Technologie Grundlagen - Holzbau

Victor 818
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Architektur TG Flashcards on Technologie Grundlagen - Holzbau, created by Victor 818 on 02/18/2019.

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Question Answer
0.1. Was ist Holz und woraus besteht es in mikroskopischer Sicht? 0.1 biologischer anisotroper Werkstoff, Cellulose (-fasern), Lignin (Klebstoff zw den Fasern), Kambium
0.2. Was ist die Photosynthese? 0.2 Umwandlung von Lichtenergie in chemische Energie, Aufbau energiereicher organischer Stoffe aus energiearmen anorganischen Stoffen, Nebenprodukt: Sauerstoff
0.3. Wie kommunizieren Bäume untereinander? 0.3 über Wurzeln und Duftstoffe und andere Gewächse
0.4. Wie hoch ist die Rohdichte von Holz? 0.4 Nadelholz: zwischen 0,3 und 0,8 g/cm3 Laubholz: zwischen 0,4 und 0,9 g/cm3 ->getrocknet
0.5. Nennen Sie die wichtigsten Materialeigenschaften von Holz! 0.5 geringes Gewicht, hohe Zugfestigkeit, Holzart muss dem Einsatzzweck entsprechend ausgewählt werden, nachwachsender Rohstoff, vielseitig einsetzbar, gut bearbeitbar, brennbar
0.6. Welche Kraft kann ein mm2 Holz auf Zug aufnehmen? 0.6 Fichte: längs 90 N/mm2, quer 3 N/mm2 Lärche: längs 107 N/mm2, quer 2 N/mm2 Buche: 135 N/mm2, quer 7 N/mm2
0.7. Wie unterscheidet sich die Zugfestigeit von Nadel‐ zu Laubholz? 0.7 Unterschied liegt eher an Holzart, Laubholz eher zugfest
0.8. Wie hoch ist der Festigkeitsunterschied längs und quer zur Faserrichtung? 0.8 1/10 (längs besser) (bis zu 30 mal so hoch)
0.9. Wie unterschiedlich ist die Längszugfestigkeit zur Längsdruckfestigkeit? 0.9 Längszugfestigkeit doppelt so hoch als Längsdruckfestigkeit
0.10. Was unterscheidet die Holzfestigkeit gegenüber Stahl bezüglich Struktur? 0.10 Holz ist gerichtet -> Unterschied zwischen längs und quer Stahl ist ungerichtet -> kein Unterschied zwischen längs und quer
1.1. Was versteht man unter der Verwendungskaskade des Rohstoffes Holz? 1.1 Mehrfachnutzung über mehrere Stufen, auch Nebenprodukte wie Holzschnitzel werden genutzt, was man mit dem Holz am Ende machen kann, Vollholzbalken -> Bretter -> Latten -> Holzschnitzel
1.2. Nennen Sie Nadel‐ und Laubholzbäume! 1.2 Buchen, Eichen, Esche, Ahorn Tannen, Fichten, Kiefer, Lärche
1.3. Welche Verwendungen findet der Rohstoff Holz allgemein? 1.3 Papier, Holzwerkstoffe, Massivholzprodukte, Chemiezellstoffe, Holzinhaltsstoffe, Brennmaterial, Wärmedämmplatten
1.4. Wie werden Holzabfälle verwertet? 1.4 Energie durch Verbrennen, Recyclingholz (Restmaterial und Rückbau), Klebstoffe, Holzwolle, Wärmedämmplatten, Spanplatten
1.5. Welche historische Bearbeitungsformen für Bauholz kennen Sie? 1.5 Verbindungen von Rundstämmen ist schwierig, Bearbeitung mit Eisensägen -> Hacken, Formen von Blöcken aus runden Stämmen, bis 1920, verschiedene Verbindungsstile (zB. Verzapfen, Verplatten, Versetzten) durch Druck
2.1. Nennen Sie konstruktive Vollholzprodukte! 2.1 Balken, Bohlen (dicke Bretter), Latten, Bretter -> Dachstuhl, Wände, Decken, Innenausbau
2.2. Nennen Sie Baukonstruktionen aus Rundholz! 2.2 Blockhaus, Pallisaden, Masten, Stützen, Pfähle
2.3. Welche strukturellen Beeinträchtigungen von Vollholzbalken kennen Sie? 2.3 können reißen, verformen sich, Astlöcher
2.4. Was ist Brettschichtholz? 2.4 Hölzer aus mindestens 3 Brettlagen, verleimt in gleicher Faserrichtung
2.5. Wie wird ein Brettschichtholzträger hergestellt? 2.5 aus runden Stämmen Bretter herausschneiden, für ca 48 Stunden trocknen (ca 55 Grad), hobeln, keilzinken, zu größeren Querschnitten verleimen
2.6. Wie lautet die englische Bezeichnung für Brettschichtholz? 2.6 (cross) laminated timber (CLT)
2.7. Wie werden die Lamellen für einen BSH‐Träger hergestellt? 2.7 Lamellen = einzelnen Bretter sägen, hobeln, sortieren, verleimen
2.8. Kann man Brettsperrholz krümmen? 2.8 bei der Herstellung JA, danach nicht mehr
2.9. Welche Grundeigenschaften müssen Leime für Brettschichtholzherstellung aufweisen? 2.9 Leim muss mehr Festigkeit aufweisen als das Holz selber
2.10. Nennen Sie Anwendungen für Holzkonstruktionen aus Brettschichtholz! 2.10 für alle stabförmigen Konstruktionen, Anwendungen bei großen Spannweiten und hohen Lasten, Deckenträger für Hallen, ... Duo- oder Trioholz
3.1. Welche Hauptgruppen von Holzwerskstoffen kenne Sie? 3.1 Brettsperrholz (Furniere kreuzweise verleimt), Spanplatten (aus Holzschnitzeln), Holzfaserplatten (aus Holzfasern -> noch kleiner als Holzschnitzel)
3.2. Welche flächigen Plattenwerkstoffe aus kreuzweise verleimten Holzwerkstoffen kennen Sie? 3.2 Brettsperrholz, Dreischichtplatte, Kreuzlagenholz
3.3. Was ist Brettsperrholz (BSP)? Welche Einsatzgebiete für BSP kennen Sie? 3.3 kreuzweise verleimte Furniere (um 90 Grad gedreht pro Schicht), tragende und nichttragende Bauteile, Platten- oder Scheibenelemente, Wände, Decken und Dächer
3.4. Was ist unter KLH zu verstehen? Nennen Sie Anwendungen für Holzkonstruktionen aus KLH! 3.4 Kreuzlagenholz, kreuzweise verleimte Bretter (Unterschied zum Dreischichtholz: Bretter sind dicker, mehr als drei Schichten -> Platten sind dicker) Holzbau, Massivholzdecken- und wände
3.5. Was ist eine Dreischichtplatte? Welche Einsatzgebiete für Dreischichtplatten kennen Sie? 3.5 Dreischichtplatten bestehen aus drei kreuzweise verlegten, flächig miteinander verleimten Brettlagen aus Holz. Anwendung: Tragende und aussteifende Beplankung von Wand-, Decken- und Dachtafeln für Holzhäuser in Tafelbauart, Dach- und Deckenscheiben, hinterlüftete Fassaden, gebogene Flächentragwerke
3.6. Was ist FSH? Wofür findet dieser Werkstoff Verwendung? Wie lautet die int. Bezeichnung? 3.6 FSH = Furnierschichtholz. Dünne Bretter, meist parallel in Faserrichtung verlaufend geleimt -> Materialeigenschaft, Festigkeitswert richtungsunabhängig. Anwendung: Stützen, Träger, Böden, Schränke etc. Int. Bez.: LVL ->Laminated Veneer Lumber
3.7. Was ist eine OSB Platte, welche Einsatzgebiete für OSB‐Platten kennen Sie? 3.7 OSB = Grobspanplatte Holzplatte aus langen, dünnen Spänen gepresst. Anwendung: Wand-, Dachbeplankung, Fußbodenverlegeplatten, Schalung für Beton, Möbel etc.
3.8. Woraus besteht eine Spanplatte und wie wird eine Spanplatte eingesetzt? 3.8 Aus unterschiedlich großen, beleimten Spänen, die in mehreren Schichten zu Mehrschichtplatten verpresst werden. Anwendung: Möbel, Innenausbau
3.9. Welche flächigen Plattenwerkstoffe aus Holzfasern kennen Sie? Welche Anwendungsgebiete haben solche Platten? 3.9 Holzfaserdämmplatten -> Wärme & Schallisolierung Harte Faserplatten -> Schalungen, Türen, Möbel
4 Holzoberflächen -mit Rinde -entrindet -geschnitten, sägerau -gehobelt -gebürstet
5.1. Warum können Holzkonstruktionen Hochleistungstragwerke sein? 5.1 Biegespannungen lassen sich durch Zug und Druck auflösen, können hohe Zug- und Druckkräfte aufnehmen bei geringem Eigengewicht
5.2. Welche Vorteile überwiegen bei Holz‐ gegenüber Betonkonstruktionen? 5.2 Kann auch in großen Höhen z.B. bei Hochhäusern verwendet werden -> kann hochskaliert werden, da Holzkonstruktionen weniger wiegen, einfacher Transport, geringer Energieeinsatz, geringere Baukosten, gut bei Fertigbauweise, Elastizität
5.3. Welche Vorteile überwiegen bei Holz‐ gegenüber Stahlkonstruktionen? 5.3 geringeres Gewicht, widerstandsfähig gegen Chemiekalienangriffe, geringere Baukosten, einfachere Bearbeitung
6.1. Was ist eine Brettstapeldecke? 6.1 Decke aus massiven Brettstapelelementen, welche aus einzelnen Brettern hergestellt werden, die mit einander verbunden sind (durch Nägel, Hartholzdübel, Leimungen)
6.2. Was ist eine Blockholzwand? 6.2 Einzelne aufeinander gelegte Rund- oder Kanthölzer, die miteinander verbunden sind
6.3. Was ist eine Brettstapelwand? 6.3 Wand aus massiven Brettstapelelementen, welche aus einzelnen Brettern hergestellt werden, die mit einander verbunden sind (durch Nägel, Hartholzdübel, Leimungen)
6.4. Wie wurden in der Vergangenheit gekrümmte Holzobjekte gefertigt? 6.4 Früher durch Dämpfen und Biegen oder aus Massivholz aussägen
6.5. Wie wird BSH gebogen gefertigt? 6.5 Heute durch Formverleimen (aus dünnen Streifen in eine gekrümmte Form)
6.6. Was ist entscheidend für die Festigkeit von gekrümmten BSH Balken? 6.6 Die Leimart und die Anzahl der Schichten
6.7. Was ist eine Holz‐Beton Verbunddecke (HBV‐Decke)? 6.7 Holzdecke wird durch eine Betonschicht verstärkt und mit ihr durch spezielle Verbindungselemente (z. B. Streckmetalle) verbunden, welche verhindern, dass es Verschiebungen gibt (v.a. bei der Sanierung von bestehenden Holzbalkendecken)
7.1. Welche historischen Vollholzverbindungen kennen Sie? 7.1 Früher: Holznagel, Längsstoss, Blattverbindung, Zapfen, Versatz, Druckanschluss
7.2. Welche zeitgemässen Verbindungsmittel für Stabwerke aus Holz kennen Sie? 7.2 Heute: Nagel, Schraube mit Mutter, Stahlplatte, Schlitzblech und Stabdübel, Nagelplatten, Quermutterbolzen, Balkenschuhe
7.3. Was ist ein Stabdübel? 7.3 Stabdübel: zylindrische Stahlstifte
7.4. Was ist ein Schlitzblech? 7.4 Schlitzblech: T-Stück aus Blech, welches bei Querverbindungen zwischen zwei Holzbalken verwendet wird, Schlitzblech und Balken werden durch Stabdübel miteinander verbunden
7.5. Wie werden Knotenausbildungen in Holzkonstrukionen sinnvoll ausgeführt? 7.5 Konstruktiv einfach, Holzquerschnitte nicht unnötig schwächen, Verwendung von vorgefertigten Verbindungsmitteln soweit möglich
8.1. Welche Holzkonstruktionen sind als langlebig anzusehen? 8.1 mit konstruktivem Holzschutz, ohne Wartung mit Anstrichen
8.2. Was gefährdet einen Holzbau im allgemeinen? 8.2 Feuer, Witterung, Holzschädlinge
8.3. Welche Umweltbeanspruchungen zerstören Holzobjekte? 8.3 Regen, Wind, aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit
8.4. Welche biologischen Holzangriffe gefährden Holzkonstruktionen? 8.4 Tierische Holzschädlinge, Pilze, Hausschwamm
8.5. Wie entsteht die natürliche Brandschutzwirkung von Holzobjekten? 8.5 Holz verbrennt außen und wird zu Holzkohle und schützt so das innere Holz -> Balken ist immer noch tragend
8.6. Welche Brandschutzmassnahmen können Holzobjekte schützen? 8.6 Anstriche, Verkleidungen (z. B. Gipskartonplatten)
8.7. Was versteht man unter konstruktivem Holzschutz? 8.7 so bauen, das Holzkonstruktionen richtig angewandt sind und baulich vor z. B. Witterung geschützt sind
9.1.Welche Parameter bestimmen die Elementgröße in der Vorfertigung? 9.1 Verwendungszweck, tragendes Bauteil oder nichttragendes Bauteil
9.2.Welche Holzfertigteile kennen Sie? 9.2 Doka-Träger, Brettstapelplatten, Furnierholzplatten
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