Fichas
Allgemeine Psychologie
Fichas del conjunto (43)
- 1Sensorische ElementarqualitätEmpfindung
- 2HautsinneTasten/Wärme/Kälte/Schmerz sowie chemische Sinne wie Geschmack und Geruch
- 3Tiefensinne"Sinne der inneren Organe"
Kinästhesie/ Bewegungsempfindung, Gleichgewichtssinn - 4KinästhesieFähigkeit, Bewegungen der Körperteile unbewusst zu kontrollieren und zu steuern
- 5Sensorische PsychophysikInnere Psychophysik, beschäftigt sich mit physikalisch/physiologisch messbaren sensorisch-neuronalen Erregungsprozessen und den Ihnen zugeordneten Erlebnissen
- 6Psychophysikmisst Beziehung zwischen physikalischen Reizen und bewusster Wahrnehmung z.B. mit Methode der absoluten Schwelle
- 7absolute Schwellemisst, um wie viel die Stimulus-Intensität über einem Nullniveau liegen muss, damit der Stimulus gerade noch wahrgenommen wird
- 8Unterschiedsschwelle/ Differenzschwelleminimaler Unterschied, der zwischen zwei Stimuli bestehen muss, damit man sie noch als verschieden wahrnimmt
- 9Afferente WahrnehmungFremdaufnahme von Reizen
- 10re-afferente WahrnehmungRückmeldung von Erfolg eines Reizes
- 11Erläuterung Wahrnehmungsbegriffkomplexer Vorgang der sinnlichen Repräsentation gegenwärtiger Sachverhalte in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften; dieser Vorgang schließt das Bewusstwerden der vom Subjekt aus der Umwelt hervorgehobenen Sachverhalte als Gegenstand der Erkenntnis ein
- 12WahrnehmungW. als Prozess von der Aufnahme bis zur Interpretation von Sinneseindrücken
- 13ObjektabbildPerzept
- 14polymodalaus mehreren/ allen Sinnbereich, auch intermodal
- 15Persona PhänomenGottschaldt: Verzerrung des tatsächlichen Bildes in Richtung eines gewünschten Abbildes (Idealisierung des eigenen Spiegelbilds)
- 16BezugssystemeffektAnpassung der Wahrnehmung an den Kontext: immer laut -> größere Toleranz für Lärm
- 171. Vorverarbeitung der Erregungsmuster (A-S-Theorie)Beseitigung grober Störungen, Verdichtung der Reize, Kontrastverstärkung, Rasterverfeinerung, Wiedererkennung geometrischer Formen
- 182. Kodierung (A-S-Theorie)Kinästhetische K. (Bewegung), Konzeptuelle K. (abstrakt/begrifflich), Perzeptuelle K. (sinnliche Infos werden nach physik. Eigenschaften zusammengefasst), Zuordnung von adäquaten Reizen zur jeweiligen sensorischen Elementarqualität
- 193. (Kurzfristiges) Behalten (A-S-Theorie)Erhalt von Informationen zur Weiterverarbeitung
- 204. Vorläufige Analyse und Integration, unbewusster Prozess zur Ordnung und Organisation)Relevanz(-ausnutzung): Ausfiltern der weniger wichtigen Informationen, Assoziationsprozess: Verknüpfung von Einzelerscheinungen, Gradientenerfassung: Abgleich mit LZG
- 21Gradientenerfassung/ Abgleich mit LZG (A-S-Theorie)1. Entdecken (von Infos)
2. Unterscheiden (vorläufige Analyse)
3. Identifizieren (Wiedererkennen und Assimilationstheorie)
4. Integrieren: angeborenes Reaktions-/ Organisationsprinzip, Reizen werden zu Informationseinheiten - 225. Synthese des hypothetischen Gesamtabbildes (A-S-Theorie)LZG und KZG liefern Erwartungen und Erfahrungen, die zsm mit dem aktuellen Reiz ein hypothetisches Gesamtabbild schaffen, durch Abgleich von Ist-Abbild und Gesamtabbild entsteht ein Informationsüberfluss
- 236. Aktivierung/ Abrufen von Gedächtnisbesitz (A-S-Theorie)Aktivieren von Schemata/Prototypen und Einzelmerkmalen, Einordnen/Klassifizieren von hypothetischem Gesamtabbild mittels Erfahrung
- 247. Vergleich von Ist-Abbild und hypothetischem Gesamtabbild (A-S-Theorie)Übereinstimmung oder keine
- 258. Abbruch der weiteren Informationsaufnahme (A-S-Theorie)wenn keine Übereinstimmung gefunden wird, geht die Suche weiter
- 269. Antwort auf den Reiz, zielgerichtete Handlung (A-S-Theorie)Antwort
- 27Nicht-EuklidizitätLängen und Winkel werden nicht physikalisch korrekt wahrgenommen
- 28Erklärungsversuche für Mond-Täuschung1. Schalenstruktur des Wahrnehmungsraums
2. Entfernungen horizontal schneller zu überwinden (biologischer Aspekt)
3. Überschätzung von Tiefenkriterien, bei vertikalem Mond unerheblich - 29kinästhetischkörperlich (steuernd)
- 30Aubert'sches Phänomenbetrachtet man in einem dunklen Raum eine senkrechte Linie und neigt seinen Kopf, erscheint die Linie in die andere Richtung geneigt
- 31Konstitutive Merkmale des WahrnehmensGegenständlichkeit, Ganzheitlichkeit und Ordnung im Wahrnehmen, Sinnerfülltheit, Begriffliches W., Kontextabhängigkeit, Gerichtetheit, Soziale Einflüsse, Apperzeption und selektiv, W. als perzeptive Tätigkeit, Perzeptive Operationen
- 32ExterorezeptorenAufnahme äußerer Reize (Hautoberfläche, Hören, Tasten, Sehen)
- 33InterorezeptorenEmpfindung-, aber keine Abbildungsqualität, Quelle der Eindrücke nicht lokalisierbar: Muskeltonus, Lage im Raum
- 34Begriff InvarianzI. als Ergebnis erlernter Klassifizierungsprozesse, wechselnde proximale Reize führen zu konstanten Eindrücken, Grundlage Begriffsbildung und Klassifizierung und Problemlösen
- 35Klassifikationsarten Invarianz1. Begriffliche Teilleistung (Erwartungshaltung durch Begriffe)
2. Intersensorische Teilleistung: Wechselwirkung zwischen Sinnesorganen
3. Sensumotorische Teilleistung:
(motorischer Beitrag zur Sensorik) gesehenes anfassen: Gesamteindruck
4. Sinnlich-Sensorische Teilleistung: Anpassung der Pupillen (hell dunkel) - 36Phänomene der Invarianz1. Größenkonstanz
2. Ortskonstanz
3. Lesekonstanz
4. Formkonstanz
5. Sprachverständniskonstanz
6. Helligkeitskonstanz
7. Einheit von optischem und taktilem Raum
8. Farbkonstanz - 37Wahrnehmen von Verhältnissen: Teil-Ganzes-EffektSachbedingtes Gliedern: Gliederung nach bedeutungsmäßiger Beziehung, Transponierbarkeit von Gestalten: gedrehtes Dreieck als das selbe erkannt, Gesamtheit der Teile: Wechselwirkung einzelner Teile mir dem Ganzen, deshalb erscheinen einige Einzelteile stärker als andere
- 38autochthonureigen, ureingesessen
- 39Was ist das Dachgesetz der Gestaltgesetze und was sagt es aus ?Prägnanzgesetz: Tendenz, Wahrgenommes in eine Form zu bringen, die von guter Gestalt ist: ordnungsstiftende Wahrnehmung wird hierdurch erklärt
- 40Welche Gestaltgesetze gibt es?Geradlinigkeit, durchgehende Kurve, gemeinsames Schicksal, Nähe, Ähnlichkeit, Geschlossenheit, Fortsetzung
- 41ReafferenzprinzipRegelprinzip zur Kontrolle und Rückmeldung eines Reizerfolges an das ZNS
- 42Wie beeinflusst die Begrifflichkeit unsere Wahrnehmung? (Normalfall und Störungen d. begrifflichen Wahrnehmung)Normalfall: begrifflich verallgemeinernd (abstrahierend, klassifizierend)
Störungen: 1. Agnosie: nur sinnliche Erkenntnis und keine gegenständliche Wahrnehmung 2. Anterograde Amnesie: Störung des episodischen Gedächtnisses, keine Einordnung in eigene Biografie möglich - 43Was leistet die begriffliche Wahrnehmung ?1. Ordnend -> Merkfähigkeit
2. Erweiterung der Wahrnehmung durch nicht individuelle Klasseneigenschaften
3. Wahrnehmung von begrifflich gestützten Hypothesen (Zuordnung Sachverhalt 1 nur zu bestimmten Sx)
4. Identitätsstiftung -> begriffliche Wahrnehmung ermöglicht Einordnung in Lebensgeschichte
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- Julia Sulzmann
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