereflex
- BMoro-Reflex
- CGreifreflex
- DSchreitreflex
- ERooting-Reflex
85Welche Aussage ist im Kontext der Anlage-Umwelt Fragestellung falsch?
- AVergleichsweise hohe Erblichkeitsschätzungen finden sich im Bereich der Intelligenz.
- BBei Adoptionsstudien ist die theoretisch geforderte Nullkorrelation zwischen den Umweltmerkmalen der Herkunfst- und der Adoptivfamilie de facto fast immer realisiert.
- CMit aktiven Anlagewirkungen ist gemeint, dass ein Individuum aktive eine Umgebung sucht, die zu seinen Anlagen passt.
- DEineiige Zwillinge sind genetisch identisch, bei zweieiigen Zwillingen ist die durchschnittliche genetische Übereinstimmung so hoch wie bei Geschwistern.
- EDie Umwelt von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind nicht in jeder Beziehung vergleichbar.
86Bei welchem kindlichen Störungsbild werden Stimulanzien als Interventionsmaßnahme eingesetzt?
- AEnuresis
- BHyperkinetische Störungen
- CAngststörungen
- DAgressiv-oppositionelles Verhalten
- EAsperger-Syndrom
87Marcia unterscheidet unterschiedliche Identitätsstatus-Formen. Welche gehört nicht dazu?
- AMoratorium
- Bdesorganisierte Identität
- Cdiffuse Identität
- Derarbeitete Identität
- Eübernommene Identität
88Innerhalb der kognitiven Theorie Jean Piagets ist folgende Aussage richtig:
- APiaget nimmt einen kontinuierlichen Entwicklungsverlauf an
- BIm Assimilations-Akkommodationsprozedd kommt es zunächst zum Äquilibrium, wenn eine Assimilation misslingt
- CEin zentraler Entwicklungsschritt in der sensumotorischen Entwicklungsphase ist die Entwicklung der Objektpermanenz
- DWenn Sachverhalte mithilfe der vorhandenen Schemata eingeordnet werden, dann spricht man von der Akkommandation
- EDie Tendenz zur Zentrierung auf einzelne Dimensionen gilt als Grundproblem der formal-operationalen Entwicklungsphase.
89Als sogenannter „Aktivierungszustand“ des Säuglings gilt nicht?
- Aaufmerksamer, aber qauengeliger Zustand
- BLächeln
- CSchreien
- Druhiger Schlaf
- ESchläfrigkeit
90Welches Merkmal wird beim Apgar-Index nicht erfasst?
- AAtmungsaktivität
- BReflexauslösbarkeit
- CHerzfrequenz
- Dzirkadianer Rhytmus
- EHautfärbung
91Als Datenerhebungsmethode im Säuglingsalter fungiert nicht:
- Adas Präferenzparadigma
- Bdas Erwartungs-Enttäuschungs-Paradigma
- Cder Wiener Entwicklungstest
- Ddas Habituations-Dishabituations-Paradigma
- Edas Erwartungs-Induktions-Paradigma
92Welche Aussage ist im Rahmen der Sprachenentwicklung falsch?
- ADie Phase der Einwortsätze wird als holophrasiche Phase bezeichnet, da mit einem Wort komplexe Aussagen ausgedrückt werden.
- BSäuglinge unterscheiden weniger Lautkategorien als Erwachsene
- CDie Kindheit ist eine sensible Periode für den Spracherwerb, in der dieser besonders leicht von statten geht.
- DBei Gehörlosigkeit kann eine Gebärdensprache frühzeitig ohne bewusste Anstrengung erlernt werden, wenn sie im Kontext der Kommunikation mit dem Kind regelmäßig genutzt wird
- EIn der telegrafischen Sprache erfolgt die Satzbildung bereits regelgeleitet
93Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen oder störungen im Jugendalter falsch?
- AIm Jugendalter zeigen Mädchen mehr internalisierendes, Jungen mehr externalisierendes Problemverhalten
- BBei der Entstehung von Substanzmissbrauchsstörungen spielen auch genetische und biologische Faktoren eine Rolle
- CDepressive Störungen entwickeln sich häufig erst im Jugendalter
- DAnorexia ist durch starkes Untergewicht und Angst vor Gewichtszunahme gekennzeichnet
- EDie Essstörungen Anorexia und Bulimia Nervosa kommen bei jugendlichen Jungen und Mädchen in etwa gleich häufig vor.
94Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen/-störungen im Kindesalter falsch?
- AKinder, die ein niedriges Geburtsgewicht aufweisen oder bei deren Geburt es zu Komplikationen kam, sind anfälliger für spätere psychische Störungen
- BDas jeweilige kindliche Temperament kann ein Risikofaktor, aber auch ein Schutzfaktor hinsichtlich der Entwicklung einer psychischen Störung sein
- CKinder mit körperlichen Beeinträchtigungen sind anfälliger, eine psychische Störung zu entwickeln
- DEine desorganiserite Bindung kann psychische Störungen des Kindes begünstigenn
- EAlkohol, Nikotin oder Drogenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft stehen in keiner kausalverbindung zu der Entwicklung kindlicher psychischer Störungen
95William James geht davon aus, dass sich das „Selbst“ aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetz. Welcher gehört nicht dazu?
- Ageneralized other
- BSelbst als Subjekt
- Csoziales Selbst
- Dspirituelles Selbst
- Ematerielles Selbst
96Zu den Aufgaben der Entwicklungspsychologie gehört nicht?
- ABeschreibung von Entwicklungsphönomenen
- BPrognose des zukünftigen Entwicklungsstands
- CDiagnostik des aktuellen Entwicklungsstands
- DErklärung kurzfristiger Berindlichkeiten
- ESuche nach den Bedingungen für das Zustandekommen von Entwicklung
97Welche Aussage ist für den Bereich der Methoden der Entwicklungspsychologie zutreffend?
- AIm Idealfall lassen sich Teilstichproben im Konvergenzmodell so verbinden, dass ein zusammengesetzter Längstschnitt entsteht. Voraussetzung für die Verbindung der einzelnen Teilstichproben ist jedoch, dass die Mittelwerte an den Stichprobenübergängen keine deutlichen Abweichungen erkennen lassen.
- BBeim Vergleich von längst-und querschnittlichen Untersuchungen derselben Merkmale kann es zu systematisch verursachten Ergebnisdivergenzen wie Lebensspanne hinweg zeigte sich in Längsschnittuntersuchungen typischerweise ein deutlicher Intelligenzabfall im späteren Erwachsenenalter, während die Intelligenzleistung im Querschnittuntersuchungen relativ konstant bleib.
- CBei der Längstschnittmethode ist es einfacher als bei der Querschnittmethode, repräsentative Stichproben zu gewinnen.
- DLänsgt-wie Querschnittmethode informieren über intraindividuelle Veränderung
- EIm Vergleich zur Längstschnittmethode ist die Querschnittmethode durch einen höheren Zeit und Personalaufwand charaktarisierbar.
98Welche Bedingung erhört das Risiko des „plötzlichen“Säuglingstot“ nicht?
- AÜberwärmung des Kindes (hohe Raumtemperatur, zuviel Bekleidung)
- BDrogenkonstm der Mutter
- CRauchen in Gegenwart des Säuglings
- DVerzicht auf das Stillen des Kindes
- ESchlafen in Rückenlage
99Welche Verhaltensweise gilt nicht als Bestandteil des „intuitiven Elternprogramms“?
- ARegulation des Wahrheits- und Erregungszustandes
- BBereitstellung von kindgerechtem Spielzeug
- CEinhalten eines optimalen Reaktionszeitfensters
- DHerstellen und Aufrechterhaltung von Blickkontakt
- Everbales und präverbales Verhalten der Eltern
100Der Rouge Test
- Awird in der Bindungsforschung eingesetzt
- Bdient zur Erfassung des Zeitpunktes des visuellen Selbsterkennens
- Cdient der Erfassung der Farbdifferenzierung in der frühen Kindheit
- Dwird im Säuglingsalter im Zuge von Screeningverfahren druchgeführt
- Ewird zur Erfassung der selbstgezogenen Emotion " Scharm" eingesetzt
Información
- Descripción
- März 2014
- Autor
- petra.drewitz
- Idioma
- Deutsch
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