¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

Leitlinien der örtlichen Gesamtplanung

Kay Neumann Raumplanung Alemán 4,0Valoración media 4,0 de 5 (1 valoración) 42 fichas

Fichas del conjunto (42)

  1. 1Rahmenbedingungen der Stadtgründunge im Mittelalter- gewachsener Siedlungsbereich in strategisch wichtiger Lage
    - Hohe Produktivtät der Landwirtschaft, ausreichend für Versorgung der Stadt
    - Bischoffssitz/Klosteranlage mit dazugehöriger Mantelbevölkerung
    - Handelsplatz mit wichtigem Kreuzungspunkt an Handelsstraße
    - Stützpunkt des Landesherrn zur Verteidigung des Machtbereichs
    - Kolonisationsstätte zur Ausweitung des Handels oder Machtbereichs
    - Reichsstädte mit großer Autonomie
  2. 2Merkmale Stadt im Mittelalter- Überformung röm. Strukturen
    - Kirche als Mittelpunkt
    - Stadtmauer, Schutz
    - Marktplatz
    - Rathaus, Gericht
    - "Stadtluft macht frei"
    - Unabhänigkeit vom Gutsherrn
    - Handwerk, Arbeitsteilung
    - Kontinuität von Stadtstrukturen
  3. 34 Strukturprägende Elemente der Stadt im Mittelalter1. Sichernde Schale bzw. Mauer, Trennung von Innen und Außen
    2. Innere Aufteilungsmuster, bestehend aus Erschließungsnetz und Bauland
    3. Sonderbauten die sich aus der Masse abheben
    4. zentrale öffentliche Räume, Marktplätze und Marktstraße
  4. 4Bevölkerungsentwicklung als Beitrag zum Bau der Städtevon 1000 - 3500 n.Chr. starker Bevölkerungszuwachs. Ca. 3000 Städte werden in dieser Zeit gegründet. ab 3500 n.Chr. sinkende Bevölkerung (Pest). Nach 3500 nur noch 35 neue Stadtgründungen
  5. 5Beispiele für Neugründungen nach 3500Neuwied am Rhein, Erlangen, Rastatt, Ludwigsburg, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mannheim, Wolfsburg
  6. 6Rennaisance (1420-1600)1430 - 1570 -> Idealstadtpläne
    1492 -> Entdeckung Amerikas
    1517 -> Reformation (Luther)
    - Epoche des Humanismus
    - Wiedergeburt der "Antike"
    - Entdeckung der perspektivischen Darstellung revolutioniert Städtebau
    - Faktoren der Standortwahl, Stadtgröße, Grundrissgestaltung, Sicherheit und Funktionalität gewinnen an Bedeutung
    - Repräsentative Plätze für das öffentl. Leben
    - Ästhetik (Klarheit, Überschaubarkeit, harmonische Ausgewogenheit)
    - Teile des städt. Organismus werden als Ganzes verstanden
    - Paläste, Villen, Privatkapellen prägen Architektur
  7. 7Barock (1600-1770)1618 - 1648 -> 30. jähriger Krieg
    1643 - 1715 -> Frankreich; Ludwig 14.
    - Gleichmäßigkeit des Ganzen und der Teile
    - Stadt unterwirft sich absoluter Macht des Landesherrn
    - Strenge Symmetrie und Ordnung
    - Stadt als klare Abgrenzung zur Landschaft
    - Gestaltung der Stadt als Gesamtform (durch Geometrie, Regelmäßigkeit, Perspektive, Dekoration, Kontrast, Harmonie)
    - Sternanlagen, Grünzüge, Promenaden, Platzfolgen, herrschaftl. Gärten.
  8. 8Residenzstädte- Mauer überflüssig
    - Herausbildung Fürstentümer (17. Jhrd)
    - Planmäßiges Anlegen von Residenzstädte
    - Absolutistischer Herrscher
    - Städtebau demonstriert Machtanspruch
    - Zentralistische Verwaltung
    - Freie Reichsstädte verlieren Privilegien
    - Gründung von Karlsruhe 1715
  9. 9Klassizismus (1770 -1850)- Stilrichtung der Architektur, Malerei, Literatur
    - Ab ca 1770 vorherrschender Stil in Europa und Amerika
    - Stärkerer Bezug auf Antike
    - Griechische Vorbilder
    - Deutliche Ausprägung d. Architektur
    - Fließender Übergang zum Historismus
  10. 10Zeitlicher Überlick1420 - 1600 -> Rennaisance
    1600 - 1770 -> Barock
    1770 - 1850 -> Klassizismus
    1805 - 1820 -> Empire
    1815 - 1848 -> Biedermeier (Vormärz)
    1820 - 1900 -> Historismus
    1895 - 1910 -> Jugendstil
    Ab 1910 -> Technischer Funktionalismus
    1919 - 1933 -> Bauhaus
  11. 11Stadterweiterungen/Industrialisierung/Günderzeit (ab 1850) - Ausgangslage- Landflucht
    - Schleifung von Festungsanlagen
    - Technischer Fortschritt
    - Kaum Wohnbaugesetzgebung
  12. 12Industrialisierung/Gründerzeit - Leitbilder- Aufhebung des Land-Stadt-Gegensatzes
    - Blockbebauung / Parzellierung
    - Straßenfluchtlinien
    - Einheitliche Traufhöhe
    - Hohe Dichte
    - Orthogonales Raster
    - Boulevards, Plätze
    - Adressbildung der Gebäude
    - Ornamentale Fassadengestaltung
  13. 13Haussmann-Plan Paris (1851 - 1870)- Aufwertung der Innenstadt
    - Barocke Boulevards
    - Einheitliche Fassadengestaltung
    - Enteignungen
    - Kanalisation, Beleuchtung
    - Soziale Infrastruktur
    - Verdrängung der Armen
    - Kampf gegen Aufständige
    - Blickpunkte der Stadt durch Boulevards verbinden
    - Zerstörung des mittelalterl. Paris
    - Städtisches Gesamtbild hat Vorrang vor der Architektur
  14. 14Mietshausbebauung Berlin (Hobrecht-Plan)- Kanalisationsplan
    - Straßenfluchtlinien
    - Große Baublöcke
    - Starke Privateigentümer
    - Eisenbahn-Barrieren
    - Einzelparzellierung
    - Seitenflügel und Hinterhäuser
    - Klare Abgrenzung öffentlicher / privater Raum
    - Mietspekulation
  15. 15Inhalt und Zweck der Hauptstadtplanung im 19. Jahrhundert- Verkehr
    - Sanitärer Bestand
    - Brandsicherheit
    - Sanierung
    - Innere Sicherheit
    - Segregiertes Wohnen
  16. 16Lebensbedingungen in Mietshausstadt - Vorteile- In der Regel gute Bausubstanz
    - Flexible Grundrisse
    - Parzellierung
    - Kompakte Struktur, Urbanität
    - Funktionale Mischung
  17. 17Lebensbedingungen in Mietshausstadt - Kritik- Schlechte Wohnverhältnisse
    - Hygienische Misstände
    - Hohe Dichte, Überbelegung
    - Spekulation, Wuchermieten
  18. 18Merkmale der europ. Stadt nach Häusermann- Urbanität und Polarität
    - Identität und Veränderung
    - Markt und Demokratie
    - Öffentlichkeit und Privatheit
    - Mischung und Trennung
    - Dichte und Freiraum
    - Kontinuität und Unterschied
    - Ungleichheit, Ungleichwertigkeit, Ungleichzeitigkeit
  19. 19Gartenstadt nach Howard- Selbstständige Städte mit 32.000 EW
    - Verknüpfung Land-Stadt
    - Integration Wohnen - Landwirtschaft - Industrie
    - Gemeinschaftseigentum
    - Netzwerk von Gartenstädten
    - Großstadt-Kritik
    - Vorbild für späteren Städtebau
  20. 20Werkssiedlung im Ruhrgebiet- Siedlungsbau Nahe Industrie
    - Abhängigkeit vom Arbeitgeber
    - Reproduktion der Arbeitskraft
    - Vorbild Gartenstadt
    - Städtebaul. Gesamtkonzept.
    - Gestalterische Details
    - Gärten zur Selbstversorgung
  21. 21Stadt der Moderne - Leitbilder- Moderne Bauweise
    - Flachdächer
    - Charta von Athen 1933
    - Funktionstrennung
    - Licht, Luft, Sonne
    - Utopien einer neuen Gesellschaft
    - Soziale Gerechtigkeit
    - Sozialer Wohnungsbau
    - Technikgläubigkeit
  22. 22Charta von AthenWurde 1933 vom CIAM (Internationaler Kongress für neues Bauen) verabschiedet.
    In Ihr wurde festgelegt wie moderne Städte zu bauen seien
  23. 23Wichtige Thesen der Charta von Athen- Wohnviertel müssen die besten Standorte einnehmen, und über bequem gelegene Grünflächen verfügen
    - Die Festlegung von Wohngebieten muss unter hygienischen Gesichtspunkten betrachtet werden
    - Keine Aufreihung von Gebäuden längs der Verkehrsstraßen
    - Abriss ungesunder Häuserblöcker zur Gesundung angrenzender Viertel
    - Parks, Wälder, Sportanlagen, Stadien, Strandbäder etc sollen gut verfügbar sein
    - Industrie unabhängig vom Wohngebiet und in anderem Teil der Stadt
    - Industriegebiete brauchen gute Infrastrukturanbindungen
    - Verkehrsstraßen müssen klassifiziert werden
    - Fußgänger müssen andere Wege als Fahrzeuge benutzen
    - Große Verkehrsströme sollen durch Grünstreifen isoliert werden
    Stadt ist nur Teil eines Ganzes, welches ihre Region bildet.
  24. 24Wirkung der Charta von Athen bis heute- Trennung von Wohn- und Industriegebiet
    - BundesImmissionsschutzgesetz
    - Reine Wohngebiete
    - Reine Industriegebiete
  25. 25Speer-Planung für Berlin- Hauptstadt "Germania" für das 3. Reich
    - Nord-Süd-Achse
    - Monumentaler Städtebau
    - Abrissplanungen von Wohnblöcken
    - Umsiedlung und Vernichtung der Juden
    - Zerstörung kultureller Werte
  26. 26Sozialistischer Städtebau- Zugrunde liegt das Prinzip des Organischen
    - Berücksichtigung historisch enstandener Strukturen
    - Zentrum der Stadt ist polit. Mittelpunkt der Bevölkerung
    - Auf Plätzen finden Demos, Aufmärsche, Volksfeste statt
    - Stadt in Garten zu verwandeln ist unmöglich
    - Vielgeschossige Bauweise ist wirtschaftlicher
    - Stadtplanung ist die Grundlage architektonischen Gestaltens
  27. 27Großsiedlungen in industrieller Bauweise- Sozialistische Stadtgründungen gegen die alte Stadt
    - Plattentyp WBS 70
    - Städtebau durch Ingenieure
    - Einheitliche Grundrisse
    - Gleichheitsideal als ideologie
    - Soziale Mischung
    - Gute Ausstattung und Infrastruktur
    - Bauliche und technische Mängel
  28. 28Charakteristika des Wohnungsbau der DDR- 1949 als Stunde Null
    - Ideolog. Kritik am Altbaubestand
    - Lösung der Wohnungsfrage als Parteitagsbeschluss
    - Auflösung von Einzeleigentum
    - Geringe Mieten, kaum Instandhaltung
    - Keine Wirtschaftlichkeit
    - Verlust von Handwerk
    - Neubauwohnung als sozialer Aufstieg
  29. 29Leitlinien des Wohnungsbau der DDR- Wiederaufbau in nationaler Tradition
    - Beseitigung von Kriegszerstörung
    - Erhaltung von Infrastruktur
    - Bauten "nationaler Tradition"
    - Umbau der Stadtzentren
    - Entdichtung und Funktionstrennung
    - Entwertung der Altbauquatiere
    - Innerstädt. Flächensanierung
    - Großsiedlungen am Stadtrand
    - Mangelnde Instandhaltung und Modernisierung
    - Plattenbau
  30. 30Leitlinien des Städtebaus der Nachkriegsmoderne (1970)- Zukunftsgläubigkeit
    - Unbeschränktes Wachstum
    - Negation der Vergangenheit
    - Flächensanierung
    - Entdichtung
    - Funktionstrennung
    - Aufgelockerte Stadt
    - "Licht, Luft und Sonne"
    - Autogerechte Stadt
    - Vom Block zur Zeile
  31. 31Zentrale Erkentnisse der Nachkriegszeit- In Westeuropa bleiben Eigentumsverhältnisse unangetastet
    - Wiederaufbau mit einheitlichem Bild
    - Punkt und Zeilenbebauung
    - keine Adressbildung
    - keine Eckhäuser
    - Stadtlandschaft
    - fließende, großzügige Freiräume
    - Geringe Dichte
    - Funktionstrennung
    - getrennter Verkehr
  32. 32Großraumsiedlungen der 60er/70er- Wohnungsbaugesellschaften als Bauherrn
    - große Parzellen
    - Sozialer Wohnungsbau
    - Leitbild Urbanität durch Dichte
    - Mäanderförmige Strukturen
    - Familiengerechte Grundrisse
    - Gute Ausstattung
    - Einzelhandelszentren, kaum Gewerbe
    - Große Freiflächen, kaum Adressbildung
    - Undefiniertes Wohnumfeld
    - Gute Autoanbindung
    - Häufig schlechte ÖPNV-Anbindung
  33. 33Autogerechte Stadt ab den 60ern- Achsenkonzept
    - Bandstadt
    - alle 6km Autobahnauffahrt
    - Kombination von Flächensanierung und Straßenbau
    - Trennung der Verkehrsarten
    - U-bahnbau
  34. 34Tendenzen der Siedlungsentwicklung1850 - 1945 -> Urbanisierung
    Ab 1950 -> Suburbanisierung
    ab 1970 -> Deurbanisierung
    ab 2000 -> Reurbanisierung
  35. 35Problem der Städte zu Beginn der 70er Jahre- Charakterlose Wohnviertel am Rande der Innenstadt
    - Aus dem Boden schießende neue Stadtteile
    - Verkehrsstaus
    - Dunstglocken, Müllberge, Umweltverschmutzung
    - Steigender Flächenverbrauch
    - Verschuldung der Städte
  36. 365 Konsequenzen für einen Wandel der Städte- intensivere Stadtforschung
    - Durchdachte Konzeption für Stadtentwicklung
    - Neues Verständiss für Stadtplanung
    - Bessere Verwaltungs- und Steuerungstechniken
    - Bessere Regionale Kooperation
  37. 37Wissenschaftlichkeit der Planung- Grüdung der ersten Raumplanungsstudiengänge
    - Partizipation in der Planung
    - die "postmoderne" Stadt
    - Reform des Planungsrechts, Stadtentwicklungspläne, Umweltschutz in der Planung
  38. 38Maßnahmen der Flächensanierung- Aufkauf, Enteignung
    - Großflächiger Abriss
    - Förderung sozialer Wohnungsbau
    - Sanierungsträger
    - Autobahnplanung
  39. 39Folgen der Flächensanierung- Zerstörung von Stadtstrukturen
    - Bewohnerverdrängung
    - Entdichtung, Entmischung
    - Fehlende Instandhaltung
    - Leerstand in Altbauquatieren
    - Soziale Segregation
  40. 40Nachhaltige Stadtentwicklung- Vorsorgender Umweltschutz
    - Haushälterisches Bodenmanagement
    - Bauökologie und Energiekonzepte
    - Städteverträgliche Mobilitätssteuerung
    - Sozialverantwortliche Wohnungsversorg.
    - Soziale Integration
    - Standortsichernde Wirtschaftsförderun
    - Nutzungsmischung
  41. 41Zentrale Erkenntnisse der 1990er- gesellschaftspolitische Änderungen
    - Zuwanderung
    - Globalisierung
    - Planerische Herausforderungen
    - Militärische und Zivile Konversion
    - Stadterweiterungen
    - Großsiedlungen
    - Flächeninanspruchnahme
    - Leitbild Nutzungsmischung
    - Kompakte Stadt, Reurbanisierung
    - Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung
    - IBA Emscher Park - Paradigmenwechsel
    - "Perspektivischer Inkrementalismus
    - Handlungsorientierung in Projekten
    - Projektentwicklung
    - Stadtmarketing
    - Ökonomisierung der Planung
  42. 42Rahmenbedingungen der 2000er- 9/11 Krieg gegen den Terror
    - Osterweiterung der EU
    - Erstarken Autokrater Regime
    - Wirtschaftskriese DE - Agenda 21
    - Verstärkter Klimawandel
    - Energieeffiziente Stadt
    - Atomausstieg
    - Demographischer Wandel
    - Verstärkte Zuwanderung
    - Städtemarketing
    - Zwischenstadt - Urbanisierung
    - Leipzig Charta 2007
    - Digitale Stadt

Información

Descripción
Raumplanung Fichas sobre Leitlinien der örtlichen Gesamtplanung , creado por Kay Neumann el 23/02/2018.
Creado por
Kay Neumann
Visitas
26
Valoración
Valoración media 4,0 de 5 (1 valoración)

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?