Leistungsumfang, Lieferobjekte & Ergebnisse

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GPM Handbuch lesen (PM-technische Kompetenz) Mind Map on Leistungsumfang, Lieferobjekte & Ergebnisse, created by babyt24 on 01/04/2014.

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Leistungsumfang, Lieferobjekte & Ergebnisse
1 Kontext
1.1 Der Leisungsumfang eines Projektes/Programms/Portfolios definiert die Grenzen des Unterfangens, indem er definiert, was in diesem enthalten ist.
1.2 Projektinhalt wird in der Leistungsbeschreibung festgelegt, wird aus den Zielen des Projektes erarbeitet & schrittwiese erarbeitet/verfeinert.
1.2.1 Leistungsumfang: die ursprüngliche Kundenanforderung, detaillierte technische Produktcharakteristika, spezifische Handlungsanzahl des Projektteams
1.2.2 Lieferobjekte: das Produkt, die Dokumente dazu, die Organisatorische Veränderung
1.3 Herausforderung ist, den Leistungsumfang und die Lieferobjekte aus den Köpfen der Stakeholder auf Papier zu bringen und in das Produkt/die Dienstleistung zu realisieren.
1.4 Der Projektleiter muss eine gesamtheitliche Betrachtung vornehmen, da zum einen eine enge Verbindung zwischen Anforderungen & Zielen besteht und zum anderen eine unverzichtbare Grundlage für ein adäquates Projetkcontrolling auf Basis der zu erbringenden Lieferungen & Leistungen geschaffen werden muss.
2 Kunde
2.1 spielt eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Leistungsumfangs & der späteren Bewertung der Projektergebnisse
2.2 Position des Kunden & Nutzers kennen & entspre- chend berücksichtigen
2.3 es kann für ein Projekt durchaus mehrere Kunden geben
2.4 Der Leistungsumfang muss so definiert sein, dass er den Anforderungen & Zielen des/der Kunden gerecht wird.
3 Leistungsumfang
3.1 Produktinhalt & -umfang: Eigenschaften & Funktionen, die ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein sonstiges Ergebnis kennzeichnen.
3.2 Projektinhalt & -umfang: Arbeiten, die benötigt werden, um ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein sonstiges Ergebnis mit den geforderten Eigenschaften & Funktionen zu liefern.
3.3 aus Produktsicht:
3.3.1 ein Satz von geforderten Produkteigenschaften & -funktionen
3.3.2 Voraussetzung zur Definition ist die genaue Kenntnis des angestrebten Produkts
3.3.3 wird rollierend und schrittweise entwickelt, da die Komplexität von Projekte eine vollständige Erfassung des Leistungsumfang zu Projektbeginn unmöglich macht
3.4 aus Prozesssicht:
3.4.1 sämtliche Arbeiten, die durchgeführt werden müssen, um ein Produkt mit den spezifizierten Charakteristika abzuliefern.
3.4.2 inkl. Arbeiten zur Schaffung des Produktes, wie auch PM-Prozesse
3.5 Unterscheidung von Produkt- & Prozess-Lieferumfang hilft der Beurteilung des gelieferten Ergebnisses durch den Stakeholder, die ihn direkt betreffen.
3.6 Die Arbeiten werden auch hinsichtlich Budget- & Zeiteinhaltung sowie Zufriedenheit der Stakeholder mit dem Prozess geprüft.
3.7 Beachtet werden muss die Änderungsmöglichkeit vom Leistungsumfang, die je nach Anforderung kleine/große Veränderungen auf die Arbeit mit sich bringen.
4 Vorgehen zur Definition des Projekt-Leistungsumfangs
4.1 Leistungsumfang & Lieferobjekt entsteht als Idee des Kunden, wird in schriftliche Dokumente umgewandelt, in ein physisches Produkt/eine Dienstleistung realisiert und dem Kunden als Ergebnis zur Verfügung gestellt.
4.2 bei jedem Schritt müssen Projektleiter & -team die Kompatibilität, Konsistenz & Machbarkeit des Leistungsumfangs sicherstellen
4.2.1 eindeutiges Verständnis des zu erstellenden Leistungsumfangs, dessen Anforderungen und Ziele
4.2.2 Budgethöhe & Zeitplan müssen der Projektaufgabe angemessen sein
4.2.3 eindeutig definierte Kriterien für die Abnahme des Projektergebnisses
4.2.4 Qualitätskriterien für Projektergebnis & PM sind integraler Bestandteil des Leistungsumfangs
4.2.5 Änderungen am Leistungsumfang/Vertragsbestimmun- gen nicht zulasten von Zielen oder Anforderungen
4.3 Grundlegende Aussagen zur Festlegung des Leistungs- umfangs werden häufig in der Angebotsphase eines Projektes getroffen, so dass mit gewissen Unschärfen zu arbeiten ist.
4.3.1 Leistungsumfang wird schrittweise entwickelt
4.3.2 Leistungsumfang wird vom Kunden ans Projektteam vorgegeben
4.4 bei noch unbekanntem Leistungsumfang
4.4.1 besseres Verständnis des zu lösenden Problems entwickeln
4.4.2 Erstellen von Prototypen, die solange weiterentwickelt/modifiziert werden, bis dass tatsächliche Produkt entstanden ist.
4.5 Ausschlüsse
4.5.1 alles, was nicht explizit als Teil des Leistungsumfangs definiert ist
4.5.2 Exklusionen ansprechen und in die Dokumente aufnehmen
5 Beschreibung des Leistungsumfangs
5.1 Lastenheft (Was, Wofür)
5.1.1 Zusammenstellung aller Anforderungen des Auftraggebers/Nutzers an das Projekt hinsichtich Ziele, des Liefer- & Leistungsumfangs & der Randbedingungen.
5.1.2 Anforderungen & Randbedingungen sind aus Anwendersicht beschrieben sowie quantifiziert & überprüfbar.
5.1.3 vom Auftraggeber entwickelt & als Vorgabe an Auftragnehmer gegeben
5.1.4 verabschiedete Arbeitsgrundlage in der folgenden Projektphase
5.2 Pflichtenheft (Wie, Womit)
5.2.1 beschreibt die Realisierung aller Anforderungen des Lastenheftes
5.2.2 Anforderungen des Lastenhefts detailliert, auf technische & wirtschaftliche Machbarkeit & Widerspruchsfreiheit überprüft sowie das Grobkonzept der Realisierung festgelegt.
5.2.3 verbindliche Vereinbarung zwischen Auftraggeber & -nehmer durch Freigabe
5.2.4 Grundlage der Projektfreigabe & der Investitionsbewilligung
5.3 Projektsteckbrief
5.3.1 Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten eines Projekts in prägnanter Form
5.3.2 gibt in standaardisierter Form einen Überblick über das Projekt & seine Besonderheiten
6 Lieferobjekte bzw. Liefergegenstände
6.1 im-/materielle Ergebnisse von Arbeitsprozessen, die einem Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt/ausgehändigt werden
6.2 Das Projektprodukt ist selbst ein Lieferobjekt.
6.3 Hauptkomponenten oder Teilsysteme des Projektprodukts können Lieferobjekte sein
6.4 Dokumente des Leistungsumfangs können Lieferobjekte sein.
6.5 Managementdokumente des Projektes können ebenfalls Lieferobjekte sein, sie werden im Allgeinen der Projektdokumentation zugeordnet.
7 Änderungen
7.1 wirken sich fast immer auf Zeit & Kosten aus
7.2 Durch Änderungsantrag begründete, durch Änderungsentscheidung in Kraft gesetzte & durch Änderungsmitteilung als vollzogen bestätigte Änderung bis dahin gültiger Dokumente.
7.3 Annahmen sollten dokumentiert & offen diskutiert werden, da sich aus dem Wegfall Änderungen ergeben können
7.4 schleichender Anstieg des Leistungsumfangs, wenn abweichendes Verständnis des Lieferumfangs besteht
7.5 Etablierung eines Änderungsmanagements

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