Industrielle Revolution und soziale Frage

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Wichtige Fakten zur industriellen Revolution und sozialen Frage

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Industrielle Revolution und soziale Frage
1 industrielle Revolution 1840-1871
1.1 agrarisch geprägte Wirtschaft --> Technik & Massenproduktion
1.1.1 Kohle- und Stahlproduktion; Chemietechnik; Elektrotechnik
2 Folgen
2.1 gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Modernisierungsprozess
2.1.1 1834 1.Zollverein
2.1.2 1871 Reichsgründung: Währung, Größe, Gewichte, Maße, deutsches Handelsrecht vereinheitlicht
2.1.3 Bildungs- u. Hochschulreform: Deutschland erreicht technologischen Fortschritt
2.1.4 1871-1873 Gründerjahre: im neuen Reich keine Beschränkung, viele Aktiengesellschaften entstehen, Unterstützung von Innovationen, +Kriegsentschädigung von Frankreich
2.1.4.1 1873 Gründerkrise: "Berliner Börsenpanik"
2.1.5 25.5.1877 Patentschutzgesetz: Erfindungen sichern
2.1.6 Innovationen/Fortschritte
2.1.6.1 Kohlebergbau
2.1.6.2 Eisenerzförderung
2.1.6.3 Eisen- u. Stahlindustrie
2.1.6.4 Maschinenbau
2.1.6.5 Verkerhswesen
2.1.6.6 Eisenbahn "Transportrevolution"
2.1.6.7 Schiffsbau
2.1.6.8 Bauwesen (bauen mit Stahlbeton)
2.1.6.9 Nachrichtentechnik
2.1.6.10 Elektrotechnik
2.1.6.11 chemische Werke
2.1.6.12 optische Industrie
2.2 Soziale Frage
2.2.1 miserable Arbeits- und Lebensbedingungen der Industriearbeiter fordert Lösung
2.2.1.1 Frauen und Kinderarbeit
2.2.1.2 keine soziale Absicherung
2.2.1.3 lange Arbeitszeiten
2.2.1.4 niedrige Löhne
2.2.1.5 Rechtlosigkeit
2.2.1.6 Seuchen und Krankheiten
2.2.1.7 sittlicher Verfall
2.2.1.8 Wohnungselend
2.2.2 Unternehmerrische Ansätze
2.2.2.1 Friedrich Harkort
2.2.2.1.1 Eingliederung in Gesellschaft
2.2.2.1.2 Krankenkassen mit Beitrittspflicht
2.2.2.1.3 genossenschaftliche Konsumvereine
2.2.2.1.4 Arbeitersparkassen für Vermögensbildung
2.2.2.1.5 Unterstützung vom Staat: geregelte Arbeitszeiten, Siedlungsbau
2.2.2.1.6 Betreibsverfassung
2.2.2.1.7 Grundbildung der Arbeiter
2.2.2.2 Alfred Krupp
2.2.2.2.1 Betriebskrankenkassen
2.2.2.2.2 Arbeiterpension
2.2.2.2.3 Wohnungsfürsorge
2.2.2.2.4 Konsumanstalt
2.2.2.3 Ernst Abbe
2.2.2.3.1 Acht-Stunden-Tag
2.2.2.3.2 Urlaub
2.2.2.3.3 keine Überstunden+Feiertagsarbeit
2.2.2.3.4 keine Lohnkürzungen
2.2.2.3.5 Anspruch auf Pension
2.2.2.3.6 bei Kündigung Anspruch auf Entschädigung
2.2.3 christliche und kirchliche Reformansätze
2.2.3.1 Franz Xaver von Baader
2.2.3.1.1 "Repräsentation durch Advokatie" (Bitten und Beschwerden in Ständeversammlungen
2.2.3.1.2 Gewerkschaften (Koalitionsrecht)
2.2.3.2 Wilhelm Emanuel Ketteler
2.2.3.2.1 katholische Soziallehre: Institutionen für arbeitsunfähige Arbeiter, Streiks, staatliche Sozialpolitik: Verbot von Kinderarbeit, Schließung gesundheitsgefährdende Betriebe, gesetzliche Regelung der Arbeitszeit: freier Sonntag; Entschädigung bei Invalidität; getrennte Arbeitsplätze für Männer und Frauen; gesetzliche Förderung gemeinnütziger genossenschaftlicher Einrichtungen; staatliche Kontrolle über Einhaltung der Arbeitsschutzgesetze
2.2.3.3 Papst Leo XIII
2.2.3.3.1 Reform der Gesellschaft
2.2.3.3.2 gemeinnütziger Gebrauch des Eigentums, Hilfe für Bedürftige
2.2.3.3.3 Gesetzgebung zum Wohle der Bürger
2.2.3.4 Johann Hinrich Wichern
2.2.3.4.1 "Innere Mission": Botschaft Christi ->Nächstenliebe
2.2.3.4.2 soziale Einrichtungen: Kindergärten, Kindergottesdienste,Sonntagsschulen, Krankenpflege und Altersvorsorge, Erholungs- und Heilstätten, Bücherrein etc.
2.2.4 Die Theorie des Marxismus
2.2.4.1 gegen kapitalistisches System
2.2.4.2 basierend auf Gleichheitsvorstellung der französischen Revolution
2.2.4.3 Aufhebung Privateigentums
2.2.4.3.1 Besitz an Gesellschaft -> "Vergesellschaftung"
2.2.4.4 Karl Marx & Friedrich Engels 1848 "kommunistisches Manifest"
2.2.4.4.1 "wissenschaftlicher Sozialismus"/ "Marxismus"
2.2.4.5 Sturz der Gesellschaftsordnung -> Herrschaft durch Proletariat
2.2.4.6 Polarisierung der Gesellschaft in 2 feindliche Klassen: Arbeiter und Unternehmer
2.2.4.7 Produktionsmittel in öffentliches Eigentum
2.2.4.8 von Sozialismus zu Kommunismus "klassenlose Gesellschaft"
3 Industrialisierung
3.1 Bedeutung
3.1.1 Wachstums/ Wandlungsprozess: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur innerhalb kurzer Zeitspanne verändert
3.2 Gesellschaftsgruppen
3.2.1 Industriearbeiter
3.2.1.1 politisch und gesellschaftlich in Gewerkschaften
3.2.2 Kleinbürgertum
3.2.2.1 Handwerker, Beamte, Angestellte; verdienen wenig, Freizeit Verein
3.2.3 Großbürgertum
3.2.3.1 Unternehmer, Bankiers, Kapitalbesitzer -->einflussreich
3.2.3.1.1 Hochzeit
3.2.4 Adel
3.2.4.1 verdienen weniger als Großbürgertum
3.2.4.1.1
3.2.5 Bildungsbürgertum
3.2.5.1 akademisch gebildet (Ärzte, Ingenieure etc)
3.2.6 Bauern
3.2.7 Mittelstand
3.2.7.1 hinreichend abgesichertes Einkommen
4 Ursachen
4.1 Bevölkerungswachstum
4.1.1 ab 1750; von 1780-1875 von 21 auf 49 Millionen bis 1915 auf ca. 65 Millionen
4.1.1.1 pro
4.1.1.1.1 Dynamik in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozess
4.1.1.2 kontra
4.1.1.2.1 Pauperismus, Verelendung
4.1.2 Gründe
4.1.2.1 Zunahme Arbeitsplätze in der Industrie nach 1850
4.1.2.2 Ausbau Verkehrswesens: (Eisenbahn, Dampfschifffahrt) nach 1835; Ausgleich regionaler Missernten durch Verschiebung von Lebensmitteln
4.1.2.3 Rückgang Sterblichkeit: Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion( Düngemittel, Rationalisierung, Maschineneinsatz) --> Widerstand gegen Hunger und Krankheit
4.1.2.4 medizinische Fortschritte: (Impfung) Zurückdrängung von Seuchen (Pest, Pocken)
4.2 Bauern waren unfrei oder mussten hohe Abgaben und Frontdienste leisten, waren an Grundherren gebunden um ihre Existenz zu sichern
4.2.1 Bauernbefreiung
4.2.1.1 Frondienste+Abgaben zu Geldleistungen
4.2.1.2 Aufhebung persönlicher Bindung: 1808 Bayern; 1810 Preußen
4.2.1.3 Privatbesitz
4.2.1.4 Eigentum+ keine Leistungen mehr
4.2.1.5 Aufhebung Gerichtsbarkeit und Polizeigewalt
4.2.1.6 manche mussten dennoch Eigentum aufgeben
4.2.1.6.1 Armut in ländlichen Regionen
4.3 Umwandlung der Agrargesellschaft
4.3.1 Massenproduktion in Fabriken; ersetzen der Handarbeit durch Maschinen
4.3.1.1 Binnenwanderung (Bauern wandern in Industriegebiete ab)
4.3.1.2 Auswanderung z.B. in die USA durch politische Verfolgung oder Armut
5 1871-1914: Hochindustrialisierung: Deutschland führender Industriestaat
6 1750-1840 Vor/Frühindustrialisierung; Modernisierungsrückstand gegenüber England und Frankreich
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