Flashcards
Klinische Neuropsychologie - Aufmerksamkeitsstörungen
Flashcards do conjunto (27)
- 1AllgemeinesAufmerksamkeit im Alltag sehr wichtig; beteiligt an inneren (u.a. Problemlösen) und äußeren (Beobachtung, Handlungskontrolle) Prozessen
Konzeptuell und funktionell schwer von anderen kognitiven Funktionen abgrenzbar; wahrscheinlich Netzwerk statt einheitlicher Funktion
Neben Gedächtnisstörungen eine der häufigsten Folgen nach Hirnschädigung - 2Klinische Aspekte von AufmerksamkeitsstörungenDiagnose essentiell für weitere Behandlung, jedoch schwierig durch häufig gleichzeitiges Auftreten von Gedächtnis- Sprach- und Wahrnehmungsstörungen:
-Subjektiv meist Beeinträchtigungsfokus eher bei Gedächtnisproblemen oder Ermüdbarkeit und gesteigertem Schlafbedürfnis
-Beschwerden relativ stabil über größeren Zeitraum
-Kein direkter Zusammenhang mit Schwere des Traumas
Störung oft nicht unmittelbar erkennbar
Ohne Diagnose Versuch der Kompensation durch mehr Anstrengung => allgemeineÜberlastung - 3Neuropsychologische AufmerksamkeitskonzepteAufmerksamkeit ist keine einheitliche Funktion => uneinheitliche Störungsbilder je nach Lokalisation der Schädigung
Mindestens 4 Aufmerksamkeitsfunktionen:
1. Alertness (Aufmerksamkeitsaktivierung)
2. Sustained Attention (Daueraufmerksamkeit)
3. Selective Attention (selektive/fokussierte Aufmerksamkeit)
4. Divided Attention (geteilte Aufmerksamkeit)
1 und 2: Intensitätsaspekt
3 und 4: Selektivitätsaspekt - 4Aufmerksamkeitsnetzwerke nach Posner et al. (1994)3 Aufmerksamkeitsnetzwerke (Dimensionen): Vigilance (intensität), Orienting (räumliche Aufmerksamkeit), Executive Attention (Selektivität)
- 5Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsintensität Vigilance (Bereich, Paradigmen)Vigilance
Alertness:
Zustand allgemeiner Wachheit, 3 Arten:
1. phasisch: kurzfristige Steigerung der Aufmerksamkeit nach Hinweisreiz
2. intrinsisch: Modellierung der Aufmerksamkeit in Erwartung eines Ereignisses
3. tonisch: Allgemeine, physiologische, Körperbezogene Reaktionsbereitschaft
Paradigmen:
Einfache visuelle oder auditive Reaktionsaufgaben ohne (Aktivierungsniveau) oder mit Warnreiz (phasische Aktivierung)
Bei Schädigung: Schwer ansprechbar, zeitliche, örtliche und persönliche Desorientierung, allgemeine Verlangsamung, geringe Belastbarkeit - 6Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsintensität Vigilance (Bereich, Paradigmen)Daueraufmerksamkeit:
Alle Situationen, die längere Aufmerksamkeitszuwendung verlangen
Paradigmen:
Langandauernde einfache Signalentdeckungsaufgaben, hoher Anteil relevanter Stimuli
Bei Schädigung:
Hohe Bedeutung im Alltag, starke Einschränkungen
Vigilanz:
Spezielle Form der Daueraufmerksamkeit
Paradigmen:
Langandauernde monotone Signalentdeckungsaufgaben, niedriger Anteil relevanter Stimuli - 7Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsintensität (Funktionale Netzwerke)Funktionale Netzwerke:
Hirnstammanteil Formatio reticularis (v.a. noradrenerge Kerngebiete), präfrontaler Kortex,
Dorsolateraler und inferiorer parietaler Kortex der rechten Hemisphäre,
Intralaminare und retikuläre Thalamuskerne,
Anteriorer Anteil des cingulären Kortex
Theorie eines fronto-thalamischen gating-Systems: Netzwerk mit anteriorem Cingulum in zentraler Funktion (Kontrolle und Kanalisierung der vom Hirnstamm stammenden Aufmerksamkeitsaktivierung)
Gleiches System wohl auch zur Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit nötig
Zusammenhang zu Neglect: auch teils nach rechtshemisphärischen Läsionen, teilw. Verbesserung durch Aufmerksamkeitstraining - 8Aufmerksamkeitsdimensionen: Räumliche Aufmerksamkeit (Bereich, Paradigmen)Orienting
Bereich:
Räumliche Verschiebung des Aufmerksamkeitsfokus; 3 Leistungen vonnöten:
Disengage: Loslösung von bisherigem Reiz
Shift: Verschiebung der Aufmerksamkeit
Engage: Fokussierung des neuen Reizes
Offene und verdeckte Verschiebung des Aufmerksamkeitsfokus: Bei verdeckter Verschiebung Orientierung zu neuen Zielen im Raum zeitlich vor Augenbewegung
Paradigmen:
Aufgaben, welche den räumlichen Wechsel des Aufmerksamkeitsfokus durch räumliche Hinweisreize provozieren (Bspw. Pfeile nach links/rechts) - 9Aufmerksamkeitsdimensionen: Räumliche Aufmerksamkeit (funktionale Netzwerke, selektvie Beeinträchtigung)Funktionale Netzwerke:
Inferiorer Parietalkortex (disengage),
Colliculi superiores (shift),
posterior-lateraler Thalamus, insb. Pulvinar (engage)
Selektive Beeinträchtigung:
Posteriorer Parietallappen: Disengage-Störung, wenn Aufmerksamkeit in zur Schädigung kontralaterale Raumhälfte verschoben werden soll (Ursächlich für Halbseitenneglect)
Colliculus superior/benachbarte Gebiete: Shift-Störung
Pulvinar und posterior-lateraler Thalamus: gestörte Fixierung, kontralateral
Zudem: Aufmerksamkeitsorientierung an okulomotorische Prozesse gebunden
Cross-modale Ausrichtung d. A. - 10Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsselektivität (Bereich und Paradigmen)Executive Attention
Fokus auf aufgabenrelevante Asspekte, Unterdrückung von Distraktoren
Selektive Aufmerksamkeit:
Räumt bestimmten Reizen hohe Priorität ein => moduliert Ansprechbarkeit auf bestimmte Reizkonstellationen, durch externe Faktoren (hervorstechende Reize) oder interne (Aufgabenstellung oder Erwartung)
Fokussierte Aufmerksamkeit:
Isolierung eines spezifischen Realitätsausschnitts zur genaueren Analyse
Aufrechterhaltung des Fokus unter ablenkenden Bedingungen, Unterdrückung der Interferenz aus parallelen automatischen Verarbeitungsprozessen
Paradigmen:
Wahlreaktionsaufgaben (selektive A.), Aufgaben mit Störreizen zwecks Distraktion (fokussierte A.)
Geteilte Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsflexibilität (divided attention)
Paradigmen:
Aufgaben, welche eine verteilung der Aufmerksamkeit auf mehrere "Informationskanäle" erfordern (Bspw. Dual-Task), Aufgaben zur Erfassung der "kognitiven Flexibilität" (Wechsel zwischen verschiedenen Quellen)
Untersuchen Kapazitätsgrenzen - 11Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsselektivität; selektvie und fokussierte Aufmerksamkeit (Funktionale Netzwerke und Störungen)Selektive und fokussierte Aufmerksamkeit:
Funktionale Netzwerke:
fronto-thalamische Verbindungen zum Nucleus reticularis des Thalamus,
anteriores Cingulum (?),
Inferiorer frontaler Kortex insbesondere der linken Hemisphäre (Inhibition?)
Rechte Hemisphäre: Dominanz globale A. (Gyrus angularis)
Linke Hemisphäre: Dominanz lokale A. (linker inferiorer occipitaler Kortex)
Selektive Aufmerksamkeitsaufgabe: (Form, Farbe et.c beachten): Linker lateraler orbitofrontaler Kortex (evtl. Inhibition nicht geforderter Stimuli), Basalganglien, posteriorer Thalamus
Frontalläsionen:
Erhöhte Ablenkbarkeit, teils Orientierungsreaktion nach jedem neuen Reiz;
Extremform: environmental dependency syndrome - 12Aufmerksamkeitsdimensionen: Aufmerksamkeitsselektivität; geteilte Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsflexibilität (Funktionale Netzwerke und Störungen)Geteilte Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitsflexibilität:
Funktionale Netzwerke:
Präfrontaler Kortex (bilateral),
vordere Abschnitte des Cingulum
Verringerte Aktivität in sensorischen Verarbeitungsgebieten => Kapazitätsbegrenzung
Nach Schädigung: Reduzierte Kapazität => Probleme mit Teilung, Deautomatisierung von Handlungen (Gehen, Sprechen), Kompensationseinschränkungen durch reduzierte Kapazität - 13Automatisierte vs. kontrollierte ProzesseAutomatisierte Prozesse (bottom-up): Nicht von bewussten Auswahlprozessen abhängig, keine Kapazitätseinschränkungen bei Ausführung einer anderen Aufgabe
Zielorientiertes Netzwerk: Posteriore dorso-parietale Regionen & dorso-lateral frontaler Kortex; Auch zentrale Rolle bei exekutiven Funktionen (u.a. AG) => Interaktion zwischen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutiven Funktionen
Kontrollierte Prozesse (top-down): Bewusste Anstrengung, seriell; Zeitaufwand direkt abhängig von Anzahl benötigter Teilschritte => Starke Überschneidung mit bewusster Entscheidungsbildung und Kontrollprozessen im AG
Stimulusabhängiges Netzwerk: Bottom-up-Reiz zieht Aufmerksamkeit auf sich; modelliert auch zielorientierte Aufmerksamkeit => enge Verknüpfung der Netzwerke - 14DiagnostikAchtung! Diagnostik-Teil stellt lediglich Auswahl an im Buch vorhandenen Verfahren dar!
Wichtig u.a. bei Überprüfung auf Fahreignung nach Läsion - 15Untersuchung der AufmerksamkeitsintensitätAufmerksamkeitsaktivierung (Alertness):
Phasische: Einfache visuelle/auditive Reaktionsaufgaben mit und ohne Warnreiz (aV: Reaktionszeitdifferenz)
Intrinsische: (optimales Maß an Aufmerksamkeitsaktivierung): Nur reaktionsgeschwindigkeit ohne Warnreiz
Tonische: auch ohne Warnreiz
Tests: bspw. Wiener Testsystem (Wiener Reaktionstest; Untertest: Alertness) oder TAP
Längerfristige Aufmerksamkeit
Daueraufmerksamkeit: Längerfristige Aufmerksamkeit unter hoher Reizfrequenz (bspw. Untertest Daueraufmerksamkeit, Wiener Testsystem)
Vigilanz: eingeschränkte Reizbedingungen über langen Zeitraum (bspw. Vigilanztest (Wiener Testsystem) oder KVT (Konzentrations-Verlaufs-Test) - 16Untersuchung der räumlichen AufmerksamkeitFähigkeit zur Verschiebung der räumlichen Aufmerksamkeit zu Zielreizen: Reaktion auf peripheren oder zentralen Hinweisreiz in linker oder rechter Raumhälfte (Peripherie=bottom-up-Verschiebung; Zentral=top-down-Verschiebung)
Beispiel: "Verdeckte Aufmerksamkeitsverschiebung" aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsüberprüfung (TAP) - 17Untersuchung der AufmerksamkeitsselektivitätSelektive oder fokussierte Aufmerksamkeit:
Rasche Selektion auf Reiz- und/oder Reaktionsseite
Auch AG-Prozesse relevant (Abspeichern von Stimulusbedingungen) und Inhibition von Störreizen,
Meist Wahl-Reaktionsaufgaben (bspw. Durchstreichtests), => Aufmerksamkeitsbelastungstests d2 oder Untertest (Go-NoGo) aus TAP
Spezielle Form der selektiven Aufmerksamkeit: Interferenzanfälligkeit => Stroop-Test
Geteilte Aufmerksamkeit, kognitive Flexibilität:
Geteilte Aufmerksamkeit: meist Dual-Task-Aufgaben mit "Supervisory attentional control" => flexibler Umgang mit konkurrierenden Infos und Auswahl des richtigen Antwortschemas, bspw. "Trail-Making-Test": rascher Wechsel zwischen Buchstaben und Zahlen
Kognitive Flexibilität: schneller Wechsel des Aufmerksamkeitsfokus => Untertest "Reaktionswechsel" aus TAP - 18Testbatterien-TAP
-WAF
-Aufmerksamkeitsleistungen im Alltag
-Aufmerksamkeitsdiagnostik bei Fahreignungsuntersuchungen - 19Testbatterien: TAPTestbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung
Eigenschaften:
-Computergestützt
Aufgabe:
-Selektiver Tastendruck nach gut diskriminierbaren, meist sprachfreien Reizen
Erfasst:
-Klassische Aufmerksamkeit, AG und visuelle Suchbewegungen
Abhängige Variable:
Reaktionszeit und Fehleranzahl - 20Testbatterien: WAFWahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen aus der Wiener Testbatterie
Eigenschaften:
-Meist visuelle und auditive Modalität => Erfassung modalitätsspezifischer Störungen möglich
-Ausschluss der Verfälschung durch Wahrnehmungsbeeinträchtigung: einfache Stimuli, Untersuchung der Wahrnehmungsleistung der Stimuli vor Beginn
Erfasst:
-Untertests und Module zu allen Aufmerksamkeitsfunktionen vorhanden
-Separate Erfassung von automatisierten und kontrollierten Aufmerksamkeitsaspekten durch Intensitätsanhebung ("Popping-out") oder -abschwächung (macht kontrollierte Prozesse nötig) - 21Aufmerksamkeitsleistungen im AlltagVerhaltensbeobachtung bei Patienten
Systematisiert durch Schätzskalen und Fragebögen
Beispiel: Ponsford & Kinsella (1991): 14 Items (Ermüdbarkeit, Ablenkbarkeit etc.) mit 5-Punkte-Skala; hauptsächlich nach schweren Schädel-Hirn-Traumata; Fremdeinschätzung - 22Aufmerksamkeitsdiagnostik bei FahreignungsuntersuchungenBesonders nach Hirnschädigungen
Tests zur Reaktionsgeschwindigkeit, selektiver und geteilter Aufmerksamkeit
Beispiele: Tachistoskopischer Verkehrsauffassungstest (TAVT), Wiener Testsystem
Zusätzlich: Fahrprobe (Dort jedoch Kompensation durch Erfahrung möglich) - 23TherapieVerbesserung der Aufmerksamkeitsfunktion durch Simulation einer bestimmten Aufmerksamkeitskomponente (Modellabhängig)
Evaluation der Effizienz der Therapieprogramme (3 Ebenen):
1. Trainingsaufgabe = Evaluationsaufgabe
Beispiel:
Ben-Yishay et al. (1987): Orientation Remediatiion Model (ORM): Behandlung der häufigsten Störungen nach Schädel-Hirn-Trauma: Alertness, Aufmerksamkeitsschwankungen und mangelnde selektive Zuwendunng, Vigilanz und mangelnde/falsche Reaktionsweisen =>
- Apparatives Training in hierarchischer Reihenfolge; ansteigender Komplexitätsgrad
- 5 Übungen, immer in gleicher Reihenfolge spezifisch für die 5 Felder der Aufmerksamkeit
- Nur sehr spezifische Trainingseffekte, kein Transfer
2. Evaluation über psychometrische Tests
3. Beurteilung anhand der Auswirkung auf Alltagsleistungen - 24Therapie/Evaluation mithilfe psychometrischer, trainingsunähnlicher AufgabenAttention Process Training (ATP; Sohlberg und Mateer, 1987)
5 Übungen:
1. Aufmerksamkeitsfokussierung: Entdeckung auditiver Zielreize
2. Daueraufmerksamkeit: Überwachung auditiver Stimulussequenzen mit steigender Schwierigkeit
3. Selektive Aufmerksamkeit: Sequenzen mit störenden Hintergrundgeräuschen
4. Aufmerksamkeitswechsel: z.B. Additions-/Subtraktions-Flexibilität
5. Aufmerksamkeitsteilung: "Dual-Task", visumotorische und auditive Informationen
- Lediglich Verbesserung bestimmter Aufmerksamkeitsfunktionen, geringer Praxisbezug
Aber: Vgl. mit KG Verbesserung bei Testleistungen und alltagsbezogenen kognitiven Funktionen - 25Alertnesstraining bei HalbseitenneglectVerbesserung der Neglect-Symptome nach Daueraufmerksamkeitstraining => evtl. Ausbreitung der Aufmerksamkeitsverteilung von frontalen auf parietale rechtshemisphärische Areale
Pilot-Studie: Alertnesstraining bei linksseitigem Neglect: bessere Alertness-Leistung und signifikante Verbesserung bei Neglect => Erhöhte Aktivierung rechts präfrontal und parietal - 26Auswirkung der Therapie auf AlltagsleistungenSchwierige Erfassung (subjektiv (Fragebögen) oder zu grob (Wiedereingliederung))
Trotzdem einige Studien mit positiven Ergebnissen: verbesserte Fahrfähigkeit, bessere Alltagsbewältigung, Wiedereinstieg in Beruf
Allerdings keine systematische Zuordnung zu Aufmerksamkeitsparadigmen möglich - 27Metaanalyse zur Effizienz von AufmerksamkeitstherapieRobertson (1990): Training wirkt
Neuere Studien: besonders effektiv bei komplexeren Aufmerksamkeitsfunktionen: Strategietraining
Park und Ingles (2001): bester Therapieerfolg wenn Training und Testmethode zumindest teilweise ähnlich
Wirksamkeit von Aufmerksamkeitstherapie bei Störungen von Alertness und Daueraufmerksamkeit bestätigt
Informações
- Descrição
- Zusammenfassung von Kapitel 4 aus: Sturm, Herrmann, Münte (2009): Lehrbuch der klinischen Neuropsychologie
- Criado por
- Joney Stoney
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