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Antike - Rom: OBERSTUFE: Von der Republik zum Kaiserreich

Markus Grass 16 preguntas 1.809 visitas 3,0 (2 valoraciones)

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Preguntas del test (16)

  1. 1Was war die "res publica" und wer waren die Konsuln?
    1. AGemeint ist mit dem Begriff Republik, dass die Aufgaben des Staates (= res) die Angelegenheit der Staatsbürger (= publica) sind, und nicht diejenigen eines Königs (= Monarchie).
    2. BGemeint ist mit dem Begriff "res publica", dass die Diktatoren, ihre Entscheidungen zwar geheim treffen konnten, sie Aber der Öffentlichkeit , also den Staatsbürgern (= publica) baldmöglichst mitteilen mussten.
    3. CZwei Konsuln standen an der Spitze der Regierung, d.h. sie waren Regierungschefs. Die Konsuln hatten die Befugnis (= Macht), ein „Heer auszuheben“. Die wehrpflichtigen Plebejer mussten dem Aufruf der Konsuln zum Kriegsdienst folgen.
    4. DDie Konsuln wurden von der Volksversammlung für ein Jahr gewählt. Nach der einjährigen Amtszeit durften sie nicht unmittelbar wiedergewählt werden.
    5. EDie Konsuln wurden von der Volksversammlung für vier Jahre gewählt und konnten einmal wiedergewählt werden.
  2. 2Wer waren die Patrizier und wer waren die Plebejer?
    1. ADie Patrizier waren die reichen Großgrundbesitzer in Rom. Anfangs konnten nur sie Regierungsämter in Rom ausüben.
    2. BDer Senat war die Versammlung der 300 einflussreichsten Patrizier bzw. der ehemalige Konsuln.
    3. CDie Plebejer waren die einfachen Leute, die „common people“, also die Kleinbauern und Handwerker.
    4. DDie Patrizier waren die einfachen Leute, die „common people“, also die Kleinbauern und Handwerker.
  3. 3Die Ständekämpfe: Erkläre den Zusammenhang zwischen der Schuldenkrise und der Kriegsmüdigkeit der römischen Plebejer.
    1. ADie Plebejer weigerten sich, „sich zu den Fahnen zu melden. Sollen doch diejenigen, die die Kriegsbeute einheimsen, zu den Waffen greifen.“ [Livius "Ab urbe condita]. Die Plebejer empörten sich darüber, „dass sie auf den Schlachtfeldern für die Freiheit und Herrschaft Roms ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten, zu Hause aber von den eigenen Mitbürgern in Schuldhaft und Bande gehalten werden.“ [Livius]
    2. BIm Zwölf-Tafel-Gesetz aus dem 5. Jhd. v. Chr. heißt es: „Wenn er [der Schuldner] das, zu dem er verurteilt ist, nicht tut und niemand dafür vor Gericht als Bürge eintritt, dann soll man ihn mitnehmen und ihn mit Banden [...] oder mit einem Fußgewicht von 15 Pfund fesseln.“ Die Richter waren Patrizier, also Standesgenossen der Gläubiger und entsprechend war die Rechtsprechung nicht unbedingt zu Gunsten der plebejischen Schuldner.
    3. CDie Plebejer mussten nicht nur in den Krieg ziehen, sondern durch die Bezahlung einer Kriegssteuer auch die Ausgaben für den Krieg mitfinanzieren.
    4. DImmer mehr plebejische Kleinbauern, die in den Krieg zogen, konnten ihre Schulden nicht begleichen und verloren deshalb ihren Besitz (Haus und Hof) und wurden zu Schuldpflichtigen (= Schuldknechte) ihrer reichen Kreditgeber (= Patrizier).
    5. EDenjenigen Plebejern, die besonders heldenhaft im Krieg gekämpft hatten, wurden die Schulden erlassen, wenn sie nicht zahlungsfähig waren.
    6. FAls Form des Protests weigerten sich die Plebejer kollektiv, dem Aufruf zum Kriegsdienst zu folgen. Damit wollten sie ihre Forderung nach „Kriegsdienst gegen Schuldenfreiheit“ durchsetzen.
    7. GDie Konsuln und der Senat hielten nach den erfolgreichen Kriegen gegen die Sabiner und Volsker ihr Versprechen, dass das Hab und Gut der Plebejer-Soldaten vor Beschlagnahme sicher sei.
  4. 4Fasse zusammen, wie Historiker die Entstehung des Amtes des Volkstribunen erklären!
    1. AIm Jahr 494 v. Chr. wählten die Plebejer eine neue Methode des Widerstands. Sie verließen die Stadt und zogen auf den Heiligen Berg, den Mons Sacer.
    2. BDie Plebejer wählten aus ihrer Mitte Volksvertreter, die als „Volkstribunen“ bezeichnet wurden. Diese schritten gegen Entscheidungen der patrizischen Beamten, der Konsuln und des Senats, ein, wenn diese aus ihrer Sicht ungerecht gegen die Interessen der Plebejer waren.
    3. CDie Macht der Volkstribunen beruhte auf einem Eid (= Schwur) der Plebejer. Die Plebejer schworen sich, dass jeder, der einen Volkstribunen attackierte, sofort vom Volk getötet werden sollte.
    4. DDas Recht der Volkstribunen, den Entscheidungen der Konsuln und des patrizischen Senats zu zuzustimmen, wird als Veto-Recht bezeichnet (von lateinisch „veto“ = ich stimme zu, ich bin einverstanden).
  5. 5Erkläre, wie die ideale gesellschaftliche und politische Ordnung in der Fabel von Agrippa dargestellt wird.
    1. AAgrippas Fabel vom menschlichen Körper handelt davon, dass die Glieder des menschlichen Körpers sich gegen den Magen empören, weil dieser alle Nahrungsmittel alleine bekommt.
    2. BIn der Fabel wird das Funktionieren des menschlichen Körpers mit dem Funktionieren der menschlichen Gesellschaft verglichen.
    3. CEine Aussage der Fabel ist: Wie im menschlichen Körper jedes Organ an seinem Platz seine Aufgabe erledigen muss, so müssen auch die gesellschaftlichen Schichten (Klassen, Stände), die ihnen zugedachten Aufgaben erfüllen.
    4. DEine Aussage von Agrippas Fabel ist, dass ein Teil der Gesellschaft (= Plebejer) keine anderen Interessen haben soll als ein anderer Teil der Gesellschaft (= Patrizier).
    5. EEine Aussage von Agrippas Fabel ist, dass alle Teile der Gesellschaft gleichwertig sind. Deshalb sollen auch alle Teile der Gesellschaft politisch und sozial gleichberechtigt sein.
  6. 6Erkläre die römische Strategie des "Divide et impera" (= Teile und herrsche)!Imagen de la pregunta 6
    1. ADie Römer brachten in Kriegszügen immer mehr Städte im Umland von Rom unter ihre Kontrolle. Viele Städte auf der Halbinsel südlich der heutigen Toskana wurden tributpflichtig. Als Bundesgenossen mussten sie gegebenenfalls auch Soldaten stellen, um an der Seite Roms in den Krieg zu ziehen.
    2. BDie Rechte und Pflichten der Bundesgenossen waren abgestuft. Manchen Bundesgenossen wurde die Höhe des Tributs verringert oder es wurde ihnen die Tributzahlung ganz erlassen. Besonders loyalen Bundesgenossen stellten die Römer die Verleihung des vollen römischen Bürgerrechts und die Selbstverwaltung in Aussicht.
    3. CKeine der unterworfenen Städte (Bundesgenossen) erhielt das römische Bürgerrecht, aber alle mussten Tribute (Abgaben) an die Römer abliefern und im Kriegsfall Soldaten für die römische Armee stellen.
  7. 7Erkläre die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die der Aufstieg Roms zum größten Military-Coinage-Slavery Complex mit sich gebracht hat.
    1. ADie Punier beherrschten von der Hafenstadt Karthago (im heutigen Tunesien) aus das westliche Mittelmeer. In den drei Punischen Kriegen (zwischen 264 v. Chr. und 146 v. Chr.) besiegten die Römer die Karthager. Damit eroberten die Römer die Herrschaft in Sizilien, Spanien und Afrika. Nach der fast vollständigen Zerstörung der Stadt Karthago im 3. punischen Krieg wurde die Bevölkerung Karthagos versklavt.
    2. B„Unser Handwerk ist das, die gewerbetätigen Völker zu besiegen und sie uns tributpflichtig zu machen. Beharren wir also in dem Kampfe, der uns zu ihren Herren erhebt“, erklärte der römische Senat, als er die Fortsetzung des Krieges gegen Karthago beschloss.
    3. CUm ihren Landhunger zu stillen, begannen die Patrizier damit, widerrechtlich immer größere Anteile des "ager publicus" in ihren Besitz zu nehmen. Zugleich übernahmen sie auch das Land der pleite gegangenen plebejischen Bauern. Auf diese Weise schufen sie riesige Latifundien (landwirtschaftliche Großbetriebe mit ausgedehntem Weinbau sowie mit Vieh- und Weidewirtschaft), die mit Sklaven bewirtschaftet wurden.
    4. DDie besitzlosen Proletarier, die nach Rom zogen, verloren ihre römische Staatsbürgerschaft. Sie besaßen nichts mehr außer ihre Nachkommen (= Kinder), die „proles“, aber nicht einmal mehr die römische Staatsbürgerschaft.
    5. EIn den Punischen Kriegen standen zehntausende Bauern als Soldaten auf den Schlachtfeldern. Nach Kriegsende waren zahlreiche Höfe heruntergewirtschaftet. Zwar waren die Plebejer dagegen geschützt, in Schuldknechtschaft zu geraten. Dennoch waren viele Plebejer dazu gezwungen, ihre Höfe aufzugeben. Viele der freien Bauern wurden zu erwerbs- und arbeitslosen "proletarii" und wanderten nach Rom ab.
  8. 8Nenne die sozialen und politischen Beweggründe des Popularen Tiberius Gracchus für seine Reformen!
    1. ATiberius Gracchus stellte fest, dass viele Römer "keinen eigenen häuslichen Herd mehr haben. Nur für den Luxus und den Reichtum anderer müssen sie ihr Blut vergießen und sterben. Sie werden Herren der Welt genannt. Doch in Wahrheit können sie nicht eine einzige Erdscholle ihr Eigentum nennen."
    2. BTiberius Gracchus und sein Bruder Gajus suchten eine Lösung für das Problem der Verarmung der Plebejer, die ihre Bauernhöfe verloren hatten und als besitzlose proletarii in Rom lebten. Dabei verfolgten sie auch die Absicht, die vom Untergang bedrohte Klasse der freien Bauern, den sogenannten „Bauernstand", wiederherzustellen.
    3. CTiberius Gracchus war 134 v. Chr. zum Volkstribun gewählt worden mit dem Versprechen, den ager publicus [= die Staatsländereien] zu Gunsten der armen Plebejer umzuverteilen (= Agrargesetz). Widerrechtlich in Besitz genommenes Land des ager publicus sollte aufgeteilt und an Besitzlose (Proletarier) umverteilt werden. Jede Familie sollte einen unveräußerlichen Hof von 30 Morgen erhalten.
    4. DTiberius Gracchus plante die Umwandlung des Heeres in ein Berufsheer. Die Heeresreform des Gracchus sah vor, dass die Ausrüstung und Ausbildung von der Republik finanziert werden sollten. Die Proletarier sollten zu Berufssoldaten werden, die der Staat bezahlt.
  9. 9Erkläre die Reaktion der Senatoren auf die Reformversuche der Gracchen sowie die politischen Ansichten, die von Cicero (= den Optimaten) in Reaktion auf die Politik der Popularen formuliert wurden!
    1. ATiberius wurde von den Patriziern als Ehrenmitglied in den Senat aufgenommen. Die Senatoren wollten damit seine Bemühungen um die Lösung der Probleme der verarmten Proletarier belohnen.
    2. BDen Popularen gegenüber standen die Vertreter der Interessen der Latifundienbesitzer im Senat. Sie nannten sich selbst "die Besten" (= Optimaten).
    3. CCicero macht den Popularen zum Vorwurf, durch ihre Politik für die Spaltung des Volkes „in zwei verschiedene Völker" verantwortlich zu sein. Die Forderungen nach Landumverteilung fügt nach Ansicht der Optimaten dem „gesamtstaatlichen Interesse" Schaden zu.
    4. DFür Cicero ist es "der eigentliche Zweck des Staates, dass die Sicherheit des Eigentums frei und unangefochten bleiben soll." Die Popularen, die "den Besitzer aus seinem Eigentum zu vertreiben [versuchen] oder dargeliehenes Geld den Schuldnern nachlassen wollen, diese erschüttern die Grundfeste des Staates."
  10. 10Welche Länder eroberten Pompejus und Caesar im ersten Jhd. v. Chr. und welche Ausdehnung erreichte das Römische Imperium? Imagen de la pregunta 10
    1. ADer Feldherr Pompejus eroberte im ersten Jhd. v. Chr. Syrien und Pontus (= nördliches Kleinasien).
    2. BDer Feldherr Julius Caesar eroberte Gallien (= heutiges Frankreich).
    3. CDas Römische Reich erstreckte sich von der Nordsee bis zu den Wüsten Afrikas, von der iberischen Halbinsel (Hispania) bis zur arabischen Halbinsel.
    4. DDer Feldherr Pompejus eroberte im ersten Jhd. v. Chr. Gallien (= heutiges Frankreich)

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Die Geschichte Roms von der Republik - von der Zeit der sogenannten "Ständekämpfe" - bis zur Herrschaft Caesars
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Deutsch
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