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Der Prozess

Nell Mirbach Deutsch 12. Klasse Alemão 15 slides

Slides do conjunto (15)

  1. Der Prozess

    • 1. Kapitel
    • Verhaftung:-josef K. wird von den 2 Wächtern Franz und Willem verhaftet(nennen keinen Grund ,Arbeitsgeber)
    • -auch Aufseher, der ihn in das Zimmer von Fräulein Bürstner (Mitmieterin) bestellt gibt keine Auskunft
    • -Gedanken,Freund den Staatsanwalt Hasterer anzurufen verwirft er sofort
    • -Aufseher stellt K. frei zur Arbeit in die Bank zu fahren
    • Gespräch mit Frau G./Dann Fräulein B.
    • -Am
    • Abend sucht K. Gespräch zur Zimmerwirtin Frau Grubach(kann morgendliche
    • Vorkommnisse nicht einordnen,versucht K. aber zu beruhigen
    • -K. will sich bei Fräulein Bürstner für morgendliches Durcheinander (ihr Zimmer als Verhörraum) entschuldigen
    • -stellt Verhaftung nach,wird aufdringlich und küsst sie,geht danach zufrieden ins Bett
  2. Deutungsansätze

    • Verhaftung
    • -Funktion des Kapitels:Einführung aller zentralen Aspekte(Verhaftung,Frage nach K.s Schuld,Einblicke in K.s Persönlichkeit,Gerichtsapparat,Schauplätze)-------> darauffolgende Kapiteln dienen nur zur Vertiefung der zentralen Aspekte
    • -Gericht dringt in K.s Alltagswelt ein
    • -Gericht wirkt oft improviesiert: Zweckenfremdung des Tisches in Frl.B.s Raum
    • -Fenster als Metapher:Beobachtung durch Nachbarn->Erhöhung der Öffentlichkeit(auch durch die Zunahme der Wächter und Rangerhöhung),Fenster als Grenze zwischen Alltagswelt und Außenwelt
    • -Gericht wirkt rätselhaft:zb. keine öffizielle Insignien,Bestechung,kennen nur unterste Hierachieebene der Behörde,nicht nachvollziehbare Anweisungen(Beschlagnahme K.s Kleidung)
    • -jegliche Abweisung der Schuld durch K.(Anfang des Romans)
    • -Verlust der Freiheit(K.fühlt sich bedrängt)
  3. Erste Untersuchung (2.Kapitel)

    • -Josef
    • K. wird telefonisch aufgefordert, am kommenden Sonntag vor dem
    • Untersuchungsgericht zu erscheinen. Als Ort wird ihm eine Adresse in
    • einer ärmlichen Vorstadt genannt.
    • -Verhandlungssaal im heruntergekommenen Mietshaus(Hinterzimmer)
    • -K. führt lange Rede über Verhaltem des Gerichts,beleidigt Untersuchungsrichter +Kommission
    • -erklärt sich für unschuldig
    • -Zum Verhör kommt es nicht
  4. Im leeren Sitzungssaal / Der Student / Die Kanzleien

    • -K.erscheint unaufgefortert erneut im Gerichtssaal(leer)
    • -Mieterin der Wohnung+Ehefrau des Gerichtsdiener bietet Hilfe am,versucht sich K. zu nähern(K.gefällt es)->Berthold erscheint führt Frau zum Untersuchungsrichter(will was von ihr)
    • -Gerichtsdiener will K. Gerichtskanzleien (Dachboden) zeigen
    • -stickige Luft->K. erleidet Schwächeanfall
    • -Auskunftsbeamte der Kanzlei und junges Mädchen bringen ihn zum Ausgang->K. will Sonntage anders verbringen
  5. Die Freundin des Fräulein Bürstner

    • -K. will sich bei Frl.B. entschuldigen->diese weicht ihm aus
    • -Freunding von Frl.B. (Frl.Montag) erklärt K. Nutzlosigkeit einer Aussprache
  6. Der Prügler

    • -Wächter werden in Rumpelkammer der Bank von Mann verprügelt->Grund: K. hat sich mit seiner Rede über ihr Vorgehen beschwert
    • -erfolglose Bestechung von K. an Prügler
    • -am nächsten Abend selbe Situation->k.fordert sie auf Rumpelkammer aufzuräumen
  7. Der Onkel – Leni

    • -K.s Onkel erfährt vom Prozess->will helfen
    • -will mit ihm Armenanwalt und Schulfreund Huld besuchen
    • -dieser ist krank,Leni pflegt ihn
    • -Kanzleidirektor ist zu Besuch bei Huld,die 3 diskutieren Fall,K. wird von Leni herausgelockt
    • -rät ihm zum Geständnis und verführt ihn
    • -Vor Haus wartet Onkel wirft ihm seine Abwesendheit vor.
  8. Advokat – Fabrikant – Maler

    • Im
    • Winter erwägt K., dem Rechtsanwalt das Mandat zu entziehen. Ebenso
    • wenig wie K. selbst kann Huld die Anklageschrift einsehen. Er behauptet,
    • sein Handeln den Regeln der geheimen Gerichtsbarkeit anpassen zu
    • müssen, was zu Untätigkeit führt. Deshalb beschließt K., selbst eine
    • Eingabe zu verfassen und bei Gericht einzureichen.
    • Je weiter er
    • sich auf den Prozess einlässt, desto unkonzentrierter und unwilliger
    • geht er seiner Arbeit nach. Der Stellvertreter des Bankdirektors
    • übernimmt deshalb K.’s Aufgaben. Entsetzt erkennt K., dass immer mehr
    • Leute von dem Prozess wissen. Ein Bankkunde empfiehlt ihm, den Maler Titorelli um Rat anzugehen: dieser sei ein Vertrauensmann des Gerichts.
    • In
    • Titorellis Atelier erfährt K., dass er trotz seiner Unschuld nicht mit
    • einem Freispruch rechnen könne, weil es den faktisch nicht gebe. Seiner
    • Verurteilung könne K. nur durch eine scheinbare Freisprechung oder durch
    • Verschleppung entgehen. K. solle seine Entscheidung für eine der beiden
    • Möglichkeiten überlegt, aber zeitnah treffen und wiederkommen.
    • Auf dem Dachboden des Hauses, in dem der Maler wohnt, befinden sich ebenfalls Gerichtskanzleien.
  9. Kaufmann Block – Kündigung des Advokaten

    • K.
    • erscheint bei Huld, um ihm die Vertretung zu entziehen. Er begegnet dort
    • dem Kaufmann Block, dessen Prozess sich im sechsten Jahr befindet. Huld
    • gibt sich Mühe, um K. davon zu überzeugen, das Mandat
    • aufrechtzuerhalten.
  10. Im Dom(9.Kapitel)

    • Im
    • Herbst bekommt K. an einem Regentag von seinem Direktor den Auftrag,
    • einem italienischen Geschäftsfreund den Dom zu zeigen. Der Italiener
    • erscheint nicht zur verabredeten Zeit. Stattdessen wird K. zu einem
    • Geistlichen geführt, der K. bei seinem Namen ruft und sich als
    • Gefängniskaplan zu erkennen gibt.
    • Der Geistliche informiert K.
    • darüber, dass der Prozess schlecht für ihn ausgehen werde. Zudem habe K.
    • zuviel Hilfe gesucht, insbesondere bei Frauen. Um K.’s schlechte
    • Meinung über das Gericht zu verändern, erzählt er ihm die Geschichte
    • eines Mannes vom Lande, der Einlass zum Gesetz fordert. Ein Türhüter
    • verhindert das. Bis zum Ende seines Lebens harrt der Mann neben dem
    • Türhüter aus und wartet auf Einlass. Auf seine Frage, warum er der
    • einzige Mensch an der Tür sei, erfährt er, dass der Eingang nur für ihn
    • persönlich bestimmt gewesen sei. K. ist verwirrt und diskutiert mit dem
    • Kaplan die Bedeutung der Geschichte.
  11. Ende(10.Kapitel)

    • Am
    • Abend vor K.’s einunddreißigstem Geburtstag erscheinen zwei Männer, um
    • ihn wortlos abzuführen. K. stellt unterwegs fest, dass kein Gericht ein
    • Urteil über ihn gefällt hat. Er wird zu einem Steinbruch gebracht und
    • mithilfe eines Fleischermessers hingerichtet.
    • »Der Prozess« ist
    • eines von drei Romanfragmenten aus Kafkas Nachlass. Darin entwirft Kafka
    • eine groteske und scheinbar irreale Welt, in der Grundrechte verletzt
    • werden. Der Autor konfrontiert den Leser mit Rätseln, ohne Lösungen
    • dafür anzubieten. Jeder ist selbst herausgefordert, Fragen zu stellen
    • und Antworten zu finden. Was mag das zum Beispiel für eine
    • Gerichtsbarkeit sein, die neben der für »normale« Rechtsbrüche wie
    • Diebstahl zuständigen besteht? Allein die von Kafka 1915 separat
    • veröffentlichte sogenannte Türhüterparabel oder Türhüterlegende mit dem
    • Titel »Vor dem Gesetz« lässt viele Möglichkeiten der Interpretation zu.
  12. Erzählperspektive

    • -personaler Er-Erzähler(manchmal distanziert)
  13. Josef K.

    • -wiedersprüchliches Verhalten(aktiv handeln->passiv dem Gericht fügen=immer tiefere Verstrickung in den Prozess)
    • -ist die Hauptfigur
    • -Er ist beim Beginn des Buches 30 Jahre alt ( Am Ende fast 31 Jahre alt)
    • Er ist die einzige konstante Figur in diesem Buch, da er in allen Kapitel vertreten ist und mit allen Figuren Kontakt und / oder Beziehungen hat
    • -K. lebt für die Arbeit
    • -Josef K. und Kafka haben viele Gemeinsamkeiten, darum bietet sich hier die biografische Form der Interpretation an.
    • -Josef K. ist zwar beruflich erfolgreich ( als Prokurist in einer Bank) jedoch lebt er privat sehr zurück gezogen.
    • Er unterhält nur Beziehungen zu Frauen, diese spielen auch eine zentrale Rolle.
    • -Seine Sicht auf die Frauenwelt ist überwiegend sexuell geprägt
    • -Die Verbindung zu den anderen Charakteren sind entweder familiär,
    • sexuell oder durch Schuld und die Zugehörigkeit zum Gericht geregelt
    • -Die Beziehungen in Kafkas Leben spiegeln sich ebenfalls im Proceß wider.
    • -Er sieht in allen Frauen Helferinnen ( Leni, Fräulein Bürstner, die Frau des Gerichtsdieners )
    • -Josef K. hat ein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie, dies sieht man durch das Auftreten des Onkels
    • -Er verdrängt alles was ungewollt ist, symbolhaft dargestellt durch die Rumpelkammer
    • -Seine Arbeit leidet zunehmend unter dem Prozess und seine
    • Fähigkeiten lassen nach, da er immer mehr von dem Prozess eingenommen
    • wird
    • -K. verliert im Laufe des Prozess mehr und mehr den Glauben an ein gutes Ende
    • -Er gibt nicht auf und sucht immer wieder Hilfe, fast bis zum Schluss ( Im Dom) Am Ende jedoch gibt er auf
  14. Alltagswelt und Gerichtswelt(j.k)

    • Alltagswelt
    • -organisiert
    • -geordnet
    • -angesehen
    • -selbstbewusst
    • Gerichtswelt
    • -unorganisiert
    • -durcheinander
    • -verachtet
    • -zurückhaltend
    • -desinteressiert
  15. Darstellung der Verhaftung..

    • ....gegenüber Frau Grubach
    • -Sorglosigkeit(Herunterspielen des gesamten Vorfalls und der eigenen Überlegenheit)
    • -Unsicherheit(Bedürfnis nach Rechtfertigung,Entschuldigung)->will sich entschuldigen,rechtfertigen,Urteil von Fr.Grubach
    • -Verteidigung von Fräulein B. (Schuldgefühl,Selbstanklage)
    • Gemeinsamkeiten: Unsicherheit und Ambivalenz(wiedersprüchlichkeit) der Darstellung
    • -Rechtfertigungsdrang
    • -Schuldgefühle und Selbstanklage
    • ...gegenüber Fräulein Bürstner
    • -Wunsch nach Rechtfertigung
    • -Unsicherheit(abgebrochene Einleitung seiner Darstellung)
    • -Selbstanklage(Betonung der eigenen Schuld)
    • Unterschiede:Fokus liegt auf den Ereignissen selbst im 2. Gespräch(wegen der Darstellung der Ereignissen),

Informações

Descrição
12. Klasse Deutsch (Inhaltsfeld Texte) Slides sobre Der Prozess, criado por Nell Mirbach em 18-01-2017.
Criado por
Nell Mirbach
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