Test
Bm13 fehlende Fragen Prüfung Juni 2018
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Preguntas del test (36)
1(t1) Laut Heimann sind Lernende als vorrangiger Faktor in der Struktur-Analyse von Unterricht zu verstehen.
weil
(t2) Im Schulunterricht geht es um den Erkenntnis-, Erlebnis- und Tätigkeits- Horizont von Kindern oder Jugendlichen.- ANur t2 ist richtig.
- Bt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
2Welche der folgenden unterrichtsmethodischen Elemente werden von Comenius vorgeschlagen?
(1)Vorträge der Lehrenden.
(2)Praktische Tätigkeiten der Lernenden (Tanzen, Schmieden, Malen etc.).
(3)Disputationen von Lehrenden und Lernenden.
(4)Angeleitete Lektüre von Schulbüchern durch die Lernenden.- Aa. Nur 1 und 4 sind richtig.
- Bb. Nur 1, 2 und 4 sind richtig.
- Cc. Alle sind richtig.
- Dd. Keine der Aussagen ist richtig.
- Ee. Nur 1, 3 und 4 sind richtig.
3In der Medienpädagogik gibt es die bewahrpädagogische Richtung, die Kinder und Jugendliche vor dem schädlichen Einfluss von Medien schützen möchte, indem der Zugang zu problematischen Inhalten verboten wird. Würde Dewey dem zustimmen oder nicht?
- Aa. Dewey würde für Familie und Schule zustimmen, weil damit der Einfluss wertloser und wertwidriger Züge der existierenden Umwelt ausgeschaltet wird.
- Bb. Dewey entwickelt in seiner Theorie keine Thesen, die eine Beantwortung der Frage möglich machen.
- Cc. Dewey würde für die Schule zustimmen, nicht aber für die Familie, weil nur der Schule die Aufgabe zukommt, eine vereinfacht Umwelt bereitzustellen.
- Dd. Dewey würde für die Familie zustimmen, nicht aber für die Schule, weil nur in der Familie die verschiedenen Faktoren in der sozialen Umgebung gegeneinander ausbalanciert werden können und so die Beschränkung der sozialen Gruppe, in die der Mensch hineingeboren wurde, überschritten werden kann.
- Ee. Dewey würde dem weder für die Familie noch für die Schule zustimmen, weil jede Gruppe einen formenden Einfluss auf die Handlungsdispositionen hat und alle dabei möglichen Erfahrungen zuzulassen sind.
4Welche der nachfolgenden Schriften/Bücher würde Comenius für den Unterricht empfehlen?
(1) Schriften von Platon.
(2) Schriften von Aristoteles.
(3) Die Janua Linguarum Reserata.
(4) Das Orbis Sensualium Pictus.- Aa. Nur 3. und 4. sind richtig.
- Bb. Nur 2. und 3. sind richtig.
- Cc. Nur 2. und 4. sind richtig.
- Dd. Nur 1. ist richtig.
- Ee. Nur 1. und 2. sind richtig.
51. Verständigung ist bei Hönigswald immer die Verständigung über Wissen.
das heißt
2. Der Sinn von Wissen wird in der Verständigung übertragen.- Aa. 1., 2. und die Verknüpfung sind richtig.
- Bb. 1., 2. und die Verknüpfung sind falsch.
- Cc. 1. und 2. sind richtig. Nur die Verknüpfung ist falsch.
- Dd. Nur 2. ist richtig.
- Ee. Nur 1. ist richtig.
6Hönigswald schreibt: "[Es] erhebt sich die Aufgabe den Abstand, d.h. das methodische Verhältnis der beiden Systeme überhaupt wissenschaftlich festzulegen: des logischen und des pädagogischen." Mit der Diskussion welchen fundamentalen pädagogischen Begriffs bearbeitet Hönigswald die Aufgabe?
- Aa.Frontalunterricht.
- Bb.Hypothesen aufstellen.
- Cc.Anschauungsunterricht
- Dd.Offener Unterricht
- Ee.Projektunterricht
7(t1) Laut Heimann tritt die Beanspruchung der didaktischen Theorie bei ganz konkreten Ausbildungsanlässen auf.
wenn
(t2) Die Lernenden werden in die Situation gebracht, beobachteten Unterricht zu analysieren oder selbst ein Unterrichtsvorhaben zu entwerfen und vorzubereiten- Aa. Keine der Aussagen ist richtig.
- Bb. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Cc. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Dd. Nur t1 ist richtig.
- Ee. Nur t2 ist richtig.
8(t1) Lehrende werden bei Heimann nur in der Struktur-Analyse diskutiert.
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse hat sich auf die philosophisch-anthropologische und erfahrungswissenschaftlich-psychologische Interpretation der personalen Bedingungsanlage der Lernenden zu stützen.- Aa. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Bb. Nur t2 ist richtig.
- Cc. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dd. Nur t1 ist richtig.
- Ee. Keine der Aussagen ist richtig.
9(t1) Die Lehrenden bringen sich mit ihrer faktischen Personstruktur in die Unterrichtsprozesse ein
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse beschäftigt sich mit den in die Lehr- und Lernprozesse verwickelten Personenkreise und mit der spezifischen Situation, in der sich Unterricht real vollzieht.- Aa. Nur t1 ist richtig.
- Bb. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Cc. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Dd. Keine der Aussagen ist richtig.
- Ee. Nur t2 ist richtig.
10(t1) Das Hauptaugenmerk in der Faktoren-Analyse von Heimann liegt auf Institutionen.
weil
(t2) Institutionen werden von Heimann im Rahmen der unterrichtlichen Entscheidungsfelder als Aspekt autonomer Entscheidungen der Beteiligten im Sinne des Eingriffs in das institutionelle Feld diskutiert.- Aa. Nur t2 ist richtig.
- Bb. Nur t1 ist richtig.
- Cc. Keine der Aussagen ist richtig.
- Dd. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Ee. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
11(t1) Heimann möchte sich der Ansicht der bildungstheoretischen Schulen in Bezug auf das Inhaltsproblem anschließen.
weil
(t2) Die bildungstheoretischen Schulen verkürzen in ihrem Stratosphärendenken den Begriff der Didaktik durch den Fokus auf den Inhalt, mit dem sie das Phänomen "Unterricht” in den Griff bekommen wollen.- Aa. Nur t1 ist richtig.
- Bb. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Cc. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dd. Keine der Aussagen ist richtig.
- Ee. Nur t2 ist richtig.
12(t1) Laut Heimann ist jedes Medium schon seiner bilateralen Struktur wegen interessant.
weil
(t2) Jedes Medium weist einen Bezug zu Lehren und Lernen auf kann damit für die Umsetzung methodische Fundamentalziele verwendet werden.- Aa. Nur t1 ist richtig.
- Bb. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Cc. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Dd. Keine der Aussagen ist richtig.
- Ee. Nur t2 ist richtig.
13Flechsig schlägt eine Technisierung der Didaktik vor. Wie setzt er selbst die Technisierung der Didaktik im Göttinger Katalog didaktischer Modelle um?
- Aa. Er entwickelt ein Lernmanagementsystem.
- Bb. Er entwickelt eine Beschreibungssprache für didaktische Modelle.
- Cc. Er entwickelt künstliche Intelligenzsysteme, mit denen Lernprozesse effizienter gesteuert werden können.
- Dd. Er entwickelt eine didaktische Suchmaschine.
- Ee. Er entwickelt den ersten didaktischen Hypertext.
14Welche drei Gründe nennt Flechsig für die Verwendung von Medien im Unterricht?
- Aa. Die Erfordernisse quantitativer Forschung, hermeneutischer Forschung und systematischer Forschung.
- Bb. Die Herausforderungen des Endes des Leibeigentums, der Aufhebung der Sklaverei und der Überwindung entfremdender Arbeitsverhältnisse.
- Cc. Die Möglichkeit der Bereitstellung seltener Erfahrungen, die Behebung des Lehrermangels und die erreichbare Effizienzsteigerung.
- Dd. Die gestiegene Verbreitung von Medien in der Gesellschaft, den wirtschaftlichen Bedarf und politische Vorgaben.
- Ee. Die Notwendigkeit des Bezugs auf die Bildung des Menschen, die Erziehung des Menschen und die Sozialisation des Menschen
15Flechsig lehnt den Bildungsbegriff als zu praxisfern ab. Welchen Begriff rückt er statt dessen in den Mittelpunkt?
- Aa. Den Demokratiebegriff.
- Bb. Den Sozialisationsbegriff.
- Cc. Den Wissenschaftsbegriff.
- Dd. Den Emanzipationsbegriff.
- Ee. Den Lernbegriff.
16(t1) Flechsig führt eine bestimmte Anthropologie als Ausgangspunkt seiner Diskussion von Didaktischem Design ein.
Weil
(t2) Lehrende wählen laut Flechsig vor dem Hintergrund eines bestimmten Menschenbildes die Elemente ihres Didaktischen Designs aus und somit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu verpflichtet ihr eigenes Bild vom Menschen offen zu legen.- Aa. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Bb. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Cc. Keiner der Aussagen ist richtig.
- Dd. Nur t2 ist richtig.
- Ee. Nur t1 ist richtig.
17Flechsig und Haller schlagen vor, den Begriff der Schülerinnen und Schüler durch den der Adressatinnen und Adressaten zu ersetzen. Wie begründen Sie diesen Vorschlag?
- Aa. Didaktische Entscheidungen sollten den Lehrenden überlassen werden. Das wird mit dem Ausdruck "Adressatinnen und Adressaten!" klarer zum Ausdruck gebracht als mit dem Ausdruck "Schülerinnen und Schüler".
- Bb. Mit dem Begriff der Adressatinnen und Adressaten wird die bisher vernachlässigte biologische Reifung, vor allem im Blick auf die Gehirnentwicklung, systematisch in der Didaktik berücksichtigt.
- Cc. Die Rolle von Lernenden kommt vielfältig in verschiedenen Situation und Institutionen (z.B. Skischulen, Volkshochschulen) vor. Daher ist der Ausdruck Adressatinnen und Adressaten als Begriff der Didaktik angemessener als der Ausdruck Schülerinnen und Schüler.
- Dd. Mit dem Begriff der Adressatinnen und Adressaten wird die notwendige Orientierung der Didaktik an gesellschaftlichen Bedarfen zum Ausdruck gebracht, wogegen der Ausdruck "Schülerinnen und Schüler" nur auf innere pädagogische Prozesse bezogen ist und damit zu kurz greift.
- Ee. Mit dem Ausdruck Adressatinnen und Adressaten wird die Rolle der Lernenden im Bereich der durch Technology Enhanced Learning optimierten Lernprozesse, der mit der technologischen Wende der Didaktik zentral geworden ist, besser beschrieben.
18Die Auseinandersetzung mit pädagogischen Begriffen bringt nach Flechsig und Haller erhebliche Vorteile für die Lehrenden. Welchen Vorteil der Auseinandersetzung mit Begriffen durch Lehrende nennen Flechsig und Haller nicht?
- Aa. Die Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, Kenntnisse auf allen Ebenen didaktischen Handelns zu erwerben.
- Bb. Die Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, dass Lehrende Lernprozesse organisieren können.
- Cc. Die Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, sich das eigene Verhalten bewusst zu machen.
- Dd. Die Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, dass Lehrende demokratisches Bewusstsein fördern.
- Ee. Die Auseinandersetzung mit Begriffen trägt dazu bei, die eigenen Handlungen bewusst zu gestalten und durchzuführen.
19Flechsig und Haller schließen an die Klassifikation von Gagné an, der nach Flechsig und Haller Funktionen, die zu Anfang der Lehrsequenz ausgeführt werden, Funktionen, die darauf abzielen, Lernen hervorzurufen und zu leiten, Funktionen, die die Generalisierung der Einsicht fördern und Funktionen, die eine Beurteilung der Ergebnisse erlauben unterscheidet und schlagen anschließend eine abgewandelte Form dieser Einteilung vor. Welcher Begriff kommt in der abgewandelten Form nicht vor?
- Aa.Motivation
- Bb.Disziplinierung
- Cc.Diagnose
- Dd.Information
- Ee.Übung
20(t1) Nach Flechsig können Lehrende als Architekten und Designer von Plänen und Strategien verstanden werden.
weil
(t2) Lehrende produzieren abstrakte Strategien von kultureller Überlieferung und konkrete Pläne zur Unterstützung von Lernprozessen.- Aa. Keine der Aussagen ist richtig.
- Bb. Nur t2 ist richtig.
- Cc. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dd. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Ee. Nur t1 ist richtig.
21Flechsig und Haller schreiben: "Die Schwierigkeit [des bildungspolitischen Handelns] liegt jedoch darin, daß Interessen häufig in "verkleideter" Form vorgebracht werden, d. h. daß die Forderungen mit Argumenten begründet werden, die nicht den wahren Motiven entsprechen." Welches Interesse kann nach Flechsig und Haller mit der Forderung nach der vorrangigen Berücksichtigung des Leistungsprinzips verdeckt werden?
- Aa. Dass Klassenbewusstsein im Blick auf den Klassenkampf gefördert werden soll, indem Kinder die bürgerlichen Interessen, die mit dem Leistungsprinzip verbunden sind, unmittelbar erfahren können.
- Bb. Dass Solidarität und Freiheit gefördert werden sollen, indem auch Kinder aus soziale benachteiligten Kontexten die Möglichkeit erhalten, ihre Leistung zu entwickeln und zu entfalten.
- Cc. Dass die Entwicklung der Kräfte des Menschen zu einem harmonischen Ganzen gefördert werden soll, indem die Kinder durch die Orientierung am freien Markt motiviert werden, die volle Leistungsfähigkeit all ihrer Vermögen zu entwickeln.
- Dd. Dass Arbeiterinnen und Arbeiter genau so weit gefördert werden, wie das zur Berufsausbildung nötig ist, und nichts lernen, was für die Übernahme von Leitungsfunktionen erforderlich wäre.
- Ee. Dass der Zirkel, der durch den Umstand entsteht, dass die individuelle Leistungsfähigkeit nicht zuletzt auf sozialen Unterschieden basiert, und die Forderung nach Leistungsfähigkeit damit soziale Ungleichheit reproduziert, durchbrochen wird.
22Flechsig und Haller schlagen vor, das traditionelle Schulzeugnis durch einen Diagnosebogen zu ersetzen. Was soll damit erreicht werden?
- Aa. Die individuellen Stärken und Schwächen sollen im Blick auf mögliche Verbesserungen erfasst werden.
- Bb. Die zu geringe Disziplinierungsfunktion von Noten soll verbessert und durch ein wirksames Verfahren ersetzt werden.
- Cc. Die Optimierung von Lehr- und Lernprozessen durch teilautomatisierte Empfehlungssysteme soll durch die Schaffung der nötigen Datengrundlage ermöglicht werden.
- Dd. Für die Schulverwaltungen sollen differenzierte Daten zur gezielten Steuerung von bildungspolitischen Entscheidungen erhoben werden.
- Ee. Das an Bildungsstandards gemessene Leistungsvermögen von Schülerinnen und Schülern soll präzise erfasst werden.
23(t1) Flechsig spricht vom versteckten Curriculum (hidden Curriculum) der Institution als maßgeblich für die Auswahl bestimmter Elemente von Didaktischen Designs.
weil
(t2) Institutionelle Werte und Ansichten, die nicht im Curriculum zu finden sind, setzen ganz genau fest, welche Didaktischen Modelle umgesetzt werden.- Aa. Nur t2 ist richtig.
- Bb. t1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- Cc. t1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Dd. Keine der Aussagen ist richtig.
- Ee. Nur t1 ist richtig.
24Welches Ziel verfolgen Flechsig und Haller mit der Entwicklung der Deskriptoren, die von ihnen zur Beschreibung von Kategorialmodellen verwendet werden?
- Aa. Das Ziel ist es, die Korrektheit von Unterrichtsmodellen durch die Prüfung an Kategorialmodellen prüfen zu können.
- Bb. Das Ziel ist es, Kategorialmodelle so zu erschließen, dass Unterrichtsmodelle aus den Katagorialmodellem abgeleitet werden können.
- Cc. Das Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so die Vielfalt handhabbar zu machen.
- Dd. Das Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so das optimale Modell durch empirische Studien identifizieren zu können.
- Ee. Das Ziel ist es, Medien und Methoden optimal aufeinander abzustimmen.
25Welche didaktischen Prinzipien werden nach Flechsig und Haller mit einem Lernnetzwerk reallisiert?
- Aa.Argumentierendes Lernen und geregelte Konfliktbewältigung.
- Bb.Erfahrungsbezogenes Lernen, wechselseitiges Lernen und dynamisches Lernen.
- Cc.Ganzheitliches, aufgabenbearbeitendes und individualisiertes Lernen.
- Dd.Lernen durch unmittelbare und gezielte Erfahrung und direkten Umgang, beiläufiges Lernen und orientierendes Lernen.
- Ee.Die personale Repräsentation von kultureller Erfahrung und das Lernen aus Reden.
26Welche der folgenden Fragen ist nach Klafki auf die exemplarische Bedeutung eines Inhalts gerichtet?
- Aa. Welches ist die Struktur des Inhalts?
- Bb. Worin liegt die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler?
- Cc. Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt im Leben der Schülerinnen und Schüler, welche Bedeutung soll er – vom pädagogischen Gesichtspunkt aus gesehen – darin haben? übergangen.
- Dd. Auf welchen allgemeinen Sachverhalt, welches allgemeine Problem lässt der spezifische Inhalt schließen?
- Ee. Welches sind die besonderen Fälle, Phänomene, Situationen, Versuche, in oder an denen die Struktur des jeweiligen Inhalts den Kindern dieser Bildungsstufen, dieser Klasse interessant, fragwürdig, zugänglich, begreiflich, anschaulich werden kann?
27Klafki arbeitet vier durchgehende, d.h. nach seiner Interpretation in allen Theorien nachweisbare Momente klassischer Bildungstheorien heraus. Welcher Moment gehört nicht dazu?
- Aa. Der Mensch muss als zu freier und vernünftiger Selbstbestimmung fähiges Wesen verstanden werden.
- Bb. Der Mensch kann sich seine Bestimmung nur selbst geben.
- Cc. Der Mensch ist zur Selbstbestimmung auf die Gesellschaft angewiesen und wird durch diese bestimmt.
- Dd. Dem Mensch ist die Fähigkeit zur Selbstbestimmung als Bestimmung aufgegeben.
- Ee. Bildung ist zugleich Weg und Ausdruck der Selbstbestimmungsfähigkeit.
28Was ist der Grundgedanke exemplarischen Lernens nach Klafki?
- Aa. Lernende optimieren mit Hilfe von standardisierten Exempeln ihren Bildungserfolg im Blick auf ihre Performanz am Arbeitsmarkt.
- Bb. Lernende erwerben in der Auseinandersetzung mit einer begrenzten Zahl von Beispielen verallgemeinerbare Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen.
- Cc. Lernende werden selbst als Exempel, d.h. als Individuen verstanden, deren jeweiliger Persönlichkeitsentwicklung in der didaktischen Planung entsprochen werden soll.
- Dd. Der Gegenstand ist als einzigartiges Exempel in seinem Eigenrecht im Rahmen der kategorialen Analyse zu berücksichtigen und unmittelbar zur Geltung zu bringen.
- Ee. Lernende entwickeln anhand von individualisierten Exempeln ihre spezifischen Begabungen.
29Was kritisiert Klafki am Prinzip des Klasssenunterrichts?
- Aa. Im Klassenunterricht wird der Gegenstand kategorial in den Mittelpunkt gerückt.
- Bb. Im Klassenunterricht werden Leistungsunterschiede der Lernenden berücksichtigt.
- Cc. Im Klassenunterricht werden die verschiedenen Persönlichkeitsdimensionen der Lernenden angesprochen.
- Dd. Im Klassenunterricht werden biographische Aspekte berücksichtigt.
- Ee. Im Klassenunterricht werden die Lernenden als homogene Gruppe betrachtet.
30Unterricht ist nach Klafki immer ein sozialer Prozess, in den - vermittelt über die Biografien der Lehrenden und der Lernenden - immer auch verschiedene soziale Wahrnehmungen, Vorurteile, Handlungsweisen und Einstellungen eingehen. Welchen Schluss zieht Klafki aus dieser Feststellung?
- Aa. Soziales Lernen soll als demokratische Sozialerziehung gestaltet werden.
- Bb. Die nationale Leitkultur sollte zum Maßstab der sozialen Integration gemacht werden.
- Cc. Die Interaktion soll auf das funktionale soziale Lernen konzentriert werden.
- Dd. Für den Beruf wichtige Sozialkompetenzen sollen in der Schule vermittelt werden.
- Ee. Individuelle Biografien sollten vor der institutionellen Einflussnahme geschützt werden.
31
Welche Begriffe stehen in Rogers Theorie im Mittelpunkt?
(1) Wissensvermittlung
(2) direktiv
(3) menschenzentriert
(4) personenzentriert
(5) Empathie
(6) Steuerung
(7) nicht direktiv- Aa. 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- Bb. 1, 2 und 6 sind richtig
- Cc. Alle Antworten sind richtig.
- Dd. Keine Antwort ist richtig.
- Ee. 4, 5 und 7 sind richtig.
32Welche Adjektive sind zentral für das Menschenbild von Rogers?
(1)aktiv,
(2)frei,
(3)gleich,
(4)sozial,
(5)aktuell,
(6)selbstständig.- Aa. Nur 2, 4, 5 und 6 sind richtig.
- Bb. Nur 1, 2 und 4 sind richtig.
- Cc. Nur 1 ist richtig.
- Dd. Keine Antwort ist richtig.
- Ee. Alle Antworten sind richtig.
33Welche Aufgaben soll die Schulleitung nach Rogers übernehmen?
(1)Die Lernenden vor Schussverletzungen zu schützen.
(2)Kapazitäten anderer freizusetzen.
(3)Die Hilfsquellen der Institution zu organisieren.
(4)Den Lernfortschritt der Lernenden zu verfolgen.
(5)Alle Materialien bereitzustellen.
(6)Verantwortung, Autorität und Initiative auf alle Personen in der Institution zu verteilen.
(7)Lehr/-Lernziele zu formulieren, Curricular zu schreiben und Stundenpläne zu verfassen.- Aa. 2, 3, 5 und 6 sind richtig.
- Bb. 2, 3, 4, 5, und 6 sind richtig.
- Cc. 1, 5, 6 sind richtig.
- Dd. Alle Antworten sind richtig.
- Ee. Keine Antwort ist richtig.
34Welche Gefahren skizziert Rogers in Bezug auf „Lernmaschinen" und programmierte Instruktion?
(1)Sie werden zum Ersatz für das Denken in größeren Strukturen und Gestalten.
(2)Wie werden zum Ersatz für das Denken in spezifischen Details und Elementen.
(3)Tatsachenwissen wird als der Kreativität überlegen dargestellt.
(4)Kreativität wird als dem Tatsachenwissen überlegen dargestellt.
(5)Die Flexibilität des Unterrichts wird erhöht
(6)die Planbarkeit des Unterrichts wird verbessert.- Aa. Keine Antwort ist richtig.
- Bb. Nur 1, 3 und 6 sind richtig.
- Cc. Nur 1 und 3 sind richtig.
- Dd. Alle Antworten sind richtig.
- Ee. 2, 4 und 5 sind richtig.
35Welche Methoden zur Lernförderung sind für Rogers zentral?
(1)Vorgabe der individuellen Lernwege.
(2)Belohnungen nur für besondere Qualität von Hausarbeiten.
(3)Schaffen einer Atmosphäre gegenseitiger Anerkennung und gegenseitigem Vertrauen.
(4)Akzeptanz aller Äußerungen, sowohl intellektueller Inhalte als auch emotionsgeladene Stellungnahmen.
(5)Bereitstellung von einem breiten Angebot an Hilfsmitteln.
(6)Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung des Unterrichts.- Aa. Nur 2, 5 und 6 sind richtig.
- Bb. Nur 3, 4, und 5 sind richtig.
- Cc. Nur 1, 2 und 4 sind richtig.
- Dd. Keine der Antworten ist richtig.
- Ee. Alle Antworten sind richtig.
36Reich schreibt zur Verwendung von Medien: „Eine konstruktivistische Pädagogik steht und fällt mit der Realisierung von Konstrukten, von Werken, die Anderen mitgeteilt, gezeigt, die besprochen und als Lösungen für Probleme bzw. Konflikte diskutiert werden können" (Reich 2010: 229). Wie unterscheidet er die Realisierung von Konstrukten von der Realisierung von Produkten?
- Aa. Die Produktion ist eher auf Konsumenten bezogen, die Konstruktion auf Prosumenten.
- Bb. Die Produktion ist eher auf Prosumenten bezogen, die Konstruktion auf Konsumenten.
- Cc. Konstrukte werden als Produkte gesehen.
- Dd. Die Produktion ist eher auf monetäre Werte bezogen; die Konstruktion eher auf postmoderne Werte.
- Ee. Die Produktion ist eher auf postmoderne Werte bezogen; die Konstruktion eher auf monetäre Werte.
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- Descripción
- Bildungswissenschaften Test sobre Bm13 fehlende Fragen Prüfung Juni 2018, creado por chrissi.be.music xx el 20/06/2018.
- Autor
- chrissi.be.music xx
- Idioma
- Deutsch
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