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6. Persönlichkeitspsychologie: Kognitive und Handlungstheorien

arne.doebler Persönlichkeitspsychologie Bachelor Alemán 41 fichas

Fichas del conjunto (41)

  1. 1Ohne was ist George A. Kelly zufolge ein Umfassendes Verständnis menschlichen Verhaltens und Erlebens nicht möglich?Kognitive Psychologie:
    Umfassendes Verständnis menschlichen (und tierischen) Erlebens und Verhaltens ohne Berücksichtigung (subjektiver) kognitiver Prozesse nicht möglich
  2. 2Was waren Basisannahmen George A. Kelly's bezüglich menschlicher Fähigkeiten?Menschen sind fähig:
    1. Sich aus freiem Willen Ziele zu setzen
    2. Mittel zur Erreichung von Zielen nach
    Effektivität und Effizienz zu beurteilen,
    3. Sich Konsequenzen verschiedener Verhaltensalternativen vorzustellen
    4. Komplexe und u.U. langfristige Handlungspläne zu erstellen, zu bewerten und anzupassen
  3. 3Was was das Menschenbild George A. Kelly's?Jeder Mensch ist ein Wissenschaftler:
    1. Er repräsentiert und konstruiert Umwelt aktiv,
    2. macht Erfahrungen,
    3. nimmt dabei Ähnlichkeiten und Unterschiede wahr,
    4. formuliert eigene Konstrukte um Erfahrungen zu ordnen und Ereignisse vorherzugsagen
  4. 4Welche Implikationen beinhaltet George A. Kelly's Menschenbild?1. Individuum ist in seinem Bestreben, zukünftige Ereignisse vorherzusagen, auf die Zukunft hin orientiert
    2. Individuum kann Umwelt repräsentieren, nicht nur auf sie reagieren
    3. Individuum kann daher, wie ein Wissenschaftler alte Hypothesen aufgibt wenn sie sich als nichtmehr nützlich oder falsch erweisen, Umwelt auch reinterpretieren und rekonstruieren
    4. Individuum ist dabei frei und determiniert zugleich:
    frei him Hinblick auf die Konstruktion von Ereignissen und die Auswahl von Konstrukten, aber auch gebunden an diese Konstruktionen
  5. 5Was sind George A. Kelly zufolge "Konstrukte"? Welche Unterteilung kann vorgenommen werden?Elemente des kognitiven Systems eines Individuums und Mittel zur Vorhersage von Ereignissen
    Kategorisierung:
    Kernkonstrukte vs.
    periphere Konstrukte
    Hierarchische Ordnung:
    übergeordnete Konstrukte vs. untergeordnete Konstrukte
    Bewusstheit:
    verbale Konstrukte vs.
    präverbale Konstrukte
  6. 6Was ist das Basispostulat von Kellys Theorie der persönlichen Konstrukte?Basispostulat:
    Die Prozesse einer Person werden psychologisch kanalisiert durch die Art, in der sie Ereignisse vorwegnimmt
  7. 7Welche elf Korrolarien nennt Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?1. Konstruktionskorollarium
    2. Erfahrungskorollarium
    3. Dichotomiekorollarium
    4. Organisationskorollarium
    5. Bereichskorollarium
    6. Modulationskorollarium
    7. Wahlkorollarium
    8. Individualitätskorollarium
    9. Kommunikalitätskorollarium
    10. Fragmentationskorollarium
    11. Sozialitätskorollarium
  8. 8Was besagt das Konstruktionskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?1. Konstruktionskorollarium
    Person antizipiert Ereignisse, indem sie ihre Wiederholung konstruiert
  9. 9Was besagt das Erfahrungskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?2. Erfahrungskorollarium
    Konstruktsysteme werden durch Erfahrung angepasst
  10. 10Was besagt das Dichotomiekorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?3. Dichotomiekorollarium
    Konstruktsystem einer Person besteht aus einer endlichen Zahl dichotomer Konstrukte
  11. 11Was besagt das Organisationskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?4. Organisationskorollarium
    Jede Person entwickelt eigenes System von Konstruktzusammenhänge
  12. 12Was besagt das Bereichskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?5. Bereichskorollarium
    Ein Konstrukt ermöglicht Antizipation eines begrenzten Ereignisbereichs
  13. 13Was besagt das Modulationskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?6. Modulationskorollarium
    Veränderbarkeit eines Konstruktsystems abhängig von Konstruktdurchlässigkeit
  14. 14Was besagt das Wahlkorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?7. Wahlkorollarium
    Personen wählen den Konstruktpol, der bessere Voraussage ermöglicht
  15. 15Was besagt das Wahlkorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?8. Individualitätskorollarium
    Personen unterscheiden sich in ihrer Konstruktion von Ereignissen
  16. 16Was besagt das Kommunikalitätskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?9. Kommunikalitätskorollarium
    Soweit Person ihre Erfahrungen ähnlich konstruiert wie Andere, ähneln ihre psychologischen Prozesse denen Anderer
  17. 17Was besagt das Fragmentationskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?10. Fragmentationskorollarium
    Personen setzen teils inkompatible Konstrukte ein
  18. 18Was besagt das Sozialitätskorollarium in Kelly's Theorie persönlicher Konstrukte?11. Sozialitätskorollarium
    Person kann in einem sozialen Prozess der eine andere Person einschließt, nur soweit eine Rolle spielen, soweit sie die Konstruktionsprozesse der anderen Person nachvollzieht
  19. 19Welches Messinstrument benutzte Kelly insbesondere? Wie war seine Vorgehensweise?Messinstrument: Role Construct Repertory Test (Rep-Test)
    1. Vorlage von bis zu 25 Rollen
    (Selbst, Vater, Mutter, Partner, Lehrer, etc.)
    2. Drei Rollen werden ausgewählt
    3. Klient muss sagen, unter welchem Aspekt zwei der Personen ähnlich und von der dritten verschieden sind
    4. Jeweils drei neue Rollen und deren Ähnlichkeiten/Unterschiede, bis Untersucher glaubt, das System persönlicher Konsrukte des Klienten verstanden zu haben
  20. 20Was ist die Idee von Kelly's "Fixed Role Therapy"? Wie funktioniert Sie?Konstruktsysteme nie "wahr", aber ggf. ungeeignet, um einem Menschen ein angemessens Leben zu ermöglichen
    Therapeutische Aufgabe:
    unangemessene Konstruktsysteme erkennen und Klienten helfen, ein besseres zu entwickeln
    Methode:
    Rollenspiel
  21. 21Worin unterscheiden sich Personen George A. Kelly zufolge, hinsichtlich ihrer "Konstrukte"? (Differentielle Perspektive)Personen unterscheiden sich:
    1. in ihren Konstrukten
    2. in der Organisation ihrer Konstrukte
    3. in der Art, wie sie Konstrukte nutzen
    4. in der Anzahl ihrer Konstrukte
    5. in der Komplexität ihres Konstruktsystems
    6. in der Zugänglichkeit für Veränderungen ihrer Konstrukte
  22. 22Was ist die Persönlichkeit eines Menschen für George A. Kelly?ein Konstruktsystem
  23. 23Welche Verhaltensgleichung stellte Julian B. Rotter auf?lerntheoretisch fundiertes
    Erwartungs x Wert-Modell
    VPx,s,v = f(Ex,s,v & VWv,s)
  24. 24Was ist Julian B. Rotter zufolge "Verhaltenspotential"?Verhaltenspotential (VPx,s,v):
    Wahrscheinlichkeit, dass ein Verhalten X in einer Situation S mit Aussicht auf einen Verstärker V auftritt
  25. 25Was ist Julian B. Rotter zufolge "Erwartung"?Erwartung (Ex,s,v):
    Antizipation der Wahrscheinlichkeit, mit der das Verhalten X in der Situation S zu einem Verstärker V führt
  26. 26Was ist Julian B. Rotter zufolge "Verstärkungswert"?Verstärkungswert (VWv,s):
    wie attraktiv ein Verstärker V in einer Situation S von der handelnden Person eingeschätzt wird
  27. 27Was ist Julian B. Rotter zufolge "Situation"?Verhalten findet immer in psychologischer Situation (S) statt
    Wahrnehmung und Interpretation situativer Reize fließt in alle verhaltensrelevanten Prozesse mit ein
  28. 28Woraus entwickeln sich Julian B. Rotter zufolge Generalisierte Erwartungen? Was ist ihre Funktion? Welche drei sind besonders relevant?entwickeln sich als Quintessenz aus den bisher gemachten Erfahrungen mit verschiedenen Verhaltensweisen und deren Konsequenzen
  29. 29Was ist Julian B. Rotter zufolge die Funktion von Generalisierten Erwartungen?in spezifischen Situationen das Potential der verfügbaren Verhaltensalternativen rasch und ohne aufwändige Informationssammlung kalkulierbar zu machen
  30. 30Welche drei Erwartungen sind Julian B. Rotter zufolge besonders relevant?1. Problemlöseerwartungen
    2. Erwartungen über den Ort der Kontrolle von Verstärkern
    3. Erwartungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit anderer
  31. 31Was sind Problemlöseerwartungen?Annahmen darüber, ob es einer Person im Allgemeinen gelingt, auftauchende Probleme auch dann lösen zu können, wenn sie dafür noch keine adäquaten Problemlosestrategien besitzt und vorhandene Strategien nicht anwendbar sind oder versagen
  32. 32Worauf beziehen sich Erwartungen über den Ort der Kontrolle von Verstärkern? (Kontollüberzeugungen)beziehen sich darauf, in welchem Umfang eine Person sich selbst und ihr Verhalten als ursächlich für den Erhalt von Verstärker ansieht
  33. 33Welche Kontrollüberzeugungen (Erwartungen über den Ort der Kontrolle von Verstärkern) werden von Julian B. Rotter unterschieden?Internale Kontollüberzeugungen:
    Person glaubt, dass im Allgemeinen sie selbst in der Lage ist zu bestimmen, ob sie einen Verstärker bekommt oder nicht
    Externale Kontrollüberzeugungen:
    Person glaubt, dass sie selbst wenig Einfluss darauf hat, was passiert, sondern dass äußere Einflüsse wie andere Personen oder die Umstände maßgeblich sind
  34. 34Erwartungen hinsichtlich der Vertauenswürdigkeit andererEntscheiden darüber, ob sich Person auf Aussagen und Ankündigungen anderer verlässt oder diese Bezweifelt
    werden sowohl im direkten persönlichen Umgang mit Anderen, als auch in der Auseinandersetzung mit Medienbotschaften erworben
    sind zentraler Pfeiler sozialer Ordnung
  35. 35Was versteht Bandura unter Selbstregulation?die Kontrolle menschlichen Verhaltens durch das Selbst
    Menschen setzen sich Ziele und bewerten ihr Verhalten nach dem Erreichen oder Verfehlen von selbstgesetzten Standards
  36. 36Was versteht Bandura unter Selbstwirksamkeit (self-efficacy)?die Wahrnehmung bzw. Einschätzung der eigenen Wirksamkeit oder Tüchtigkeit im Umgang mit Personen und Situationen
  37. 37Wodurch entstehen Vorstellungen über die eigene Selbstwirksamkeit)?durch Erfahrung und deren Repräsentation
  38. 38Aus welchen vier Quellen können Informationen zur Selbstwirksamkeit stammen?1. eigene Erfahrungen
    2. stellvertretende Erfahrungen
    3. Selbst- und Fremdbewertung
    4. emotionale Zustände
  39. 39Worauf haben Selbstwirksamkeitserwartungen Auswirkungen?Auswirkungen auf:
    1. Bereitschaft, schwierige Aufgaben zu lösen
    2. Selbstwertgefühl
    3. Beziehungen
  40. 40Wodurch wird Bandura zufolge Verhalten aktiviert?Verhalten wird aktiviert durch:
    1. Ergebniserwartung
    Kognitionen über Verhalten-Ergebnis-Zusammenhänge
    2. Selbstwirksamkeitserwartungen
    Kognitionen über eigenes Verhalten und Fähigkeiten
  41. 41Welche Kritik kann an Kognitiven und Handlungstheorien (Kelly, Rotter, Bandura) geübt werden?konkrete Details der Theorien bedürfen weiterer Forschung

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Bachelor Persönlichkeitspsychologie Fichas sobre 6. Persönlichkeitspsychologie: Kognitive und Handlungstheorien, creado por arne.doebler el 15/01/2016.
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arne.doebler
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