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Fichas

Affektive Störungen - Depression

Lara Manoloudakis Psychologie Alemán 22 fichas

Affektive Störungen - Depression

Fichas del conjunto (22)

  1. 1Affektive Störungen wie klassifiziert? in ICDUnipolare Depression
    - Major Depression (MDD)
    -- Einzelne Episode (F32.x)
    -- Rezidivierend (F33.x)
    -- Dysthymie (F34.1)
    Bipolare Störung
    Bipolar I Störung (manische und depressive Episoden) (F31.x)
    Bipolar II Störung (hypomane und depressive Episoden) (F31.x )
    Zyklothyme Störung (chronisch verlaufende Störung, weniger stark ausgeprägte Symptomatik in den Episoden) (F34.0)
  2. 2Verlaufsformen affektiver Störungen aufgemaltVerlaufsformen affektiver Störungen aufgemalt
  3. 3Änderungen im DSM 5 bei Affektiven Störungen- Neu Aufgenommen: Disruptive mood regulation Disorder, hohe irritabilität und extremen Kontrollverlust bei Kindern und Jugendlichen
    - Neu: Prämenstruelles dysphorisches Syndrom, als Störung aufgenommen
    - Dysthymie wird zu Anhaltende Depressive Störung
    - Trauerreaktion wird als Ausschlusskriterium für Depression rausgenommen
  4. 4Epidemiologie Depression- Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen weltweit
    - Lebenszeitrisiko wird auf fast 20% geschätzt
    - 12-Monatsprävalenz in Deutschland: 6-8 Prozent
    - häufiger MDD als Dysthymie
  5. 5Erscheinungsbild Depression- Emotionale Symptome: Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Angst, Leere, Reizbarkeit, Gefühllosigkeit
    - Kognitive Symptome: Grübeln, Pessimismus, Konzentrationsschwierigkeitn, Gedächtnisschwierigkeiten
    Physiologisch-vegetative Symptome: Energielosigkeit, Schlafschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, Innere Unruhe, Appetitlosigkeit
    Behaviorale/ Motorische Symptome: Verlangsamung, kraftlose Körperhaltung
  6. 6Diagnostische Instrumente für DepressionStrukturierte Interviews:
    SKID I, DIPS, DIA-X (CIDI)
    Fremdratingskalen: Hamilton Depression Skala (HAM-D), Montgomery-Asberg Despression Rating Scale (MADRS)
    Selbsteinschätzungsinventare: Beck Depressionsinventar (BDI), Allgemeine Depressionsskala (ADS)
  7. 7Nennen Sie die Hauptsymptome und Zusatzsymptome der Depression nach ICD-10Hauptsymptome:
    - Gedrückte, depressive Stimmung
    - Interessenverlust, Freudlosigkeit
    - Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit
    Zusatzsymptome:
    - verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
    - vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
    - Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
    - Negative pessimistische Zukunftsperspektiven
    - Suizidgedanken/-handlungen
    - Schlafstörungen
    - Verminderter Appetit
  8. 8Wie unterscheidet man zwischen den Schweregraden bei Depression?anhand der Anzahl auftretender Haupt und Zusatzssymptome:
    leichte: 2 Haupt & 2 Zusatz
    mittelgradige: 2 Haupt & 3-4 Zusatz
    Schwere: 3 Haupt und 4 oder mehr Zusatzsymptome
  9. 9Epidemiologische Risikofaktoren von DepressionAlter - mit dem alter zunehmend, mittleres Erkrankungsalter zwischen dem 25. und 35. LJ
    Geschlecht - Weiblich, Frauen sind ab der Pubertät etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer
    Familienstand - Häufiger bei getrennt lebenden Personen
    Sozioökonomischer Status - häufiger bei geringerem sozioökonomischen Status
    Lebensereignisse - Verluste (Menschen, Rollen) akut als Auslöser, Verluste in der frühen Kindheit
  10. 10Wie ist der Verlauf von Depression typischerweise?Verlauf einer Episode:
    - Symptome bilden sich im Verlauf von Tagen oder Wochen. - Eine unbehandelte Episode dauert ca. 4-5 Monate.
    - Anschließend vollständige Remission
    Störungsverlauf: episodisch, phasenhaft
    1/3 nur eine Episode
    1/3 rezidivierender Verlauf mit vollständigen Remissionen
    1/3 chronischer langwieriger Verlauf ohne oder nur mit teilweisen Remissionen
    - mit zunehmender Anzahl steigt Wahrscheinlichkeit für neue Episoden (nach 3 Episoden ca 90%)
  11. 11ÄtiologiemodelleVulnerabilitäts-Stress-Modell und Narben, die das erneute Auftreten einer Episode erleichtern
    - Verstärkerverlust-Modell
    - Modell der erlernten Hilflosigkeit
    - Kognitive Theorie nach Aaron T Beck/ Depressionsmodell dysfunktionaler Schemata
  12. 12Vulnerabilität-Stress-Modell Für DepressionVulnerabilität-Stress-Modell Für Depression
  13. 13Verstärkerverlust-ModellVerstärkerverlust-Modell
  14. 14Modell der erlernten HilflosigkeitModell der erlernten Hilflosigkeit
  15. 15Depressionsmodell dysfunktionaler Schemata basierend auf kognitiver TheorieDepressionsmodell dysfunktionaler Schemata basierend auf kognitiver Theorie
  16. 16Kognitive Theorie- von Aaron T. Beck
    - Basis: dysfunktionale Kognitive Schmata
    - wurden durch frühe ungünstige Erfahrungen (zB Verlusterlebnisse, Zurückweisung) erworben
    - automatische Gedanken zeigen sich in Fehlschlüssen --> Denkfehler
    - Kognitive Triade: Inhalt negativer Gedanken richtet sich gegen sich selbst, die Umwelt und die Zukunft
    - Zentrale Themen: Hoffnungslosigkeit, Selbstkritik, geringe Selbstachtung
  17. 17Wichtigste Ansatzpunkte der DepressionsbehandlungAkutbehandlung:
    - Medikamentöse Behandlung
    - Psychotherapie (Einzel-, Gruppe-, Paar-)
    - Kombination pharmakologischer und therapeutischer Behandlung
    Erhaltungstherapie/Rückfallprophylaxe:
    - Medikamentöse Weiterbehandlung
    - Psychotherapeutische Interventionen
    - Kombiniert
  18. 18Nationale Versorgungsleitlinie S3 Depression: Wann psychotherapie, wann pharmakotherapieNationale Versorgungsleitlinie S3 Depression: Wann psychotherapie, wann pharmakotherapie
  19. 19Heuristik der kognitiven VerhaltenstherapieDenken, Handeln, Fühlen beeinflussen sich gegenseitig, wenn man in der Therapie zum Beispiel eine Kognitive Umstrukturierung vornimmt, wird dies sich auf das Verhalten und auf das Fühlen auswirken. Setzt man auf Aktivitätenaufbau, kann sich das ebenso auf das Denken und das Fühlen auswirken.Heuristik der kognitiven Verhaltenstherapie
  20. 20Phasen der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung nach Hautzinger1. Phase: Schlüsselprobleme benennen, Überblick
    -> Aufbau einer therapeutischen Beziehung: Patient in seiner negativen Sichtweise akzeptieren, Interesse zeigen, Professionalität
    2. Phase: Zusammenhang von Gedanken, Gefühlen und Verhalten für Patienten individuell herausarbeiten
    --> Vermittlung des therapeutischen Modells
    3. Phase: Aktivitätenaufbau
    --> Wochenplanung, gestuftes Vorgehen, realistische Standards setzen
    4. Phase: kognitive Techniken
    --> werden meist schon beim Aktivitätenaufbau eingesetzt. Erfassen negativer Gedanken und Einstellungen, Kognitionen als Hypothesen und nicht als Fakten. Realitätstestung.
    5. Phase: Kompetenztraining
    --> Rollenspiele, Kommunikationsübungen
    6. Phase: Rückfallverhinderung, Notfallplanung
    --> Auslöser von Krisen besprechen, Frühsymptome erkennen, Vorbereitung auf Rückschläge, Notfallplan
  21. 21ABC ModellWahrgenommene Reize (A) werden (unbewusst) bewertet (B) und die
    Bewertung ist Ursache für die Verhaltenskonsequenz (C)
    A: Auslöser, Antecedents
    B: Gedanken, Bewertung, Beliefs
    C: Konsequenz, Consequence
  22. 22Wirksamkeit von KVT bei Depression- Akute Depression: KVT gleich wirksam wie medikamentöse Behandlung
    - KVT + Medikation: weniger Rückfälle als bei medikamentöser Behandlung allein
    - über 80 kontrollierte Studien
    - Mehrere Meta-Analysen
    - Within subject design (prä-post: Effektstärke 1,5 - 2,3
    - Between Subjects design (Kontrollbedingungen): Effektstärke .82

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Descripción
Psychologie Fichas sobre Affektive Störungen - Depression, creado por Lara Manoloudakis el 28/12/2016.
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