Flashcards
Prävention
Flashcards do conjunto (15)
- 1Definition PräventionMassnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung von Krankheiten
Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden
setzt per Definition vor Störungsbeginn ein
zielt auf Verminderung der Inzidenz - 2PräventionsartenPrimärprävention
Sekundärprävention
Tertiärprävention - 3PrimärpräventionMaßnahme vor Störungsbeginn
- 4SekundärpräventionMaßnahme während Störungsbeginn
(Krisenintervention, unsoziale Kinder) - 5TertiärpräventionMaßnahme nach Störungsbeginn
(Rehab) - 6Ziele der Prävention- Abschwächung von Risikoverhalten
- Stärkung personeninterner Faktoren (Gesundheitsförderung)
- Abbau destruktiver Faktoren, Aufbau protektiver Faktoren - 7Zielgruppenorientierte Präventionzielt auf Gruppen, die für bestimmte Störungen überdurchschnittlich gefährdet sind
- 8Populationsorientierte Präventionzielt auf Gesamtpopulation oder Teile davon
Auswahl erfolgt nicht nach Risikokriterien
Bsp. Alle Schüler In der CH erhalten AIDS-AUfklärung - 9Spezifische PräventionVerminderung spezieller psychischer Störungen bzw. Anwendung in spezifischen Hochrisikogruppen
Selektive Prävention - 10Unspezifische Prävention (Gesundheitsförderung)Verbesserung der psychosozialen Lebensbedingungen
Universale Prävention
Bsp. Zahnhygiene, Ernährungsschulung - 11BAG-Studie: Ökonomische Evaluation Wieviel ROI kam jeweils raus für die Verkehrsunfallprävention (V), die Tabakprävention (T) und die Alkoholmissbrauchsprävention (A)?ROI V: 9,4
ROI A: 23
ROI T: 41
--> Gewinn für Gesellschaft, belegt Nutzen der Präventionsmaßnahmen - 12Warum positiven Erziehungsstil fördern?20% der Kinder leiden unter behandlungsbedürftigen psychischen Störungen
--> Erziehungsstil: wichtiger aufrechterhaltender Faktor
1/10 betoffene Familien suchen Hilfe - 13Grundlegende Erziehungsfertigkeiten !!!Positive Beziehung aufbauen
Neues Verhalten vermitteln
Wünschenswertes Verhalten fördern
Umgang mit Problemverhalten - 14Wirksamkeit des PPP (Positive Parenting Program)Hohe Effektivität
Effekt über den Bericht der Mutter
(Mütter fühlen sich eher angesprochen)
keine Hinweise auf langfristige Wirksamkeit - 15Effektivität der Prävention- Vermutlich lassen sich Inzidenzraten um 12-19% reduzieren (Kindesalterstörungen)
- Rel. Risiko eine psych. Störung zu entwickeln: 0,4-0,8
- Am wirksamsten sind induzierte/selektive PR-Programme
- Universelle PR bezgl. Substanzabhängigkeit wenig Wirksamkeitsnachweise bez. Konsum
Informações
- Descrição
- Klinische Psychologie FlashCards sobre Prävention, criado por Sven Christian em 14-05-2017.
- Criado por
- Sven Christian
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