HA Mensch-Tier

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Description

Anthropologie

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HA Mensch-Tier
  1. Mensch
    1. Sonderstellung durch
      1. Intellekt
        1. Schließt Irrtum ein → Lernprozess → kann deswegen nicht vorweg sein, erweitert sich durch Erfahrung, kein Ziel • Künstliche Werkzeug muss erst geschaffen werden→ Unmittelbarkeit der Anwendung Werkzeuge fehlt = künstlich • Flexibilität in Verwendung der Werkzeuge • Experimentieren, Offenheit, Kreativität • = schöpferische Kraft des Menschen • Reinform gibt es meistens nie → auch Menschen nicht → gibt auch gewisse Handlungen die Instinkt geleitet sind • Des werkzeugproduzierenden Menschen • Fährt in Materie ein • Verstand? • Bezieht sich auf leblose Gegenstände • „vollkommene Verwebung des Körpers in seien Umgebung“ → unterwirft Erde • Flexibilität des Lebens, um zu überleben → braucht deshalb Erfahrung • Erfassen das Leben dadurch • Mensch ist nach vorn gerichtet → entwickelt sich weiter durch Erfahrung ↔ Tier = instinktgebunden.
          1. • Mensch fällt ≠ unter Gesetz der biologischen Intelligenz → sein Körper nicht Umgebung angepasst → muss es immer wieder neu bemeistern mit seinem Verstand • erunterwirftsichdieDingemitseinemVerstand→UnterwerfungdesUmfelds • Mensch nutzt seine Umwelt, z.B. mit Werkzeugen → gestaltet diese um • Mensch ist unvollständig im Sinne → nicht perfekt an seine Umwelt angepasst wie das Tier → lernt immer wieder neu, entwirft Werkzeuge usw. • Mensch hat noch zusätzlich → Intuition
          2. Bewusstsein
            1. Nicht vom Körper abhängig • Überall dort, wo Leben ist • Nur Mensch hat Bewusstsein in Form von Intuition , indem er das Leben selbst + sich selbst nachdenken kann → Wahrnehmung von sich selbst • „Werkzeug“ des anschauenden erkennenden Menschen → Mensch kann über festgesetzte Grenzen (der Natur) hinausgehen • Intuition kann Dauer erfassen, der Realität • Absolute Wirklichkeit erkennen • Intellekt + Instinkt brauchen sich gegenseitig + ergänzen sich → zusammen = Erkenntnis muss sich der Analyse + Reflexion in Anspruch nehmen
            2. Dauer
              1. Alles besteht aus kontinuierlichen Fließen, Übergänge → alles ist im ständigen Wandel Von allen lebendigen Dingen = Leben Nicht in Abschnitte ein teilbar Unvorhersehbar, irreversibles anders werden Unteilbare Bewegung selbst Auch unsere Wahrnehmung Unsere Aufmerksamkeit wendet sich diesem Fließen in Reihe von diskontinuierlichen Akte zu → Arbeitsweise unseres Verstandes → dieses kontinuierliche Fließen auch uns → können dieses durch unsere Bewusstsein/Intuition wahrnehmen Damit kann Lebensschwung wahrnehmen
              2. Lebensschwung – élan vital
                1. Schöpferische Entwicklungstendenz → die, die Evolution + biologische Lebensprozesse vorantreibt Als Wille zur Formbildung + Differenzierung manifestieren soll Den gemeinsamen Aufschwung des Lebens → gemeinsame Bewegung Alles Leben vollzieht sich dadurch Wirkt auf die Materie Richtung dieser Entwicklung nicht vorbestimmt → dadurch entstehen viele Formen + Arten des Lebens Siehe hier: Evolution verschiedene Richtungen Hat nur der Mensch → vereinigt Intellekt + Intuition ins sich Durch dieses Vermögen → herausgehobene Stellung
                2. Intuition
                  1. Gegenrichtung zum rechnenden Verstand; wendet sich ggn. intellektuell-praktischen Bemeisterung der Dinge zurück „in der Intuition (…) erinnert sich der Mensch der nicht weiter auflösbaren Schwungkraft des Lebens. Darum ist er aus der Tierreihe herausgehoben, darum erscheint das Leben in ihm gleichsam noch einmal potenziert, darum ist er des Lebens Leben: Geist.“ (58)
              3. Tier
                1. Instinkt
                  1. → Steigerung des Instinkts, Eindämmung + Ausschließung des Bewusstseins • Entwicklung spezialisierter Instinkte • Dadurch Erfahrung sammeln in der Jugend = unnötig • Wird damit geboren
                    1. Tiere = durch instinktive Bindung → intelligente Bemeisterung ihres Umfelds, in dem es lebt • Tiere = Instinktspezialist → verfügen deshalb nicht über Intellekt
                      1. Große Starrheit der „Werkzeuge“ → nur eigene Gliedmaßen = Instinkt bildet diese Werkzeuge aus • Beruht nur auf eigenen bereits vorhandenen Organen → kein Irrtum • Benutzt organisches Material = also körperlich • Gibt auch Grenzfälle = Affe → benutzt Stein → aber trotzdem Instinkt • = angeborene Erkenntnis einer Sache • Tier wird in die Welt/Umgebung hineingeboren → bereits damit vertraut • Tier braucht damit keine Lernprozesse mehr
                  2. Intelligenz = biologische Kategorie, die bei vielen Tieren gefunden wird, auch jenen, die dem Menschen sehr verschieden sind →deren Intelligenz ist instinktgebunden (Bsp. =>Fragwürdigkeit der Gleichsetzung von menschlicher Vernunft und instinktgebunder Intelligenz -letzte: Einblick in Umwelt mit ihren Konstellationen -Mensch: vernünftige Einsicht, abstrakt-logischer Charakter -auch beim Menschen: instinktgebundene Intelligenz → keines seiner Monopole -auch kein Gradmesser für die Entwicklungshöhe eines Tieres -Vernunft: transbiologische Gabe, menschliches Monopol, gibt Intelligenz Richtung → Richtung auf sachlichen (nicht natürlichen-MN) Zusammenhang und Freiheit von der Bindung an Instinkte (vgl. Rousseau); ffindet sich bei keinem Tier (56) =>diese Erkenntnis führt zu dem Einblick, dass man nicht mehr von natürlichem Fortschritt und der letzten, relativ höchsten Intelligenz im Tierreich spricht
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