Test
WISE-K2014POL
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Preguntas del test (65)
1Welche wissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit Medienpolitik? (4)
- APublizistik- und Kommunikationswissenschaft
- BSozialpsychologie
- CPolitikwissenschaft
- DWirtschaftswissenschaft
- ERechtswissenschaft
- FSprachwissenschaften
2Saxer beschreibt Medien als... (3)
- AMassenkommunikation
- BOrganisationen
- CUnterkomplexe Systeme
- DKommunikationskanäle
- EUnterkomplexe Akteure
- FKomplexe Institutionen
3Welche Ansätze der Regulierungstheorie gibt es? (3)
- APublic-Agency-Theorie
- BNeoinstitutionalismus
- CRegulartory-Interest-Theorie
- DRolle von Ideen und Tradition
- EAgency-Theorie
- FPrivate-Failure-Theorie
4Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Neue Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft. (3)
- ANeokorporatistische Kompromissysteme nehmen zu
- BKrisenkartelle sind selten bis gar nicht anzutreffen
- CIm Medienbereich sollte Kompromissystemen nicht mit Skepsis begegnet werden
- DKompromissysteme sind an Voraussetzungen gekoppelt
- EDas Publikum ist durch mangelnde Organisiertheit gekennzeichnet
- FDas Publikum ist durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichnet
5Derzeit lassen sich folgende Bereiche des Neuen Institutionalismus unterscheiden (4)
- ADeutsche Historische Schule
- BKonstitutionennökonomie
- CMerkantilismus
- DNew-Organizational-Economics
- ETheorie Institutionellen Wandels
- FEvolutorische Ökonomik
6Inwiefern kann die Forschung Maletzke's der Politik von Nutzen sein? (3)
- AForschung trägt maßgeblich zum Verständnis von Prozessen der Kommunikation bei.
- BSie dient der Reduktion von Komplexität.
- CForschung dient als Hilfe bei kommunikationspolitischen Entscheidungen.
- DSie legitimiert politisches Handeln.
- ESie hat prognostische Funktionen
- FSie kann als taktisches Instrument der Kommunikationspolitik benutzt werden
7Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Trennungsgrundsatz und markieren Sie die richtigen Antworten (3)
- AWerbespots und programmintegrierte Angebote stellen zwei unterschiedliche Angebotsformen dar.
- BDer Verweis auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes ist zielführend.
- CWerbespots und programmintegrierte Angebote haben letztlich sehr unterschiedliche Modi der Kommunikation zur Folge.
- DDie Medienkompetenz der Zuschauer reicht aus, um inhaltliche Unterscheidungen jenseits einer Sendungskennzeichnung zu treffen.
- EBefunde der Rezeptionsforschung zur Wirksamkeit programmintegrierter werblicher aussagen liegen nicht vor.
- FFür den Fernsehbereich muss Marktversagen als Regel denn als Ausnahme gesehen werden.
8Röpke versteht öffentliche Meinung als... (4)
- AErgebnis eines Prozesses freier Diskussion.
- BProdukt privater Natur.
- CErgebnis eines Prozesses, der kein vorbestimmtes Ziel hat.
- DMomentaufnahme des Prozesses freier Diskussion.
- EPrivates Gut.
- FÖffentliches Gut.
9Co-Regulierung meint nach Puppis, ... (1)
- Adass private Akteure Regelverstöße durchsetzen.
- Bdass private Akteure im eigenen Auftrag Regeln setzen.
- Cdass private Akteure im Auftrag des Staates zusammen mit staatlichen Akteuren Regeln für ihre eigene Branche setzten, deren Einhaltung durchsetzen und Verstöße sanktionieren.
- Ddass private Akteure gemeinsam Regelverstöße sanktionieren.
- Edass private Akteure für die eigenen Branchen Regeln setzen und deren Einhaltung durchsetzen.
- Fdass die eigene Branche sich verpflichtet, sich innerhalb eines selbst zu etablierenden Rahmens zu regulieren.
10Beurteilen Sie folgende Aussagen Olson's zum Themenkreis Interessensgruppen und markieren Sie die richtigen. (3)
- AInteressensgruppen, die Zugang zu selektiven Anreizen haben, können Kollektivgüter erlangen.
- BGroße Gruppen können mit größerer Wahrscheinlichkeit kollektiv handeln als kleinere.
- CNicht organisierte Gruppen sind in der Lage für sie schädliche Änderungen zu blockieren.
- DDer Umstand, dass Gruppen organisiert sein können, heißt nicht, dass sie es sind.
- EInteressensgruppen sind immer politisch aktiv.
- FKonsumenten, Rezipienten und Steuerzahler sind nicht organisiert.
11Welche medienpolitischen Akteursgruppen gibt es? (5)
- AUnternehmen
- BPolitische Parteien
- CInteressenvertreter
- DStaatliche Akteure
- EZivilgesellschaftliche Akteure
- FPublikum
12Effektivität und Effizienz öffentlicher und privatwirtschaftlicher Rundfunkorganisation sind nicht unmittelbar vergleichbar. Was unterscheidet die Organisation nach Kiefer? (4)
- AFinanzierungsinstrumente
- BVorstellungen von Leistungsbringer
- CLeistungsziele
- Dzugrundeliegenden fundamentalen Organisationen
- E Zielhierarchien
- FModelle der Vielfaltsicherung
- AFinanzierungsinstrumente
13Steiniger und Wölke befassen sich im Rahmen ihres Artikels "Separating TV ads from TV programming" mit folgenden Themenbereichen: (4)
- ASymbolischer Interaktionismus
- BStrukturalismus
- C Programmintegrierter Werbung
- DMedienkompetenz
- EAudiovisual Medie Services Directive (AVMSD)
- FTrennungsgrundsatz
14Die Ausgangslage für die Liberalisierung und deren Verlauf unterschied sich in den USA und Europa deutlich. Warum? (3)
- AWeil westeuropäische Länder private Monopolbetriebe verstaatlicht haben.
- BWeil in Europa eine Privatisierung öffentlicher Monopolunternehmen notwendig war.
- CWeil die USA private Monopole nicht staatlich regulierte.
- DWeil die USA private Monopole geduldet hat.
- EWeil private Monopole in den USA verstaatlicht wurden.
- FWeil in den USA der Übergang zu mehr Wettbewerb nicht gelang.
15Warum votiert Puppis für den Begriff der Medienpolitik und nicht für den der Kommunikationspolitik? (1)
- AWeil die Betriebswirtschaftslehre mit Kommunikationspolitik ähnliches bezeichnet.
- BWeil Kommunikationspolitik nicht nur Gegenstand sonder auch Bezeichnung für eine Teildisziplin der PKW ist.
- CWeil so Prozessen der Konvergenz besser Rechnung getragen werden kann.
- DWeil in der Politikwissenschaft auch von Kommunikationspolitik die Rede ist.
- EWeil öffentliche Kommunikation zentraler Gegenstand der PKW ist.
- FWeil öffentliche Kommunikation im digitalen Zeitalter kaum bedeutend sein wird.
16Warum bzw. aus der Perspektive welcher Disziplinen ist die Einhaltung des Trennungsgrundsatzes bedeutsam? (3)
- ADa das Funktionieren von Unterscheidungen der Zuschauer keine Voraussetzung dafür
ist, dass gesellschaftliche Kommunikation gelingen kann. - BAus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive
- CDa mediale Angebote nur so überhaupt (partiell) marktfähig sind.
- DAus literaturwissenschaftlicher Perspektive
- EAus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive
- FDa es irrelevant ist, die Herkunft des Dargebotenen erkennen zu können.
- ADa das Funktionieren von Unterscheidungen der Zuschauer keine Voraussetzung dafür
17Politische Ökonomie begreift: (3)
- AÖkonomie und Politik als unabhängige Systeme
- BPolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als nicht systemfremd
- CPolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als systemfremd
- DStaatlich-politisches Handeln als illegitim
- EWirtschaft und Politik als interdependente Systeme
- FStaatlich-politisches handeln als vielfältig abgestuft
18Medienregulierung kann auf verschiedene Modelle oder Ansätze zurückgeführt werden. In manchen Theorien setzen sich die Medienunternehmen systematisch gegen den Staat durch. Trifft dies zu auf... (2)
- ACapture-Theory
- BPublic-Interest-Theorie
- CPrincipal-Agent-Theorie
- DAgenda-Setting-Theorie
- EStimulus-Reaktions-Theorie
- FSymbolischer Interaktionismus
19Wählen Sie aus den vorliegenden Aspekten des Themenkreises Product Placement: (4)
- ADie Beschlussfassung der Richtlinie wird einen Kommerzialisierungsschub nach sich ziehen.
- BUnter Berücksichtigung des Zuscherverhaltens darf die Kennzeichunung nicht als sinnvolle Maßnahme bezeichnet werden.
- CDie Zuschauer müssen auf die Produktplatzierung hingewiesen werden.
- D Wie Werbespots unterliegt Product Placement keiner Begrenzung hinsichtlich des zeitlichen Umfangs.
- EIm Zeitalter des Zappings ist der Hinweis auf eine Information im Vorspann wirklichkeitsfremd.
- FDie Kennzeichnung hat sich schon beim Themenplacement bewährt.
20Was soll die Medienpolitik verstanden als Herstellung und Durchsetzung kollektiv verbindlicher Regeln für die öffentliche Kommunikation, mit Bezug auf Medienunternehmen leisten? (2)
- ASie soll dafür sorgen dass Medienunternehmen einen verlässlichen Rechtsrahmen für ihre Tätigkeit zur Verfügung haben.
- BMedienpolitik soll auf die Inhalte der öffentlichen Kommunikation achten und erforderlichenfalls eingreifen.
- CMedienpolitik soll auf das Marktverhalten der Medienmarktteilnehmer einwirken.
- DMP soll die Medienunternehmen den Marktkräften überlassen.
21Welche klassischen Gebiete der PKW können mit der Lasswell-Formel genannt werden? (5)
- AKommunikatorforschung
- BInhaltsforschung
- CSprachforschung
- DMedienforschung
- EWirkungsforschung
- FRezeptionsforschung
22Die Revision der Europäischen Richtlinie „Fernsehen ohne Grenzen“ zielt lt. Aussagen der EU-Komission auf: (4)
- ADen freien internationalen Verkehr von Fernsehsendungen
- BSchutz kultureller Vielfalt
- CRecht auf Gegendarstellung
- DVerbraucherschutz
- ESchutz Minderjähriger und älterer Menschen
- FFörderung europäischer audiovisueller Werke
23Verkürzt kann Medienpolitik als Ergebnis von Akteurshandlungen begriffen werden, die zur Durchsetzung bestimmter Interessen dienen. Welche der folgenden Akteursgruppe(n) gelten nicht als medienpolitische Akteure? (1)
- AGewerkschaft
- BWirtschaftskammer Österreich
- CKirche
- DPuls TV
- EÖVP
- FGebührenzahler
24Das Internet als “dritte Welle“ des Kommunikationswandels bringt mehr Interaktivität und Individualisierung. Die demokratischen Aufgaben der Medien werden davon wie folgt berührt: (3)
- ADie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
Zeitdruck besser recherchieren. - BDie Qualität der Information nimmt tendenziell ab, weil in Onlineredaktionen weniger Zeit für Recherche zur Verfügung steht.
- CDie Demokratiequalität nimmt zu, weil die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger an der Selbstorganistaion der Gesellschaft verbessert werden.
- DDie Watchdog – Funktion kann durch “civic journalists” kaum effizient erfüllt werden, weil ihnen Vielfach der Zugang zu den Quellen fehlt.
- EDas Demokratiebewusstsein wird aufgrund der massenmedialen Kanäle und der damit verbundenen Reflexionsfunktion banalisiert und letztendlich geschwächt.
- FDie Offenlegung der eigenen Meinung durch die Möglichkeit der Sozialmedia bewirkt keinerlei Selbstreflexion des einzelnen Users.
- ADie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
25Die im Nationalrat vertretenen Parteien entsenden Vertreterinnen und Vertreter in... (1)
- ABKS (Bundeskommunikationssenat)
- BKommAustria
- CPresseförderungsbeirat
- DPublizistikförderungsbeirat
- EORF Stiftungsrat
- FORF Programmbeirat
26Der österreichische Presserat...
- AIst das Selbstregulierungsorgan der österreichischen Medien
- BBerät die RTR bei pressepolitischen Entscheidungen
- CEntsenden 2 Vertreter in den ORF Stiftungsrat
- DSchlichtet Streit zwischen dem VÖZ und dem ORF
- E Existiert nicht
27Der ORF plant eine neue politisch breit angelegte Talkshow. Er teilt der Öffentlichkeit mit, dass in der Show nur die beiden Koalitionsparteien zu Wort kommen sollen, weil diese die Regierungsverantwortung tragen. Welches wären die medienpolitischen Konsequenzen? (1)
- ADer BKS prüft von sich aus, ob diese Talkshow eine Verletzung des Objektivitätsgebots des ORF darstellt.
- BDer ORF ist in seinen Entscheidungen völlig frei, weil er staatsfern organisiert ist.
- CDer ORF sollte eine solche Talkshow nicht veranstalten, weil sie das Objektivitätsgebot verletzen würde.
- DDie RTR prüft das Sendungskonzept und erteilt eine Zulassung.
28In einem Fernsehbericht behauptet der ORF, dass in einem Dorf zwei Kirchen stehen. Das stimmt aber nicht. In dem Dorf steht nur eine Kirche. Sie wollen sich beschweren und gehen den gesetzlich vorgesehen Weg. Wo deponieren Sie ihre Beschwerde? (1)
- Abeim BKS
- Bbeim Generaldirektor des ORF
- Cbeim ORF Zentralsekretariat
- Dbeim ORF Ombudsman
- Ebeim österreichischen Presserat
- Falle Antworten falsch
29Zu den direkten und indirekten staatlichen Förderungsmaßnahmen der Presse in Österreich zählen... (2)
- ABefreiung von der Umsatzsteuer
- Bdirekte Presseförderung
- CBefreiung von der Werbeabgabe („Werbesteuer“)
- Dindirekte Presseförderung (zB verminderte Umsatzsteuer)
- EBefreiung von der ORF Rundfunkgebühr
- FMedienbegünstigungsabkommen
30Welcher Umsatzsteuersatz gilt für Tageszeitungen in Österreich? (1)
- A0% - umsatzsteuerbefreit
- B2%
- C10%
- D5%
- E20%
31In ihrem Text 2003 entwickeln die beiden Autoren van Cuilenburg und McQuail ein dreistufiges Konzept der Medienpolitikentwicklung. Diese sind... (3)
- AFrühphase (wenig Medienpolitik)
- BStaatsphase (rein staatliche Medienpolitik)
- CSelbstregulierungsphase
- DCo-Regulierungsphase
- EPhase der öffentlichen Medien
- FSuchphase nach neuen Paradigmen
32Kiefer stellt in ihrem Text 1996 das öffentliche dem privaten Medienorganisationsmodell gegenüber. Zu den öffentlichen Parametern zählt sie: (2)
- AEffektivität gemessen an der Rentabilität
- BSteuerungsmechanismus „invisible hand of the market“
- Cindividuelle Nutzenmaximierung als normative Zielsetzung
- DSachzielerreichung als Organisationszweck
- EAngebotsorientierung Bedarfsdeckung
- FAnbieterwettbewerb zur Vielfaltssicherung
33Im Hinblick auf eine effektive Kontrolle der Medienkonzentration hat sich staatliche Medienregulierung in Österreich... (1)
- Adurch die Entflechtung von „formil“ als handlungsfähig erwiesen
- Bals besonders wirksam erwiesen, weil in jedem Bundesland ein starkes Medienunternehmen besteht
- Cals besonders unwirksam erwiesen, weil die wöchentlichen Meinungspublizistik unter einem Dach erscheint
- Dgegenüber der Selbstregulierung als unterlegen erwiesen, weil die Medienunternehmen die Konzentration effektiver steuern können
- Eals besonders wirksam erwiesen, weil die wöchentlichen Meinungspublizistik unter einem Dach erscheint
34Der österreichische Gesetzgeber sieht unterschiedliche Regulierungsniveaus für öffentliche und private Fernsehveranstalter vor. In welchen Regelungsbereichen lassen sich Unterschiede feststellen? (2)
- AVerpflichtung zur Objektivität
- BPatronanzsendungen
- CJugendschutz
- DTabakwerbung
- EProgrammquoten für Europäische Werke
- FDauer der Spotwerbung
35In der Generaldirektion (GD) Informationsgesellschaft laufen viele Fäden der Medienpolitik der Europäischen Union zusammen. In dieser GD wird: (2)
- ADas MEDIA Programm der EU verwaltet
- BDie Richtlinie über die Bereitstellung audiovisueller Mediendienste bearbeitet
- CÜber die Beihilferegeln für die öffentlichen Fernsehveranstalter entschieden
- DDie Verhandlungsposition der EU in der WTO koordiniert
36Die Richtlinie über die Bereitstellung audiovisueller Mediendienste legt fest, dass... (5)
- Ajeder Mitgliedsstaat dafür zu sorgen hat, dass die seiner Rechtshoheit unterworfenen Fernsehveranstalter den Bestimmungen der Richtlinie entsprechen.
- Bdie Mitgliedsländer den freien Empfang von Fernsehprogrammen aus andere Mitgliedsländern gewährleisten.
- CSchleichwerbung unzulässig ist.
- DNachrichten und Spielfilme nur einmal pro 30 Minuten Sendezeit unterbrochen werden
dürfen. - EPornografische Inhalte in Fernsehprogrammen nur gesendet werden sollen, wenn Minderjährige üblicherweise nicht zusehen.
- FNachrichten und Spielfilme nur einmal pro 15 Minuten Sendezeit unterbrochen werden
dürfen.
37Nennen Sie die Unterscheidungskriterien zwischen öffentlich-rechtlichen bzw. privaten Rundfunk. (5)
- AFinanzierung
- BOrganisationsform
- CZielkategorie
- DOrganisationszweck
- ELeistungsempfänger
- FThemensetzung
38Welche der folgenden Begriffe sind der Institution zuzuordnen? (4)
- ASchriftlich fixierte Regeln
- BTradierte Normen und Werte
- CRestriktionen
- DOrdnung
- EPersonen
39Funktionen der Prozessstufen der Öffentlichkeit nach Neidhardt sind: (3)
- AInspektionsfunktion auf der Throughput-Ebene
- BTransparenzfuntkion auf der Input-Ebene
- CReliabilitätsfunktion auf der Output-Ebene
- DValidierungsfunktion auf der Throughput-Ebene
- EOrientierungsfunktion auf der Output-Ebene
40Wodurch sind Akteure gekennzeichnet? (5)
- AZielorientierung
- BWertorientierung
- CRessourcen: werden eingesetzt, um Ziele zu verfolgen
- DEgozentrismus
- EStrategiefähigkeit: handeln auch strategisch; Fähigkeit, Mittel und Ziele mittels Strategie zu kombinieren.
- FSelbst- und Fremdbeschreibung: Akteure sehen sich selbst als Akteure und werden von anderen als Akteure anerkannt.
41Welche Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft werden unterschieden, wie können diese aussehen? (3)
- AVerhandlung
- BRegulierungsvertrag
- CÜbertragungsabkommen
- DBeteiligung
- EGleichsetzungsverfahren
42Welche Folgen von Marktversagen gibt es? (3)
- AMonopolbildung
- BAuswirkungen auf beteiligte Dritte
- COligopolist produziert am Billigsten
- DTrittbrettfahrer
- EAdverse Auslese
- FÜbernachfrage
43Warum sind Medienproduktion und Distribution riskante Geschäftsbereiche? (4)
- Ahoher Fixkostenanteil
- BDie Immaterialität des Medieninhalts führt dazu, dass das Mediengut wirtschaftlichen Wert allein durch Nachfrage erhöht.
- CMedienproduzenten unterliegen dem Gesetz kultureller Produktion, dem Streben nach Neuem.
- DInnovationszwang wird durch die Unsicherheit der Nachfrage begleitet, da der Nutzen vom Verbraucher nicht sofort bewertet werden kann.
- Eniedrige Produktionsfrequenzspannen
44Worauf zielt das von der BBC erstellte Konzept des Public Value ab? (3)
- AEvaluierung der individuellen Bedürfnisbefriedigung
- BEvaluierung der Werbeaufwandsbeträge
- CEvaluierung der gesellschaftlichen/kollektiven Befriedigung der Bedürfnisse
- DKosten-Nutzen-Rechnung der Programmexistenz
- EMehrwertanalyse auf Ebene der Medienstruktur
45Welcher der folgenden Ansätze dient der Erklärung von Medienregulierung nach Puppis? (1)
- AMachtzentriert
- BInformationszentriert
- CKapitalzentriert
- DUnternehmenszentriert
- EPublikumszentriert
- FInteressenszentriert
46In Frankreich hat der Ministerrat beschlossen, dass das öffentliche Fernsehen in Zukunft werbefrei sein soll. Wer profitiert von dieser medienpolitischen Neuausrichtung? (2)
- ADie öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter, weil sie weniger Rücksicht auf die Einschaltquote nehmen müssen. (können die Inhalte bringen die die Menschen sehen wollen)
- BÖffentlich-Rechtliche Rundfunkanstalten profitieren weil sie Geld künftig vom Staat erhalten.
- CDie kommerzielle Fernsehveranstalter weil sie mit einem höheren Werbeumsatz rechnen können.
- DDie werbungtreibende Wirtschaft, weil dadurch die Aufmerksamkeit des Publikums besser gebündelt werden kann.
- ADie öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter, weil sie weniger Rücksicht auf die Einschaltquote nehmen müssen. (können die Inhalte bringen die die Menschen sehen wollen)
47Nennen Sie die Phasen des Politics Zyklus - Wählen Sie aus den folgenden Begriffen die richtigen aus (5)
- AProblemdefinition
- BPolitikdefinition
- CProblemformulierung
- DPolitikimplementation
- EPolitikformulierung
- FPolitikevaluation
48Technische Begründungen für Medienregulierung waren bzw. sind: (4)
- ANeue Distributionskanäle
- BDigitalisierung
- C Immaterialität der Rundfunksignale
- DGatekeeperproblematik
- EFrequenzknappheit
- FDivergenzmanagement
49Welche Möglichkeiten der Organisation öffentlicher Leistungserstellung kennen Sie? (4)
- Aöffentliche Leistungserstellung durch staatliche oder öffentliche Unternehmen
- BRegulierung des Bereichs
- CAuslagerung von Teilaufgaben in den privaten Sektor
- DÜberantwortung der Leistungserstellung an den Markt
- EArbeitsteilige Kooperation durch private Dienstleistungsanbieter
- Föffentliche Leistungserstellung durch private Unternehmen
50Welche Kriterien der Zuordnung der vier Organisationsformen öffentlicher Leistungserstellung nennt Wolff? (2)
- Adie strategische Relevanz des Outputs
- Bdie strategische Relevanz des Outcomes
- Cdie Spezifität des Inputs
- Ddie Relevanz des Incomes
- Edie Spezifität des Troughouts
- Fdie Planungsperspektive
51Weisen Sie die jeweiligen Institutionen der entsprechenden Stufenreihung im Bereich der Medien zu. (4)
- ASekundäre Institutionen 1. Stufe - Verfassungsrechtl. Kodifizierung der Presse-/Rundfunkfreiheit und Zensurverbot
- BSekundäre Institutionen 2. Stufe - Verfassungsrechtl. Kodifizierung der Presse-/Rundfunkfreiheit und Zensurverbot
- CSekundäre Institutionen 2. Stufe - Mediengesetze
- DSekundäre Institutionen 4. Stufe - Mediengesetze
- ESekundäre Institutionen 3. Stufe - Produktion von Medien durch Wirtschaftsunternehmen oder öffentliche Unternehmen
- FSekundäre Institutionen 4. Stufe - Berufsnormen
52Saxer fordert in Bezug auf medialen Wandel... (1)
- Avermehrt wissenschaftstheoretische Reflexionen über die Theoretisierung von Wandel.
- Bvermehrt analytisch-empirische Reflexionen über die Theoretisierung von Wandel.
- Ceine Eingrenzung der analytisch-empirischen Reflexionen über die Theoretisierung von Wandel.
- Deine Eingrenzung wissenschaftstheoretischer Reflexionen über die Theoretisierung von Wandel.
- Evermehrt wissenschaftstheoretische Reflexionen über den Praktizismus von Wandel.
- Fvermehrt analytisch-empirische Reflexionen über den Praktizismus von Wandel.
53Was fordert Pascha von der evolutorischen Ökonomie? (1)
- AFokus auf historische Strukturphänomene
- Bgenauere Datengewinnung durch Analyse der neuen Erkenntnisforschung
- CFokus auf zukunftsorientierte Strukurphänomenforschung
- Deinheitliche Theorienbildungsverfahren
- EVereinheitlichung der Strukturtypen innerhalb einer Institution
- FVereinheitlichung der Strukturtypen innerhalb einer Organisation
54Selbstregulierung nach Puppis meint,... (1)
- Adass anstelle des Staates private Akteure Regeln für ihre eigene Branche setzen, deren Einhaltung durchsetzen und Regelverstöße sanktionieren.
- Bdass private Akteure im Auftrag des Staates zusammen mit staatlichen Akteuren Regeln für ihre eigene Branche setzen, deren Einhaltung durchsetzen und Verstöße sanktionieren.
- Cdass private Akteure bei deren Schaffen nicht auf die Einhaltung der staatlichen Rahmenbedingungen achten müssen, da diese selbstregulativ sind.
55Beispiele für mediale externe Effekte durch Marktversagen sind (4)
- ABörsenkurse
- BWerte
- CEinstellungen
- DKriminalität
- EGesellschaft
- FBildungsdefizit
56Welche inhaltlichen Politikbereiche können im Rahmen der Policy, in Bezug auf Medienpolitik unterschieden werden? (5)
- AOrdnungspolitik
- BInfrastrukturpolitik
- CGesundheitspolitik
- DMedienorganisationspolitik
- EPersonalpolitik
- FProgramm- und Informationspolitik
57Was versteht man im Feld der Medienpolitik unter Media Governance? (3)
- Ahorizontale Ausweitung von Government
- Bumfasst staatliche Medienregulierung, Co-Regulierung und Selbstregulierung
- Cvertikale Ausweitung von Government - Regulierung auf europäischer und globaler Ebene
- Dhorizontale Eingrenzung von Government
- Efokussiert Co-Regulierung und Selbstregulierung privater Akteure
58Welche Arten des Marktversagens kennen Sie? (5)
- Aöffentliche Güter
- Bexterne Effekte
- Crationale Sinnverfehlung
- DStrukturprobleme des Wettbewerbs
- EInformationsmängel
- Fmeritorische Güter
59Nennen Sie die Dimensionen der Politik (3)
- APolity
- BPolitics
- CPolicy
- DRahmensetzung
- EProzessgestaltung
- FInhaltsbeschreibung
60Maletzke beschreibt in seiner Forschung drei Beratungsmodelle, darunter sind... (3)
- Adas Technokratische Modell
- Bdas Dezionistische Modell
- Cdas Pragmatische Modell
- Ddas Emanzipatorische Modell
- Edas Interpretatorische Modell
61Woher stammt der Begriff "Public Value" und was verfolgte das ursprüngliche Konzept? (2)
- Avon Harvard-Ökonom Mark H. Moore aus den USA
- Bvon Oxford-Soziologen Sir Charles T. Barton aus Großbritanien
- CKonzept einer Managementstrategie für die öffentliche Verwaltung
- DKonzept eines Selektionsverfahrens im Bereich der Kultur- und Sozialanthropologie
62Welche Arten von Gütern kennen Sie? (4)
- AVertrauensgüter
- BErfahrungsgüter
- CSuch- und Inspektionsgüter
- DHomogene Güter
- EHeterogene Güter
- FSelektionsgüter
63Welche Determinanten der Entscheidung eines Regulators kommen nach Kyrer in Frage? (5)
- AÖkonomische Argumente
- BGesellschaftliche Argumente
- CPolitische Argumente (Konsens)
- DBenchmarking
- EEmpirische Fakten
- FIntersubjektive Einwände
64Was erfordert liberale Demokratie im Medienkontext nach Röpke? (2)
- Aobjektiv informierende und kritisch aufklärende sowie kontrollierende Presse
- BPresse als das Forum eines durch kritische Vernunft gesteuerten Meinungsmarktes einer kritischen Öffentlichkeit
- CWertgebundene und Informierende Presse
- DPresse als das Forum eines durch sinnfreie Vernunft gesteuerten Meinungsmarktes einer neutral agierenden Öffentlichkeit
65Welche Themenbereiche berührt Röpke im Rahmen seiner Gruppentheorie? (4)
- ANeuklassischer Wettbewerb
- BÖffentliche Meinungsbildung als Prozess kritisch-kontroverser Diskussion
- CGesellschaftliche Wirkung der Massenmedien
- DInnovationsstrategie im Pressesektor
- EWirtschaftliche Bedeutungszuweisung
- FNeuklassischer Konstitution
Información
- Descripción
- Bakk Communications Research Test sobre WISE-K2014POL, creado por Alexander Oswald el 27/02/2015.
- Autor
- Alexander Oswald
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