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Strömungstechnik Skript 3

Lukas Berger Management erneuerbare Energien Alemán 32 fichas

Strömungstechnik Skript 3

Fichas del conjunto (32)

  1. 1Was beschreibt die Bewegungsgleichung Nach Bernoulli:Nach Bernoulli ist die Summe aus kinetischer und
    potentieller Energie an jeder Stelle einer Stromlinie
    konstant.
  2. 2Zunächst Betrachtung von verlustfreien Strömungsvorgängen• Energie ist bilanzierbare Größe (geht nicht verloren sondern wird von einer in
    eine andere Form umgewandelt)
    • Volumenelement der Masse m hat kinetische Energie und potenzielle Energie
    (weil es in Bewegung ist und weil es eine bestimmte geodätische Höhe hat)
    • Kraft wirkt entlang des Weges, verschiebt dabei das Masseelement und
    verrichtet Arbeit (Verschiebearbeit)
    • Kraft ergibt sich durch „Druck mal Fläche“
    • Energie also durch „Druck mal Fläche mal Weg“, wobei „Fläche mal Weg“ =
    „Volumen“!
  3. 3Beim Durchströmen von Rohrleitungssystemen Druckverluste durch:• Wandreibung
    • Umlenkungen
    • Querschnittsverengungen
    • Querschnittserweiterungen
  4. 4Laminare Strömung:- Medium auf parallelen Bahnen
    - bei kleinen Geschwindigkeiten
    - bei kleinen Rohr-/ Spaltweiten
    - parabelförmiges Geschwindigkeitsprofil
  5. 5Turbulente Strömung:- Querbewegungen (Wirbel)
    - kolbenförmiges Geschwindigkeitsprofil
    - Trennschicht an der Wand
    Geschwindigkeiten an der Wand = 0
  6. 6Reynoldszahl:Kriterium ob Strömung laminar oder turbulent.
    Re < 2000 laminare Strömung
    2000< Re < 3000 Übergangsbereich
    Re > 3000 turbulente Strömung
  7. 7glatten Rohren beträgt die kritische Reynoldszahl:Rekrit: 2320
  8. 8Betriebliche Anforderungen wie Medium, Temperatur, Druck, benötigter Volumenstrom, Förderhöhe,… beeinflussen:• Auswahl der Nennweite DN
    • Auswahl Betriebs- und Nenndruck PN
    • Auswahl Werkstoff
    • Auswahl der Rauhigkeit Ra
  9. 9Nennweite DN: Nenndruck PN:Lichter Durchmesser in mm.
    Z.B. DN 40 = Inndurchmesser 40 mm
    Maximaler Betriebsüberdruck in bar.
    Z.B. PN 20 = Nenndruck 20 bar [20 °C]
  10. 10Kriterien Werkstoffauswahl für Rohrleitungssysteme:• chemische Eigenschaften des Mediums
    • Korrosionsbeständigkeit
    • Abrasionsbeständigkeit (mechansicher Abtrag)
    • elektrische Leitfähigkeit
    • Ausdehnung beim Erwärmen
    • Preis
  11. 11Kriterien für die Wahl der Art der Rohrverbindung:• Betriebsbedingungen (Temperatur, Druck, Medium,…)
    • Raumbedarf
    • Wartungsfreundlichkeit
    • Wirtschaftlichkeit
  12. 12Schweißverbindung:• nicht lösbare Verbindung
    • hohe Temperaturbeständigkeit
    • hohe Druckbeständigkeit
    • geringer Platzbedarf
    • gute Wirtschaftlichkeit
    • Änderungen → hoher Aufwand
  13. 13Flanschverbindungenhäufigste Verbindungsart
    • lösbar
    • Temperatur begrenzt (Dichtungsmaterial)
    • hohe Drücke (ca. PN 400)
    • hoher Raumbedarf
    • Änderungen → geringer Aufwand
  14. 14Nut- und Feder Flansch mit O-Ring/ Flansch mit Linsendichtung:• Profildichtung
    • Anpressdruck wird durch Feder auf
    die Dichtung übertragen
    • geeignet für höchste Drücke
  15. 15Flachgedichteter Flansch:einfache preiswerte Dichtung
    • geeignet für mittlere Drücke
  16. 16Dichtungslose Flansche: Planschliff• Abdichtung durch zwei plangeschliffene
    Teller
    • genaue, aufwändige Verarbeitung nötig
    • Anfällig für Verschmutzung und
    Beschädigung
  17. 17Dilo-Dichtung• Abdichtung nach Nut- und Feder Prinzip
    • hohe Temperaturen und Drücke
  18. 18Schneid-/ Klemmringverschraubung:• lösbare Verbindung
    • geringer Platzbedarf
    • Dichtung Metall/Rohrmaterial
    • für Metall und Kunststoffrohre (mit
    Stützhülse)
    • geeignet für mittlere Temperaturen und
    Drücke
  19. 19Muffenverbindung• mit oder ohne Verschraubung
    • leicht zu lösen
    • Dichtung mit Teflonband, Teerstrick,…
    • geringe Temperaturen und Drücke
  20. 20Nichtregelbare Absperrvorrichtungen:• Blindscheibe, Blinflansch
    • Umsteckscheibe, Schwenkscheibe
  21. 21Regelbare Absperrvorrichtungen:• Hähne (Küken-, Kugelhahn)
    Schnelles Öffnen und Schließen durch 90 ° Drehung
    Durchflussregulierung nur bedingt möglich
    Geringe Druckverluste
    Hohe Drücke, mittlere Temperaturen
  22. 22• VentileHäufigste eingesetzte Absperrvorrichtung
    Abdichtung durch Anpressen des Ventilkörpers/kegels an den Ventilsitz
    Öffnen, Absperren und genaue Regulierung des Durchflusses
    2 Umlenkungen im Ventil
    Strömungsrichtung (Einbaulage) vorgegeben
    Rel. hoher Druckverlust
    • Ventile
  23. 23Membranventile• Besonders geeignet für aggressive Medien und hygienische
    Anwendungen
    • Abdichtung durch Drücken der Membran auf die Dichtkante
    • Keine Strömungsrichtung vorgegeben
    • Mittlere Drücke und Temperaturen
    • Unempfindlich vs. leichte Verunreinigungen
    Membranventile
  24. 24Schieber• rel. langsames Öffnen und Schließen
    • geringer Platzbedarf
    • bei hohem Druck Ausgleich über Bypass
    erforderlich
    • geringer Druckverlust bei voller Öffnung
    • Drosselung gut möglich
    Schieber
  25. 25Klappe• rel. langsames Öffnen und Schließen
    • geringer Platzbedarf
    • geeignet für mittlere Drücke und
    Temperaturen falls weichdichtend
    • geeignet für hohe Drücke und
    Temperaturen falls metallisch dichtend
    • geeignet für sehr große Nennweiten
    • geeignet für verschmutzte Medien
  26. 26Selbsttätige Absperrvorrrichtung: RückschlagarmaturenRückschlagklappe
    • Gewichtsbelastete Klappe
    • Federbelastete Klappe
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Dichtung durch Anpressung der Klappe
    durch Flüssigkeitsdruck
  27. 27Kugelrückschlagventil• Gewichtsbelastete Klappe
    • Federbelastete Klappe
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Dichtung durch Anpressung der Klappe
    durch Flüssigkeitsdruck
  28. 28Selbsttätige Reguliervorrichtungen: Druckminderventil• Überführung von Gasen, Dämpfen oder
    Flüssigkeiten von hohem zu niedrigerem Druck
    • Einstellung Solldruck über Federspannung
    • Druck auf Membran öffnet/schließt Ventil
    Selbsttätige Reguliervorrichtungen: Druckminderventil
  29. 29Reduzierventil• Einstellung Flaschendruck (- 300 bar)
    auf Gebrauchsdruck (≈ 1 bar)
    • Druckminderventil + 2 Manometer +
    Sicherheitsventil + Absperrventil
    Reduzierventil
  30. 30Sicherheitseinrichtungen: Sicherheits-(Überdruck)-ventil• Gewichtsbelasteter Kegel
    • Federbelasteter Kegel
    • Einbaulage beachten falls gewichtsbelastet
    • Verhindern Überschreitung des max.
    zulässigen Betriebsdrucks
    • Öffnet bei Drucküberschreitung und schließt
    wenn der Druck wieder i.O.
    • Überprüfung / Auswechslung in festen
    Abständen
    Sicherheitseinrichtungen: Sicherheits-(Überdruck)-ventil
  31. 31Berst-(Reiß)scheiben• Einsatz wenn Sicherheitsventile nicht möglich oder zweckmäßig
    • werden blind aufgeflanscht
    • bersten bei bestimmten Druck
    • für viele Druckstufen erhältlich
    • auch zur Druckentlastung bei Verpuffungen oder Explosionen
    • bei Auslösen kompletter Druckabbau
  32. 32FlammensperrenUnterscheidung zwischen
    • Deflagrationsrohrsicherung (Ex-Ausbreitung
    mit Unterschallgeschwindigkeit, - l = 50 DN)
    • Detonationsrohrsicherung (Ex-Ausbreitung
    mit Überschallgeschwindigkeit, l > 50 DN)
    • Endsicherung
    • Flammenrückschlagsicherung
    Prinzip: Abkühlung Flammenfront

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Lukas Berger
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