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Test

Frauen und ihre Bücher

Sarah Schachner 11 preguntas

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Este test tiene tipos de pregunta que se abren en el reproductor de siempre.

Preguntas del test (11)

  1. 1Gabriela Signori betont in ihrem Text über die lesende Frau im Mittelalter, dass es entscheidender für die Forschung ist, welche Bücher eine Frau besaß, als die Tatsache, dass sie welche besaß. In dem nebenstehenden Abschnitt des Sachsenspiegels über die Frauengerade, d.h. die weibliche Erbmasse, wird diesbezüglich eine Aussage getroffen. Welche Bücher besaß demnach eine Frau hauptsächlich?

    (Signori, Gabriela: Die lesende Frau. Metapher oder Wirklichkeit? (13. bis 15. Jahrhundert), in: Heimbach-Steins, Marianne (Hg.): Strukturierung von Wissen und die symbolische Ordnung der Geschlechter, Münster i. W. 2004, S. 92-119.)
    Imagen de la pregunta 1
    1. Ahöfische Romane
    2. BPsalter und andere religiöse Bücher
    3. Cgriechische Epen
  2. 2Signori weist daraufhin, dass vor allem in der flämischen Tafelmalerei Darstellungen von in Bücher versunkenen und auf ihre Lesetätigkeit konzentrierten Frauen zu finden sind. Auf dieser Darstellung von Rogier van der Weyden ist ebenfalls eine lesende Frau zu sehen. Sie kauert auf dem Boden und liest vor dem Sterbebett ihres Mannes, der die letzte Ölung erhalt. In diesem Zusammenhang ist das Lesen mit [blank_start]Beten[blank_end] gleichzusetzen. Imagen de la pregunta 2
    1. ABeten
    2. BVergnügen
    3. CBildung
  3. 3Signori weist daraufhin, dass es Frauen verboten war sowohl die Bibel, als auch Liebesroman oder ähnliches zu lesen. Häufige Quellen für dieses Verbot, bzw. die häufig erkennbare ablehnende Haltung gegenüber diesem Lesestoff, sind ein Hinweis auf die Beliebtheit solcher literarischer Formen unter Frauen.
    1. AVerdadero
    2. BFalso
  4. 4Das "Stundenbuch der Maria von Brugund" ist wahrscheinlich das bekannteste Bild einer Frau, die ein Stundenbuch liest. Ordnet die Begriffe dem Bild zu.

    (Penketh, Sandra: Women and Books of Hours, in: Smith, Leslie/Taylor, Jane (Hgg.): Women and the Book. Assessing the Visual Evidence, Toronto 1997, S. 266-281.)
    Imagen de la pregunta 4
    1. AHund als Symbol der Treue
    2. BBlume: Iris als Symbol der Reinheit
    3. CNelken als Symbol für Verlobung
    4. DRosenkranz, Mittel des privaten Betens
    5. ETasche, evtl. zum Transport des Buches
    6. FInnenansicht einer gotischen Kirche
    7. GJungfrau Maria mit Jesuskind
    8. HEngel, markiert heiligen Ort
    9. IMaria von Burgund, kniend, bettend
    10. JMaria von Burgund
  5. 5Was sagt uns das Bild der Maria von Burgund über das Leseverhalten von Frauen im Mittelalter? Wählt alle korrekten Antworten aus.
    1. AEs gab Frauen, die Bücher besaßen und diese im Privaten lasen.
    2. BFrauen im Mittelalter konnten nicht lesen.
    3. CFrauen lasen vor allem höfische Romane.
    4. DDie lesende Darstellung impliziert, dass zumindest Maria von Burgund lesen konnte und dass sie ein Verständnis für die Inhalte hatte.
    5. EDas Bild zeigt uns eine Art und Weise, wie privates Lesen im Mittelalter ausgesehen haben könnte.
    6. FLesen wurde vor allem als religiöser Akt des Betens oder der Meditation verstanden.
    7. GDer Besitz eines Buches heißt auch immer, dass das Buch auch benutzt und gelesen wurde.
  6. 6Lest euch diesen Abschnitt sorgfältig durch und wählt dann alle richtigen Aussagen aus. Imagen de la pregunta 6
    1. AStundenbücher waren meistens Gebrauchsgegenstände, keine Prestigegestände.
    2. BHäufige Benutzung deutet daraufhin, dass die Leserinnen ein gewisses Verständnis für den Inhalt haben mussten.
    3. CFrauen im Mittelalter lernten generell kein Latein.
    4. DNur wenige Frauen konnten lesen.
    5. EDie Mutter nahm ihrer Tochter gegenüber oft die Lehrerrolle ein und brachte ihr Schreiben und Lesen bei.
    6. FStundenbücher dienten auch als Erstlesebuch.
  7. 7Geht auf die Internetseite des "Books of Duchesses": https://booksofduchesses.com/.

    Das "Books of Duchesses" ist eine noch im Aufbau befindende Online-Ressource für [blank_start]Bücher von Frauen[blank_end]. Der Fokus liegt dabei auf dem [blank_start]fränzösischsprachigen[blank_end] Europa von [blank_start]1350-1550[blank_end]. Momentan sind auf der Internetseite [blank_start]173[blank_end] Buchbesitzerinnen, [blank_start]895[blank_end] Bücher und [blank_start]999[blank_end] Texte verzeichnet. Die gewählte Art und Weise zur Präsentation dieser ist eine [blank_start]interaktive Karte[blank_end], welche zusammenhängende Texte und Manuskripte visualisiert, aber auch die Bibliotheken und Reisen der Buchbesitzerinnen zeigt.
    1. ABücher von Frauen
    2. Bfranzösischsprachigen
    3. C173
    4. D895
    5. E999
    6. F1350-1550
    7. Ginteraktive Karte
  8. 8Probiert nun die interaktive Karte aus und findet die Buchbesitzerin Isabel of Bavaria, Queen of France. Schaut auch ihre Personen-Seite gut an und wählt dann alle richtigen Antworten.
    1. AIsabel von Bayern lebte von 1370-1435.
    2. BAus Isabels Bibliothek sind weniger als 20 Bücher bekannt.
    3. CDas "Books of Duchesses" nennt 40 Bücher, die Bestandteil von Isabels Bibliothek waren.
    4. DUnter anderem war BL Harley MS 4431, eine Sammlung von Texten von Christine de Pizan, eine französische Schriftstellerin, in ihrem Besitz.
    5. EDass diese Handschrift im Besitz von Isabel von Bayern war, wurde anhand einer archivalischen Erwähnung nachgewiesen.
    6. FAuch ihre Tochter Michelle von Valois, sowie ihre Schwägerin Valentina Visconti, und eine andere Familienangehörige Marie Margaret von Valois waren im Besitz von Büchern.
  9. 9Findet nun folgendes Buch BL Royal MS 14 E III und wählt alle richtigen Aussagen dazu aus.
    1. ABei dem Manuskript handelt es sich um eine Zusammenstellung von Geschichten in Tradition des Artusstoffes.
    2. BDas Manuskript befand sich zuerst in London und dann in Paris.
    3. CEnstanden ist das Buch zwischen 1315 und 1325.
    4. DErster Besitzer des Manuskripts war Charles V. von Frankreich.
    5. ECharles V. vererbte eventuell das Werk an Charles VI. weiter.
    6. FZu den Frauen, die dieses Werk besaßen, gehört unter anderem auch Isabel von Bayern.
    7. GÜber die Besitzer des Werkes kann man hauptsächlich aufgrund eingefügter Porträts etwas sagen.
    8. HEleanor Haute besaß das Manuskript ab 1472.
    9. IDas Isabel von Bayern das Werk besaß, wissen wir zum einem durch eine überlieferte Bestandsaufnahme und durch einen überlieferten Beleg über eine Ausleihe.
    10. JFrauen besaßen wohl teilweise auch noch andere Bücher, als nur Stundenbücher und andere religiöse Bücher.
  10. 10Eine weitere Frage, die ich mir zu dem Thema "Frauen und ihre Bücher" gestellt habe, war die Frage nach Frauen, welche an der Handschriftenproduktion als Autorinnen, als Schreiberinnen, als Illuminatorinnen etc. beteiligt waren. Welche Schwierigkeiten könnte es geben, bei der Untersuchung der Frage, ob auch Frauen an der Manuskriptproduktion beteiligt waren?
    1. ASignaturen waren im Mittelalter eigentlich nicht üblich, weshalb es generell schwierig ist auf die Identität des Abschreibers bzw. Autors bzw. Illuminators Rückschlüsse zu ziehen.
    2. BWenn eine Signatur vorhanden ist, dann deutet diese Signatur auf jedenfall immer auf Personen, die an der Produktion des Werkes beteiligt waren, hin.

Información

Descripción
Quiz über Frauen und Bücher im Mittelalter
Idioma
Deutsch
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