Flashcards
VP3_neu_Kurzfassung

Cards in this deck (104)
- 1Anforderungen RV: Detailanforderungen "Sicher"- geringe Unfallgefahr
- Einfachheit der Anlage
- Sehen und gesehen werden
- Sicherheitsempfinden - 2Anforderungen RV: Detailanforderungen "Kohärent"- Durchgängigkeit
- Durchlässigkeit
- gute Führung
- Homogenität - 3Anforderungen RV: Detailanforderungen "Direkt"- günstige (gäbige) Linienführung
- Vermeidung von Fahrtunterbrechungen - 4Anforderungen RV: Detailanforderungen "Komfortabel"- günstige vertikale Linienführung
- wenige Behinderungen
- Ebenheit der Fahrbahn
- radfahrerfreundliches Umfeld - 5Formen der Radverkehrsführung- Mischverkehr
- Radstreifen
- Radwege
- Rad-Fussweg mit getrennten Verkehrsfl.
- Gemeinsamer Rad-Fussweg
- Velostrasse
Auf Trottoir, Fussgängerzone, in Einbahnstrasse im Gegenverkehr, Busstreifen - 6Was ist eine Velostrasse?Sind gegenüber Quartierstrassen vortrittsberechtigt
Autofahren (30kmh) grunds. erlaubt
FV hat Vortritt an Fussgängerstreifen
Nebeneinanderfahren gestattet - 7Vorteile Velostrasse- zügige und sichere Fahrt möglich
- Nebeneinanderfahren gestattet
- Bevorzugung Radverkehr
- Keine Mehrkosten - 8Nachteile VelostrasseNicht geeignet bei zu hohen MIV- & ÖV-Frequenzen
Nicht geeignet auf Routen mit geringen RV-Frequenzen - 9zu berücksichtigende Aspekte bei Planung von RV-Anlagen- Bedeutung der Route im Netz
- Lage der wichtigen Quellen und Ziele
- Lage im oder ausserhalb des Siedlungsgeb.
- Lücken/Mängel im Netz
- Steigung/Gefälle
+ noch mehr, S. 8 in RV-Skript - 10Merkmale Velorouten- Mindestaufkommen/-potential an RV
- Sind attraktiv, sicher, zusammenhängend
- sind behördenverbindlich festgelegt - 11RV: Hauptrouten Was sind Hauptrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Verbindungen von Zielen reg. und überreg. Bedeutung
30kmh
Radstreifen/Radwegen/Mischverkehr - 12RV: Verbindungsrouten Was sind Verbindungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?- Erschliessung/Verbindung von Zielen lokaler & reg. Bedeutung
- Zubringer zu Hauptrouten
30 kmh
Gemischtverkehr/Radstreifen/Radwegen - 13RV: Erschliessungsrouten Was sind Erschliessungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Erschliessung/Verbindung von lokalen Zielen
20kmh
Mischverkehr - 14Was umfasst ein Radverkehrskonzept?- Netzplan
- Netz mit Strecken mit Wegweisung
- Fahrradabstellanlagen
- Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
- Art&Umfang der öffentl. Serviceangebote
- Massnahmen zur besseren Verknüpfung RV-ÖV - 15FV: Welche Netzelemente gibt es?Strecken: Trottoirs, Wege
Flächen: Fussgängerzonen, Geschw.begrenzte Zonen
Querungen: Fussgängerstreifen, Mittelbereiche, Querungshilfen (Inseln)
Verknüpfungen: Umsteigeorte - 16Fussverkehrs-AuditErmittlung von Schwachstellen mit gemeinsamer Begehung ausgewählter Wegstrecken
- 17NetzwiderstandskatasterFlächenhafte Kartierung aller problematischen Stellen im Netz
- 18FV: Querungsstellen: PhasenZwei-Phasen-Schaltung
FG kreuzen mit abbiegenden FZ
Rundum-Grün
FG mit eigener Phase
Diagonal-Grün
FG mit eigener Phase, diagonal ist zulässig - 19Durchschnittliche Geschwindigkeit RV (horizontal) Rad und Fusswege mit primär Einkaufs-/Freizeitverkehr: Mischverkehr und Radstreifen mit primär Pendlerverkehr:18 +- 6kmh
22 +- 5kmh - 20Definition VerkehrsqualitätDie Verkehrsqualität ist die vom Verkehrsteilnehmer wahrgenommene und beurteilte Güte des Verkehrsablaufes.
- 21Bewertung Verkehrsqualität in CH im Fussverkehr heute/VorschlagHeute:
Bisher keine quantifizierbaren Werte, nur Anforderungen
Vorschlag:
Aufteilung Raum in kleinstes homogenes Element --> Überprüfung Leistungsfähigkeit und VQ - 22Bewertung Verkehrsqualität in CH im Radverkehr Heute/VorschlagHeute:
Wartezeit an Knoten & Anforderungen
Vorschlag: Punktesystem für Notengebung
--> Bewertung von: generelle Qualität, Konflikten/Hindernissen, Abbiege-möglichkeiten, Wartezeit an Knoten - 23Was ist Güterwirtschaftsverkehr?Transport von Gütern für Produktion, Handel, Ver- und Entsorgung
-->nur Wirtschaftszwecke
-->Transport mit Liefer- & Lastwagen, Bahn, Schiff - 24Logistik-Funktionen- Transport
- Umschlag
- Lager
- (Hilfsfunktionen (Kommissionierung, Verpackung)) - 25Anforderungen an Güterverkehrssystem (Benutzersicht)- Kostengünstiger Transport
- Hohe Zuverlässigkeit (Stau)
- Hohe Verfügbarkeit
- Kurze Laufzeiten
- Keine Schäden
- Hohe Verkehrssicherheit
etc. --> Siehe S. 8 GV-I - 26Stärken Güterverkehr auf Strasse- Kostengünstig auf kurze Distanzen
- Hohe Lieferintervalle
- hohe zeitl. Flexibilität
- Flächenhafte Lieferung möglich
etc. - 27Schwächen Güterverkehr auf Strasse- Ökologische Nachteile
- Verkehrssicherheit
- Abhängigkeit von Staus & Witterung
- gesetzl. Restriktionen
etc. - 28Stärken Güterverkehr auf Schiene- gute Massenleistungsfähigkeit
- hohe Sicherheit
- kostengünstig auf lange Distanzen
- niedrige Umweltbelastungen
- meist hohe Zuverlässigkeit
etc. - 29Schwächen Güterverkehr auf Schiene- Schlechte Flächenbedienung
- geringe zeitl. Flexibilität
- Organisationsbedarf
- Konflikt Personen-/Güterverkehr
etc. - 30Was ist kombinierter Verkehr?Gütertransport, bei denen das Transportgefäss nicht gewechselt wird aber der Verkehrsträger
Z.B. Container auf Schiff, Bahn und Strasse - 31Güterverkehr: Ziele der RaumentwicklungLeistungsfähige Infrastruktur für hohe Wettbewerbsfähigkeit und Erschliessung der Regionen
Verdichtete Siedlungen/kurze Wege
Verbesserung Verbindungen zw. Städten und innerhalb Agglomerationen
etc. --> S.12 GV-I - 32Güterverkehr: Ziele Verkehrspolitik CH- Reduktion Umweltbelastungen
- Leistungsfähige Infrastruktur
- Landesweite Grundversorgung
- Zunahme Verkehrssicherheit
- Verursacherprinzip
etc. - 33Was ist Stadt-/Citylogistik?engerer Sinn: Kooperationen zur Bündelung des Lieferverkehrs
weiterer Sinn: Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz & Umweltverträglichkeit im städtischen GV - 34Ziele der City-Logistik- Kostenersparnisse durch hohen Auslastungsgrad der FZ
- Zeitersparnisse durch weniger Liefervorgänge
- Weniger Warenannahmeaktivitäten durch Einzelhandel
- Verringerung LKW-Fahrten
- Weniger Lärm&Abgase - 35Gründe für Scheitern von City-Logistik- Mangelndes Interesse des Handels
- Mangelndes Vertrauen der
- Transportunternehmen
- Zusätzl. Kosten durch weiteren Umschlag
- Keine Zusatzdienstleistungen angeboten
etc. - 36Ziele Stadt-LogistikSchaffung von Transportlösungen zum Nutzen der städtischen Umwelt
Erhöhung Konkurrenzfähigkeit Innerstadt anstatt "Grüne Wiese" - 37Erfolgsfaktoren Stadt-Logistik- Handlungsdruck
- Kenntnis Akteurskonstellation
- Kooperation möglich
- Gemeinsame Definition von Zielen
- Analyse Problemlage
- Schrittweise Umsetzung von Massnahmen
- Kontinuierliche Erfolgskontrolle
- Öffentlichkeitsarbeit - 38Systematik Mobilitätsbehinderte

- 39Was ist das? Zweck? Wem bring es was?- Taktiles Leitsystem
- Orientierungshilfe für
- Sehbehinderte/Blinde
- 40Welche Massnahmen sind ersichtlich? Zweck? Wem bringt es was?1. Taktiles Signal an LSA
2. Bordsteinabsenkungen
1. Zusatzgerät an LSA für Sehbehinderte
2. Querungshilfe für alle Mobilitätsbehinderte
--> muss für Blinde aber noch ertastbar sein!
- 41Welche Massnahmen sind zu sehen? Zweck? Wem bringt es was?1. Wärmelampe an Rolltreppe
2. Taktile Markierung (im Hintergrund)
1. Zeigt Laufrichtung der Rolltreppe
2. Zeigt Treppenbeginn an
1. & 2.: Sehbehinderte
- 42Parkierung: Charakter Nutzergruppe Anwohner- Bedarf hängt von Motorisierungsgrad ab -->variiert
- Parkierungsangebot sollte Bedarf decken
- PP's sollten in unmittelbarer Nähe sein
- Bedarf an PP ist in der Nacht grösser als am Tag - 43Parkierung: Charakter Nutzergruppe Pendler- Parkierungsangebot am Ziel beeinflusst Verkehrsmittelwahl
- PP's können in gewisser Distanz sein
- Bedarf an PP ist am Tag grösser - 44Definition ParkraumangebotGesamtzahl aller Parkierungsmöglichkeiten in Perimeter
Unterscheidungskriterien:
--> Parkfelder in/ausserhalb Strassenraum
--> öffentlich/privat
--> beschränkt/unbeschränkt nutzbar - 45Erhebungsmerkmale Parkraumnachfrage- Parkdauer
- Parkmenge
- Auslastung der Parkfelder/Parkierungsanlagen
+ evtl.:
Zweck, Ganglinie, Anzahl Falschparker... - 46Ergebnisse Parkraumnachfrageerhebung- Auslastung (Tagesgang)
- Zu- und Abfluss (Tagesgang)
- Parkdauer
- Herkunft
- Umschlagsziffer - 47Parkfeld-Angebots-Berechnung: Wann kommt das vereinfachte Verfahren zum Tragen?- Bei reinen Wohnnutzungen
- Wenn der PP-Bedarf<= 300 oder MIV-Aufkommen <= 1500 Fahrten pro Tag - 48Parkfeld-Angebots-Berechnung: Vereinfachtes Verfahren Vorgehen für andere NutzungenBerechnung nach Nutzungsart gemäss Tabelle, dann Zuteilung zu Standort-Typ, dann Berechnung min und max gem. Standort-Typ
--> Siehe Übung - 49Was ist Parkraumbewirtschaftung? Was ist das Ziel davon?Beschränkung der Parkdauer und/oder Erhebung von Gebühren auf öffentlichen PP's
Ziel: Steuerung der Verkehrserzeugung im Perimeter - 50Welche Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung gibt es?Parkieren mit Parkscheibe
Parkieren gegen Gebühr - 51Beschreibe ein gutes Parkraumkonzept für eine mittelgrosse Stadt1. Flächendeckende Parkzeitbeschränkung tagsüber
2. Dauerparkieren nur gegen Gebühr
3. Gebührenabstufung; Anwohner zahlen wenig, Pendler viel
4. Parkieren mit Parkuhr auf/in speziellen Parkplätzen/-häusern - 52Was ist ein Parkleitsystem und welche Typen davon gibt es?Wegweisung zu den Parkierungsanlagen
Statische Parkleitsysteme (Signale ohne Angabe zur Belegung)
Dynamische Parkleitsysteme (vollautomatische Systeme mit Info zur Belegung und Lenkung zum "richtigen" PP. - 53Gründe für Einrichtung eines ParkleitsystemsNachfrage übersteigt ds Angebot & die Anlagen sind unterschiedlich gut ausgelastet
Anteil der ortsunkundigen Fahrer ist hoch
Anteil leitfähiger Parkfelder ist über 40%
Es sind PPs am Stadtrand zur Entlastung geplant - 54Was ist das Ziel von Verkehrssicherheitsarbeit? (Welche beiden Arten von Sicherheiten existieren?)--> aktive Sicherheit: Verhinderung von Unfällen (bessere Linienführung)
--> passive Sicherheit: Reduzierung der Unfallschwere (Leitplanken) - 55Probleme der VerkehrssicherheitsarbeitMenschl. Fehler sind nicht eliminierbar
Techn. Massnahmen sind auch nicht unvollkommen
Weitere: Alle denken nur an sich selbst, viele Widerstände von Politik&Bevölkerung - 56Möglichkeiten der Unfallbekämpfung- Weghalten
- Entfernen
- Schützen
jeweils bei Menschen und Fahrzeugen - 57Was sind und wozu dienen Verkehrssicherheitsaudits?Standardisiertes Verfahren zur Beurteilung eines Entwurfs bezüglich Verkehrssicherheit
Vermeidung von Unfällen, die durch schlechte Planung & Projektierung entstehen - 58Was sind die Aufgaben eines (Verkehrssicherheits-)Auditors?1. Sichtung Unterlagen
2. Vergleich Projekt - Norm + Bewertung
3. Vergleich Ist-Zustand - Projekt + Bewertung
4. Beurteilung der Defizite bez. Auswirkung auf Verkehrssicherheit
5. (Quantifizierung der Auswirkungen)
6. Erstellen des Auditberichtes - 59Ebenen (Umfelder) des Mobilitätsmanagements- Städtisches/regionales Umfeld (Stadt)
- Standortbezogenes Umfeld (Firmen) - 60Mobilitätsmanagement: Städtisches Umfeld MerkmaleSchwerpunkt: Anbieten von Dienstleistungen für alle, Zielgruppen oder bestimmte Wegzwecke
Überzeugung von Verkehrserzeugern, Mobilitätspläne einzuführen - 61Mobilitätsmanagement: Standortbezogenes Umfeld MerkmaleMassnahmen: Information, Beratung, Public Awareness, Anbieten von Alternativen, Anreize/Einschränkungen
Zielgruppe: Unternehmen und Benutzer - 62Mobilitätsmanagement: 4 Handlungsfelder

- 63Was ist ein Mobilitätsplan?Ziel: Verringerung MIV von und zum Standort, je nach Betrieb nur für best. Wegzweck (z.B. Pendler oder Kunden)
Analyse Rahmenbedingungen -> Ziele -> Umsetzung -> Verantwortlichkeiten -> Controlling - 64Siedlungsbezogene Mobilitätsdienstleistungen ZielSicherstellung der wohnungsnahen Ver-
fügbarkeit von Mobilitätsdienstleistungen
Einfacher Zugang zu diesen - 65Problematik des Agglomerationsverkehrs- Disperse Verteilung der Funktionen
- Steigender Freizeitverkehr
- Kapazitätsprobleme im ÖV
- Externe Kosten steigen
etc. - 66Agglomerationsverkehr: Regionale und lokale Kooperation ist Voraussetzung zur Problemlösung. Nennen Sie 2 Ziele oder Zwecke dieser Kooperation!- Gemeindeübergreifende Abstimmung
- Vermeiden von Doppelspurigkeit
- Festlegen von Handelsspielräumen
- Festlegung Konsenspotential
- Klarheit über Ziele, Vorhaben und Verantwortlichkeit gewinnen. - 67Zusammenhänge Wohnen - lokaler Durchgangsverkehr

- 68Ansätze zur positiven Beeinflussung des Regelkreises- kostenwahre Preise
- nachhaltige Mobilitätsformen
- Verbesserung Umwelt- und Wohnumfeldqualität
- Information für Änderung des Verkehrsverhaltens - 69Was ist ein Agglomerationsprogramm?Planungsinstrument zur Koordination von Siedlung und Verkehr in funktionalen Räumen. Die Agglos bekommen dafür Geld vom Bund.
Besteht aus:
- Zukunftsbild
- Strategie
- Massnahmen - 70Regionale Verkehrskonzepte: Nenne die Ebenen- Ebene Raumplanung
- Ebene Verkehrslenkung und -steuerung
- Ebene Mobilitätsmanagement und -beeinflussung
- Netzebene - 71Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Massnahmen für die Ebene Raumplanung- Siedlungsflächenentwicklung nach innen
- Siedlungsflächenbegrenzung
- Standortvorgaben für verkehrsintensive Nutzungen - 72Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 4 Massnahmen für die Ebene Verkehrslenkung und -steuerung- Verkehrsbeeinflussende Massnahmen
- Verkehrslenkende Massnahmen
- Parkraumplanung & -bewirtschaftung
-Road Pricing - 73Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Ebene Mobilitätsmanagement & -beeinflussung- Angebotsplanung im ÖV
- Mobilitätsinformation und Öffentlichkeitsarbeit
- Multimodale Vernetzung von Mobilitätsangeboten - 74Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Netzebene- Beschleunigungsmassnahmen beim ÖV
- Ausbau Fuss- und Radverkehrsnetz
- Netzausbau MIV (Ausnahme) - 75Park + Ride: Wann macht es Sinn?Macht nur in Randräumen ohne attraktives ÖV-Angebot Sinn, die aber Nahe einer guten ÖV-Achse sind.
- 76Ziele von Verkehrslenkungs- und -steuerungsmassnahmen- Abwicklung des MIV auf vorgesehenen Achsen
- Staufreie Abwicklung Verkehrsfluss
- Bevorzugung des ÖV
- Schonung empfindlicher Siedlungs- und Freiräumen - 77Was ist ein kommunales Gesamtverkehrskonzept / der Kommunale Gesamtplan Verkehr?Ist ein Handlungsprogramm,
gibt Absicht und Ziele vor,
charakterisiert Massnahmen & Mittel.
Dient der Abstimmung von Nutzungs- und Verkehrsplanung --> behördenverbindlich --> wie ein komm. Richtplan - 783V-Strategie- Vermeiden
- Verlagern
- Verträglicher machen - 79Nenne die drei Handlungsebenen, auf denen ein Verkehrskonzept umgesetzt werden kann- Netzebene
- Gestaltungsebene
- Verhaltensebene - 80Handlungsebene Verhalten: Um was geht es?- Schaffen von Anreizen
- Ausüben von sanftem Druck - 81Nenne den Zweck von Netzplänen Nenne den Inhalt von Netzplänen- Zeigt den Idealzustand des Netzes für jeweilige Verkehrsart
- Primär- und Sekundärnetz
Netzlücken - 82Nenne die Ansätze und Prinzipien von Massnahmen für eine nachhaltige Verkehrsabwicklung- Bündelung und Verkehrsberuhigung
- Niedriggeschwindigkeitsansatz
- Koexistenzprinzip
- Integrationsansatz - 831. Was ist mit Bündelung und Verkehrsberuhigung gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Vermeiden von quartierfremdem MIV
- Bündelung von quartierfremdem MIV auf Hauptachsen
- Bündelung von Güterverkehrsströmen
--> Erschliessungskonzept - 841. Was ist mit Niedriggeschwindigkeitsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Reduktion der Fahrgeschwindigkeiten
- Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Verminderung der Umweltbelastungen
- Verringerung des MIV-Flächenbedarfes
--> Tempobeschränkte Zonen/Strassen - 851. Was ist mit Koexistenzprinzip gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Berücksichtigung aller Verkehrsarten
- Gegenseitige Rücksichtnahme
- Verbesserung der Bedingungen für dem LV
--> Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung - 861. Was ist mit Integrationsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Städtebauliche Integration der Strassenräume
- Schaffung von Aufenthaltsflächen
- Erhöhung der Strassenraumattraktivität
- Mehr Wohnlichkeit
- Verbesserung des Ortsbildes
--> Strassenraumgestaltung - 87Nenne wichtige Handlungsziele der Stadtverkehrsplanung- Umweltverträglichkeit der Verkehrsabwicklung
- Energie- und Ressourceneffizienz der Verkehrsabwicklung
- Nachhaltigkeit der Verkehrsentwicklung
- Einbezug alternativer & innovativer Mobilitätsformen / -konzepte - 88Nenne verkehrliche Ziele für die Kernbereiche der StädteBewirtschaftung des Fahrraumes, damit alle Nutzungsansprüche miteinander abgewickelt werden können
--> Erschliessung gewährleisten, Beschleunigung ÖV, Angebotsplanung LV, Parkierungsregelungen, MIV bewältigen - 89Was ist "shared space"?- Beruht auf Koexistenzprinzip
- Gestaltung der Räume in partizipativem Prozess
- Keine/wenige technische Lösungen, keine Schilder etc.
- Nur durch Gestaltung
- Ersatz von Vortrittsregeln durch Höflichkeit - 90Was sind Umweltzonen?Zonen in EU-Städten, bei denen nur Fahrzeuge mit tiefen Emissionswerten zugelassen sind
--> braucht Plakette am Auto, dass man reinfahren kann - 91Was sind City-Maut-Systeme?Strecken- oder gebietsbezogene, (zeitabhängige,) Strassenbenutzungsgebühren in Städten.
--> Kostenwahrheit
--> Steuerung Verkehrsnachfrage
--> Umweltentlastung - 92Nenne die zwei Grundformen der Mitwirkung- Einfache Beteiligung Vieler
- Qualifizierte Mitwirkung Weniger - 93Nenne die drei Grundstrategien der Mitwirkung- Beteiligung verschiedener Interessen in Gruppen
- Konsultation des offenen Publikums
- Vermittlung von Interessen - 94Nenne den Zweck einer VernehmlassungNachträgliche Legitimation von Planungsergebnissen, „Anhörung“
- 95Nenne Merkmale der Vernehmlassungreaktiv
wenig transparent
geschlossen - 96Nenne den Zweck einer BegleitkommissionBegleitung der Fachplanung durch Fachleute, Behördenvertreter, Betroffene, Interessensgruppen
Absicherung der Planung - 97Nenne Merkmale einer Planungskommissioneher kleine Gruppe
geschlossen
geringe/keine Aussenwirkung - 98Was ist ein Verkehrsforum?- Diskussion von Interessensvertretern zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen mit einem neutralen Moderator
Zweck: Konsensfindung - 99Was ist ein Runder Tisch?Moderierte Diskussionen von Vertretern organisierter und nicht organisierter Gruppen
zur Lösungsfindung für konkrete Problem- oder
Fragestellungen - 100Was ist eine Zukunftswerkstatt?Demokratisches, ergebnisoffenes Verfahren zur Entwicklung und Erprobung neuer Ideen/Projekte/Lösungsansätze.
-->moderiert
-->alle Gesellschaftsgruppen vertreten - 101Was ist eine Planungszelle?- Zufällig ausgewählte Nichtbetroffene
- rationalere Ergebnisse werden erhofft
- Planer liefert Infos und Alternativen
- Moderation durch Unabhängige
- Konsens- und keine Mehrheitslösung gesucht - 102Szenariodiskussion: ZweckZusammenfügen von isolierten Vorstellungen über Veränderungen oder Faktoren zu Zukunftsbildern
- 103Chancen von Mitwirkungsverfahren- Gegenseitige Lernprozesse
- Förderung der Durchsetzbarkeit von Planungen
- Einbindung pol. Akteure
- Mehr "Brainpower" gibt besseres Resultat - 104Risiken von Mitwirkungsprozessen- Übervertretung soz. höherer Schichten
- Hohes Konfliktpotential durch heterogene Zusammensetzung
- Ineffektivität durch Energieverschleiss duch Machtkämpfe
- Planungsakzeptanz anstatt Planungskonsistenz
Information
- Description
- Kurzfassung mit den, meiner Meinung nach, wichtigsten Kärtchen zum Auswendig lernen
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- Silas Trachsel
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- Created by Silas Trachsel · Jan 10, 2017
- Copied by Silvan Oberholzer · Jan 13, 2017
- Copied by Silas Trachsel · Jan 13, 2017
- Copied by Silas Trachsel · Jan 15, 2017
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