Test
Bm 16 Kapitel 4 Ethische Fragestellungen
Preguntas del test (29)
1Warum muss die Heilpädagogik sich mit ethischen Fragen beschäftigen?
- AWeil das Leben von Behinderten immer wieder in Frage gestellt werden kann und die Heilpädagogik sich daher mit ethischen Themen und Fragen beschäftigen muss.
- BWeil die Behindertenpädagogik viel mit Ethik zu tun hat und ethische Fragen da wichtig und bedeutsam sind.
- CWeil das Leben von Behinderten immer wieder durch die politischen Veränderungen bedroht sein können.
2Was ist die Moral? Was ist die Ethik?
- ADie Moral gibt vor, wie Menschen handeln sollen, die Ethik bestimmt die dahinter liegenden Werte.
- BDie Moral sagt uns die Kirche, die Ethik die Wissenschaft.
- CDie Moral gibt vor, wie wir handeln sollen, die Ethik gibt vor, wie wir denken sollen.
- DDie Moral zeigt uns unsere Handlungen, die Ethik unsere Entscheidungen.
3Welche Ethiken gibt es?
- APrinzipienorientierte Ethiken, Folgenorientierte Ethiken, Diskursethik, Advokatorische Ethik.
- BPrinzipien Ethik, Folgenethik, Diskussionsethik, Avocado Ethik.
- CEthik aus Prinzip, Ethik aus Folge, Ethik aus Diskurs, Ethik aus Advokat.
- DEthische Prinzipien, Ethische Folgen, Ethische Diskurse, Ethische Advokaten.
4Womit beschäftigt sich die Advokatorische Ethik?
- ADer Advokat ist der Anwalt eines Menschen, welcher nicht für sich selbst sprechen kann. Diese Art von Ethik beschäftigt sich mit Fragen zu advokatorisch getroffenen Entscheidungen von Advokaten über Behinderte.
- BDer Advokat ist das männliche Equivalent zur Avocado. Diese Ethik beschäftigt sich mit Avocados.
- CDiese Art von Ethik beschäftigt sich mit Fragen zu Recht, Arbeit und Bildung.
- DDiese Art von Ethik beschäftigt sich mit Entscheidungen von Institutionen über Behinderte.
5Welcher dieser Vertreter gehört der Diskurs Ethik an?
- AHabermas.
- BPeter Singer.
- CKant.
- DJean Itard.
- EWolf Wolfensberger.
6Was stellt die Folgenorientierte Ethik dar?
- ASie ist eine Form der Ethik, bei der man sich fragt "Welche Folgen könnte das haben?" - der Utilitarismus gehört dazu. Bsp: Was passiert bei Behinderten Kindern in ihrem späteren Leben? Wo ergeben sich evtl. Probleme?
- BSie ist eine Form der Ethik, die die Folgen von Behinderungen analysiert und aufzeigt.
- CSie ist eine Form der Ethik über Prinzipien.
- DSie ist eine Form der Ethik über Moralische Entscheidungen.
7Welcher Vertreter gehört zur Advokatorischen Ethik?
- ABrumlik.
- BLangdon Down.
- CPeter Singer.
8Welcher Vertreter zählt zu den Prinzipienorientierten Ethiken?
- AHerbart
- BKant
- CSinger
- DSeguin
9Peter Singer hat 1984 ein Buch geschrieben mit dem Titel "Praktische Ethik". Welche der folgenden Dinge werden darin diskutiert?
- AMoralische Fragen über Arm und Reich, Abtreibung, Sterbehilfe, ...
- BIntegration und Behinderungseingliederung.
- CUnesco Konferenzen und ihre Auswirkungen.
10Er macht beim Menschen einen Unterschied und zwar zwischen
- AMensch als intelligentes Wesen und Mensch als hilfloses Wesen.
- BMensch als Mitglied der Gattung Homo Sapiens und Mensch als Person.
- CMensch als soziales Wesen und Mensch als asoziales Wesen.
- DMensch als Mitglied der Gattung Homo Sapiens und Mensch als wertloser Mensch.
- EEr macht keinen Unterschied.
11Nur Wesen, die Merkmale haben wie .... sind laut Singer eine Person.
- ADenkfähigkeit, Intelligenz, Autonomie, Selbstbewusstsein, Reflexionsfähigkeit, Vernunft.
- BIntelligenz und Autonomie.
- CDenkfähigkeit, Merkfähigkeit, Autonomie, Selbstbewusstsein.
- DSelbstbewusstsein, Autonomie, Vernunft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Social Skills.
12Was ist die Bioethik?
- AJene Ethik, von der man spricht, wenn es um die Probleme bei der Entwicklung von menschlichem Leben geht.
- BJene Ethik, von der man spricht, wenn es um die Erbhygiene geht.
- CJene Ethik, von der man spricht, wenn es um die Babys geht, welche behindert sind.
- DJene Ethik, die sich mit der Diagnostik von Behinderungen beschäftigt.
13An welche Richtung orientiert sich Peter SInger?
- AKritische Theorie.
- BPositivismus.
- CUtilitarismus.
- DAdvokatorische Ethik.
- EMarginalisierte Gruppen schützen.
14Otto Speck spricht von der neuen und liberalen Eugenik und von der alten. Welche hat was zum Ziel?
- ADie alte war dazu da, negative Erbanlagen zu unterdrücken und zu verhindern. Die neue hat wenige klare Ziele, sie sagen, sie wollen Leidminderung, aber oft ist der wahre Grund Kostenersparnis.
- BDie alte war dazu dazu, negative Erbanalagen zu unterdrücken und die neue ist dazu da, positive Erbanlagen hervorzubilden.
- CEs gibt nur die alte in der NS Zeit, die neue wurde nicht genau definiert.
- DDie Eugenik ist heute weitgehend verboten, so auch in Österreich.
15Andrea Strachota spricht von invasiven und nicht invasiven Methoden. Welche sind invasiv?
- AInvasiv sind alle, die mit chirurgischen Eingriffen verbunden sind, Bsp: Fruchtwasseruntersuchung, Mutterkuchenuntersuchung usw.
- BInvasiv sind alle, die ohne chirurgische Eingriffe stattfinden können, Bsp: Ultraschall, Nackenfaltenmessung usw.
- CInvasive sind alle, die chirurgische Eingriffe in weiterer Folge haben - also wo Behinderung festgestellt wird, die so schwerwiegend ist, dass chirurgische Eingriffe von Nöten sind.
- DInvasiv sind jene, die vor der 12. Schwangerschaftswoche gemacht werden.
16Strachota erzählt in ihrem Buch von 14 Fällen über Pränataldiagnostik und deren psychosozialen Folgen. Was schließt sie für die Gesellschaft?
- ADie individuelle Entscheidung wird einem von der Gesellschaft abgenommen. Dadurch, dass es überhaupt das breite Angebot von Pränataldiagnostiken gibt, die zum Ziel haben, unerwünschte Kinder zu beseitigen, ist dies schon eine Vorentscheidung von der Gesellschaft gegen ein behindertes Kind.
- BDie individuelle Entscheidung wird einem ganz übergeben, die Gesellschaft klinkt sich aus und übergibt die Entscheidung für oder gegen die Abtreibung der Mutter.
- CDie individuelle Entscheidung ist vorherbestimmt, nicht von der Gesellschaft, sondern von unseren sozialen Institutionen, die keine behinderten Kinder aufnehmen wollen.
- DDie individuelle Entscheidung bleibt bei jeder Mutter, obwohl sie oft von den Ärzten beeinflusst werden. Die Gesellschaft hat damit nichts am Hut.
17Abtreibung darf erfolgen bis zur...
- A18. Schwangerschaftswoche.
- B12. Schwangerschaftswoche.
- C11. Schwangerschaftswoche.
- D10. Schwangerschaftswoche.
- E14. Schwangerschaftswoche.
18Wenn es um die Diagnostik in der Medizin geht,...
- A...werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum, dass man verhindert, dass ein unerwünschtes Kind geboren wird.
- B...werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum, sich ausreichend auf die Folgen von Behinderungen vorbereiten zu können.
- C...werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum die Behinderungen frühzeitig erkennen zu können um sein Gesicht vor der Gesellschaft nicht zu verlieren.
- D...werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum die Behinderungen frühzeitig erkennen zu können, damit die Mutter gegebenfalls abtreiben kann....werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum, eine Behinderung schon im Mutterleib vorzubeugen.
- E...werden Diagnosen aufgestellt, um sich auf Therapien vorzubereiten. In der Pränataldiagnostik geht es aber darum, das Behinderte Kind abzutreiben.
19Ab wann ist es eine Frühgeburt beim Kind?
- AAlles, was vor der 35. Schwangerschaftswoche liegt.
- BAlles, was vor der 38. Schwangerschaftswoche liegt.
- CAlles, was vor der 37. Schwangerschaftswoche liegt.
- DAlles, was vor der 39. Schwangerschaftswoche liegt.
- EAlles, was vor der 40. Schwangerschaftswoche liegt.
20Wie ist der Prozentanteil verteilt von Babys, die ab der 30. Schwangerschaftswoche geboren werden?
- AEs überleben nur 80 Prozent der Babys.
- BEs überleben 95 Prozent der Babys.
- CEs überleben 100 Prozent der Babys.
- DEs überleben 60 Prozent der Babys.
- EEs überleben 75 Prozent der Babys.
21Bei einer Frühgeburt ab Schwangerschaftswoche 25-26 überleben...
- Aüber 50 Prozent aller Babys.
- Bbis zu 50 Prozent aller Babys.
- Cgenau 50 Prozent aller Babys.
- D60 Prozent aller Babys.
- E45 - 50 Prozent aller Babys.
22Be einer Frühgeburt ab Schwangerschaftswoche 25. und darunter überleben....
- Abis zu 50 Prozent der Babys.
- Bnur 50 Prozent der Babys.
- Cnur 30 Prozent der Babys.
- Dnur 45 Prozent der Babys.
- E55 Prozent der Babys.
23Welche Folgen ergeben sich für Kinder 30. Schwangerschaftswoche (Gruppe 1) und im Gegenzug Kinder unter 25. Schwangerschaftswoche (Gruppe 4)?
- AGruppe 1 zeigen Entwicklungsstörungen, die in den ersten Lebensjahren verschwinden. Gruppe 4 haben 50 Prozent Entwicklungsstörungen und 11-20 Prozent bleibende Behinderungen.
- BGruppe 1 zeigen Entwicklungsstörungen, die in den ersten Lebensjahren verschwinden. Gruppe 4 haben 80 Prozent Entwicklungsstörungen und 20 Prozent bleibende Behinderungen.
- CGruppe 1 zeigen soziale Störungen. Gruppe 4 haben 20 Prozent Entwicklungsstörungen und bei 80 Prozent bleiben Behinderungen.
- DGruppe 1 zeigen keinerlei Störungen, bei Gruppe 4 bleiben 8-20 Prozent bleibende Behinderungen und der Rest Entwicklungsstörungen.
24Je kürzer die Schwangerschaftszeit bei Frühgeburten...
- Adesto größer die Gefahr von bleibenden Behinderungen oder Entwicklungsrückständen.
- Bdesto größer das Risiko, dass Kinder später Störungen aller Art entwickeln.
- Cdesto größer das Risiko, dass das Kind Down Syndrom hat.
- Ddesto größer die Gefahr, dass bei Kindern später ein deutlich verlangsamtes Lernen auftritt und sie Lernstörungen bekommen können.
- Edesto größer die Gefahr, dass das Kind bei der Geburt stirbt.
25Sterilisation an Behinderten Minderjährigen in Deutschland war Gang und Gebe bis ins Jahr...
- A1995
- B1991
- C1999
- D1994
- E1980
26In Österreich gab es das Kindschaftsrechtsgesetz erst im Jahre....
- A1999
- B2001
- C1980
- D1996
- E2005
27Können Behinderte Menschen auch Kinder kriegen und erfolgreich erziehen?
- ANein, es gibt ein Gesetz, das den Behinderten verbietet, Kinder zu zeugen.
- BJa, sie dürfen vom Gesetz her Kinder bekommen und diese können sie auch erfolgreich mit Hilfe erziehen.
- CJa, sie dürfen vom Gesetz her Kinder bekommen, aber es ist in fast 70 Prozent aller Fälle so, dass die Jugendfürsorge den Behinderten Eltern das Kind abnehmen muss.
- DJa, sie dürfen vom Gesetz her Kinder bekommen, aber erziehen müssen sie mit Hilfe - es wird ihnen eine zur Verfügung gestellt.
- ENein, sie dürfen zwar Kinder bekommen, aber das gibt es so gut wie nie, weil Behinderte sich im Normalfall gar nicht fortpflanzen wollen.
28John Rawls knüpft mit seiner Theorie der Gerechtigkeit an bei ...
- ALocke
- BRousseau
- CKant
- DHerbart
- EAristoteles
- FPlaton
29Rawls Gerechtigkeitstheorie möchte....
- AChancengleichheit für alle, und damit mehr Aufwand für die Benachteiligten.
- BDie schwächsten Glieder der Gesellschaft mit hineinnehmen.
- CSoziale Gerechtigkeit.
- DGerechtigkeit als Fairness.
- EGerechtigkeit für soziale Institutionen.
- FFairness und Chancengleichheit für alle Menschen.
Información
- Descripción
- Bildungswissenschaften Test sobre Bm 16 Kapitel 4 Ethische Fragestellungen, creado por chrissi.be.music xx el 22/02/2018.
- Autor
- chrissi.be.music xx
- Idioma
- Deutsch
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