Um 1800: Klassik und Romantik

Julia Schaffhirt
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Universität Neuere Deutsche Literatur Mind Map on Um 1800: Klassik und Romantik, created by Julia Schaffhirt on 01/27/2016.

Resource summary

Um 1800: Klassik und Romantik
1 Historisch soziale Grundlagen
1.1 Krise der Aufklärung
1.1.1 Wissenexplosion
1.1.1.1 kein angemessenes Ordnungssystem
1.1.2 Orientierungslosigkeit, Hilflosigkeit, Angst
1.1.3 klassisches Ideal will Aufklärung weiterentwickeln
1.2 rasante Veränderung sozialer Verhältniss
1.3 Fehlschlagen der Französischen Revolution
2 Autorschaft und literarische Produktion
2.1 Klassik
2.1.1 Autonomie der Kunst
2.1.1.1 Kunstwerk aus eigenen Ideen und imanenten Gesetzen
2.1.1.2 Schöne statt Nützliche
2.1.1.2.1 Trias: das Schöne, Wahre und Gute
2.1.2 Entfremdung von Kunst und Leben
2.1.3 Veredlung und Idealisierung
2.1.4 Aufwertung regionaler Produktionsmilieus
2.1.4.1 Weimar
2.1.4.1.1 Geniequartett
2.1.4.1.1.1 Goethe, Schiller, Wieland, Herder
2.1.4.1.2 Weimarer Hof
2.1.4.1.2.1 Salonkultur: Herzogin Anna Amalia
2.1.4.1.2.2 Autoren am Hof tw. angestellt
2.1.4.1.2.3 starkes Mäzenatentum am Hof
2.1.4.2 Jena
2.1.4.2.1 Universität
2.1.4.2.2 kreative Geister
2.1.4.2.2.1 Fichte, Schelling, Hegel
2.1.4.2.3 Zeitschriftengründung
2.2 Romantik
2.2.1 Gruppenbildungsprozesse
2.2.1.1 Jena: Novalis, Tieck, Schlegel
2.2.1.2 Heidelberg: Brentano, Armin, Eichendorff
2.2.1.3 Produktionsgemeinschaften
2.2.2 Marktkonformismus
2.2.2.1 nicht Originalität, sondern Trivialität zählen
2.2.3 Aufwertung der Frau
2.2.4 Poetisierung des Lebens
3 Programme, Gattungen, Stilinventare
3.1 Romantik
3.1.1 Poetisierung des Lebens
3.1.2 Entwurf einer Gegenwelt als Antwort auf die Leiden des Kapitalismus
3.1.3 heimatliche Vertrautheit
3.1.4 Aufklärungskritik
3.1.4.1 Programm richtig, Umsetzung falsch
3.1.4.2 einseitiger Vernunftsgedanke = Irrlehre
3.1.5 Fokus auf Phantastischen, Wunderbaren, nicht rational erklärbar
3.1.6 Wiederbelebung des Mythos
3.1.7 Kritik am Nützlichkeitsdenken
3.1.8 Hinwendung zur Volksdichtung
3.2 Klassik
3.2.1 Orientierung am antiken Ideal
3.2.2 Humanitätsglaube
3.2.3 Stilisierende und Idealisierende Tendenz
3.2.4 Abkehr vom derben Stil des Sturm und Drang
3.2.5 Abwendung von der Politisierung
3.2.6 Aufwertung von Erziehung und Bildung
3.2.6.1 Läuterung des Lesers durch Kunst
3.2.6.2 Friedrich Schiller: Die Bürgschaft
3.2.6.3 Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre
4 Öffentlichkeit
4.1 Zuwachs in der Buchproduktion
4.2 Öffentlichkeit als Meinungsmarkt
4.2.1 Trivialisierende Tendenz von Goethe und Schiller angeprangert
4.2.2 Romantiker: Hinwendung nur an die Leser mit genügend Verstand
4.3 Dominanz in der Bellistrik gegenüber der Theologie
4.4 neue Verlagskultur
4.5 Frauen als neues Lesepublikum
4.5.1 Salonkultur
4.5.2 neue Entdeckung der Weiblichkeit
4.6 Aufwertung der Schriftkultur, Abwertung von anderen Künsten
4.6.1 Romantiker für ein neues Zusammenkommen aller Künste
4.7 Segmentierung des Marktes
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