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Flashcards

3 Die biologischen und evolutionären Grundlagen des Verhaltens

clarissa-anne Psychologie Alemão 54 flashcards

Flashcards do conjunto (54)

  1. 1DendritenEmpfang/Erregung von Sinnesrezeptoren/anderen Zellen
  2. 2SomaIntegration von Informationen über Stimulation
  3. 3AxonWeiterleitung der Information
  4. 4EndknöpfchenStimulation angrenzender Drüsen, Muskeln, Neurone
  5. 5NeuroneSensorische Neurone - Botschaften ans ZNS, Motoneurone - Botschaften weg vom ZNS, Interneurone - Weiterleitung von Sensorischen Neuronen zu Motnoneuronen/Interneurone
  6. 6Verhältnis Motoneuron zu Interneuron1 zu 5000
  7. 7Anzahl Neurone im Gehirn100 Milliarden bis 1 Billion
  8. 8Neurowissenschafteine der am schnellsten wachsenden Forschungsgebiete
  9. 9SchmerzrückzugreflexSchmerz - Botschaft über sensorische Neurone zu Interneuron im Rückenmark - Interneuron stimuliert Motoneuron - Muskel zieht zurück;
    Gehirn erhält Informationen
  10. 10Giacomo Rizzolatientdeckte Mitte der 90er-Jahre einen neuen Neuronentyp (Spiegelneurone);
    untersuchten die Funktion der Motoneurone im Gehirn von Makaken
  11. 11Spiegelneuroneaktiv bei Beobachtung
    ermöglichen Begreifen der Absicht anderer (?)
  12. 12Gliazellen (Stützzellen) Glia gr. Klebstoffhelfen Neuronen Ort im Gehirn zu finden, entsorgen zelluläres Abfallmaterial,
    Aufnahme überschüssiger Neurotransmitter aus synaptischen Spalt, bilden Myelinscheide,
    aktive Rolle bei neuronaler Kommunikation (Einfluss auf Konzentration von Ionen) + Generation gleicher Art von elektrochemischer Signale wie Neurone
  13. 13Astrozytenbilden Blut-Hirn-Schranke, indem sie die Blutgefäße im Gehirn mit einer beständigen Hülle aus Fett umgeben; viele Gifte/gefährliche Substanzen nicht fettlöslich
  14. 14RezeptorzellenReagieren auf Licht, Geräusche, Körperpositionen
  15. 15Multiple SkleroseDegeneration der Myelinscheide;
    Doppelsichtigkeit, Zittern, Lähmung,
    spezialisierte Zellen des Immunsystems greifen myeliniserte Neurone an, legen das Axon frei und stören die normale synaptische Übertragung
  16. 16Neurotransmitterkann exzitatorisch/inhibitorisch wirken;
    1.000-10.000 Neurone initiieren Aktionpotenziale an Synapsen
  17. 17AlzheimerAbbau von Neuronen, die Azetylcholin absondern
  18. 18BotulinumtoxinVerhindert Freisetzung von Azetylcholin im Atmungssystem
  19. 19BotulismusVergiftungserscheinung
  20. 20CurareLähmt Atemmuskel durch Besetzung
  21. 21GABA in Psychopathologiehemmt neuronale Aktivität, Sinken der Konzentration im Hirn: Angst/Depression-Empfinden
  22. 22RuhepotenzialInnen: hohe Konzentration an Kalium(K+)-Ionen
    Außen: hohe Konzentration an Natrium(Na+)-Ionen,
    Membran "leckt" - Pumpen,
    Flüssigkeit innerhalb -70mV
  23. 23AktionspotenzialDepolarisation: Eindringen von Natrium durch exzitatorischen Input auf -55mV,
    Natrium strömt ein auf +40mV
    (vollständig depolarisiert)
  24. 24Wiederherstellen des RuhepotenzialsNatriumkanäle (einströmen) schließen,
    Kaliumkanäle (ausströmen) öffnen
    - negative Ladung
  25. 25Alles-oder-nichts-GesetzAusmaß des Aktionspotenzials hängt nicht von der steigenden Intensität der Stimulationen über einen Schwellenwert hinaus ab
  26. 26Aktionspotenzial (Eigenschaft) (Schnelligkeit)selbst-propagierend (sich selbst fortpflanzend)
    200m/1sek - 10cm/1sek
  27. 27Refraktärphase (absolut) (relativ)kein weiteres Aktionspotenzial,
    Neuron wird in Reaktion auf Stimulus feuern, wenn dieser stärker als üblicherweise nötig ist
  28. 28GABAGammaaminobuttersäure
    bekanntester inhibitorischer Neurotransmitter im Gehirn, Botenstoff ein Drittel aller Synapsen des Gehirns - Thalamus, Hypothalamus, Okzipitallappen
  29. 29BenzodiazepineValium/Xanax
    Steigern die GABA-Aktivität (Bewirken, dass sich GABA auf effektivere Weise an die postsynaptischen Rezeptormolekülen binden kann),
    Behandeln Angsstörungen
  30. 30Glutamathäufigster exzitatorischer Neurotransmitter im Gehirn,
    wichtige Rolle im Prozess von emotionalen Reaktionen, Lernen und Gedächtnis
  31. 31Verlangsamtes Lernenverursacht durch nicht richtig funktionierende Glutamatrezeptoren
  32. 32SchizophrenieStörung der Glutamatkonzentration,
    erhöhter Dopaminspiegel
  33. 33KatecholamineKlasse von chemischen Substanzen:
    Dopamine, Norepinephrin -
    Angststörungen, Stimmungsschwankungen, Schizophrenie,
  34. 34DepressionStimmungshebung bei erhöhter Konzentration Norepinephrin,
    reduzierter Seretoninlevel
  35. 35ProzacAntidepressiva
    erhöht Wirkung von Serotonin:
    Verhinderung der Wiederaufnahme im synaptischen Spalt
  36. 36LSDLysergsäure Diäthylamid
    unterdrückt Wirkung der Serotonin Neuronen,
    lebhafte/bizarre Sinneseindrücke
    (dauern Stunden an)
  37. 37Neuromodulatorjegliche Substanz, welche die Aktivität des postsynaptischen Neurons modifiziert oder moduliert
  38. 38SerotoninNeurone, die Serotonin produzieren, befinden sich im Hirnstamm - wichtig für Erregungsniveau und viele autonome Prozesse,
    Serotonin-Neurone hemmen andere Neurone, abweichende Konzentration: Stimmungsschwankung
  39. 39Endorphineendogene Morphine, Neuromodulator
    Kontrolle emotionalen Verhaltens (Angst, Furcht, Anspannung, Freude) und Schmerzempfinden
    "Schlüssel zum Paradies", schmerzreduzierende Effekte der Akupunktur/Placebos
  40. 40Morphium/Opiumbinden an denselben Rezeptoren wie Endorphine im Hirn
  41. 41Naloxonhält Morphine und Endorphine von der Bindung an Rezeptoren ab
  42. 42OxzytozinHormon
    lässt Tiere soziale Verbände gründen
    weniger Gehirnaktivität in Gehirnregionen die mit Furchtreaktionen in Zusammenhang stehen: Amygdala -
    erhöht Vertrauen
  43. 43Paul Brocauntersuchte die Rolle des Gehirns bei der Sprache, Forschung begann mit der Autopsie eines Mannes, der nur noch TAN aussprechen konnte
  44. 44Broca-Areallinke vordere Bereich vom Gehirn
  45. 45Läsionsexperimente an TierenEntfernen spezifischer Hirnareale auf chirurgischem Weg, durchtrennen neuronaler Verbindungen zu diesen Arealen, Zerstören der Areale durch starke Hitze, Kälte, Elektrizität
  46. 46Läsioneneng umgrenzte Verletzungen des Gehirns
  47. 47rTMSrepetitive transkraniale Magnetstimulation (rTMS)
  48. 48Reaktion des Gehirns auf Substantive und VerbenUnterscheidung beim Verarbeiten
  49. 49Walter Hess(1881-1973)
    Mitte der 50er-Jahre
    implantierte Elektroden ins Gehirn sich frei bewegender Katzen, stimulierte 4.500 Gehirnregionen von ~ 500 Katzen,
    elektrischer Impuls per Knopfdruck: Schlaf, Sexualtrieb, Angst, Furcht
  50. 50EEGElektroenzephalogramm
    Methode der medizinischen Diagnostik und der neurologischen Forschung zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche, grafische Darstellung dieser Schwankungen
  51. 51CT (CAT)Computertomografie / Computergesteuerte Achsentomografie (computerized axial tomography)
    Technik, die zahlreiche Röntgenaufnahmen des Gehirns aus verschiedenen Winkeln zu einem komplette Bild zusammenfügt
  52. 52PET-ScansPositronen-Emissions-Tomografie-Scans
    Detaillierte Bilder der Aktivität des lebenden Gehirns. Es wird eine radioaktive Substanz verabreicht und die Radioaktivität gemessen, die Zellen während unterschiedlicher kognitiver Aufgaben oder Verhaltensweisen abgeben
  53. 53MRT (MRI)Magnetresonanztomografie (magnetic resonance imaging)
    Bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper unter Verwendung magnetischer Felder und Radiowellen
  54. 54fMRTFunktionale Magnetresonanztomografie
    Bildgebendes Verfahren, das die Vorteile von MRT und PET durch die Messung magnetischer Veränderungen im Blutzufluss des Gehirns kombiniert

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Psychologie FlashCards sobre 3 Die biologischen und evolutionären Grundlagen des Verhaltens, criado por clarissa-anne em 22-08-2015.
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clarissa-anne
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