Fichas
Sport und Doping
Fichas del conjunto (75)
- 1Welche Stoffwechselwege zur Energiebereitstellung werden nacheinander genutzt? 1.:1. Die anaerobe, alaktazide Energiegewinnung, schnelle, explosionsartige Bewegung, z.B. bei Gewichtheben, Sprint (max. 30 sek.):
KrP + ADP durch Kreatinkinase zu Kr + ATP (in Muskeln) - 2Was ist das tolle man Kreatinphosphatspeicher?Während der Erholung kann der Muskel aus Kreatin und ATP wieder Kreatinphosphat und ADP machen und so den Kreatinphosphatspeicher auffüllen.
- 3Was kommt als 2. Stoffwechselweg zur Energiegewinnung?2. Die anaerobe, laktazide Energiegewinnung, schnelle Bewegung, z.B. bei längerem Sprint (bis ca. 800 m), Krafttraining (nur 100 sek)
Glukose + 2ADP + 2 P => 2 Laktat + 2 ATP (Glykolyse in Muskeln) - 4Was kommt als 3. Stoffwechselweg zur Energiegewinnung?3. Die aerobe Energiegewinnung, langsamere, langandauernde Bewegung,
z.B. bei Langlauf, Radfahren etc
a) Glukose + O2 = CO2 + H20 + ATP (Citratcyclus) => setzt nach ca. 30 s ein, bringt 32 ATP! b) Fettsäure + O2 = CO2 + H20 + ATP (ß-Oxidation) bringt 119 ATP! - 5Wie sieht der Ablauf der Energiegewinnung aus?
- 6Wie sieht die Energiebereitstellung bei kurzen (100 m), mittleren (800 m) und sehr langen Strecken (42 km) aus?
- 7Wie ist die Größe der verschiedenen Energiespeicher im Vergleich?
- 8Wie läuft die ATP-Gewinnung aus dem FS-Abbau genauer ab?Setzt nach wenigen Min. Muskelarbeit ein, zuerst werden nur aus dem Blut stammende FS abgebaut. Lipolyse im Fettgewebe setzt erst nach ca. 20 min ein. Der Energieanteil der aus FS-Abbau gedeckt wird, steigt mit der Dauer der Muskelarbeit.
- 9Was kann man mit der VO2-Max-Messung ermitteln?Die max. Sauerstoffaufnahme (VO2 max) repräsentiert das maximale Transport-vermögen von O2 aus der Atemluft in die Arbeitsmuskulatur = Maß für die Ausdauerleistung.
- 10Was kann man mit dem Laktattest ermitteln?Laufbandtest: anfangs 0 km/h, dann
stufenweise nach 3 min um je 2 km/h erhöht, bis der Fußballer abbrechen
muss. Am Ende jeder Stufe wird aus dem
Ohrläppchen Blut entnommen und Laktat bestimmt: anaerobe Schwelle als Mass für den Trainingszustand. - 11Wie sieht die Basiskost für Sportler aus?Vollwertige, den derzeit gültigen Richtlinien entsprechende Mischkost unter Verwendung von Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte (Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst, fettarme Milchprodukte, fettarmes Fleisch und Fisch)
- 12Wie sollte der Anteil von Kohlenhydraten, Fett und Protein sein, wenn die Sportart ausdauerbetont bzw. kraftbetont ist?• ausdauerbetont: KH 55-60 %, Fett 25-30 %, Protein 10-15 %
• Kraftsportarten: KH 50-55 %, Fett 25-30 %, Protein 15-20 % - 13Was ist das Ziel der Basiskost?Maximierung der Kohlenhydratspeicher (stärkehaltige Produkte: Teigwaren,
Kartoffeln, Reis, Getreideprodukte, Brotwaren). Unter Extrembelastungen
auch Maltodextrine etc. weil das aus Nahrungsmitteln allein nicht geht - 14Warum sollte man im Ausdauerbereich wenig Fette zu sich nehmen?Nur geringer Fettkonsum (< 30 %). Setzt Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich herab. Generelle Belastung des Stoffwechsels, längere Verweilzeiten im Magen.
- 15Welche Supplementationen sind unnötig? (2)=> Eiweißsupplementation auch bei Kraftsportlern unnötig
=> Vitamin.-/Mineralsupplementierung meist unnötig - 16Was für Ernährungsmaßnahmen sind vor Beginn eines Wettkampfes sinnvoll?=> Ausgeglichener Wasserhaushalt,
=> Stabilisierung Blutglukose
=> Ca. 2 h vorher: KH-reiche
Mahlzeit. Kleine Mengen Flüssigkeit - 17Was für Ernährungsmaßnahmen sind während eines Wettkampfes sinnvoll?=> Minimierung Flüssigkeitsverlust
=> Blutglukose stabil
=> mehrmals kleine Mengen trinken, evtl. KH-feste Speisen (Banane, Powerriegel: cave Insulinanstieg) - 18Was für Ernährungsmaßnahmen sind nach einem Wettkampf sinnvoll?=> Ausgleich Flüssigkeitsverlust,
=> Regenerierung Glykogen
=> Innerhalb 2 h: KH-betonte Mahlzeit mit
Proteinanteil, Flüssigkeitszufuhr - Glykogenreserven wieder auffüllen - 19Glykämischer Index (GI): Was sagt er aus? Was sind Beispiele für Lebensmittel mit hohem und niedrigem GI?• Einordnung von Nahrungsmitteln nach der Reaktion auf den BZ (im Vergleich zu Referenznahrung) - Hoher GI (Dextrose und Maltose): Weintrauben, Cornflakes, Brot, Reiskekse. Niedriger/Moderater GI (z.B. Laktose) • Yoghurt, Äpfel, getrocknete Früchte, Bohnen, Linsen
- 20Insulinrespons-Index (IRI): Was sagt er aus?Einordnung von Nahrungsmitteln nach der Wirkung auf den Insulinspiegel, statt dem BZ, weil Lebensmittel wie Fleisch & Käse den Insulinspiegel erhöhen, aber nicht den BZ. Zeigt an wie sehr der Insulinspiegel steigt während der 2 Std. nach Aufnahme des Lebensmittels.
- 21Welche Glykogenspeicher im Körper gibt es und wer speichert wann KH?
- 227 Tage davor - Saltin-Diät Superkompensation
- 23Was sind Nachteile dieser Diät? (4)Während der fettreichen Diät: Athleten oft schwach, demotiviert, nicht leistungsfähig. Erfordert gute Kenntnisse der richtigen Dosierung. Schmeckt oft nicht gut: ungewohnte Kost. Athleten mögen es nicht, 3 Tage vor Wettkampf nicht mehr zu trainieren
- 24Was verlieren Athleten mehr als man denkt während eines Wettkapfes?• Sie verlieren weitaus mehr Na+ & Cl- in den Schweiß als andere Elektrolyte, der Verlust muss hinterher ersetzt werden.
Natriummangel kann zu unvollständiger Rehydratation und Muskelkrämpfen führen! - 25Was kann bei Wettkämpfen sehr gefährlich werden im Bezug auf Elektrolytverlust?Exzessives Trinken von Wasser, kombiniert mit einem großen Natriumverlust, kann potentiell tödlich sein (Hyponatriämische Enzephalopathie).
- 26Was sind Ergogenics? Was sind fünf Bereiche der Ergogenics Aids?Jede Substanz oder Massnahme, die direkt oder indirekt zur Leistungs-steigerung beiträgt indem sie diese direkt fördert oder dessen Begrenzungen aufhebt.
• Physiologisch • Mechanisch
• Psychologisch • Ernährungsmäßig
• Pharmakologisch - 27Was sind drei Beispiele für physiologische Ergogenics?• Beeinflussung der Atmung: Hyperoxie- Hypoxietraining, Unterdruckkabinen
• Beeinflussung des HKS: ß-Blockade als Drehzahlbegrenzung (Schießsport)
– Blutvolumenveränderungen
• Beeinflussung des Stoffwechsels: Co-Carboxylase, Carnithin, Arginin/Ornithin - 28Was sind Beispiele für „Ergongenics“ in der Nahrung?• Proteinkonzentrate und AS • Kreatin
• L-Carnithin • Pyruvat
• Glycerol (Flüssigkeitsspeicherung)
• Bicarbonat (Soda loading) (Zunahme Pufferkapazität)
• Lipamine (Phospholipide) • Vitamine - 29Was ist die medizinische Definition von "Substitution"? Was ist im Sport als Substitution erlaubt?= Der Einsatz von für den Körper unbedingt notwendigen Substanzen
• Ein Ersatz der Wirkstoffe und Nährstoffe, die physiologischerweise ohnehin Bestandteil der Nahrung sind, ist im Sport erlaubt - 30Was entspricht nicht dem medizinischem Verständnis von Substitution?Die Zufuhr von Substanzen, die von einem gesunden Organismus selbst synthetisiert werden können. Sollten diese vom gesunden Organismus synthetisierten Stoffe nicht ausreichen, so ist diese natürliche Barriere als Grenze der indiv. Leistungsfähigkeit zu respektieren
- 31Aus was und wo wird Kreatin gebildet? Wo findet man das meiste Kreatin? In welchen Lebensmitteln findet sich Kreatin?Wird aus Arginin, Glycin und Methionin in Leber, Niere und Pankreas gebildet (1 g/Tag) nicht aber in der Skelettmuskulatur.
• Gesamtpool 120 g, 95 % in der Skelettmuskulatur • vorwiegend in Fleisch & Fisch enthalten - 32Was ist eine Kreatinkur?ca. 20 g über 5 Tage, dann 2 g/Tag steigert
Muskel-Kreati. Leistungsverbesserung bei hohen Muskelbelastungen, nicht bei Ausdauersport. - 33Was für eine Funktion hat L-Carnithin? In welchen Organen findet man es v. a. ?=> transportiert langkettige
Fettsäuren durch die innere Membran
der Mitochondrien. Carnithin wird dabei nicht verbraucht!
Gesamtpool (Muskel, Leber, Niere): 15 g - 34Was für eine Wirkung soll die exogene L-Carnithin-Einnahme angeblich haben? Was ist die aktuelle Studienlage?• Vermehrte Fettoxidation • Fettabbau
• Glycogenspareffekt
• Bessere Ausdauerleistungsfähigkeit
=> Supplementierung mit L-Carnithin verbessert nach heutiger Sicht weder die Ausdauerleistung noch Fettverbrennung - 35Was ist Koffein? Wann beginnt die Wirkung? Was für drei Wirkungen hat es?Trimethylxanthin. Kein Nährstoff, sondern biologische Droge. Wirkung nach 30-60 min. • Stimulation ZNS
• Steigerung der Fettoxidation
• Erhöhung des Muskeltonus • Glycogenspareffekt: ca. 9 mg/kg
(6 Tassen Kaffee) - 36Was bringen Ergogenics wirklich?• Einzelne Ergogenics durchaus sinnvoll
• Cave vor zu hohen Erwartungen
• Studienlage eher mager. Problem eines Placeboeffekts - 37Wie ist Doping definiert?1. Gebrauch eines Hilfsmittels (Substanz/ Methode), potenziell gesundheits- gefährdend/verbessert sportliche Leistung, sowie 2. die Anwesenheit einer Substanz im Körper eines Athleten/der Gebrauch einer Methode, die auf der Liste im Medical Code aufgeführt ist
- 38Was sind Beispiele für verbotene Substanzen? (3) Was sind Beispiele für verbotene Methoden?• Anabole Wirkstoffe, Peptidhormone (GH), ß2-Agonisten, Hormonantagonisten und Modulatoren, Diuretika u.a. maskierende Substanzen, Stimulanzien, Narkotika, Cannabinoide, Glucocorticosteroide
• Verbesserung O2-Transport: Blutdoping, künstliche O2-Träger & Gendoping - 39Woran erkennt man in der Urindiagnostik das mit Testosteron gedopt wurde?=> sehr hohe Testosteronwerte im Vergleich zu den Epitestosteronwerten. Im Erwachsenenalter weisen die meisten gesunden Männer ein Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron (T/E-Quotient) von etwa 1:1 auf.
- 40Wann hat man zusätzlich einen V.a. Testosterondoping?Individuelle Schwankungen des
T/E-Quotienten: Postiver Befund aufgrund individueller Referenzwerte - 41Wie kann man medizinisches Testosteron nachweisen?Extrem genaue Massenspektroskopie:
Messung von CO2 - 42Wie wirkt EPO?
- 43Wie kann man synthetisches EPO detektieren?Natürliches EPO hat KH-Reste, die nicht synthetisch nachzumachen sind => Unterschiede in den Zuckerresten!
- 44Was ist "Gendoping"?Wird eigentlich schon immer gemacht bei der Talentsichtung im Kindesalter: Beispiel Basketballspieler, Sprinter.
Beispiel: Mutation im Erythropoetin-
Rezeptor - 45Was ist ein Beispiel für "medizinisches" Gendoping?Myostatin = Wachstumsfaktor für
Regulation des Muskelwachstums => negativen Regulation. Bei Hemmung => vermehrtes Muskelwachstum. Bildung
wird über Myostatingen reguliert. AK gegen Myostatin in Phase I/II - Verträglichkeits-studie für Pat. mit Muskeldystrophie. - 46Wie funktioniert das "Ropoxygen", ein weiteres Beispiel für Gendoping?1) Injektion von Virus-Genfähre mit synthetischem EPO-Gen = Ropoxygen in Muskel 2) Einbau in Muskel-DNA 3) Muskel bildet EPO, das KM zur Ery-Synthese anregt 4) Verbesserte O2-Versorgung
- 47Zusammenfassung:Die sportartbezogene optimale Ernährung ist die Grundlage für jeden Spitzensportler und auch für ambitionierten Sportler
- 48Was ist ein Grund für Muskelermüdung?Freisetzung von Phosphat aus Kreatinphosphat: => Kein Powerstroke am Myosin, da Phosphat schlechter abdiffundiert => Phosphat hemmt Bindung von Calcium an Troponin => Phosphat hemmt Ca‐induzierten Ca2+ Release aus dem SR
- 49Wie unterscheiden sich schnelle und langsame Muskeln?Rote Faser: langsam, ermüdungsresistent (z.B. Radfahrer): viele Mitos (rot durch Cytochrome), aerober Stoffwechsel
Weiße Faser: Schnell, hohe Kraft (z.B. Sprinter): viel Kreatin/Glykogen, anaerober Stoffwechsel, Ca2+-Release ca. 3x höher (höhere Dichte von RYR & DHPR-Kanäle) - 50Energiequellen Muskel:
- 51Wie kommt die Glucose in den Muskel?
- 52IIDie Glucose zuerst aus dem eigenen Glykogenabbau zu entnehmen ist besser, als sie aus dem Blut zu bekommen, da es schneller geht => Glykogen hat viele Verzweigungen, an denen Enzyme ansetzten können, um Glucose abzuspalten.
- 53Warum beginnt man mit der anaeroben Glykolyse? Was wird bei der anaeroben Glykolyse erzeugt?Weil es zu lange dauert, bis O2 in ausreichenden Mengen im Muskel ankommt, um schnell für Energienachschub zu sorgen. Es entsteht Pyruvat, was zu Lactat wird, um NADP/H für das Weiterlaufen der Glykolyse zu regenerieren. Lactat wird ins Blut gegeben.
- 54Wohin gelangt das Lactat aus dem Muskel?In die Leber, wo es durch die Lactatdehydrogenase in Pyruvat umgewandelt wird. Die Lactatdehydrogenase in der Leber kann gehemmt werden, die im Muskel nicht!
Pyruvat + NADH + H+ <---> Lactat + NAD+ - 55Was führt dazu, dass die Leber Glykogenolyse betreibt und Glucose für den Skelettmuskel bereitstellt?BZ niedrig => Glucagon ↑ => Bindung an Glucagon-R auf Hepatozyten => Glykogenolyse in Hepatozyten ↑ => Glucose ins Blut => Skelettmuskel.
- 56Wie nimmt der Muskel jetzt ohne Insulin (GLUT 4) die Glucose auf?Auch Muskelaktivität führt über die ↑ c[AMP] zur Aktivierung der AMP-Kinase und dadurch zum GLUT 4 Einbau und Glucose Aufnahme
- 57Wie wird der Energiebedarf bei kurzer, intensiver körperlicher Anstrengung (z. B. 100 m Lauf) gedeckt?ATP-Bedarf durch vorhandene ATP-Speicher, dann durch aus Kreatinphosphat regeneriertes ATP und dann aus der anaeroben Glykolyse von Glucose aus Muskelglykogen gedeckt. Das führt zur Freisetzung von Lactat (H+) aus dem arbeitenden Muskel ins Blut: pH ↓
- 58Wie wird der Energiebedarf bei körperlicher Anstrengung im Bereich von Minuten gedeckt?Da anaerobe Glykolyse auf Dauer zur Azidose führen würde, wird die Glucose aus Muskelglykogen im Verlauf durch aerobe Glykolyse abgebaut. Dieser Prozess ist langsamer als anaerobe Glykolyse! Sprint kann nicht Minuten dauern!
- 59Wie wird der Energiebedarf bei körperlicher Anstrengung über Stunden (z. B. Marathonlauf) gedeckt?Körper deckt hier Energiebedarf je ca. zur Hälfte durch Verwertung von Glucose aus Muskel- & Leberglykogen & TG's (Lipolyse & ß-Oxidation) : Letztere ist langsamer als Glykogenverwertung!
- 60Was führt dazu, dass in Verlauf mehr FS-Abbau betrieben wird und weniger Glykogen-Abbau?Reguliert durch Glucagon, das bei ↓ BZ mehr sezerniert wird. Folge: mehr TG-Abbau & FS-Freiestzung. Durch ß-Oxidation ↑ c[Acetyl-CoA] & Citrat: Acetyl-CoA hemmt Pyruvat-DH & Citrat Glykolyse. So geht Glucoseverwertung ↓ sobald FS-Abbau ausreichend angelaufen ist.
- 61Was passiert bei einer sehr lang andauernden körperlichen Anstrengung?Wenn Geschwindigkeit des FS-Abbaus mit ↑ Energiebedarf nicht mehr Schritt halten kann, stimuliert die ↓ der c[Acetyl-CoA] die Glucoseverwertung wieder:
Profi-Marathonläufer: von Anfang bis zum Ende ca. 50% Fett + 50% Glykogen, sonst zu langsam - 62Wie wird also die optimale Mischung der Brennstoffe erreicht?A) ↓ BZ => hohes Glucagon/Insulin – Verhältnis (= ↑ Insulin): Mobilisierung FS, Aufnahme in Muskel β-Oxidation in den Mitochondrien Acetyl-CoA inhibiert Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex
weniger Glucoseabbau - 63Was passiert bei Nahrungskarenz?1) Beginn: ↓ BZ->↓ Insulin & ↑Glucagon & Cortisol. Aufbrauchen Glykogen Muskel & Leber (nach 24 h) 2) Cortisol->Abbau Muskelprotein zu Glucose -> die geht durch Insulin/GLUT4 Mangel ins Gehirn, Ery & NNM & nicht in Muskel/ Fett (die nutzen FS!) Muskelproteinabbau so minimiert!
- 64Was passiert nach ca. 2 Tagen Nahrungskarenz?Leber beginnt Ketonkörper zu produzieren, mit den Acetyl-CoA aus der FS-Oxidation. Das Gehirn braucht ca. 3 Tage, bis en die Enzyme zum Ketonkörperabbau exprimiert hat, aber dann sinkt der Glucosebedarf & der Muskelproteinabbau kann wieder zurückgefahren werden.
- 65Wie sollte ein Langstreckenläufer trainieren?• Lange Strecken laufen
=> Stoffwechselumstellung, viel Fettverbrennung von Anfang an
=> Glykogenspeicher größer
• Intervalltraining, um Zeiten zu
verbessern - 66Wie sollte ein Sprinter trainieren?• Krafttraining für Muskelaufbau
(AMP-Kinase aktiviert mTOR)
• Keine Ausdauerleistung: Gefahr der Umwandlung von schnellen in intermediäre oder langsame Muskelfasern! - 67Was sind physiologische Voraussetzungen des Langstreckenläufers?• außergewöhnliche Laufökonomie
• geringe Körpergröße • angepasst an
Bedingungen in Hochgebirgsregionen
• überdurchschnittliche körperliche Aktivität bereits in jungen Jahren - 68Was ist die Laufökonomie?Wie viel ATP bzw. O2 man braucht, um mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu laufen. Def.: Sauerstoffaufnahme bzw. Energiebedarf über eine bestimmte Strecke bei standardisierten
submaximalen Laufgeschwindigkeiten - 69Was ist also ein ökonomischer Laufstil?Einer mit geringem Sauerstoffbedarf
- 70Was für Einflussfaktoren gibt es auf den Laufstil?• intermuskuläre Koordination
• Muskel-Sehnen Steifheit der Beinmuskulatur: vor allem Genetische Voraussetzungen, wenig durch Trainingsumfang & Lauftechnik zu beeinflussen - 71Wie sollte die Ernährung bei Langstreckenläufern sein?• Im Training viele Kohlenhydrate
(Glykogenspeicher trainieren) • Vor dem Wettkampf Glykogenspeicher
vollständig leeren und danach max. auffüllen • Im Wettkampf 75g Kohlenhydrate pro Stunde (Energieriegel) und ausreichend Wasser - 72Wie sollte die Ernährung bei Sprintern sein?• Im Training Protein
• Einige Kohlenhydrate vor Wettkampf - 73Welche Stimulanzien werden im Doping genutzt (3) und was für Wirkungen haben sie (4)?Amphetamine, Kokain, Ephedrin, Koffein
- stimulieren die Aktivität des Zentralnervensystem
- steigern die motorische Aktivität
- erhöhen die Risikobereitschaft
- vertreiben die Müdigkeit - 74Was für Wirkungen haben Narkotika? Welche Anabole Steroide werden im Doping genutzt (1) und was für Wirkungen haben sie (2)? Welche Peptidhormone werden im Doping genutzt (2) und was für Wirkungen haben sie (3)?a) unterdrücken den Muskelschmerz
b) Testosterone: - Muskelaufbau
- euphorisierende Wirkung
c) Somatotropin, Erythropoetin (EPO)
- muskelaufbauender Effekt
- erhöht die Bildung von Erythrozyten
- erhöhte Sauerstofftransportkapazität - 75Was für Wirkungen haben Beta-Blocker? Was für Wirkungen haben Diuretika? Was für Wirkungen hat Blutdoping?a) Beruhigung, leistungshemmend
- senken nachhaltig die Herzfrequenz
b) gezielte übermäßige Entwässerung
- Erhöhung der Harnmenge
c) Eigenblut oder Fremdblut - erhöhte Sauerstofftransportkapazität
Información
- Descripción
- Modulprüfung (Biochemie) E2 Fichas sobre Sport und Doping, creado por Mitra Shadloo el 09/02/2017.
- Creado por
- Mitra Shadloo
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